Effekt 3: Gewitter aussen - Blitze und Wetterleuchten

  • Wir haben ja schon im Eröffnungsthread zu diesem Thema die Problematik und Lösungsvorschläge grob angerissen. Aber natürlich ist das ein GROSSES Thema.

    Und ich habe begonnen eine gewisse Systematik im Forum hier einzuführen, was Umschichtungen notwendig macht. Gewisse Themen findet man in Zukunft wo anders als Bisher - nämlich (hoffentlich) am richtigen Platz. Und so sollten sie leichter aufzufinden sein.


    Wir habenüber diverse Anwendersoftware gesprochen, welche - ähnlich wie "After Effects" mittels diverser Techniken, künstliche (Gewitter)Blitze *Regen und *Nebel- innen ind aussen darstellen können.

    "After Effects" scheidet für mich aus Preisgründen aus - vor allem wegen des IMO erzwungenen "Abonnement-Modells" das aus meiner Sicht den Kunden zum Lakaien der Softwareindustrie macht.

    Hier wären die Gesetzgeber GENERELL gefragt.

    Die Alternativen sind IMO nicht unbedingt überzeugend, aber das ist lediglich ein erster Eindruck, da müsste man tiefer in die Materei eindringen.

    Und genau da ist bereits die nächste Hürde. Die Einarbeitungszeit und die Erfahrung mit der Handhabung der einzelnen Tools sind ausgesprochen zeitaufwändig.

    Und es stellt sich die Frage, inwieweit es den Aufwand wert ist.

    Ich hab inzwischen eine andere Lösung entdeckt, über die ich grade intensiv nachdenke und wo ich mir die Ergebnisse im einzelnen ansehen möchte, bevor ich nächer über diese Alternative nachdenke.....


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Einen Moment nach fielen mir die Plasmakugeln ein. Da entstehen reale Blitze drinnen. Wäre preisiich auch kein Problem.

    ABER: die echten Blitze sehen nicht wirklich echt aus. Sie sind meist nur einadrig ohne Verzweigungen - und ausserdem zu "abgerundet.

    Vermutlich weil es doch nur Miniaturblitze sind.

    Anders sieht es mit GROSSEN Tesla-Spulen aus. Die wären in der Lage "reale Blitze zu erzeugen.

    Aber sie sind gefährlich für Handys und andere Elektrogeräte im Haushalt - und letztlich auch für einen selbst.....



    So werde ich DIESEN Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit NICHT gehen.....

    Obwohl... der derzeitige Besitzter muß sie aus aus verschiedenen Umständen aufgeben

    Ich könnte sie eventuell im Schlafzimmer unterbringen. Da würden sie sich gut machen....


    mfg aus wien

    Alfred

  • Diese Apparaturen erscheinen mir "für den Hausgebrauch" sehr gefährlich. Und dann noch der Hinweis mit den verursachten Stromstörungen. Da halte ich After Effects oder Fusion oder irgend eine vergleichbare Software für die bessere Lösung. Ja, und sie haben noch einen Vorteil, sie können die verschiedensten Effekte erzeugen.


    Vielleicht findest du einen Fachmann. Man kann nicht alles selbst machen (leider) - Ian


    Ist zwar kein Gewitter aber es sind Blitze: Davinci Resolve 17: Flash Effect Tutorial - YouTube

  • Die "Lösung" mit der Teslaspule war eher als Scherz gedacht, wenngleich das funktionieren würde.

    Inzwischen habe ich eine weitere Möglichkeit gefunden:


    https://www.istockphoto.com/de/video/set-von-schönen-blitz-streiks-auf-schwarzem-hintergrund-elektrischer-sturm-17-videos-gm643427844-117856085?u


    Leider nur 25 Blder/sec - wenigstens UHD

    Die meisten anderen Clips sind überdies nur HD und wirken zudem noch künstlich

    Der Preis ist mit 45 Euro happig aber leistbar.


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Mit dieser kostenlosen Software bringst Du ein Gewitter, im speziellen einen Blitz sicher zustande: Particle Illusion

    Lg
    Filmkünstler


    Alle meine Beiträge stellen meine subjektive Sicht auf das jeweilige Thema dar.

    Die weibliche Form ist der männlichen Form gleichgestellt. Lediglich aus Gründen der Vereinfachung und leichteren Lesbarkeit wird die männliche Form gewählt.

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  • Lieber Filmkünstler

    Vorerst recht lieben dank


    Ich hab mir das Programm auf den diversen Tutorials angesehen.


    Regen. Da es schwierig ist eine Thema , das man nicht mal in der eigenen Sprache versteht mitzubekommen, habe ich nach einer Deutsch Anleitung gesucht - und habe sie gefunden. Das ganze ist IMO rech kompliziert - und das Ergebnis war eher amateurhaft.

    Dann habe ich ein englisches Tutorial gefunden, wo der Regen nicht schon fertig als Effekt implementiert wird, sondern quasi aus den entsprechenden Bausteinen Zug um Zug konstruiert wird. Dieses Tutorial wurde von einem offiziellen Mitarbeiter (Trainer ?) von BORIS FX gestaltet.

    Der Vortragende spricht im Eilzugtempo wie viele englische Moderatoren (allmählich wird das auch in Deutschland Mode - in Österreich indes gotseidank nicht...:) ) Aber man muß sagen SEIN Regen sihr um Häuser realistischer aus, als der des deutsen Amateurs. 'Um das zu erzielen hat er im Laufe des Clips etliche MAle Parameter geändert und immer wieder ausprobiert. Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen.....


    mal sehen....


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Da es ungewiss ist ob ich für den Film genügend Schauspieler zusammenbekomme - dazu dort mehr - stand ich vor der Entscheidung mich vorläufig anderen Teilbereichen zuzuwenden - oder generel das Filmen aufzugeben. Letzteres wäre nach zahlreichen Anschaffungen bitter - und so habe ich mich entschlossen:


    a) Ich warte noch auf Darsteller. Das bedeutet, daß wir diesen Sommer verlieren - wieviele Sommer ich noch erlebe weiss ich nicht - Ohne grüne Bäume möchte ich nicht drehen.

    Aber Inneneaufnahme wären möglich. Sie machen - lt momentaner Fassung des Drehbuchs ohnedies den Großteil aus


    b) ich löse bislang ungelöste Problem, wie z. B ein Gewitter. Da habe ich in letzter Zeit einige Ideen entwickelt. Wahrscheinlich hätte ich unter anderen Umständen nicht die Zeit dafür geopfert, aber nun werde ich mich dem widmen. Es wird mir eine teuflische Freud sein, das zu entwickeln und unbenutzt wieder zu zerstören

    Wie es aussieht wir das natürlich keine Hollywoodqualität erreichen - aber das was ich bislang - auch von After Effects - gesehen habe sollte ich übertreffen können (?). Man muß stets auf Überraschungen gefasst sein - aber die momentanen Versuche stimmen mich eher optimistisch....

    Das Problem "Gewitterblitz im Film" teil sich auf mehrere einzelne. Interessant ist, daß zahlreiche "echte" Gewitteraufnahmen eher nicht überzeugend wirken......


    c)ich drehe - wie dereinst geplant - Kurzfilme mit Interviews fiktiver verschrobener Persönlichkeiten, wie (das neueste Projekt)ein Fernsehinterview mir Dagobert von Drückeberg (Oder Donald von Drückeberg), einem alten Adelsgeschlecht, das eigentlich der Urstamm österreichischen Adels (geadelt izu Beginn des ersten Jahrtausends gewesen sei, aber durch Babenburger und Habsberger schmählich hereingelegt und verdrängt wurde. Da brauche ich nur wenige Darstelle. Ursprünglich entsatnd ja der Film "Die Gelbe Rose" auch aus solch einem geplanten Clip, nämlich die Szene mit der Schlankschlemmersuppe. Eigentlich eine Parodie auf die TV Werbung von Privatsendern wo untalentierte Moderatoren falschfreundlich unbrauchbare Produkte präsentieren - zumindest solche die sich im Fachhandel nicht verkaufen liessen):P


    Man wird sehen....

  • Ich komme hier aus eigentliche Thema zurück:

    Das Gewitter:

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, daß sich das Gewitter für uns vor allem in Innenräumen eignet, wo man die Blitze entweder durch ein Fenster sieht - oder nur indirekt.


    Indirekt ist leichter. Zu diesem Zweck habe ich mir vor einigen Monaten eine dieser neuen Videolampen gekauft, welche den Effekt eines Gewitters simulieren. (sollen)

    Man muss hier allerdings die Lampe blau filtern ODER den Rest der Szene mir Einstellung "Kunstlicht" beleuchten, damit das kalte Licht des Blitzes sich von der Raumbeleuchtung unterscheidet.

    Von der Technik her nicht sehr unterschiedlich von der "amerikanischen Nacht" wo alles blau gefiltert wurde - und bei Tag gedreht wurde (weil das Filmmaterial zu wenig empfindlich war)

    und alle Beleuchtungskörper orangegold sein mussten um den gewünschten Effekt zu erzielen.


    Da das Ganze ein ziemlicher Aufwand ist - habe ich es noch nicht realisiert.


    Die Darstellung eines Blitzes (auch durchs Fenster - ist ungleich schwieriger - und ich hielt sie bis vor einigen Tagen für - mit "Amateur" und Semiprofi-Methoden für nicht durchführbar.


    Dieser Artikel ist nun schon ein paar Tage alt, da ich vergessen hatte, ihn abzusenden. Ich bin nun doch ein paar Schritte weiter (völlig überraschend !!!)

    Aber noch lange nicht am Ziel.

    Dazu folgt heute oder in den nächsten Tagen ein weiterer Beitrag.


    LG

    Alfred

  • ich löse bislang ungelöste Problem, wie z. B ein Gewitter.

    Ein sehr gutes und vor allem ein erschwingliches Programm ist der DP Animationmaker, zu finden hier: Zum Programm

    Lg
    Filmkünstler


    Alle meine Beiträge stellen meine subjektive Sicht auf das jeweilige Thema dar.

    Die weibliche Form ist der männlichen Form gleichgestellt. Lediglich aus Gründen der Vereinfachung und leichteren Lesbarkeit wird die männliche Form gewählt.

  • Vielen Dank für den Hinweis. Ich hab mir angesehen- und einiges ist beeindruckend (Feuer)

    Abrer die asolute Realitätsnähe ist - bei der Schärfe von 4K - natürlich nicht realisierbar.


    Ich habe mich mit dem Problem Gewitter und Blitz eingehends beschäftigt - und natürlich ist meine Lösung ebenso unperfekt wie die mir bekannten anderen -vermutlich aus deshalb, weil ein Blit eben nicht naturgetreu dargestellt werden kann. Selbst gefilmte "Original" Blitze" sind nur ein Abklatzsch der Natur.

    Dennoch muss man versuchen das Beste draus zu machen.

    Und so habe ich das Problem in mehrerer kleinere aufgeteilt. Das Ergebnis ist Mo nicht wirklich zfriedenstellen - aber auch nicht wirklich schlechter als das was ich von "after-Effekts " gesehen habe. Das liegt natürlich auf an den Leuten, die das Programm einsetzten und damit arbeiten.


    Problem 1:

    Es gibt kaum realitätsnahe Bilder von Blitzen im Internet meist sind sie in eine Landschaft eingebunden etc.

    Und WENN. dann sind werden sie zumeist als GRATISDOWNLOAD angeboten, machen aber das File mittels Wasserzeichen unbrauchbar.

    Dann gibt es immer wieder Tutorials wie man mit After Effects einen Blit konstruieren kann auf verschieden Methoden. Es gibt sogar eine vorgefertigten Effekt, wo man zahlreiche Modifikationen vornehmen kann. An sich sehr komfortabel - aber "dank" Abonnementphilosophie des Herstellers unbezahlbar - oder anders formuliert - das gute - aber nicht perfekte - Ergebnis steht IMO in schlechtem Verhältnis zum Aufwand. Es ist und bleibt ein "synthetischer" Blitz.

    Was Besseres hab ich bislang auch nicht zustande gebracht - aber etwas durchaus Vergleichbares - zu einem wesenlich günstigeren Preis.

    Mit etwas Ausdauer findet man dann wenigstens BILDER.


    Problem 2:

    Was immer man findet - es ist NICH in 4 K, meist sogar nicht mal FULL HD

    Diese Problem hab ich gelöst. Es ist nämlich durchaus möglich ein FULL HD Bild in ein 4K Bild umzuwandeln

    Das funktioniert bei Blitzen recht gut, weil sie ohnedies nicht wirklich detailreich sind.

    Dann muss man die Farben und kontraste einstellen, Man darf von einer allfälligen Landschaft nichts segen und man muß den Himmel mäglichst in ein schmutziges Dunkelblau verwandeln

    Damit wäre mal die Grundlage geschaffen.

    Wir verwenden also einen "originalen" Blitz und keinen synthetischen Nachbau - was IMO schon ein Vorteil ist.


    Fortsetzung folgt.

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  • Hier vielleicht ein paar Zwischenbemerkungen:

    Es ist nicht erreichbar einen "natürlichen" Blitz wiederzugeben also sollte man es erst gat nicht versuchen.

    ABER was wir wollen , ist eineb Blitz -oder einGewitter - so wiederzugeben, wike der Zuschauer ERWARTET.

    Aber das ist gar nicht so einfach. Es ist weniger eine technisch, als eine Frage, der Natur eines Blitzes.

    Es gibt Darstellungern, da erscheint ein verästelter Blitz für den Bruchteil einer Sekunde - sozusagen aus dem Nichts heraus

    Es gibt Darstellungn da Baut sich der Blitz erst auf - er wächst gewissermaßen.

    Es gibt Darstellungen, da zucken die Verästelungen andauernd während er aufbaut.

    Ich konnte auch nicht wirklich herausfinden ob die Helligkeit des Blitzes wärend eines allfälligen Aufbaus schwankt.


    Ich habe einiges ausprobiert - und habe einige Erkenntnisse gewonnnen.

    Abgeschlossen ist das Projekt indes noch nicht. Mal ist die Anzeigezeit des Blitzes zu lang , mal zu kurz.

    Ich glaub es liegt daran, daß in WIRKLICHKEIT ein Blitz extrem kurz dargestellt wird, aber er auf Grund seiner Helligkeit länger von Auge (Gehirn ?) wahrgenommen wird.

    beim Video ist die Darstellung eines Blitzes auf 1/50 sekunde beschränkt - kürzer geht nicht.


    Es gibt weitere Effekte beim Blitz, so beispielsweise das "Wetterleuchten"

    Ich habs ausprobiert - Da Vinci Resolve funktioniert in gewisser Weise anders als Edius. Es gibt IMO Einschränkungen (?) -ABER auchMöglichkeitn die vieles einfacher machen...

    Derzeit bin ich dabei das auszukosten.


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Was Davinci Resolve offenbar NICHT kann (?)

    Einzelbilder als Einzelbilder darzustellen bzw EinzelBilder "durchzublättern.

    Zwar gibt es zahlreiche Anleitungen wie man ein Einzelbild einlesen kann.

    Allerdings hat das Einzelbild dann eine bestimmte Anzeigelänge. Die kann man zwar grob verändern, aber man kann sie nicht auf eine Einheit zurückstufen

    Soll heissen daß bei bei 50 Bildern pro Sekunde, ein Bild eine 50. Sekunde angezeigt wird.


    Irfanview lasst das an sich zu. Man kann im Rahmen der Diashow - Funktiondie Bilder nach gutdünken einzeln einlesen - und dann zu einem Video verarbeiten, ABER

    wenn man eine Zeit von weniger als 0.02 Sekunden pro Bild einstellt, dann wird das Video nicht zu Ende gerendert. Anscheinend gibt es hier Timingprobleme mit Puffer oder so....

  • Ja ja

    man hat dann ein einzelnes Bild

    Da bewegt sich nichts

    ABER es ist so eingerichtet, daß es einige Sekunden lang betrachtet werden kann

    Ist ja üblicherweise auch LOGISCH

    Was ich gebraucht hätte - wäre. daß diese Bild in der Tat einzeln ist - das bedeutet, daß es nur eine 50. Sekunde sichtbar ist.

    Man stelle sich das wie einen Zeichentrickfilm vor.

    Erst 50 Bilder ergeben eine Sekunde Film. (bzw 24 oder 25)

    Das ist beispielsweise bei einem Zeichtrickfilm ein irrsinniger Aufwand.

    So dauerte die Produktionszeit des Filmes "Schnewittchen" 3 Jahre

    Wikipedia weiss auch wie viele Leute beschäftigt waren:


    Zur Spitzenzeit arbeiteten 750 Künstler am Film, darunter 32 Hauptzeichner, 102 Assistenzzeichner, 167 Inbetweener, 20 Layouter, 25 Hintergrundmaler, 65 Spezialeffektzeichner und 158 ausschließlich weibliche Tuscherinnen und Koloristinnen. Unbekannt ist die Anzahl der Tontechniker und der Techniker, die im Labor nachforschten, welche Methode die perfekte ist, um die Farben in der gewünschten Form auf die Leinwand zu bringen.


    Ich habe inzwischen einige Zwischenschritte fertig gestellt und verfeinere das Ganze. Sollte Interesse bestehen werde ich berichten und unfertige Samples zeigen, bzw erklären WARUM ich WAS gemacht habe....


    LG aus Wien

    Alfred