Posts by Administrator

    Hallo - Besten dank für Eure antworten.

    Sollte ich aber je meinen Film auf Datenträger verkaufen wollen, so wird kein Weg an einem blueray Datenträger vorbeiführen.

    Wie habt ihr das mit dem Film "Die tote im Unterholz " gemacht ?

    UND: Ihr habt den Film in einem Kino vorgeführt

    a) mit 24 oder 25 Bildern ?

    b) vom Chip ? von einer Blue Ray Disc ? oder von einer externen Festplatte ?


    Die Verkaufsversion wurde selbst gebrannt oder professioniell angefertigt. Was kostet sowas in etwa ?


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    Alles in allem funktioniert alles einwandfrei. Dennoch hätte ich ein paar technische Fragen:


    Den Film dauerhaft auf Chips oder Festplatten zu speichern erscheint mit zu unsicher, ich möchte Blue Ray Disks brennen.

    Zum einen ergibt sich die Frage ao 4 K 50 bilder überhaupt schon auf Bru Ray Disks gebrannt werden können und welche Disks heute überhaupt in Frage kommen.


    Auch mit Brenner Programmen kenne ich micht nicht aus. Vor Jahren hatte ich ein Nero Programm, welches immerhin nach 3-4 Versuchen ein von mir ausgesuchtes File auf Disk brannte, aber das ist 10 Jahre her, Heute wird von Nero abgeraten (?) und ich bin kein großer Experimentator.


    Die heute käuflichen bespielten blueRayDisks sind hervorragend - vermutlich aber können sie kein 4K (?) und ich frage mich ob mein brue Ray Renner die modernen Formate überhaupt kann. Das priblem ist, daß es heute auch keine Händler gibt, die einen in solchen Spezialfragen beraten können. Der ganze Bereich Videofilm ist IMO eine Bastelwerkstätte...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Bei Gewitter drehen? Ich weiß nicht, wenn man darauf wartet, dann wird das meistens nichts. Ähnlich mit heftigen Regenschauern

    Bei Gewitter im Freihen drehen ist aus vielerlei gründen so gut wie unmöglich.

    Im Konkreten Fall dache ich an eins Szene in einenem Innenraum. Das Licht ist ausgefallsen. Nur durch die gelegentlichen Blitz ist das Zimmer erhellt Seit neuesten gibt es Videoleuchten mit diversen Klackereffekten. Da sit auch ein (oder mehrere ?) Gewitter dabei. Man muß halt ausprobieren wie natürlich das wirkt.

    Ich versuche meine Zeit in der freiwilligen prophylaktischen Quarantäne so zu nützen, daß ich mir Problemlösungen anderer "Filme- und Spielemacher" ansehe und daraus Lerne. Positives und Negatives. So sah ich dereinst einen nicht besonders realistisch gemachten Trickfilm, wo es blitzte. Aber der DONNER war so überzeugen, daß ich mich wunderte, mit wie wenig Realismus man dennoch realistische Ergebnisse erzielen kann.


    Ich bin mit vielem an meinem Film nicht zufrieden, könne eine ellenlange Liste von Regie- uns sonstigen Fehlern erstellen

    ABER: Die meisten habe ich erst nach fünfmaligen (und öfterem !!) Ansehen bemerkt.

    Der Zuschauer soll aber indes den Film nur EINMAL ansehen. schon beim zweiten Mal erlischt die Illusion - und er sollte auch nicht rückspulen und Szenen wiederholen können im schlimmsten Fall in Zeitlupe. Szemnen, die ich pixelpeepend am Monitor als "grenzwertig Scharf" empfunden hatte, waren auf der Kinoleinwand in jeder Hinsischt beeindruckend und auch am 4 K Großfernseher. Beim Monitor sitz man zumeist zu nahe...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Nun möchte ich - wie bereits angedroht --äh versprochen - auf einige Techniken meiner Drehbucherstellung zu sprechen kommen:

    Sehr wichtig sind mir die Schauplätze. Natürlich kann ich nicht mit Aufnahmen aus PAris, London oder Venedig aufwarten, aber mit liegt daran, einerseits etwas grün in die Szenen zu bekommen und auch - wenn geht "mystisches" - Sieher im Trailer Sene bei Joanthe der Wahrsagerin. oder "0ptisch wirksames". jetzt wo ich Beispiele aus dem Trailer bringen wollte, wurde mir ersst klar, daß ich in meiner typisch geizigen Art, ausser "Wahrsagerszene" keine einzige in den Trailer einbezogen haben, weder in Trailer 1, noch in Trailer 2. Vielleicht ein Hauch in Trailer 1 bei der Schemerlbrücke an der Wehr des Donaukanals (letzte Szene), aber auch hier nur angedeutet.

    Den Rest habe ich zurückgehalten... Aber es gibt Nachtaufnahmen, Szenen auf einem Boot, Szenen mit schöner Architektur. Dann lege ich Wert auf zwielichtig-unheimliche Personen und/oder skurille komisch typen.

    Und so ist (zumeist) das Grundprinzip, in welche Szenen ich die Handlung einpasse, bzw welche Kurzszenen ich haben möchte - und wie ich sie letztlich zu einem logischen ganzen zusammenfüge (manches fügt sich sogar selbst)

    Mein Konzept für diesen Film war, lediglich die Beiden Hauptdarsteller regelmäßig erscheinen zu lassen, alle anderen. lediglich in einer Szene , damit die Besetzungsproblem moderat bleiben. Ich hab das einerseits teilweise ausgetrickst indem ich zwei bis drei Szenen am selben Tag in gelicher Lokation aber anderer Bekleidung gedreht habe, womit Darsteller scheinbar bei mehreren Drehs anwesend waren. Andrerseits hat es sich dann ergeben, daß ein Darsteller (nich im Trailer enthalten) für zwei Drehtage zur Verfügung stehen konnte. Als weiltern Kniff habe ich am Arbeitsamt jemanden anrufen lassen, was den Eindruck eines weiteren Darstellers vermittelt, ebenso wie der imaginäre Konkurrent von Krautwurm - Pospischill, der ja Krautwurm aus der Firma gedrängt hat. Er war nie im Bild, hat keinen einzigen Satz gesagt - bis ans bittere Ende...

    Simpel gestrickt ? Mitnichten. Erinnern wir uns an "Frau Columbo" von der Columbo immer wieder erzählt, die aber nie in Erschinung tritt. Noch penetranter tritt in den "Rosenheim Cops" Herr Dr. Lauser- König" vom Innenministerium in Erscheinung, der.obwohl verheiratete, ein geheimes (nicht zuverifizierendes') Verhältnis mit der Pathologin Dr. Eckstein haben soll. Eine Geschichte in der Geschichte ohne Realfigur !!!

    Im Moment ist es so, daß ich (im Gegensatz zu meinem bereits fertigen Film) Schon eine Vorstellung davon habe wie die Schlussszene aussehen könnte (verschieden Variationen) aber der Rest der Handlung ost oppen... SOEBEN ist mir die Idess gekommen, mann könnt dies bei einem Gewitter spielen lassen (Einer für mich typischen Ideen, die alles lediglich komplizierter machen - aber vermutlich von niemandem beachtet werden...


    Bis daher schein alles lösbar zu sein.. (?) - wenn auch mit Schmerzen. Aber vermutlich wird es daran scheitern, daß ich keine Darsteller zusammenbringe...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Kommen wir wieder in die Gegenwart.

    Ich werde hier in aller Kürze (oder was ich halt darunter verstehe) zu der Technik, die ich anwende, wenn ich ein Drehbuch schreibe. Wer dann meint, das sei diettantisch und undurchführbar und führe zu schlechten Ergebnisssen, dem möchte ich mitteilen, daß ähnliche Techniken in Bezug auf Kriminalromane eingesetzt werden, so so schrieb eine weltbekannte Krimi- Autorin "Wenn ich einen Roman beginne, dann weiß ich noch nicht wie er ausgeht."

    Ähmlichen Problemen sehen sich auch Serien-Drehbuchautoren gegenüber:

    Ein Darsteller stirbt- oder verkracht sich mit der Produktionsfirma, den Regisseur oder mit sonstwem und steht plötzlich nicht mehr zur Verfügung. Oder sonst irgendein äusseres Ereignis. Solche gab es bei meinem letzten Film in Hülle und Fülle - und eigenartigerweise brachte jede (meist unfreiwillige) Anpassund eher Verbesserungen als Verschlechterungen mit sich.

    Ich verwende einige Kunstkniffe, die einerseits der eingeschränkten Möglichkeit eines Amateurfilmprojekts entsprechen, andrerseits vieles einfacher machen. Wobei ich manchmal auch verwünsch habe, diese Techniken einsetzen zu müssen.

    Erster Kunstkniff: Puzzle Technik:

    Die Handlung wird aus einzelnen Szenenkomplexen zusammengestellt, wo in jemem einzelnen nicht allzuviele Personen vorkommen.

    Vorteil 1 ist offensichtlich - weniger Probleme beim Auftreiben aller nötigen Darsteller für einen Drehtag, bzw Szenenkomplex.

    Vorteil 2 ist - daß man - bei geeigneter Handlungskonstruktion - jederzeit einen solchen Komplex einfügen oder weglassen kann - ohne, daß die Handlung im Kern darunter leidet. Ich werde hier immer wieder Beispiele aufzählen, die jeder kaenn, und die prinzipiell genau so funktioneren wie ich beschrieben habe. Sehr schön wären hier die Bildergeschichten "Max und Moritz" oder "Kopp, die Abenteuer eines Junggesellen" als Beispiel geeignet.. In jeder der Geschichten kann man eine oder mehrere "Geschichten iin der Geschichte" weglassen oder neue an passendem Ort einfügen - man kann vergröbern (wird beim Umwandeln von Theatersücken in Opernlibretti) gehandhabt - oder aber verfeinern.

    Vorteil 3: Ich bin icht an eine gewisse Zeuitliche Reichenfolge beim Drehen gebunden - erst beim Schnitt wird alles zusammengefügt


    Nachteil 1: Wo vorteile sind, da gibt es auch Nachteile - Mit dieser Technik ist es schwierig, bis unmöglich komplexe Handlungsverläufe mit geitgleich ablaufenden Nebenhandlungen darzustellen. Wenn man es aber dennoch tut, so verliert man Vorteil 2.

    In der Tat hatte ich vor irgendwann solch ein komplexes Zusammenspielt einelner Szenen einzusetzen - aber das war mehr meiner persönlichen Eitelkeit geschuldet, als eine wirkliche Notwendigkeit. Der Publikumskreis, der solche Feinheiten zu schätzen weiss ist eher klein und irrelevant. - und eigentlich nicht mein "Filmstil"

    Das Publikum liebt eher einfach fortlaufenden Handlungen (nicht umsonst gibt es den Begriff "Timeline" beim Filmschnitt.

    Nachteil 2: Auf den wurde ich erst im Rahmen des Projekts aufmerksam: Das zeitliche Mischen beim Drehen ist im Freien nur bedingt möglich, da Das Lauf der Bäume sin im Laufe eines Jahre ständig verändert. Darauf muß man Rücksicht nehmen...


    Das war erst der Anfang....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wer lang fragt geht weit irr;)

    Ehrlich gesagt, das alles ist umständlich genug

    Das wär mir zu mühsam


    Aber ich halte meine Crew auch extrem klein.

    Ausserden versuche ich Plätze zu finden wo fast nie Leute sind. Das ist schon aus akustischen Gründen von Vorteil, weil man sich dort Kindergeschrei und Verkehrslärm weitgehend erspart.....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Im Prinzip sind diese Filmgeschichten dann maßgeschneidert auf Locations, die einem zur Verfügung stehen. Persönlich stell‘ ich mir das besonders schwer vor, weil bei mir die Ideen spontan kommen. Also nichts mit einbeziehen von speziellen Drehorten.

    Das ist bei mir kein Problem. Weil ich die Geschichten anders zusammenzimmere.

    Man kann fast alles überall ansiedeln, muß es dann allerdings geringfügig anpassen.

    Ich gehe sogar so weit, daß ich Location "baue" und darum dann die Handlung erfinden lasse.

    Mein letzter Film - und auch ein allenfalls kommender setzt sich aus "Bausteinen" oder "Szenenkomplexen" zusammen aus denen ich ein Ganzes forme. Diese Technik finden wir unter anderem bereit bei Wilhelm Busch und dort relativ weit gediehen bei "Knot - Abenteuer eines Junggesellen. Einzelne Szenen fügen sich letzlich doch zu einer fortlaufenden Geschichte. Diese Technik hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, daß man einenganzen Szenenkomplex weglassen kann ohne, daß die Geschichte dadurch zerstört wird bzw man kann jederzeit was passendes einfügen. Dazu kommt, daß man den Einsatz der handelnden Personen so gestalten kann, daß nie viele Personen GLEICHZEITIG auftreten müssen, was das Erstellen eines Besetzungsplans etwas erleichtert.Um hier wieder ein Vorbild zu nehmen: Inspector Columbo und (fast schon exzessiv) Perry Mason...

    Ich gehe mit sicherheit auf keine fremden Grundstücke, allenfalls auf Öffentlich Plätze - und hier mit geringstem Aufwand. So daß wie nicht mehr Aufwand verursachen als filmende Touristen in einer Kleinstgruppe.

    Was machst Du, wenn Du mit Mühe eine Dreherlaubnis bekommen hast und es regnet ?


    Ich hatte im letzten Film DREI Kurzfilmszenen fix vor. Das war eine Szene beim Psychiater, eine in einer miesen Werbeagentur wo ich die Werbung auf den speziellen dafür geschaffenen Fernsehkanälen aufs Korn nehme, wo lauter drittklassige Dinge angeboten werden, die nicht funktionieren und deshalb von Fachhandel nicht verkauft werden. undeine Szene bei einer Wahrsagerin. Später dann eine "Füllszene" wo Krautwurm im Park auf Luigi wartet Tauben füttert und deshalb von einem Polizisten verwarnt wird. Später kam mir dann die Idee, daß nicht Krautwurm, sondern ein Sandler die Tauben füttert und Krautwurm mit ins Gespräch kommt. Der Darsteller des Sandlers erschien dann nicht - und so habe ich ihn rausgekickt. Es war kaum möglich männlichen Ersatz zu bekommen, aber ich hatte noch eine Dame , die sich für das Mitspielen in einem Film interessierte. Also schrieb ich das Drehbuch um - und so wurde eine "Frau Baronin" draus, die die Tauben füttert. Das bedeutete, daß ich eine Szen an einer anderen Location, die bereits im Kasten war - wiederholen musste, weil hier die Geschichte im Park zur Sprache kam. Beim Nach dreh waren die Lichtverhältnisse etwas anders - Aber nach dem Schnitt und der Colorkorrektur konnte selbst ich nicht mehr sehen welche Einstellung vom ersten und welche vom zweiten mal war...


    Die Figur Karl Krautwrm wurde zu Sandor Krautwurm umfunktioniert, weil der Darstellel aus Ungarn stammt, was man hört. Statt eines Alten Mannes (wie geplant) der auf Grund seines Alters seinen Arbeitsplatz verloren hat und nun die ganzen Stationen des Leidens durchmacht, wurde nun ein Designer (der Erfinder der Kaffeetasse für Linkshändler) der seinen Posten durch die Intrige eines konkurrierenden Arbeitkollegen in der Firma verloren hat.


    Mit solchen Änderungen ist jeder Autor oder Dramaturg bei TV Fersehsendungen quasi täglich konfroniert - und sie meistern das in der Regel problemlos

    Man muß solche Dinge oft auch als Chence verstehen.

    Ich hatte mir eingebildet,daß in der Ordination des Psychiaters (eigentlich sind es ja 2) Werbebild der Pharmazie hängen sollten

    Aber ich bekam keine. Mir wurde gesagt, daß dies Plakate nicht erlaubt seien, was ich für eine Ausrede hielt.

    Ich bagann drüber nachzudenken, welche Werbung bei MEINEN Ärzten hing - und plötzlich erkannte ich, daß NIRGENDWO solche Plakate hingen.

    FAst überal fand man indes scheussliche Bilder der zeitgenössichen Malerei - und so ward die Idee geboren 3 solcher Scheusslichkeiten im Behandlungsraum zu plazieren und mich über moderne Malerei im Laufe der Dialoge lustig zu machen. Gleich drei Pointen in Folge waren geboren...

    Psychater tragen bei Sitzungen in der Regel keine weissen Kittel. Ich kaufte aber welche und kleidete uns ein, weil damit beim Zuschauer der Begriff "Arzt" unterstrichen wird. Das verfehlte auch die Wirkung nicht, denn von den gaanz wenigen Leuten denen Teile des Films gezeigt wurden , fragt einer ober der Darsteller des Prof. Potschochter (also ich) im Privatleben auch Arzt sei, er wirke so "authentisch".....^^


    mfg aus Wien

    Alfred

    Einige Dnge habe ich gesehen, die mir das Leben - im Falle, daß ich einen Krimi drehe - leichter machen werden.


    ich war wie elekrisiert, als ich das Blaulicht auf einem der Autos sah. Gibts so was zu kaufen ? (Es gibts - ich habs inzwischen herausgefunden !!!)

    Allerdings gibt da ver schieden typen, die einem mit Motor und drehendem Spiegel (angeblich zu laut) andere wieder mit wechselnden LEDs. Manche sind angeblich zu wenig hell- Welche Habt ihr genommen ? oder gabt ihr mit eine LED Videoleuchte unterstützend getricks (gibts seit neuestem auch mit diveresen Falckereffekten)


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    Noch weniger lösbar schien mir das Problem ein Band zu bekommen,wo "Poliziabsperrung" drauf steh, wie ich es in Euerem Film und Trailer gesehen hab. Aber inzwichen hab ich gesehen, daß man das in der Tat kaufen kann (Lieferung ist bereits für Montag angekündigt.) Kleidung für Pathologen (meine ist helllblau) liegt schon in mehrerern Größenin meinem "Depot" Ich weiss zwar offiziell noch nicht ob ich in der Tat noch einen Krimi drehgen werde - aber so verteilen sich die Kosten (wie beim Zigarettenraucher) und man merkt gar icht wie viel Geld man hinauswirft - aber amn gönnt sich ja sonst nichts.

    Man laviert zwischen zwei Situatiaonen

    a) man kauft Requisiten, die manvielleicht nie braucht

    b) man steht kurz vor einem Drehtermin und die benötigten Requisiten sind "derzeit nicht" oder "nicht mehr" irgendwo im Angebot.........


    Man muß sich für das entscheiden, was man für das kleinere Übel hält......


    Beste Grü0e aus Wien

    Alfred

    Ich arbeite möglichst an entlegenen Drehorten, wo kaum jemand vorbeikommt, oder wo man uns für Touristen hät. Ich kam beim letzten Film mit einem Minimum an Personal aus, weil auch Darsteller "administrative" Arbeiten übernahmen, wenn sie nicht an der Reihe waren zu spielen. Das macht uns unauffällig, bringt aber andere Nachteile mit sich. (Man übersieht kleinere Fehler)

    Generell ziehe ich Innenaufnahmen vor, weil man da (fast) alles unter Kontrolle hat. Ursprünglich bestand mein Film fast ausschliesslich aus Innenaufnahmen, aber jemand machte mich drauf aufmerksam - und so änderte ich einige Schauplätze was dem Film mehr Farbe und Natürlichkeit verlieh.

    Allerdings habe ich meine Entscheidung nach dem ersten Dreh im Freien verflucht, und mir vorgenommen: "Nie wieder." Aber die Ergebnisse waren überzeugend und das war dann doch motivierend.

    Das schlimmste war der Dreh aud der "Alten Donau" (ein stillgelegter Seitenarm der Donau, den man sich als kleinen See vorstellen muß. ca 200-400 m breit und ca 6 km lang...Ich hatte mir eingeblidet, daß das gut aussehen muß, wenn eine Szene auf einem Elektrobot spielt , das Wasser etc herum. Dazu kaufte ich einen kleinen Tascam Recorder (wo man in der Tat ein professionelles Mikro anschliessen kann) und als Alternative eine Funkstrecke von Rode. Ich wusste nicht ob die Wellen des Wassers Störungen hervorufen würden. Der Dreh war ein Desaster. Ein Darsteller war frisch verliebt und konnte den Text nicht. Die Verbindung zwischen den Booten klappte zwar, aber die Kommunikation nicht. Die Sonne brannte vom Himmel und durch das Spiegeln der Wellen konnte ich im Sucher fast nichts sehen. Plötzlich kam ein "Mähboot "und sperrte Teile der Wasserfläche ab, denn man war dabei die durch Schlingpflanzen verseuchte alte Donau zu säubern und das meterhohe Unterwassegras zu mähen und zu "ernten."Ich war übernervös bis zum geht nicht mehr. So beschloss ich ich am Abend, die Location aufzugeben. und die Szene anderswo spielen zu lassen. Bem Ansehen - ein paar Tage später - sah ich indes, dass mit etwas mehr Sorgfdalt das Ganze hätte klappen können - und so wagte ich den 2. Versuch. Indes hatte ich einige Änderungen vorgenommen: Um den grellen Sonnenschein zu verhindern verlegte ich die Szene in die "goldene Stunde". Der Nachteil war, daß wir unter Zeitdruck arbeiten mussten - denn die Sonne wartet nicht.Aber alle waren entspannt und wir mussten keine Einstellung wiederholen. Die Farben der "goldenen Stunde" waren phantastisch. und alles war gut gelaufen.

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    mfg aus Wien Alfred

    Interessant war, daß meine Crew stets mit Freude dabei war und, der einzige der gestresst war , ich selbst war.. Zweimal wegen Baustellen am Drehort, einmal, weil ich nicht wusste of die Funkstrecke für den Ton funktionierte, zweimal wegen Nachtaufnahmen, wo ich nicht wusste ob das funktioniert. Einmal weil ich selbst spielt und nicht wusste ob die Kamera ordnungfsgemäß bedient wurde. Einmal weil der Raum in dem gedreht werden sollte, so klein war-- und ich extra ein WW Objektiv mit hoher Lichtstörke gekauft habe (Sigma ART Serie 1:1.8/14 mm - ist aufVollformat umgerechnet 21 mm) Einmal weil am gepalten Drehort ein "Event" stattfand und wir einen Ersatzdrehort wählen musste. ein zweites mal stellte sich ein Drehort als unbrauchbar heraus, weil trotz aller Frühe schon italienesche Schülergruppen (Touristen mit Lehrer) die Stadt besichtigen. Ich hatte die Szene mehrfach besuchr und mich für den frühen Morgen entschieden. Es war Samstag und nieselte zeitweise leicht. Trotz Wochenende waren Bauarbeiter 3 Häuserblocks entfernt ein Baugerüst abzubauen. Das hörte man bis zum Drehort (trotz Rode Richtmikro)Als sie fertig waren und es zu niwawl aufgegehört hatte, kam eine Schüllergruppe nach der anderen - un ich gab die Wunschlokation auf.

    Zu meinen Vorarbeiten gehörte es, von zeit zu Zeid in der Stadt nach geeigneten Ersatzlocations abzusuchen und sie aufzunehmen. So hatte ich immer etwas in petto. Aber ich empfand das dann immer als 2. Wahl. Trost spendeten mir Internetseiten, wo beschrieben wurde, welche Probleme professionelle Großprojekte bei ihren Produktionen oft hatten. Klaus Kinsky als Darstele - berühmt oder nicht berühmt - wäre nach 30 Minunte Dreh bei mir rausgeflogen.....:D

    Aber am Ende war der Film fertig......


    mfg aus wien

    Alfred

    Es war nicht meine Entscheidung. Man hat mir gesagt, daß man das nicht will.

    Persönlich verbinde ich das angenehme gern mit dem Nützlichen.

    Ich habs grade rekapituiliert. Bei den langen Drehs war ein Buffet eingeplant.

    In Erinnerung geblieben ist mir hier der Szenenkomplex mit der Wahrsagerin.

    Wir haben ab etwa 9 Uhr abend zu drehen begonnnen. Alle Fenster waren mit extra gekauftem schwarzem Theaterstoff verhängt, UND die Jalausien geschlossen damit keine Straßenbeleuchtung stört. Eine Styroporwand war schwarz gestrichen. Zwei LED- Schweinwerfer auf minimum, einer gelblich einer Blau. Hauptbeleuchtung 5 Kerzen.

    Zimmertemperatur be ca 40 Grad. Alle arbeiteten mit Konzentration. Um eta 12.30 dann eine einstündige Pause im Nebenzimmer mit Buffet. Danach weiterer Dreh bis 4 Uhr früh....Als Aller gegangen waren setzt ich mich ans Schnittprogramm, sichtete die Szenen und um 8 Uhr morgens war der Grobschnitt fertig.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ein Drehtag, aber was die wenigen Mittel anbelangt - das Catering beim Film ist mitunter am kostenintensivsten

    Wir hatten nur 3 mal ein Cathering

    Genereell wurde es aus Zeitgründen abgelehnt, weil eben Zeit das war, das knapp war.

    Einmal, da hatte ich ein Bufett vorbereitet, und einaml bei einem Dreh ab Mitternacht, wo das meiste schon im Kasten war.

    Essen macht müde und unkonzentriert.

    Eine Szene bein Wiener Heurigen - da war vereinbart, daß wir dort anschliessend Essen un Trinken. Aber die Hälfte der Crew wollte nach dem Dreh sofort nach Hause....

    Da ist es schon von Vorteil, wenn alle Mitspieler mit Feuer und Flamme dabei sind, und nicht aus Gründen des Gelderwerbs.

    Ein Drehtag dauerte in der Regel 4-6 Stunden.

    Meine Kosten beliefen sich auf Dekorationen - zudem hatte ich die gesamte Filmausrüstung neu eingekauft und immer wieder durch Ultra Lichtstarke Objektive (meist Weitwinkel) ergänzt. Dazu kam ein Lampenpark, den ich aber dann nur gaanz selten einsetzt - bin ein Angänger von aivailible Light, ein Funkstrecke etc etc.

    Allmählich wurde es immer mehr - aber ich hab es wenig benutzt.

    Weitere Kosten entstanden durch den Import (aus Berlin) eine 20cm Kristalkugel für eine Sahrsagerszene (siehe Trailer) und einen Passenden Fuß - das Stück ist über 10 Kg schwer....Wandfarbe, Stypoporplatten Spanplatten, Balken, Büroeinrichtung etc etc...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ich widme mich nun der Technik. Da ich nun weiß welche Kamera verwendet wurde, kann ich bestimmt Eigenarten des Film besser verstehen, wenngleich ich mir die Klasse der Kamera schon annähernd ausgerechnet habe.


    Es handelt sich um eine Kamera mit einem 1/3 Sensor in FULL HD. Dies entsprach dem Stand der Zeit in der gedreht wurde.


    Der relativ kleine Sensor in verbindung mit dessen erforderlichem Cropfaktor bringt eine höhere Tiefenschärfe bei gleichem Ausschnitt gegenüber ein VollvormatKamera oder einer Kinokamera (S 35 Sensorklasse) und auch einerm Camcorder mit 1 -Zoll Sensor.

    Das bedeutet weniger Problem beim Scharfstellen, weil die hohe Tiefenschärfe kleinere Fehler automatisch ausgleicht.

    Das "Freistellen" von Motiven (unscharfer Hintergrund bei scharfem Vordergrund -und umgekehert)ist indes mit dieser Technik so gut wie nicht möglich

    Genau das ist es aber, das - laut Cineasten - einen Kinofilm von einer Fernseproduktion oder einer Amateurproduktion auszeichnet. Man kan mit Unschärbfe Zaubern, bzw Effekt erzielen. ABER man kann auch leicht danebenhauen - trotz Autofocus und diversen Einstelllhifen. Man muss also wissen was man will, wobei zu sagen ist, daß Kinokameras mit großen Sensoren im Amateurbereich erst ab ca 2015 oder oder 2016 aufkamen. Teilweise kommt man in diesem Bereich wieder zurück auf kleinere Sensoren, weil die leichter zu bedienen sind...

    FULL HD st weiniger empfindlich für "Rolling shuter Effekter als UHD, weil weniger Pixel in gleicher Zeit ausgelesen werden müssen.


    Ich habe im "making off" Trailer gesehen. daß ein 'Kran eingesetzt wurde und grössere Monitore. Das braucht Personal - und das habe ich nicht.

    Zudem sind Mini- Monitore, die an meiner Kamera oder der eventuellen nächsten Klasse korrekt arbeiten nahezu unerschwinglich (und schwer)


    mfg aus Wien Alfred

    Handlung und Logik war einwandfrei - Erst gegen Ende wurde klar was da gespielt wird.

    Ich sah ihn als Film deutscher Machart, wo sehr realitätsnah agiert wird, indes der bösartige Humor und das Geheimnisvolle englischer Filme fehlt.

    Diese indes spielen in einer irrealen Parallelwelt wo Morde Passieren, die eigentlich gar nicht möglich sind, und das auf abstruseste weise.

    Lieber Kaijy - Du hast Dir diesen Namen ausgesucht - Daher spreche ich dich auch damit an.

    Willkommen hier - vielleicht können wir uns gelegentlich gegenseitig Anregungen geben und uns auch über unser Strategien in der Vermarktung austauschen. Meine Projekte laufen derzeit als Amateurfilm - und ich beschäftige keine Semiprofis, denn die sehen in solch einem film eine Erwerbsquelle - und das ist mir zu teuer.

    Ich selbst bin mit 13 Jahren mal als Kleindarsteller für 2 Tage zum Fernsehen gekommen und habe mich seit ich 15 war fürs Filmen interessiert. Ich wollte immer einen Spielfilm drehen, aber 1965 war es kaum möglich als Amateur Tonaufnahmen zu machen, wegen der Gräusche der Kamera und der nicht erreichbaren Bild- Ton synchronität. Danach gab es immer wieder Werbesserungen - aber sie genügten mir nicht. Erst mit meiner Pensionierung begann ich mich wieder ernsthaft damit zu befassen - und erst seit dieem Zeitpunkt gab es Kameras die meinen Ansprüchen genügten. Über Darsteller will ich im Augenblich nicht sprechen.

    Mitähnlichen Schwirigkeiten kämpfen Wie Du, ist es mir gelungen den Film zwischen 2018 und 2020 fertigzustellen , wobei auch bei uns die Terminfindung schwierigst war.

    Wir hatten etwa 22 Drehtage.,- aus dem Gedächtnis gezählt. Vorarbeiten waren über ein Jahr, weil ich die Kamera erst "lernen" musste.

    Der Film ist fertig. Es ist ein Unterhaltungfilm mit ironischen Dialogen und Angriffen auf den Zeitrgeist und einer unterschwelligen Kriminalgeschichte - alles mit doppeltem Boden. Und er ist fertig - und für ein Kino geplant - da gibt es nun einige Schwierigkeiten. Zum einen wegen Corona

    Zum anderen wegen meiner Technikgläubigkeit. Das Video wurde mit 50 Bildern UHD pro Sekunde gedreht, eine Technik die in kaum einem Kino vorhanden ist (nur neueste Projektoren vermögen das. Man hat mir zugesichert, das Problem sei zu lösen - aber da müsste man probieren. In Corona Zeiten möchte ich aber das Haus nur in äussersten Notfällen verlassen, daher ist auch ein frührstmöglicher Drehtermin 2023 oder 24.


    Für die Zukunft - so es noch eine gibt, plane ich einen Krimi, der indes völlig anders aufgebaut ist als der deine. Weniger direkt als doppelbödig und mysteriöse, wobei mir das Ambiente beinahe wichtiger ist ist als die Logik der Handlung....


    Meine "Analyse " ist übrigens noch nicht abgeschlossen - sie ist nicht als Kritik zu sehen - sondern als "Lehrstück" für mich


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    Als ich den ersten Teil - im Wald sah, hatte ich Angst, daß die Szene zu ähnlich mit einer sein könne, die ich für meinen Film in Betrascht gezogen hatte.. Aber solche Szenen kommen ja in fast jedem Krimi vor. Und der weitere Verlauf hat mit dem was ich eventuell realisieren würde - nicht viel zu tun. Zum einen waren dort viele Zuschauer dabei, das ist verlockend, weil man zeigen kann, wie groß der personelle Pool ist, aus dem man schöpfen kann, andrerseit kommt es kaum vor, daß bei solch einer Szene in der Realität an solch einem Platz vZuschauer anwesend sind, weil ja zumeistt der Mord erst kurz vorher entdeckt und gemeldet wurde. Somit würde ich die Cre kleiner halten können. Der Nachteil (für mich) ist der Transport der Ausstattung, der Vorteil, daß die Beschaffung des Schauplatzes keine Sorgen bereitet.

    Die Szenen in den Wohnungen sidn IMO "normal", bedürfen keines großen Aufwandes, wobei sich das keichter schreibt, als es ist. Bem Film (ob "Amateur" oder Blockbuster" ist ALLES aufwändig. De eher ländliche Bereich bietet Vor und Nachteile gleichermaßen. Einerseits gibt es in der Regel wenig markante Schauplätze, andrerseits wird einem eher einer zur Verfügung gestellt. Um die Location "Polizeistation" beneide ich Herrn Wedel. Einige anderen Features des Filme - wo ich fragen wollte - haben sich inzwischen überraschend geklärt - ich war ganz baff, was alles möglich ist.

    Nachtszenen im Freien - wurden IMO recht gut gelöst. Nachtszene, wer immer sie dreht - und wo immer sie gedreht werden - sind stets problematisch, weil hier meist eine Erwartungshaltung des Publikums besteht, die mit der Realität wenig zu tun hat. Disney und Kollegen haben in der Vergangneheit mit der "Amerikanischen Nacht" gearbeitet, die zwar unnatürlich ist, aber beim Publikum gut ankommt und, später wurde dan in der Nacht gedreht, aber die Natur" verbessert, durch zusätliche effektvolle Beleuchtung wie in Theater, Das ist zwar unnatürlich - aber oft sehr einrucksvoll. Billiger sit es die Sene in tiefes Blau zu tauchen un eine Nebelmaschine einzusetzen. Wirkt aber oft seeehr unntatürlich. Auf all das hat man bei "Die Tote im Unterholz" verzichtet. Die Nachtaufnahmen waren ok, aber unspektakulär. Die Wirkung war wtwa wie ebei einer Fernsehdokumentation oder der deutschen - und neuerdings auch österreichischen TV-Serienkrimis.


    Im nächsten Beitrag komme ich auf Handlung und Logik des Films zu sprechen.

    An dieser Stelle betone ich erneut, warum ich mich mit diesem Film so befasse.

    Nicht um eine "Kritik" zu schreiben - sondern um auszuloten, was im "Amateurfilm" so möglich ist -

    War ich ebenso machen würde - was besser - oder wo ich nicht mitkönnte...


    Solche Analysen habe ich auch bei professionellen Fernsehkrimis, die mich interessieren gemacht, insbesondere Miss Fishers Mordfälle

    Edgar Wallace und Inspector Barnaby folgen noch.

    Aber da gelten ganz ander Rahmenbedingungnen - wobei man sich überraschenderweise oft Methoden bedient, die auch vom

    Amateur leicht zu realisieren sind und oft sehr wirkungsvoll und preiswert...

    Ich habe auch aus dem Film "Die Tote im Unterholz" einiges gelernt.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Befassen wir uns mit den Darstellern. Sie sind durchsnittlich recht gut, abgesehen davon, daß mir der unfreundliche Unterton aufgefallen ist, die zickige Ehefrau des Kommissar Maus (der Name ist geradezu ideal gewählt.) der Kommisar selbstpermanent frustiert , mürrisch und aufbrausend - mit Sicherheit so ins Drehbuch geschrieben und tadellos realisiert. Persönlich bin ich allerdings der Ansicht, daß ein Kommissar (oder Detektiv) - zumindest fürs Publikum - Überlegenheit und Durchsetzungsvermögen ausstrahlen sollte - eine Art "Alleswissender, wo kein Zweifel bestehn kann, wer hier das Geschehen bestimmt (Siehe Inspector Barnaby oder Sherlock Holmes, oder Hercule Poirot etc) Aber natürlich gab und gibt es in der Kriminalliteratur zahlreiche scheinbare Looser. Der Konflikt mit seiner Kollegin - eine klassische Emanze.- macht das Ganze auch nicht leichter. Zahlreiche männliche Zuseher werden ein tief Abneigung gegen die "Frau Hauptkommissar" empfinden. Das war bei mir auch so - hat sich aber im Laufe des Films gegeben. Sehr plausibel die Szenen in der Werkstatt. Kleiner Kritikpunkt, als dem Verdächtigen Handschellen angelegt werden, schreit er und wehrt sich nicht - er hätt die Frau Hauptkommissar leicht auf die Seite stubsen können.

    Der für mich überzeugendste Darstelle war der Pathologe, mit der trockenen Art, wie wir sie in allen einschlägigen Filmen finden.

    Eine schillernde zwielichtige Figur ist der Chef von Maus. hier sieht man übrigens, wie leicht einen ein Film überrumpeln kann, wenn man einen Augenblick nicht aufpasst.

    Erst am Folgetag bei der Analyse ist mir klar geworden, daß er keineswegs auf Mallorca oder so ähnlich war, sondern die Szenen in Deutschland in Nahaufnahmen gedreht wurden. So soll es sein. Heisst ja nicht umsonst Traumfabrik - die Filmproduktion.

    Zur Handlung an sich. Generell wird hier nach dem bewährten Muster älterer Krimis verfahren, dass nach und nach alle Verdächtigen unverdächtig werden, weil sie nämlich umgebracht werden. Ein altes- aber erfolgreiches Konzept.

    Etwas fehlt mir (von der Schlußszene abgesehen)- und das ist der Humor. Aber der fehlt generell bei allen deutschen Krimis (undbei den österreichischen auch - weil wir ja die deutsche Machart - vermutlich des Fernsehens wegen - übernommen haben. Ich bin ein Fan englischer Krimis, wo die oft grausigen Morde durch Humor ein Gegengewicht bekommen. Bei inspector Barnaby werden Opfer üblicherweise nicht erschossen oder stanguliert, sie geraten in eine Hexelmaschine, sterben unter einer als Filrequisite eingesetzten Guillotine oder werden mit Pfeil und Bogen erledigt. ETC etc. da bedarf es dann einer gerüttelt Prise an Humor, damit das Publikum das verkraftet...


    Dass Maus letzllich seine lästige Frau los wird ist die gerechte Belohnung für manch erlittenen Unbill in dem Film...

    Hoffentlich nützt er die Chance (Eine Beförderung sollte da in diesem Zusammenhang auch drinnen sein...


    Im nächsten Beitrag möchte ich mich den Locations widmen. Sollte ich in Bezug auf Darsteller was vergessen haben - bitt mich zu erinnern...


    mfg aus Wien

    Alfred

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