Posts by Administrator

    Nun ist es natürlich auch eine Frage WIEVIEL Greenscreen Szenen man einsetzt - und auch WIE.

    Ich habe mir etliche PROFESSIONELLE Greenscreen Aufnahmen angesehen, die eigentlich zumeist eine perfekte Illusuin bieten. ABER im laufe dieses Threads habe ich auch Beispiele gesehen, wo zuerst das Ergebnis, und danach der Aufbau gezeigt wurde.

    Und da bin ich draufgekommen: Die kochen auch nur mit Wasser - bei kritischem Hinsehen ist die Montage zu erkennen - oder zumindest zu erahnen.

    WAs lässt sich also darau schlußfolgern ?

    Es sind zwei Paar Schuhe, ob man sich hinsetzt und eine Szene nach Tricks oder Fehlern durchsucht - oder ob man gespannt - oder belustigt - die Handlung enes Films verfolgt. Mit geschickter tontechnik kann man der Zuschauer weiter in die Irre führen.

    Der (durchschnittliche) Zuschauer ist relativ leicht zufriedenzustellen - wobei die Ansprüche im Laufe der Zeit enorm gewachsen sind - und auch das Angebot. Ich selbst bin so konditioniert, daß ich einen schwarz-weiss Film nicht als "unrealistisch" empfinde. Stummfilm indes ist für mich ein "no go" (mit Ausnahme von gut gemachter Komik - a la Buster Keaton.

    Man stelle sich vor, daß man im 19. Jahrhundert das Publikum mit Laterna Magica Aufnahmen nicht nur unterhalten und begeistern, sondern auch erschrecken konnte.

    Ob ich in naher Zukunft vorhabe Greenscreen in meine Filme zu implementieren, das werde ich mir überlegen - und vielleich noch ein paar Gedanken dazu äussern.

    Denn es ist nicht nur eine Menge Holz, das eine 10bit Fähige Kamera kostet, sondern wir leben derzeit in einer Phase wo alle 2 Jahre ein neuer Techniksprung erfolgt, meist nur mit EINEM neune Feature. Es ist ja alles bekannt, aber die derzeitige Technik lässt - auch bei teuren Kameras (und damit meine ich jene ab 40. 000 Euro (weit oberhalb meines Limits)offenbar nicht zu ALLE wichtigen Parameter mit einander zu kombinieren...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Heute ist mir in einem anderen Thread das Thema "Verschlusszeit" eingefallen.

    Bei den "klassischen" Kinokameras war die Verschlusszeit quasi vorgegeben (wobei es teure Kameras gab, wo man auch ein wenigi manipulieren konnte - aber das waren Spezialfälle.)

    Bleiben wir im Normalbereich. Bedingt durch die Funktion einer normalen Filmkamera ergab sich die Regel bei 24 Bildern sei die Verschlusszeit 1/48 Sekunde. das 24.stel (bei Videokameras 25stel) teil sich folgendermaßen auf. die Hälfte der Zeit für die Belichtung, die Hälfte für den Tarnsport. Zunächst verdeckt die Sektorenblende den Zugang des Lichts zum Bildfenster. In dieser Zeit wird der Film um ein Bild nach vor transportiert und dann radikal gestoppt. Dieser exakte Stop ist eine Herausforderung für die Konstrukteuere - und 100% wurde das Problem nie gelöst (allerdings ANNÄHERND perfekt)Erst wenn der Fkilm zur Ruhe gekommen ist darf belichtet werden. Dafür sorgt die Sektorenblende, die nun das Licht freigibt - und zwar ein 48. Sekunde (ungefähr). Danach verdeckt sie das Bildfenster und der Film kann ein weiteres Bild transportiert werden.

    bei 50 Bildern Pro Sekunde ergibt sich indes 1/100 Sekunde Belichtungszeit.

    Nun gibt es aber bei Video eine Eigenheit:

    Es ist theoretisch - und auch praktisch - möglich bei 25 Bildern /sec 1/25 Sekunde zu belichten, weil es sich hier um keinen mechanischen Vorgang handelt, das weiterschalten zu nächsten Bild benötigt KEINE Zeit.

    Belichten wir nun mit einer 25. Sekunde statt einer 50stel, so gewinnen wir Licht - und zwar eine genze Blende.

    ABER 1/25. Sekunde Belichtungszeit ist zuwenig, damit das Bild "verwacklungsfrei aufgenommen werden kann.

    Bei 50 Bilder pro Sekunde kann ich indessen diesen Effekt ausnutzen: Statt 1/100 sekunde belichte ich mit 1/50, ich belichte quasi permanent

    In diesem Fall ist die Belichtungszeit kurz genug für ein unverwackeltes Einzelbild alse 50 pro Sekunde.

    bei 1/100 ist das Bild natürlich noch schärfer, aber angeblich wird der Eindruck von Bewegungen mangels motion-blur weniger natürlich wiedergegeben....


    mfg aus Wien

    Alfred

    In einer der zahlreichen Abhandlungen zu diesem Thema habe ich gelesen, man solle eine möglichst kurze Verschlußzeit wählen. Damit werde Motion blur vermindert.Motion blur ist eigentlic bei Film/Video in Maßen recht gern gesehen, weil das Ruckeln so kaschiert wird. Im Falle von Greenscren kann es indes zu unerwünschten Effekten führen. Über "Verschlusszeit " (Ja- ich kenne die Grundregeln - aber...) könnte man an anderer Stelle auch ein paar Gedanken äussern. Zu kurze Verschlußzeiten können indes Ruckeln begünstigen (?) Das hängt IMO indes in erster Linei davon ab- wie schnell sich das gefilmte Motiv bewegt.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Das nächste -meist gar nicht erwähnte Problem ist die Reflektion der grünen Wand auf die Objekte (bzw Darsteller) das macht sich besonders bei Haaren und Kanten der Gegenstände (Personen etc) bemerkbar, wo ein noch so dezenter grüner Schimmer das Bild (Die Szene) verderben kann.

    Hier - so habe ich gelesen - könne man das Problem nur mit entsprechendem Abstand zuwischen Vordergrund und Rückwand in den Griff bekommen.

    Diese Abstand solle idealerweise etwa 11 Meter betragen, da wäre die Intensität der Reflexion quasi egalisiert.

    Schön und gut. Gefahr erkann - Gefahr gebannt ?

    Mitnichten !

    Denn diesr Abastand ist in normalen Räumen und kleinen bis mittleren Studios nicht realisierbar.

    Wir finden gelegentlich bei den Musterbeispielen riesige grüne Wände im Freien, wo dieser störende Effekt natürlich nicht auftritt.....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Danke für das Kompliment


    Kommen wir nun zu den Fallstricken dieser Technik.

    Die Grundvoraussetzungen sind ja bekannt


    Bei manchen "Tuturials" kommt mir das Grausen ob ihrer Anspruchslosigns keit, von anderen kann man indes lernen - und ich habe gelernt. Allerdings ist es in der Regel so, daß man das Erlernte nicht einsetzen kann - damit meine ich - unter Amateurbedingungen.


    Dann wieder gibt es Fragen, die mich theoretisch beschäftigen, Da wären zunächst die Falten im Stoff, die ja nie absolut vermeidbar sein werden,

    und die Unregelmäßigkeiten in der Ausleuchtung, die ja auch unvermeidbar ist. Eds muß hier eine gewisse Toleranzgröße geben, denn anders wäre diese Technik nicht durchführbar.



    Der nächste Knackpunkt ist der der möglichen Farbabstufungen.

    Ich muß sagen für 8 Bit-Technik sind Deine Greenscreans überraschend gut.

    Dass man sie dennoch erkennen kann, zeigt, daß diese Farbauflösung offensichtlich nicht genug ist, um die perfekte Illusion zu erzeugen.

    Persönlich sehe ich bei 8 Bit Technik keinen Nachteil gegenüber 10 Bit, auch nichjt bei moderater Farbkorrektur. Ich achte nachmöglichkeit schon bei der Aufnahme auf akzeptable Lichtbedingungen - und bin kein "exzessiver Colorgrader"


    Die Ausleuchtung so zu treffen, daß die beiden "Ebenen" zusammenpassen ist schon eine Herausforderung an sich - aber e kommt noch schlimmer.....


    mfg aus Wien

    Alfred




    Es klingt aber überzuegend, daß man für greenscreen mit 10 Bilt besser bedient ist.

    Deswegen erwäge ich den Ankauf einer Canon C300MK III.


    ABER - Neulich konnte ich irgenwo lesen, daß dies auch nicht ausreichend sei - 12 Bit wären das Wahre.

    Das würde allerdings bedeuten, daß man sich mit 24 oder 25 Bildern pro Sekunde begnügen müsste,

    was in krassem Gegensatz zum Trend mit 50 Bildern /sec steht, der vor wenigen Jahren als "unverzichtbar" angepriesen wurde.

    Da bedarf es einer Vorrede.

    Es ist IMO nicht fair, etwas analytisch zu beurteilen versuchen, was man selbst (noch ?) nicht kann,und wo einem vermutlich auch die Gduld dazu fehlt.Daher mache ich es nur mit Bauchweh.


    Es gibt hier noch zu sagen, daß das Video absolut das erfüllt was Du erreichen wolltest, eine stimmungsvolle Bebilderung Deiner Musik

    (Ich musste sie immer wegschalten um mich aufs Bild zu konzentrieren)

    Ein Werbefilm, ein Imagefilm, und was es sonst noch gibt.


    Ferner muß man sagen, daß ein Film üblicherweise dazu gedacht ist vom Publikum EINMAL gesehem zu werden- Das Publikum soll verzaubert, manipuliert, beeindruckt werden, etc.


    Bekommt man aber Material geliefert, mit der Auflage gewisse Techniken zu "entlarven", so sieht die Sache anders aus

    Man sucht - und findet - vielleicht sogar Fehler die es gar nicht gibt. Vorsicht ist hier angezeigt.


    Man kaufe eien Original- Sachertorte und gebe sie - unter Verheimlichung der Herkungt einer "Jury", die ermitteln soll, welche Zutat ihrer Meinung nach fehlt, und was der Geschmacksunterschie zum Original ist. (das Original wird als bekannt vorausgesetzt und steht dem Tester zum Zeipunkt des Tests nicht zur Verfügung. Das Ergebnis wird manchen verwundern....


    Zum Musikfilm. OIch beziehe mich nun auf mutmaßliche Greenscreen-Effekte.

    Ich sehe sie überall, wo Du dich in Verbindung mit der Landschaft bewegst..

    Gleich am Anfang: Die Szene ist Perfekt ausgeleuchtet - zu perfekt.

    Fast würde ich vermuten, die künstlichen Herbstblätter sollen das kaschieren (?)

    Der Darsteller (ich gehe davon aus, das bist Du ?) steht wie auf einer Bühne,

    ideal beleuchtet - ohne daß er Schatten wirft oder welche auf ihn geworfen werden.Auffallend ist ferner, daß sich die Äste der Bäume

    auch nicht ansatzweise bewegen - offenbar ein Photo. Ganz eindeutig wirds bei der Szene auf der Straße, wor de Fußgänger erstartt sind - ebenfalls ein Photo.

    Raffiniert der Schiffer am See. Offensichtlich ein Photo, das vor einem ebensolchen Hintergrund bewegt wird um das Schukeln des Bootes zu simulieren, und das bei unbewegten Wellen.

    Der Klarinettist in den Bergen. Die sichtbaren Nebelwolken stehen wie angewurzelt

    Wenn die Lanschaft hinter dem Musiker in der Ferne sichtbar ist, muß schon die Covid Krise gewesen sein: kein einziges Fahrzug auf denstraßen, kein vereinzelter Passant.

    Auch die Sturzwellen des Wasserfalls haben etwas küstlich anmutendes - wiederum sehe ich keine (zu erwartenden) Wellen. Kann aber auch eie Frage der Verschkusszeit der Kamera sein.

    Daß der Ballon hineinkopiert wurde ist offensichtlich -und wurde auch nicht zu verleugnen versucht.

    Bei Minute 3:0 ff fliegt er übrigens elegant durch, während in dieser Zeit die Landschaft gewechselt wird.

    Bei Minute 3:15 ff sieht man den Musiker durchgehend , wogegen der der Hintergrund überblendet wird.

    Beim Kind mit den Kürbissen fällt lediglich auf, daß es von der Schärfe und vom Gesamteindruck weicher ist, als der Rest des Films.

    Die Aufnahmen am Regiepult, Schnittpult ist naturbelassen.


    Ich bin gespannt ab ich das Richtige gesehen habe - möchte aber anmerken, daß es immer eine gewisse Stress-Situation ist, wenn man etwas finden SOLL. Es handelt sich hier nicht um eigentliche "Fehler" sondern um physikalische Narturgegebenhheiten, die man IMOL nur mit einem Aufwand beseitigen kann, der selbst in Filmstudios kaum realisierbar ist. Darüber mehr in meinen Beitragen

    Und auch eine "philosophische " Betrachtung inwieweit das sinnvoll wäre.


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    Eigentlich wollte ich diesen Themenbereich - wenn überhaupt - est viel später starten, aber der "Filmkünstler" hat ja schon geschrieben, er hätte gerne dieses Thema hier im Forum.

    Beginnen wir mit zwei grundlegneden Dingen; Erstens habe ich bislang noch keine einzige Szene in Greenscreen Technik gedreht (kenne aber die Anfordereungen - vielleicht sogar besser, als mancher, der im Internet ein "Tutorial" darüber verfasst. Wobei in Einzelfällen durchaus Details vermittelt werden, die anzeigen mögen, warum "home-Made" Greenscreen-Aufnahmen nicht so professionell ausfallen, wie manche im Bereich des professionellen Spielfilms. Letztlich ist das Fernsehen auch professionell - seineGreensbreen Aufnahmen sind sicher für den Anwendungszweck ausreichend (Nachrichtensendungen mit eingeblendeten Hintergrund) - aber aus meiner Sicht für den Spielfilm nicht ausreichend.

    Wie kann jemand, der selbst zugibt, noch keine Szene in dieser Technik gefreht zu haben, Kritik üben ? Dazu gibt es einerseits einen lieben Spruch: "Mann muß nicht fliegen können um ein guter Ornithologe zu sein" und andrerseits genügend Anschauungsmaterial anhand von Ergebnissen.

    Noch vor einigen Monaten hätte ich gesagt, Greenscreen sei eine Technik, sie niemals wirklich natürlich aussehe, es verbleib stets der Hauch etwas künstlichem (und auch ich würde mir nichts Besseres zutrauen) Aber dann habe ich - ebenfalls in einer Art "tutorial" gesehen, daß - mit entsprechendem Aufwand - es zumindest bei einigen Hollywood-Filmen funktioniert. Man zeigte den altbekannten Vergleich - Studio - Filmergebnis mit grünem Hintergrund - vs Endergebnis - und es war überzeugend.

    Allerdings hängt da schon eine Menge Technik UND Know how dahinter. Nicht um ein Stück "greenscreen-Material" herzustellen, (wa an sich schon aufwändig genug ist), sondern um einerseits Abstimmung in der Beleuchtung (Schattenrichtung und -intensität) zu erreichen, andrerseits den entsprechenden Farbton UNd fdie passende Perspektive zu erreichen UND dann einige Fragen über Feinheiten der Technik, und der grundsätzlichen Aufstellung der Szene. Ich habe hier einige Informationen sammeln können, wo stets auf die eine oder andere Schwäche bei herkömmlichen Greenscreen-Aufnahmen hingewiesen wird - und was man unternehmen sollte um sie zu vermeiden....

    Und hier stellt sich mir die Frage, ob es für mich sinnvoll wäre, mich dieser Technik zu widmen, Ich habe eher den Eindruck, daß ich eher darauf verzichten sollte. Desungeachtet interessiert mich das Thema und seine Möglichkeitn und ich werde darüber schreiben.

    Man einer der hier als stiller Mitleser fungiert, mag denken, ich kompliziere das alles, er selbst habe keine Probleme.

    Das ist eine Frage des Anspruchs. Aus meiner Sicht darf man einer fertiggestellten Greenscreen Szene unter keinen Umständen die Künstlichkeit anmerken - auch nicht in Ansätzen.

    Die Ansprüche des Publikums steigen im Laufe der Zeit, Ich erinnere hier an die "Eisenbahnfahrten" (etc) der Fime der 30er und 40er Jahre, wo ein Film der vorbeiziehenden Landschaft in einEisenbahnabteil-Fenster kopiert wurde und man dies für "realistisch" akzeptiert hat, ebenso wie die Technik des Kameramanns Eugen Schüfftan (1893.1977), die 1926 erstmals eingesetzt wurde ("Metropolis") Hier wurde über ein Spiegelssystem Realität mit Modellbauten kombiniert, prinzipiell ein Vorgänger der Greenscreen. Die Modellbautechnik verbietet sich ind es heute mehr oder weniger (wenngleich sie interessant wäre), da die heute übliche hohe Aufklörung des Filmes verräterisch wäre...


    Das wars mal zum Einstieg: Fortsetzung folgt...


    Alfred

    Ich habe hier ein Problem: Ich bin nicht geimpft und dürfte deshalb meinen eigenen FIlm nicht sehen.

    Wäre dieser Film nicht, so würde ich mich in eine lebenslängliche Quarantäne zurückziehen, denn ich fürchte mich vor Komplikationen - und das - wie die Realität zeigt - nicht umsonst. Die Schnapsidee die Älteren dazuzzu zwingen, Astra Zeneca zu akzeptieren wird in Österreich NIE funktionieren.

    Durch einen Zufall habe ich erfahren, daß mir auf Grund eines einst überstandenen Herzinfarkts der Pfizer Impfstoff zusteht - und so werde ich voll Angst eben das Unvermeidliche akzeptieren. Als potentieller Angsthase glaube ich zudem auch nicht an die Wirkung (es gibt bekannte Fälle) - so wie ich auch in kein Flugzeug einsteige. In einem Kinosaal werde ab jetzt IMMER Angst haben. Am liebsten würde ich das tum, was ich jetzt ein Jahr lang gemacht habe.: 99% meiner Zeit daheim in freiwilliger Quarantäne zu verbringen...

    Sollte alles klappen und die Situation es zulassen, werde ich mich ab mitte Juli um die Sache kümmern.

    Es fragt sich natürlich ob es dann noch Kinos gibt, bzw ob die übelaufen sind oder ob die Mehrheit der Bevölkerungaus Sicherheitsgründen doch lieber daheim bleibt. Das wird vermutlich davon abhängen, wie sich die Urlaubsreisen - die ja leider wieder erlaubt sein werden - auf den Stand von Infektionen auswirkt....igig


    Desungeachtet wird es vermutlich ein (im Freien gedrehtes ?) Interview mit einem Darsteller geben.

    Ich bastle an einem Trailer Nr 2, weiß aber noch nicht, ob ich ihn veröffentlichen will.

    Er wird 2Minunen und 40 Sekunden lang sein. Ein Vorspann fehlt fast völlig. Er würde den Fehler von Trailer 1 beheben, daß man gar nicht ahnt was denn das Thema sei (ausser man liest nach). Diese Technik, des aneinanderreihens von diversen Szenen entspricht den Trailern der 60er und 70er Jahre, die mich irgendwie geprägt haben. Der neue Trailer zeigt einen gewissen groben Zusammenhang - er bricht aber in der Mitte der Handlung ab um nicht allzuvuel zu verraten. einige Szenen wurden vom Trailer 1 übernommen, einige wurden weggelassen, einge sind hinzugekommen...

    Wie gesagt, er ist noch nicht fertig, und ich weiß nicht ob es sinnvoll ist ihn zu veröffentlichen

    Trailer 1 wurde zuerst wenig beachtet, 70, 70, 100 Aufrufe, dann allmählich bis 340 anwachsend. Danach in meinem Klassikforum verlinkt - innerhalb weniger Tage auf 450 Seitenaufrufe. Dann ging schleppend weiter bis 540. Dort stand das Werkel dann. Durch eine weitere Verlinkung in einem Forum kletterte der Zähler dann allmählich bis knapp unter 600. Seit gestern bin ich auf 640. Aber ob das reicht um einen Kinosaal mit 100 Personen zu füllen ? Ich weiß nicht.

    Es gab übrigens eine gehässig bewertung bei Yutube - über die Darsteller. Es war mit sicherheit nur einer jener Bosheitsakte, die im Internet faktisch ÜBERALL auftauche. Da werden Produkte aller Art niedergemacht, die ich seit Jahren zur vollsten Zufriedenheit benutze. Auf Rat von Insidern habe ich die Möglichkeit von Bewertungen gesperrt, bzw, sie werden vor Veröffentlichung von mir probegelesen.

    Mich stört berechtigte Kritik nicht. aber jene Leute, die auch Plakatwände beschmieren etc. sind mir ein Gräuel.


    Generell bin ich ins Zweifeln gekommen, ob dieser Film überghaupt jemanden anspricht. Wenn ich mir jene Leute ansehe, die es einfach nicht aushalten ohne Treffen in Lokalen, Bars oder Partys, dann frage ich mich was diese Leute eigentlich antreibt uns welche Themen sie haben.Mit ist es beispielsweise fremd, mir darüber Gedanken zu machen, ob ich jemanden beleidige, wenn ich einen Witz mache oder eine spitze Bemerkung......

    Aber ich glaube, es ist die mittlere Generation, die Gefallen daran finden wird....


    mfg aus Wien

    Alfred

    So - hier setze ich wieder mit meinem Lieblingsthema fort.

    Das wird von vielen Filmemachern gerne ignoriert - allerdings nur von Amateueren und Prosumern, der Mischform zwischen Anateur und Profi.

    Und vielleicht haben sie sogar recht.

    In den letzten 10 Jahren hat sich allerdings viel verändert, und manches weas davor auf Video gedreht wurde, darf aman getrost zum alten Eisen zählen.

    Zuerst wurde von SD mit Zwischenstufen auf Full HD verbessert, wobei zuerst interlaced eingesetzt wurde, erst dann progressive (also ohne Zeilensprungverfahren. Kaum war das in den Haushalten gelandet brachte man "4K" heraus, allerdings, win "echtes" wel da ist die Bildbreite geringfügig größer. Später fand dann eine Diskussion statt und man einigte sich, daß BEIDE Formate $K heissen durften:

    4 K DCI und 4K UHD. die Bildfrewqunz für DCI (= Digital Cinema) wurde mit 24 Bildern vorgeschlagen, jene für UHD mit 25.. 50 Boilder pro Sekunde waren angeköndigt - aber noch nicht lieferbar.

    Die ersten Kameras dieser Spezifikatione waren mit "Rolling shutters" ausgerüstet, welche unter gewissen Bedingungen Bildverzeichnunge bei schnell bewegten Objekten hervorriefen. Man versprach Abhilfe miteles "Global Shutter"-Typen. Diese erwiesen sich als zu teuer und blieben bis heute nur gaz besonders teuren Kameras vorbehalten, dazu kam, daß neuere "Rolling-Shuttertypen den Sensorinhalte schneller auslesen konnten, was die evewntuellen Verzerrungen der Bilder sehr wirksam verminderte....


    Man sollte glauben, daß nun Ruhe sei - aber das ist nicht der Fall. Seit einigen Zeit werden die Kameras mit 10 oder 12 Bit Farbtiefe ausgestattet, was zwar uner normalen Bedingnungen nicht sichtbar ist, allerdings bei exzessivem Colorgrading ein Vorteil sein soll, ebenso wie bei Arbeiten mit Greenscreen. Dazu soll es in naher Zukunft einen eigenen Thread geben. Man sollt sich allerdings nicht zuviel davon erwarten, denn ich werde dort mehr Fragen aufwerfen , als beantworten.


    Aktuell erhebt sich nun die Frage nach einer neuen Kamera - und das ist schwerer als man annehmen sollte.

    Dabei ist selbst meine derzeitige Canon C200 vom Ergebnis her besser als alle Filmkameras der letzten zig Jahre - ausgenommen das 70 mm Format, das aber weitgehend (ich war erstaunt als ich das las) im Verschwinden begriffe ist - aus Kostengründen und aus Gründen des Transports der Filmrollen in die Kinos. Eine IMAX 77 Filmrolle bringt etwa 80 kg auf die Waage.....


    Was stünde noch zur Verbesserung an ?


    Wie gesagt, gibt es derzeit Kameras mit 10, bzw 12 Bit Wiedergabe, wobei 12 Bit nur mit 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde möglich wäre, 50 oder 50 Bilder funktionieren nur mit 10 Bit. Dazu mehr im Greenscreen Thread.

    MEINE C200 ware dazu im Raw Format in der Lage. Allerdins steht hier im Raw Format nur EIN Chipschlitz zur Verfügung (für SD Karten sind es ZWEI) Das bedeutet, daß hier KEINE SICHERUNGSKOPIE während der Aufnahme möglich ist. Sollte der Chip defekt sein, ist ein Drehtag beim Teufel. Dieses Risiko geht keine professionelle Produktion ein - und muss daher ein teurerers Model kaufen.

    Bei dieser Kamera ist zudem ABSICHTLICH der entsprechende Ausgang gesperrt, der eine Aufzeichnung auf eine Externe SSD Festplatte ermöglichen würde. Eine Bastellösung, von Drittanbietern existiert zwa (von -soweit ich weiss - bislang von 2 Herstellern, aber das ist dennoch ein unkalkulierbares Risiko...


    Somit wäre der Umstieg auf ein Folgemodell nötiog, wenn ich Greenscreen in professioneller Qualität realisieren wollte.


    GBCannon stellt solch eine Kamera um knapp 12.00 Euro zur Verfügung, allerdings ohne Optik (hab ich) und mit extra zu erwerbendem OLED

    Sucher Dazu hat die Kamera einen neuen Sensor, der jeweils unabhängig voneineander ein Bild einfängt, eimal mit hoher, eineml mit geringerer Empüfindlichkeit und die Beiden Bilder miteinander kombiniert, was einerseits das Clipping in den hellen Bereichen vermindern soll ("ausgefressene" Lichter) andrerseits das Bildrauschen im dunklen Bereich verhindert. So kommt ein Dynamikbereich (laut Canon) von über 16 Blendenstufen zustande - so man RAW einsetzt, im anden Fall ca 14 Blendenstufen. Auch nicht schlecht - aber etwa der Level anderer Kameras um siw 10.000 Euro.

    Die teurerer Canon C 500 MKl II hat das nicht, vermutlich lässt sich das auf dem größeren Sensor (echtes Vollvormat) nicht realisieren.

    Der Sensor ist wir gesagt größer (größer als beim üblichen Kinofilm) und ausserdem hat das Din 5,9 K. Das ist beachtlich - aber 18500.-- Euro sind das auch - vor allem dann, wenn man weiß, daß die 8K PCS schon in den Startlöchern scharren und Black Magib einen 12 K!! Computer für 12.000 Euro am Markt gebracht hat. Der hat aber dafür keinen Vollformat Sensor und seine Lowlight-Daten sind bestenfalls durchschnittlich.


    Ein weiteres Zauberwort ist HDR. Auch meine C 200 hat das bereits eingebaut. Allerding ist es schwierig zu bewerten, denn es gibt hier verschiedene Normen - und die Hersteller der Fernsehgerät halten sich hier ziemlich bredekt. Jeder Hersteller hat eine eigenes Repertoir von selbsterfundenen technischen Ausdrücken auf Lager, die eher beschönigend als informativ sind. Erst 2 Jahre nachdem man ein Gerät erworben hat findet man dann irgendwo im Internet Berichte, wo die einzelnen Technologien erklärt und verrissen werden - und so erfährt man in jedem Falle warum man das schlechteste Gerät erworben hat. Glücklicherweise wird nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird.

    Und die Influencer sind in der Tat gefährlich. Dazu aber wieder eine eigenen Threadserie....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Das "Strickmuster " des Films ist relativ einfach erklärt. Wir haben es dann aber an einige Stellen durchbrochen, was gut für das Gesamtergebnis war.


    Diese nun geschilderte Technik ist nicht von mir erfunden - wenngelich ich das ursprünglich geglaubt habe. Ich bin inzwischen darauf gekommen, daß Erzähler sie scheinbar immer schon - ohne Grund dafür zu haben - verwendet haben.

    Ein geradezu typisches beispiel sind teilweise Geschichten von Wilhem Busch. Ich nehme hier " Tobias Knopp - Abenteuer eines Junggesellen"

    Tobias Knopp, ein langsam alternder Junggeselle (heute: Single) begibt sich auf Wanderschft um alte Freunde , aber auch andere Typen wiederzusehen, erlebt (humoristisch verbrämt) unerfreuliche Dinge und kehrt geläutert zurück zu seiner Haushälterin - und heiratet sie.

    Die Geschichte ist so aufgebaut, daß unser Held in JEDEM Kapitel auftritt, all die anderen handelnden Personen indes nur jeweils EINMAL. Zudem ist es bei dieser Konstruktion so, daß man - ohne dem Verlauf der Handlung zu schaden - jederzeit ein Kapitel weglassen kann (ich glaube, davon wurde bei der Verarbeitung zu einem Zeichentrickfilm sogar Gebrauch gemacht) Aber auch der Einschub einer zusätzlichen Szene (davon haben WIR beim Film Gebrauch gemacht) ist möglich.

    Das wäre bei der Geschichte von Busch (übrigens auch Max und Moritz funktioniert so )völlig egal, ob das so konstruiert ist - oder nicht.

    Aber bei der Gestaltung eines Films, wo immer nur einige wenige Zeit finden bei einer Szene dabei zu sein - da ist das schon sehr hilfreich.

    Wir haben das System übrigens leicht aufgeweicht, weil wir neben dem Helden eine zweite Person eingebaut haben, die zweimal auftritt, und am schluss sogar eine Dritte, was mit der Änderung des Drehbuchs zusammenhängt, die aber eine prlötzloche Eingebung war, die das Finale absolut aufgewertet hat. Der dreimalige Auftritt am Arbeitsamt (AWS_ Arbeit-Wirtschaft-Soziales - eine ironische Verknüpfung von mir) wurde indes an einem Wochenende gedreht. Wir hätten das auch an einem Drehtag geschaft, aber es besatnd die Möglichkeit es zu splitten - und war der Wunsch des Teams, weil wir entspannter agieren konnten. Abgesehen von dieser Bauart gibt es keine wirklichen Nebenrollen im Fil, jeder Darsteller hat sein eigenes Profil - hier ebenfalls mit Busch zu vergleichen. Jede Figur hat ihren großen Auftritt, Knopp ist eigentlich bloß der Zuschauer, und Krautwurm das passive Opfer in den Klauen der anderen...

    Diese Machart ist für den Zuschauer übersichtlich und für den Filmemacher gut realisierbar, weil größere Menschengruppen, ie immer wieder auftauchen, vermieden werden. Natürlich machen die aber - so man es realisieren kann, einen größeren Eindruck beim Zuschauer., was in großen Produktionen gerne eingesetzt wird. Nicht unbedingt Massenszenen, aber vielleicht eine Party oder irgendein Event, Reisegruppe, Demonstration oder Rauferei......

    Hier haben Filme, die von einer Schulklasse geplant werden, die Nase vorn....

    Über die Möglichkeiten denke ich nach.....


    Lg aus Wien

    Alfred

    Alfred

    Diese von mir geschilderten Kurzfolme (wir können natürlich erst nach Corona drehen) sollen kein Ersatz für einen weiteren Spielfilm in Vollzeit sein. Aber es sind Fingerübungen, die zudem (relativ) wenig Aufwanf kosten UND vor allem im Internet indirekt Mitspieler anwerben sollen - zumindest wollen wir es versuchen....


    Im nächsten Beitrag will ich erklären wie das Strickmuster des fertigen Films war - wie wir teilweise davon abweichen konnten. Wo die Vorteile und wo die Nachteile liegen. Ich bin jederzeit dazu in der Lage ein anderes Strickmuster einzusetzen - Dazu bräuchte man aber einen grösseren Mitarbeiterstab.


    Lg Alfred

    Mir ist inzwischen was eingefallen:

    Back to the roots

    BEVOR ich diesen abendfüllenden Spielfielm begonnen habe, war eigentlich geplant, ein paar 2Mann Kurzfilme in der Art von

    Loriot oder Otto Grünmandl zu drehen

    Das mag wie eine Anmaßung klingen - aber es ist mein Humor - ich brauch hier nichts zu imitieren - und DENNOCH habe ich einen eignen Stil. Das gemeinsame ist, der Todernst in dem der grösste Stumpfsinn verzapft wird.




    Ist also vom Personalaufwand wesentlich einfacher als ein Spielfilm. Hier würde ich auch kein Breitwandformat verwenden.

    Das Problem ist die Beschaffung der Maskenbildner.

    Ich war mir dessen bewusst, dass das nicht allzu billig sein wird - aber eigentlich hatte ich gedacht, daß man sich an so einen wenden kann, wie an einen Friseur etc - Ich habe aber keinen gefunden... Vermutlich also: Do it yourself - was aber ein Problem ist, da die derzeitigen Kameras derart hoch auflösen, daß man jeden falschen Bart und jeden Schminkfehler sofort sieht.


    Solch ein Kurzfilm dauert zwischen 3 und 7 Minuten und den könnte man unter Umständen auf youtube zeigen - was ich beim Spielfilm nicht machen möchte.....


    mfg aus Wien

    Alfred




    Wie ich schon gelegentlich angedeutet habe ist die Story im Amateurfilm relativ eingeschränkt - auf Grund ihrer technischen und organisatorischen Möglichkeiten in der Realisierung. Erst die Umsetzung mach so manche Geschichte interessant.

    Robeo und Julia ist beispielsweise eine sehr simple Geschichte. EinLiebespar aus verfeindetn Familien findet durch die Gegebenheiten und einige Fehleinschätzungen den Tod.

    Aus meiner Sicht wird die Geschichte durch die adelige Herkunft, den historischen Zeitrahmen, erotische Darsteller und die entsprechendenLocations interessant. Übertragungen in die Moderne find ich abscheulich -egal was die Kritik und die Medien dazu sagen. Perfekt war indes der Film von Zeffirelli, ein Mix aus weitgehender Treue zum Original, Erotik, und perfekten Locations. Die waren übrigens auch ein Kompromiss. Sie wurden an historischen Schauplätzen verschiedener Städte gedreht werden, weil das Budget - selbst nach einmaliger Aufstockung von 800.000 auf 1.500.000 Dollar für den Aufbau von historischen Bauten in Cinecittá nicht ausreichend war......

    Von so etwas können wir nur träumen.

    Ich möchte in einem eventueeln neuen Film einiges einbauen, das im derzeitigen nicht - oder nur ansatzweise vorhanden war.

    Das ist nicht unbedingt als "Verbesserung" zu sehen, sondern als "alternqative Machart", wobei ich sicher nicht alles werde realisieren werde können, Schon in diesem Film wurde einiges (IMO erfolgreich) ausprobiert, teilweise auf Anregung eines der Darsteller , teilweise aus eigenem Antrieb.


    Ob ich einen Film mit einer Parallelhandlung schaffe, das steht noch in den Sternen, indes möchte ich mit rasanterem Schnitt und teilweisem Verzicht auf Stativ experimentieren, sowie mit szenenweiser aussergewöhnlicher Colorierung (wurde schon hier teilweise gemacht, vo allem bei den Nachtszenen und bei einer, wo die "golden Hour" genutzt wurde.

    Problematisch ist das vr allem deshalb, weil mein Film - und daranwird sich auch in Zukunft wenig ändern, sehr textorienrtiert sind. und das bedinkt leider dann doch etwas längere Szenen, abgesehen, davon, daß die Aufteilung auf kürzere Szenen die Drehzeit exorbitasnt in die Höhe schnellen lässt...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Du hast es ganz richtig Beschrieben: Im PROFESSIONELEN Bereich !!

    Deswegen habe ich ja den Threadtitelauch entsprechend formuliert.

    Natürlich muß man niemandem die Rolle auf den Leib schreiben. Aber man sollte wenigstens eine grobe Vorstellung haben, wer da in Frage käme

    Beim professionellen Film gibt es da sogar ein Überangebot an potentiellen Darstellern - Weil die davon leben. Geld kittet bekanntlich alles.

    Inzwischen bin ich ja schon ein Meister des Umschreibens. Das muß nicht immer ein Fehler sein, wenn umgeschrieben werden muß - abgesehen,daß mein ohnehin dünnes Nervenkostüm dabei leidet.

    Und man muß sich klar sein WO man drehen kann. Es war schon bisher schwer Locations aufzutreiben. Es muß also Corona-Sicherheit geben - und das Vertrauen in sie. Viele werden sich nicht impfen lassen - schon gar nicht mit gefährlichen Vakzinen aus einer pharmakologischen Bastelwerkstatt.

    Aber es wird doch um Gottes Willen Filmbegeisterte in einer 2 Millionen Stadt geben !!!

    Ich hatte darauf gebaut, daß es leichter sein würde, wenn der erste Film mal fertig ist.........

    Das Problem der Story ist nicht die Handlung- sondern deren Umsetzung

    Beim jetzt fertiggestellten Fim wurde vieles bei mir gedreht, was aber nun ausgereizt ist.

    Die Handlung war aus "Bausteinen" kombiniert, die es ermöglicht hätten - im Fall des Falles - durch andere ersetzt - oder in Einzelfällen komplett weggelassen zu werden. Man hätte die Handlung auch erweitern und ausschmücken können, aber dann wäre die Spieldauer des Films ins uferlose gegenangen, soll heissen es wäre eine kostenpflichtige Überlänge entstanden. Wir sind derzeit bei einer leichten Überlänge, die aber durchaus im Bereich des heute üblichen ist. drei oder 4 Pointen mussten weggelassen werden, allerdings wurden einige erst einige Tage vor Dregbeginn eingefügt, und 2 erst während des Drehs eingeschoben.

    Eine Geschichte dieser Machart (Baukastensystem) ermöglicht höchstmögliche Flexibilität, weil auf äussere Ereignisse weitgehend rreagiert werden kann.

    Unser derzeitige Story ist gradlinig - soll heissen - auf einer - Zeitachse erzählt.

    Erst eine Analyse der letzten Zeit (als der Film bereits fertig war) hat MIR die Charakterisdtik aufgezeigt - und mich auf mögliche Alternativen für die Zukunft aufmerksam gemacht, die einem eventuellen Film der Zukunft einen anderen Charakter geben könnten....


    mfg aus Wien

    Alfred

    In der momentanden Phase des Stillstandes wäre es schön, wenn ich an einem Drehbuch, Exposee oder einer Story (bzw Teilen davon) arbeiten könnte. Dazu wäre es aber nicht nur wichtig, sondern notwendig, zu wissen, über welchen Pool von Darstelleren man zum Zeitpunkt X verfügen kann. Irgendwie verstehe ich die ganze Situation nicht. In meiner Jugend haätte sich jeder darum gerissen in einem Film mitzuwirken, oder zumindest im Bild zu sein. Es gab damals sogar eine Unart, die sich "Telewinker" nannte: Schwenkte die TV-Kamera bei einer Veranstaltung auf irgendeine Personengruppe, so begannen einige sofort in die Kamera zu grinsen - und zu winken.

    Es gab überhaupt einiges worüber ich heute nur lachen kann: Wenn irgendwo ein Produkt (zb. Getränk) im Bild zu sehen war - wurde dies Marke überklebt, damit nicht kostenlose Werbung entstünde.

    Zurück zum Thema: HEUTE fotografiert sich jedermann mit seinem Smartphone (und das noch dazu unvorteilhaft) und stellt die Bilder in sogenannte "soziale Plattformen" inklusive etlicher sehr Privater Details. Andrerseits wird überall der Datenschutz betont - und niemand möchte in einem Video mitmachen. Vermutlich kenne ich aber nur die falschen Leute. Dazu im Spezialthread über die Beschaffung von Darstellern (und "technisch-organisatorischen Mitarbeitern)

    Ich bin eigentlich im Verfassen von Texten (Dialoge in Spielfilmen)recht fit (glaube ich zumindest) und somit kann - wenn ich einen bestimmten "Kandidaten" bereits kenne, bzw vor Augen (und Ohren ) habe, die Rolle auf ihn maßschneidern - und im weiteren Sinne auch Teile der Handlung.

    Beim jetzt fertiggestellen Film wurde bei 4 Darstellern das Rollenprofil geändert und 4 Zusätzlich eingebaut. Das Ergebnis ist - aus meiner Sicht - dennoch - oder gerade deshalb - überzeugend. Glücksfall oder doch ein wenig "handwerkliches Geschick" meinerseits ? Einge der Änderungen waren gleichwertig - die anderen waren in der endgültigen Version überzeugender. Es gibt zu diesem Film kein "made of", weil ich der Meinung war, daß solche "meta-Filme" ein wenig geschönt sind und sich zudem schlecht auf den Hauptfilm auswirken würden. Heut bereue ich das ein wenig, denn es gab schon viel erzählenswertes....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Nein aus diesem Thema wird kein Drehbuch....:);)


    Allenfalls hilft es mir Klarheit zu verschafdfen, wie das nächste Drehbuch beschaffen sein muß. Aber das wird noch eine Weile dauern. Zuerst muß ich wissen ob der erste Fim auf Interesse gestoßen wäre. Aber vermutlich gibt es keine Ära "nach" Corona - zumindest nicht für mich...


    Aber auch die theaoretische Befassung kann Spaß machen.


    Wie bereits gesagt, kann die professionelle Filmgesellschaft aus einer Menge an Autoren und Stories wählen.

    DANACH werden dann die anderen Parameter festgelegt, wie Produzent (das isr nicht etwa die Produktionsgesellschaft, sondern der "Generalunternehmer", der alle Fäden hält - aber der Filmgesellschaft verantwortlich ist wie er das Geld einsetzt und welchen Regisseur, Kameramann und welche Darsteller er engagiert. Dazu kommen dann die Leute vom Ton, die Musik, der Cutter und - seit den letzten Jahren, der Spezialist für die Farben - der Coloriast. Man hat beim Film immer nach Möglichkeiten gesucht (und gefunden) die Kosten in die Höhe zu treiben - und dann damit (meist erfolgreich) geprahlt. Tja - und dann kanns losgehen. Es treten dann natürlich auch Probleme auf, die kostenintensiv sein können - aber nicht alle sind unlösbar. Wegen des Verdachts gegen etablierte Top-Darsteller - der "sexuekken Belästigung" vor ZIG Jahren, den Darsteller aus dem Projekt zu werfen, auszuwechseln, bereits Gedrehtes wegzuwerfen und mit neuem Darsteller Nachzudrehen, das halte ich vür pure Geldverschwendung. Private Entgleisungen - so es sie gab - sind PRIVATSACHE und haben im Job nichts zu suchen.

    Solchen Luxus kann man sich im Amateurbereich nicht leisten.


    Bevor ich an den Bruchstücken einer Handlung bastle, stelle ich mir ein par Szenen vor, die ich unbedingt haben will. Da sind Sätze drinn, die ich gesagt haben will und Situationen und Schauplätze und Stimmungen, die ich ziegen will. Als Beispiel: Ich hätte gern eine Gewitterszene, wo die Akteure miSchirm oder Regenmantel total durchnässt Unterschlup suchen, währen es um sie herum blitz und donnert. Sowas kann in fast jede Handlung eingebaut werden, so daß es passt. Das Problem st indes, daß es nicht nur sehr effektiv wirkt, sondern technisch schwer zu bewältigen ist und alle "tool" die ich bislang gesehen habe unbefriedigende Ergebnisse lieferten. Aud darüber möchte ich einen eigenen Thread schreiben - denn mit vielerlei Tricks (u. a. Greenscreen)ist derlei möglich - Auch über die Grenzen des Greenscreens möchte ich hier schreiben, ich habe lange geglaubt, daß das IMMER zu bemerken ist - abder ich habe PROFESSIONELLE Lösungen gesehen, die mich überzeugt haben.


    Man siehr schon an der langen "Vorrede", daß ich nicht ganz unkompliziert bin. Aber das hat auch seine Vorteile.

    Das HAUPTPROBLEM einer Story im Amateurfilm - wie ich es sehe ist - daß man sich a priori darüber im Klaren sein sollte, welche Darsteller, welches Team, welche Technik und - vor allem, welche Locations man zur Verfügung hat. Eine Szene in einem Barockschloss ist wirkungsvoll - aber leider mit Amateurmitteln nicht realisierbar. Der Typ des überlegenen Detectivs a. La inspector Barnaby ist schwer zu finden - nicht nur im Amateurbereich. Und DAS ist im Augenblick mein HAUPTPROBLEM, daß ich nicht weiß welchen Pool an Amateurdarstellern ich für einen alllfälligen nächsten Film zur Verfügung haben würde. Ich habe in gewisser Hinsicht darauf gebaut, daß nach einer Aufführung des Filmes ein gewisser Teil an Interessenten sich einfinden würde. Corona macht indes alles ganz anders..

    Und die Locationfrage ist ein weiteres Problem....


    Fortsetzung folgt


    mfg aus Wien

    Alfred

    Beginnen wir beim Grundlegenden.

    Es gibt Geschichten, die uralt- und daher frei von Copyrigth oder ähnlichem sind, Dazu zählen alle Werke von Autoren, die länger als 70 Jahr lang tot sind (wenngleich Verwertungsgesellschaften Druck machen ein EWIGES Copyrigtht zu erhalten.

    Aber derzeit ist es noch nicht so weit - und ob es je soweit kommen wird ist mehr als fraglich...


    Es gibt also einen enormen Pool von verwertbarem Material - Viele Storys wurden - oft stark verfälscht - mehrfach verfilmt. Und sie eignen sich - nach Meinung der Filmfirmen - oft gut dazu.


    Es gibt ausserdem ein Heer von Drehbuchautoren - welches Unmengen von brauchbaren, weniger brauchbaren und unbrauchbaren Drehbüchern produziert - und jedesmal Geld dafür bekommt. Die Brauchbarkeit stellt sich leider erst oft nach den Besucherzahlen heraus. Schon Mozart beklagte sich über die mindere Qualität damaliger (vor 239 Jahren !!) Opernlibretti (entspricht etwa einem Drehbuch)


    Für den Amateur gelten - scheinbar - ähnliche Regeln - aber eben nur scheinbar.

    Beginnen wir mit dem VORTEIL:

    Er hat keine Auftraggeberfirma, die auf Gewinn ausgerichtet ist und Druck macht, diesen Gewinn zu erzielen.

    Das wars aber dann auch schon.


    Der Produzent eines professionellen Filmes hat andere Vorteile:

    Er verfügt (idealerweise) über ein ausreichendes Budget um alle Erfordernisse abzudecken, das betrifft die Gagen der Schauspieler, ebenso wie Reisen zu exotischen oder aufwändigen Schauplätzen, kann sich Drehgenehmigungen bis hin zur Sperrung öffentlicher Plätze erkaufen - Studios mieten - mehr oder weniger überall in der Welt.


    All diese Vorteile bleiben dem Amateurfilmer verwehrt, egal ob er sich nun als solcher deklariert oder ob er ihn als Now-Budget, Low Budget oder INDI Film bezeichnet.


    Im nächsten Beitrag schreibe ich über Anforderungen an eine Story - und was für Einschränkungen für die Umsetzung durch den Amateut bedeuten - und welche Mittel ICH anwende um wenigstens EINIGERMASSEN das geplante realisieren zu können.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Es gab ja bereits eine nt Thread zu diesem Thema, der an aber (auch durch meine Schuld) in andere Themenbereiche abgerutscht ist...

    Immerhin hqabe ich dort erwähnt daß ich die Story zu "Die gelbe Rose" selber geschrieben habe und allmählich - mit andauernden Veränderungen und Anpassungen - zu einem verwendbaren Drehbuch umgestaltete habe. Diese Story und ihr Drehbuch folgte einem bestimmten -imo sehr gut zu verwendenden Muster - das viele Probleme a priory löst, aber auch mit gravierenden Einschränkungen verbunden ist. Diese Einschränkungen geben dem "Filmschaffenden" - so eigenartig es klingen mag - aber auch gewisse Freiheiten....

    Ich werde im Laufe dieses Threads darauf zurückkommen.

    DAs von mir gewählte Strickmuster erlaubt das Umsetzen einer Geschichte auch unter widrigen Umständen (Ausfall eines Darstellers oder Drehorts) und ist geradezu ideal für ideal für eine gradlinige Erzählung. Filme mit Parallelhandlungen, Rückblenden etc sind zwar auch möglich - aber heikel und riskant.

    Dabei ist das keine Frage des "Könnens" - sondern der äusseren Umstände.

    Drehbuchautoren und Regisseure von Fernsehserien haben übrigens ein ähnliches Problem.

    Sie stehen mir in vielerlei Hinsicht näher als die großen "Cineasten", die anspruchsvolle Filme für ein doch sehr spezifisches Publikum drehen

    Das mal zur Einleitung


    Fortsetzung folgt


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    Und es geht weiter:


    Der Film ist ja an sich fertig - jetzt müssen wir uns mit den AKTUELLEN Problemen befassen.

    die sich MOMENTAN Kauf 3 Punkte verteilen ?


    1) die weitere Verbreitung des Trailers.

    hierzu ist in den letzten Tagen einiges bewegt worden.


    a) ich habe eine Bannerserie in meinem eigenen Tamino Klassikforum geschaltet

    b) ich habe ein Bann nebst kurzem Texe im Edius Forum gesetzt

    c') ich habe ein Banner im Amateurfilmforum (Deutschland) gesetzt

    (einen Hinweis auf DIESES Forum habe ich indes ncht gesetzt, weil es den dortigen Forenregeln widerspricht (was ich gut verstehen und akzeptieren kann) , obwohl unseres eigentlich nur von regionaler Natur ist, es sollte DARSTELLER aus WIEN bringen, was nur sehr bedingt gelungen ist - Allerdings hat es uns ZWEI wichtige Mitspieler beschert, und somit den Film erst möglich gemacht. Daß die Wiener lethargisch und so ziemlich an allem desinteressiert sind, dessen war ich mir bewusst. Aber wie stark das ausgeprägt ist, das lag ausserhalb meiner Vorstellungskraft.

    Das bezieht sich auf viele Bereiche - nicht allein auf das Filmemachen.. dazu später in einem spezirellen Threa wo es um Mitspielr für die Zukunft geht. Corona Zeiten sind hier ein schlechter Zeitpunkt....


    2)Der Banner wird vielleicht durch einen anderen ersetzt oder ergänzt.

    Ob das klug ist, darüber denke ich gerade nach, Allzuviel soll nämlich nicht verraten werden, aber der Vorspann nimmt derzeit ca 50% des Banners ein - was zu recht beanstandet wurde.


    3) Es waren Interviews mit den Darstellern geplant um diese den Zusehern näher zu bringen und weitere Personen zu animieren bei unseren FIolmen mitzumachen. Eigenartigerweise kam einsehr großer Anteili unseres Teams von Freunden oder Familienmitgliedern bereits bestehender Darsteller. Es kam also einiges über Freundeskreise.

    Diese Interviwes (in Zeitnähe ist derzeit nur eines geplant) müssen im Freien - möglichst kurz und einfach - stattfinden und werden von der jeweiligen Bedrohungslage abhängen. Ich möchte keinen Mitwirkenden dazu ermuntern sich mit einem Vakzin aus der Bastelwerkstatt impfen zu lassen - ich selbst tue es auch nicht und verbringe meine Zeit derzeit vozugsweise in selbstgewählter Quarantäne -umgebnen von tausenden CDS, Dvds, Büchern, dem Internet und 300l Tiefkühlkost...

    Aber es ist schwer vorhersehbar wie sich die Lage entwickeln wird.


    Alles indes ist nur bedingt erfolgreich, wenn Punkt 1 - Das Netzwerk nicht funktioniert.

    Der beste Trailer, das interessanteste Interview sind wirkungslos, wenn sie nicht gesehen werden...


    Es ist interessant welch nebensächliche Dinge ihre Leser im Web finden - und wie das funktioniert.

    Wie haben es indes in den letzten 2-3 Wochen geschafft von 350 auf 600 Seitenaufrufe zu bringen

    Das mag viel erscheinen - ist aber gemessen an vielen anderen Websites (bis zu 2 Millionen Aufrufe - am DEUTSCHEN Markt) eher dürftig....

    Wobei man sagen muß, daß küntliche Maßnahmen, um den Traffic zu steigern eher kontaproduktiv sind, was nötzt es, jemand auf eine Seite zu lenken (was oft geschieht) wo das "Opfer" gar nicht hin will. Ich ärgere mich regelmäßig über solche Tricks....


    mfg aus Wien

    Alfred

Unread Threads

    1. Topic
    2. Replies
    3. Last Reply
    1. Ist ein zufriedenstellender Greenscreen mit Amateurmitteln überhaupt möglich ? 7

      • Administrator
    2. Replies
      7
      Views
      247
      7
    3. Administrator

    1. Allgemeine Betrachtungen 22

      • Administrator
    2. Replies
      22
      Views
      7.9k
      22
    3. Administrator