Posts by Administrator

    Generell ist es ja so, daß ich mit Edius mehr als zufrieden bin.

    Auch hier wurden in letzter Zeit so viele Verbesserungen vorgenommen, die aber vorzugsweise Fernsesendern nützen, die in Hinkunft Edius benutzen wollen. Was zählt ist letztlich der fertige Film...


    Lg aus Wien

    Alfred

    Komisch - ich bin mit dem Programm nicht klargekommen . Besitze eine alte Version als Gratisfassung.

    Vermutlich war es aber, weil ich es nicht lernen wollte und ich nicht vermutete, daß es ein BRAUCHBARES Tutorial gab

    Im Internet machen oft Teenies Tutorials, die sich selber nicht auskennen , oder solche, die sich andauernd verhaspeln und keinen klaren Satz herausbringen.

    Da Vinci Resolve war ja EIGENTLICH ein Colorgrading- und kein Schnittprogramm. Allmählich kamen aber immer neue Funktionen hinzu.

    Bei Edius ist das auch der Fall. Leider sind die neuesten Funktionen derart spezifisch, daß ich gar nicht verstehe wozu die gut sind.

    Mit EINER Funktion werde ich mich aber demnächst auseinandersetzen müssen, und zwar mit einem Proxy in minderer Auflösung zu schneiden und Farben einzustellen etc - und erst am Ende in hoher Auflösung zu exportieren. Dann arbeitet das Programm (angeblich) weitgehend ruckelfrei.

    Mich würden 2 Dinge interessieren

    a) ob Resolve - wie oft behauptet wird - das bessere COLORGRADING Progrsmm ist

    b) ob man Progrsmmübrergreifend arbeiten kann, also mit Edius schneiden - mit Da Vinci colorieren ?

    Beide Programme haben einen gewissen Ruf - der aber durch zahlreiche Upgrades nicht mehr der Realität entspricht....


    Beste Grüße aus Wien


    Alfred

    Ach ja: Ich habe bei meinen Aufnahmen immer die Höhen angehoben - je nach Situaton.

    Edius bietet etliche Eqalizertypen an - standardmäßig

    Da mein Hörvermögen allmählich (?) nachlässt ist es für mich schwierig zu beurteilen, ob ich nicht zu viel des Guten tue

    Aber ich ziehe kristallklare Höhen vor - ist gut für die Sprachverständlichkeit


    LG

    aus Wien

    Alfred

    Lieber Ian.

    Das NTG1 gilt sicher als des "einfachere" Mikrophon.

    Aber ich glaube nicht, daß der Unterschied WESENTLICH ist (?)

    Es gibt in der entsprechenden Serei DREI Grundtypen und EINE Untertype


    NTG1

    NTG4

    NTG3


    Inder Reihenfolge ihrer "Güte", wobei NTG 1 bereits "professionelle Qualität" für sich beansprucht


    Die Entscheidung fiel bei mir auf NTG4 PLUS (das ist die "'Untertype", weil der eingeaute AKKU (er funktioniert mir einer Ladung laut Hersteller bis zu 100 Stunden)

    mit etwas mehr Flexibilitaät verleiht.

    ABER hier sind 2 Punkte zu beachten.

    a) Der Akku kann nicht getauscht werden.

    b) wenn man mit Phantomspeisung arbeitet und das Mikro von der Camera nimmt, dann schaltet sich der Akku ein und muß HÄNDISCH abgeschalten werden, sonst läuft er aus -zwar erst nach 100 Stunden, aber wenn man vergisst und das Mikro wochelang herumliegt.........


    Ummerhin gewährt Rode bei Registrierung 10 Jahre Garantie (ein Service den ich nie wahrnehme, weil mir das von Europqa aus zu kompliziert erscheint, und man heutzutage nie weiss, wie lange eine Firma besteht....


    WICHTIG indes ist der BLIMP ("Windkorb" in diesem Zusammenhang. Er enthält innen bererits eine Rycote Befestigung gegen übertragung des Schalls. Der Mikru Schaumgummipolster ist allenfalls ein Gimmik aus meiner Sicht. Der Korb ist bestens geeignet für "normale " Verhältnisse im Freien. Bei mittelstarkem Wind ist er bereits zu wenig, da muß das mithelieferte "Dead Womba Fellt" ZUSÄTZLICH drübergezogen werden (geht steng, aber geht) Das sollte immer geschehen wenn notwenfig - aber auch NUR DANN. Denn die Behauptung, daß dieses Fell keine Beeinträchtigung der Tonqualität darstellt ist IMO im Bereich des Märchens anzusiedeln. Es gibt als Nebenwirkung rinrn kleinen Verlust in den Höhen, der allerdings durch einen Schalter am Mic, der die Höhen leicht anhebt, ausgeglichen werden kann.

    Zudem solltest Du mit dem Mic so nahe wie möglich an die Schallquelle gehen.


    Es gibt weitere Maßnahmen die den Ton verbessern - aber das ist dann imo schon sehr speziell.

    Ich habe das auch nicht nicht ausprobiert, aber wir können das gern hier diskutieren....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Eigenartigerweise hat mit dieses Programm nicht angezeigt, daß hier ein neuer Beitrag vorliegt . Wahrscheinlich, weil du einen NEUEN Thread gestartets hat - immerhin ein Softwarefehler. Daher anworte ich erst JETZT


    Ich arbeite seit einigen Jahren mit EDIUS.


    Es ist eigentlich ein professionelles Programm, welches auch vom kanadischen Fernsehen eingesetzt wird und für das sich ein deutscher öffentlich rechtlicher Sender interessiert (welcher - hab ich vergesseen - viellecht ist der Kauf schon perfekt. Eher wahrscheinlich, dann dieser Deal hatte auch Auswirkungen auf alle User.


    Wie kam ich zu Edius:

    Pinnackle Studio war meine erste Software. Als ich die neueste Version nachkaufte, stellte sich heraus, daß ein neuer Besitzer da war, der das gesamte Programm umgeschrieben hatte. Das neue programm war absturzfreudig und uch konnte mich nicht daran gewöhnen.


    Mein nächstes Programm war Magic.

    Es war einfach in jeder Hinsicht, leicht zu bedienen, aber merklich langsamer als mei altes Pinnackle Studio. Na gut - es funktioniert soweit.


    Irgendwann packte mich der Ehrgeiz. Ich wollte was besseres

    So landete ich bei Edius (Vollversion ohne Netzwerk)

    Der Preis war damals noch geringfügig höher als heute aber das war noch nicht alles

    Das Program ist Relativ kompliziert - vor allem für Einsteiger.

    ABER - hier ist ein weiterer Grund für meinen Kaufentscheid:

    Es gibt ein Serie mit Tutorials. die erste ist der SCHNELLEINSTIEG

    diese ist kostenlos und hat eine Spieldauer von etwa 3 STUNDEN

    aufgeteilt auf 52 Lektionen


    alles HIER zu finden

    https://www.edius.de/kostenlos/schnelleinstiegkurs.html


    Du kannst auf diese Weise feststellen, wie Du im Falle des Falles mit dem Programm zurechtkommst.
    Schon mit der kann man arbeiten, alle Grundfunktionen sind erklärt.


    Danach gibt es 4 weitere autorisierte Kurse auf dvd

    1) Grundkurs (er überschneidet sich teilweise mit dem Gratis-Einsteigerkurs)

    2) Aufbaukurs

    3) Ton

    3) Codecs (vermutlich überholt)


    https://www.digitalschnitt.de/…ikeldet.php?artnr=E6AB1-3


    EDIUS ist ein KAUFMODELL

    Einmal gekauft - gehört es Dir

    etwa zwie Jahre lang bekommst Du versprochen Upgrades mit neuen Funktionen

    danach erlischt der Support - aber Du kannst weiter damit arbeiten.

    Upgraden ist nicht verpflichtend


    Die neuen Funktionen sind (für mich zumeist uninteressant) bislang habe ich aber alle nachgekauft, um am laufenden zu bleiben - bis auf heuer.

    Ich bin ein schlechter Konfiguriere - daher macht das mein Edius Händler für mich - was wegen Corona derzeit nicht möglich ist.


    Die Tutorials sind leider meist ein paar Jahre alt, was aber in der Regel bedeutungslos ist.

    Ich arbeite übrigens derzeit mit Verson 9.xx

    10 ist bereits heraussen. hier gibt es - oder wird es geben (zu Verkaufsstart sind meist nicht alle Features implementiert=

    SERIENMÄSSIG ein Tool, welches annähernd gleichmäßige Nebengeräusche (Motor, Ventilator, Straßenlärm, etc= herausrechnet (also nicht "filtert")


    Es gibt ein deutschsprachiges Forum von engagierten USERN welches zwar das EDIUS-Logo führt aber kein offizielles Supportforum ist !!

    https://forum.edius.de/

    Hier noch ein paar Infos:

    Die offiziellen Tutorials haben eine Gesamtspieldauer von ca 35 Stunden !!

    Ich benutze sie als Nachschlagewerk - das funktioniert in der Regel prima

    Farbveränderungen, Schärfe, Kontrast etc sind FILTER. sie kännen bei bedard ein- und ausgeschaltet werden

    Auch das Kombinieren ist möglich - ich kenne bis heute nicht alle Funktionen


    Der "gute Ton" (ich finde ihn gar nicht so gut, aber das liegt an den Straßengeräuschen)

    wird einerseits durch den guten Verstärkerteil der Canon C200, andrerseits durch mein Rode NTG4 plus

    verursacht (Das Plus steht dafür, daß das Mic automatisch zwischen Akkubetrieb und Phantomspeisung umschaltet)

    Generell verwende ich im Freien eine Tonangel und (obligatorisch !!!) einen Blimp, der nur bei starkem Wind zusätzlich mit einer "Death CAT eingekleidet wird.

    (Als Insider Scherz wird dieses Kunstfell bei der australischen Firma Rode als "Death Wombat" bezeichnet...:)


    Ich benutze das Mikrophon nur in Ausnahmefällen an der Kamera. Dazu


    1) verwerfe ich die original Mikrophonhalterung und verwende eine Rycote Befetigung

    2) Der Ventilator wird auf AUTO eingestellt. Soll heissen er schaltet während der Aufnahme (so es nicht zu heiss ist) ab.

    3) Der koninuierliche Autofocus wird in solchen Fällen abgeschaltet (nach einigen Erfahrungen mach ich das eigentlich meistens)

    und einmal händisch fokussiert oder VOR der Aufnahme mittels One-Shot.Autofocus eingestellt.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Interessant wäre es, zu erfahren was Du unter einer guten Geschichte verstehst, und nicht das was keine gute Geschichte ist, oder wie eine schlechte Geschichte mit allen möglichen Tricks aufgemotzt wird.

    Ich glaube, daß ich das nicht kann - Und da stehe ich nicht alleine Da. Denn in der Filmindustrie wa ren ebenso die Meinung stets sehr unterschiedlich, was eine gute und was eine schwache oder schlechte Geschichte ist. - und erst der Erfolg hat dann so etwas wie die "Wahrheit"

    gebracht. Aber wenn wir ein Beispiel nehmen sollen, dann würde ich Oskar Wildes "Das Bildnis des Dorian Gray" als ausgesprochen gute Geschichte sehen, die allerdings bis auf eine Ausnahme (und die stammt von 1945) niemals gut verfilmt wurde. Und selbst diese von mir präferierte Version zeigt Schwächen , man merkt, daß der Darsteller des Dorian dem Schönheitsideal von 1945 entspricht und nicht jenem von 1880 (wenngleich er um Längen besser ist als seine Nachfolger, denen die Noblesse fehlt. Das beschreibe ich nicht näher, sonst habe ich eine Menge Klagen am Hals;)

    Ebenfalls - aus publikumswirksamer Sicht - eine gute Geschichte ist "House of Wax" - "Das Wachsfigurenkabinett des Prof Bondi" soweit ich weiß 3 mal verfilmt 1933 und 1953 (eine dritte Version in SW MIT TON habe ich einst in England gesehen - sie scheint im Wikipedia nicht auf...

    "In 80 Tagen um die Welt" ist eine einfach konstruierte - aber sehr wirkungsvoll verfilmbare Geschichte, wobei ich die Fassung von 1957 (David Nieven) den späteren gegenüber vorziehe, die sich teilweise doch sehr vom "Original" entfernen.

    Bei Filmen wie "Die Meuterei auf der Bouny" ist die Story bereits vorgegeben - wurde aber immer wieder "amerikanisiert", soll heissen William Bligh wurde als böser Kapitän und der Meuterer Fletcher Christian als "Held" hochstilisiert. Die Geschichte wurde also adaptiert. Sie ist IMO vor allem des historischen Hintergrunds und sen optischen Möglichkeiten wegen für den Film interessant interessant, gewinnt aber natürlich durch die Verfälschung. Was rauskam, war in allen mir bekannte Verfilmungen - ein wirkungsvoller Film.


    Wirkungsvolle Geschichten sind eigentlich nur ihm Rahmen von professionellen Filmen möglich, Amateure müssen sich (IMO) auf eine bescheideneres Terrain zurückziehen.Ich für meinen Teil schätze den Unterhaltungsfilm - dazu später mehr in einem anderen Thread (wo ich mich mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen befassen möchte - und warum Amateure meist stark limitiert sind.
    Die Geschichten von Charlie Chaplin, Buster Keaton, Ben Turpin - und später Stan Lauriel und Oliver Hardy.- waren das überhaupt "Geschichten" - Man kann diese Filme als Klamauk sehen - aber sie waren "Renner" und werden noch heute - zumindest im Internet gezeigt, wobei sie reaturiert und teilweise sogar coloriert wurden.


    Was MICH persönlich völlig kalt lässt, sind Filme, die von "Film-Experten" und einer kleinen Schar von Cineasten und Minderheiten mit Preisen überhäuft werden, die mit Preisen und Subventionen ausgezeichnet werden - und die außer den "Insidern" kaum jemand sehen will.

    "Desto preiser gekrönt - desto durcher gefallen"^^


    Zum Abschluss diese Beitrags möchte ich noch einen Werbespot zeigen - der mein liebster ist (ich war überrascht wie alt der schon ist:)



    Irgendjemand hat mal gesagt:

    "Oft ist die Werbung das beste am Abendprogramm" ;)


    Bis zum nächsten Mal


    LG Alfred

    Hallo Ian

    Interessant, wie unterschiedlich man doch etwas sehen kann.

    Der Beginn mit der Gebrauchsanleitung lenkt den Zuseher zunächst auf eine falsche Fährte

    Der Junge denkt generell an etwas anders als ans Radfahren-Lernen und seine Blicke schweifen...

    Dan sagt er -scheinbar - zusammenhanglos - "Du hast schöne Füsse" - um von seinen wahren Gedanken abzulenken.

    Das Mädchen - man sieht es am Blick - hat aber die Intentionen begriffen - man sieht es am Blick

    Sie geniesst die Situation und spielt mit dem Jungen -lässt ihn zappeln.

    Dann gehts ans Radfahren

    Die hier beanstandete Länge ist IMO notwendig, um zu zeigen, daß der Junge in der Tat in dieser Hinsicht ein Versager ist.

    Hier wird nun auf "sachliche Lektion" umgeschwenkt.

    Nach dem Sturz. lässt das Mädchen die Maske fallen und stellt nun die den Film bestimmende entscheidende Frage

    Sie hat begriffen, daß nur dieser zweideutig eindeutige Satz den Jungen VIELLEICHT (?) aus der Reserve locken kann....


    Bin gespannt ob unser "Filmkünstler" auch eine Meinung dazu hat ....


    Lg aus Wien

    Alfred

    Beginnen wir mit einem fünfminütigen Kurzfilm

    Kennengelernt habe ich den vor etwa 5 oder 6 Jahren, als ich sehen wollte, wie Amateure heute Filme machen


    Ich hab ihn in einem deutschen Amateurfilmforum gefunden und habe viel davon gelernt.

    Eine interessante Kurzgeschichte mit doppeltem Boden, einem Touch Erotik, Humor und Misdirection des Zusehers.

    Eine ganze Menge für so einen kurzen Film mit einer "Alltagsgeschichte" - noch dazu auf Verzicht von exotischen oder auch nur interessanten Schauplätzen oder Kostüm oder Maske.

    Die flaue Farbgebung des Filme wurde schon in besagtem Forum beanstandet.

    Und wieder habe ich was gelernt: Ja da gibt es Schwachpunkte - ABER ich habe sie erst bemerkt, als darauf hingewiesen wurde.

    WEil ich war mit dem Inhalt der Geschichte befasst - die im Grunde unspektakulär ist - aber gut in Szene gesetzt. Wirkt fast wie eine Dokumentation:

    Schmucklos und wirklichkeitsnah...

    Im übrigen ist es auch eine geschmacksfrage inwieweit die Farben gesättigs sein sollen und inwieweit nicht. Deutsch Film sind üblicherweies weniger gesättigt als englische oder amerikanische...



    Bemerkenswert ist, daß das Wort "Amateurfilm" hier nicht die ganze Wahrheit sagt, bzw, daß man sich etwas anderes darunter vorstellt.

    (Er war aber in einem Forum als solcher vorgestellt)

    Der Autor und Produzent hat das "Gewerbe" von der Pike auf gelernt und ist per Definiton inzwischen eigentlich ein Profi (und uneigentlich auch)

    Der Film wurde auf etlichen Festivals gezeigt.

    Über Format etc gibt es keine Angaben, ich gehe hier von Full HD (oder 2K) aus , 8 Bit, 24 oder 25 Bilder pro Sekunde.

    https://dramaturgenverband.org/profil/tim-ungermann


    Der Film wurde auf etlichen Festivals gezeigt.

    Über Format etc gibt es keine Angaben, ich gehe hier von Full HD (oder 2K) aus , 8 Bit, 24 oder 25 Bilder pro Sekunde.(??)


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ich konnte in deinem letzen Beitrag leider nicht erkennen, was Du unter einer guten Geschichte verstehst, sondern nur wie man eventuelle Schwächen einer Geschichte kaschiert.

    Und damit hast Du meine (indirekte) "Antwort" auf die Kernfrage durchaus richtig erkannt

    Man kann eine "gute Geschichte " nicht pe se definieren.

    Allerdings kann man dann eine persönliche Meinung dazu entwickeln - die natürlich subjektiv ist.


    a) eine Geschichte, die "künstlerisch wertvoll" ist - wo sich ein Kreis von selbsternannten und wirklichen "Kennern"

    (unter "wirklichen" verstehe ich "Allgemein anerkannte", die indes dennoch hinterfragbar und relativierbar sind)

    positiv und enthuisiastisch äussert, die aber dem "gemeinen Volk" nichts vermitteln kann als Langeeweile

    Solche Filme müssen subventioniert werden, weil die Mehrheit des Normal-Publikums kein Interesse daran har.


    ODERionsionproblematikik


    b) eine Geschichte, die man gern mit "Schmutz und Schund" bezeichnet, mit Sex- und Gewaltszenen, Horror etc


    c) eine kitschige Liebesgeschichte, oft mit letalem Ausgang (Romeo und Julia -Verschnitte - etc


    d) Problemfilme mit Beziehungskrisen. Frauenfragen, Immigration


    e) seichter (oder nur vordergündig seichter) Unterhaltungsfilm mit Spitzen gegen derzeitige Modetrends - ohne indes zu versuchen die Gesellschaft wirklich zu verändern - man ist lediglich belustigt.


    in den nächsten Beitrag werde ich 2 Kurzfilme von Amateuren zeigen zeigen (der Übergang ist fliessend)

    die an sich keine "Heldengeschichten" (ich habe die Bedeutung "Heldengeschichte" als "Synonym" durchaus verstenden...)

    sind, aber dennoch wirkungsvoll. Beide bauen auf "Überraschungseffekte - eine Kunst die ich nur mühsam beherrsche, die man sich aber - kennt ma n aber deren Wirkung im Film - durchaus aneignen kann.


    Ich erinnere mich dunkel, einen solchen Film 7 Minuten mal innerhalb von 2 Tagen (Super 8 - 6 Minuten Spieldauer -Farbe)im Rahmen eines Wochenendseminares für Fotohändler, veranstaltet von Bolex (bzw derern Generalvertretung)gemacht zu haben. Eigentlich ein Sechser Team - Der Titel war vorgegeben, die Handlung indes nicht. Die Leute haben mitgespielt, vorzugfsweiser EINER,einer hat die Kamera bedient, ich habe die Story geliefert - simpel genug - und die Regie geführt. Wir setzen uns gegenüber zwei anderen Gruppen überlegen durch, wobei IMO einer der beiden anderen Film aus meiner Sicht besser war als der unsere...

    Der Film wanderte ins Archiv des Generalvertreters der Fa Bolex und wird dort im Laufe der Jahre sicher entsorgt worden sein...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ich habe verprochen am Wochenende hier fortzusetzen - und habe dann auch begonnen.

    Aber bis zu Fertigstellung des Beitrags hat es dann doch bis heute gedauert.


    Ja - was ist denn eigentlich eine gute Story ?

    Das ist vermutlich kaum zu definieren, weil die Zielsetzung durchaus unterschiedlich sein kann.

    Und zudem kann man die Schwächen eine Story durch verschiedene Kunstkniffe kaschieren.

    (Einige dieser Kunstkniffe stehen allerdings dem Amateur uder der INDI Filmproduktion eher nicht zur Verfügung - oder sind in keinem vertretbaen Verhältnis zum Aufwand - andere sind indes durchaus realisierbar)


    Alsda wären:


    Ein Aufgebot von Stars, bzw Publikumslieblingen oder "großen Namen"

    Exotische Schauplätze

    Wirkungsvolle Landschaftsaufnahmen

    Gewagte erotische Szenen ("Erotik" hier als elegante Umschreibung genützt)

    Aktion-Szenen

    Humor in Dialogen

    Situationskomik - eher von der optischen Seite her betrachtet

    Rasanter Schnitt wo Dramatik vorgetäuscht wird, wo gar keine ist

    Wirkungsvoller Umgang mit Licht

    Tolle Filmmusik


    -------------------------------------

    Es gibt aber in der Tat auch gute Stories in Form von Kurzfilmen - aus Kostengründen - und nicht nur deshalb - von Amateuren bevorzugt

    Kurzfilme mit einer Spieldauer von 1-5 Minuten.


    Diese Filme sind mehr oder weniger nicht vermarktbar

    Sie werden vorzugsweise auf Festivals gezeigt

    sie werden als Werbeclips produziert (Da gibt es Kunstwerke)


    Mein Manko ist, daß ich nicht geeignet bin um Kurzfilme zu produzieren, mir fehlt die Kunst etwas mit wenig Text, mit viel Optik in kürzester Zeit filmisch darzustellen. Und zur Festivalszene habe ich keinen Zugang - und auch nicht die Sehnsucht danach.


    Es folgen im nächsten Beitrag zwei IMO gelungene Amateurkurzfilme (nicht aus meiner Produktion)


    mfg aus Wien

    Alfred

    Habe bis jetzt erst einen Drehbuchentwurf für einen Spielfilm geschrieben aber nicht einmal fertig ausgearbeitet

    Das muß kein Fehler sein. Mehr dazu in eine noch zu erstellendem Thread über MEINE Technik Drehbücher zu schreiben.

    Ein allzu durchkonzipiertes Drehbuch legt Die Fesseln an, ein komzept mit Spielraum ist da einfacher. Dann gäbe es nch das Storyboard.

    Dazu benötigst Du jemend mit Zeichentalent. Ich habe dereinst ein Storyboard gesehen, wo sogar die verkrüppelten Bäume der Szenerie penibell eingezeichnet waren. Wahrscheinlich aber ein frommer Selbstbetrug: Die Zeichnungen waren nicht der optische Bauplan, sondern mat hat die gewählte Landschaft einfach dargestellt. Der berühmte Regisseur Werner Herzog hat einmal gesagt: "Storyboard - das ist etwas für Feiglinge"

    Das hat mir irgendwie den Rücken gestärkt.

    Ich hab mal beim Fernsehen (1963) in einem Schulfilm mitgemacht - und ins SOGENANNTE Drehbuch reingeschaut, das war eine DIN A$ Seite mit kurzen Anmerkungen, ein Exposé - wenn ünerhaupt.

    Mein Drehbuch hält den jeweiligen Schauplatz, einige Bemerkungen zur Dekoration oder Lichtwirkung fest, die gesamten Texte, nicht aber die einzelnen einstellungen - die ergeben sich erst beim Dreh. Das hat Vor- und Nachteile. Vieles wird ers im letztn Moment endgültig entschieden. Das funktioniert natürlich nur dann eingermaßen, wenn Drehbuchautor, Regusseur, Kamereamann und Cutter ein und dieselbe Person sind.

    Ist das nicht der Fall - dann funktioniert das natürlich nicht, daß muß ziemlich genau fixiert sein, was da wo und wie passieren soll. Der Drehbuchautor überlässt dann dem Regisseur die Verantwortung etc... (siehe Agatha Christie)

    Entgegen einer Behauptung von anderer Seite ist mein Drehbuch - wenn gleich aus technischen Notwendigkeiten ein Patchwörk - doch sehr ausführlich geworden. Über den Vor- und Nachteil eines Patchework-Drehbuchs werde ich dann im Thread über "Amateurfilm-Drehbücher" schreiben, wenngleich ich der Überzeugung bin, daß gerde in Zeiten der Corona-Krise dieses Modell groß in Mode geraten könnte.

    Eine große Kriminalschriftstellerin - Donna Leone - äusserte dereinst in einem Interview, daß sie bei Beginn eines Romanes manchmal nicht mal das

    Ende wisse. Ich war damal irgendwie irritiert ("Wie unprofessionell") Aber das war eine Fehleinschätzung. Wir alle planen, beruflich, privat, Urlaube, Karrieren, etc etc - und am Ende kommt dann doch vieles anders als erwartet, befürchtet oder erhofft....

    Am Wochenende gehts dann weiter mit dem Thema, was man unter einer guten Story versteht......


    mfg aus Wien

    Alfred

    Zunächst: Ich bin en Hasser des sogenannten "Regietheaters", hoffe aber, daß die Coronakrise diesen Bereich der Oper schwächt.

    Nachzulesen im Tamino Klassikforum: https://www.tamino-klassikforu…rd/171-regietheaterforum/

    Das nur mal als Seitenhieb.....


    Kommen wir zurück zum Film. Selbstverständlich ist hier auch ein Stilwandel zu sehen - je nach Genre mehr oder wenigiger.

    Es gibt bombastische Filme wie "Edison" oder die Neuverfilmung von "Mord am Nil". Hier wird an nichts gespart. Vermutlich ist etlches gerendert.

    Aber diese Filme sind erstklassig - sie ringen mir Bewunderung ab.

    Mord am Nil ist bereits die dritte Verfilmung des Themas. Jeder kennt das Buch und die Filme - alspo muß eine Neuverfilmuing schon aussergewöhnlich sein um bestehen zu können. Aber solche Filme kosten nun mal 100erte Millionen Dollar. Allein die trailer sind Kunstwerke.


    Kehren wir zurück in die Amateur - No-Budget - und INDI Szene.

    Es ist überraschend, wie man mit derart einfach gestrickten Streifen (ich beziehe meinem mit ein) Interesse erwecken kann.

    Aber an sich ist es erfreulich. Es gibt IMO auch teure Filme die mich eher abstoßen. Zu viel Bewegung, zu schnell geschnitten

    Auch wenn ich mich nicht mit den professionellen Filmen vergleichen kann -und möchte, so schaut man gelegtlich im Internet reinwas es denn so gibt, und man schaut auch auf die Spielpläne der noch existierenden Kinos. Aber auch Fernsehserien sind interessant. Sie stehen mir von den Inhalten näher als mancher im Trend liegender Kinofilm.Ich orientiere mich nicht an den Action- und Sience Fiction- sowie Horrorfilmen, ebensowenige wie "sozialkritischen" Filmen über Schicksale von Leuten, die niemanden interessieren -einige natürlich doch, das sind dann eher Studenten und ein spezielles Publikum. Meine Linie liegt am ehesten im harmlosen Unterhaltungsfilm. Ich frage mich, ob es da noch ein Publikum dafür gibt. Aber wenn ich mir einige Krimi Serien (Inspector Barnaby, Der Bulle von Tölz) ansehe so handelt es sich hier eher um ironische "Gesellschaftskritik" als um harte Krimis. Auch die Serie "Kaisermühlen-Blues" oder die wunderbaren Kurzfilme von Loriot sind hier (unerreichbares! ) Vorbild. Da sollte schon ein Porential existieren, Wenn ich mir aber zahlreiche Remakes ansehe, wo das Original nicht mehr zu toppen war, dann wird mir übel. Nicht weil solche Filme gemacht werden, sondern weil sie ihr Publikum finden. Nehemen wir die Geschichten von Sir Arthur Connan Doyle und seinen "Sherlock Holmes" Mir ist nie ganz klar geworden, was an diesen simplen Geschichten faszinierend sein soll. Einige Verfilmungen (eine Ferneshserie) befreien sich elegant aus der Patsche, indem sie den Focus auf die historische Umgebung der Geschichte lenkt, also das spätviktorianische England um 1880 legen. Dann wird der Film Sehenswert. Andere indes mißbrauchen die "legendäre Figur", verlegen die Handlung in die Gegenwart oder irgendeine andere Zeit, ja sogar als "Nazijägerf" musste die Figur herhalten.Daneben gibt es in den neueren Verfilmungen Actionszenen die in den Kontext überhaupt nicht passen - und nur dem billigen Massengeschmack eines historisch und sonstwi desinteressierten Publikums angepasst wurden..

    Nun - wir befinden uns in einer anderen Liga - und das wissen wir auch. Aber es macht Spaß zu sehen, wenn man Entgleisungen, die einem selbst passiert sind, dann bei hundere Millionen schweren Profi-Filmen sieht. Aber auch "Billigproduktionen" Beispiel: Die Edgar Wallace Serie von Rialto Film aus den frühen 60ern) Eigentlich nicht typisch englisch, doch einigermaßen gut besetzt und sehr erfolgreich und spannend, obgleich Logik nie die Stärke von Edgar Wallace Büchern war. Ich habe mnir diese Film zuletzt als "Lehrbeispiel" angesehen - wohl bewusst, daß ich auch diese Klassie nie erreichen werden, schon die Locations sind nicht zu bezahlen. ABER ich bin gelegentlich (innerlich) aufgesprungen und hab gerufen: Das müssen wir nochmal drehen, das ist mißlungen. In meinem Eifer hab ich für Sekundenbruchteile nicht realisiert, daß es ja gar nicht MEIN Film war, es war uraltes historisches Material. Wenn man genau im Abspann sieht, dann weiß man, daß die meisten Szenen (auch am Hafen) in Hamburg gedreht wurden, Die Außenaufnahmen in London waren Zukäufe - und wenn man genau schaut, dann merkt man, daß hier eine andere (schlechtere) Bildqualität besteht Aber das merkt man eigentlich nur, wenn man es weiß.

    Die Spannung - und die ist zweifellos vorhanden - lässt alles andere vergessen.

    Aber prinzipiell folgen die Geschichten der Logik, daß die Anzahl der Verdächtigungen stets kleiner wirde weil einer nach dem anderen umgebracht wird...

    Aus heutiger Sicht ist der Humor eines Eddi Arendt antiquiert und aufgesetzt - zu Zeit der Entsehung des Films war diese ein Mkodetrend.

    Wenn mich persönlich eteas an der "Serie" stört ,ist daß die Darsteller in jedem dieser Fkilme eine andere Rolle darstellen, einmal den Kommissar, dann wieder Privatdetektiv, etc etc.

    Keine Filmkunstwerke, aber dennoch ein Stück Filmgeschichte.

    Da wird oft mit billigen aber wirkungfsvollen Tricks geabeitet, manches ist hoffnungslos überaltert, manches kann man sich "abspicken"

    Ich plane ein weiteres Thema zu Bauplänen MEINER zukünftigen Filme (so es je dazu kommt, ich bin über 70, und wenn die Corona Krise vorbei ist, werde ich vermutlich 96 sein - und in einer Urne unter der Erde ruhen.....


    Aber derzeit schreibe ich noch hier über das Spannungsfeld Geschichte - vs Technik, Location vs Darsteller...

    ..wenngleich ich mehr als skeptisch bin ob das überhaupt jemand liest.

    mfg aus Wien

    Alfred

    Ein guter Film braucht eine gute Geschichte aber nicht jede gute Geschinhchte ist für einen Film geeignet.

    Das ist eine sehr gute Definition.

    Aber da ich hier zwar im Augenblick - wegen zuviel verfügbarer Zeit - theoretisiere, aber in letzter Konsequenz Entscheidungen über Inhalte zu fällen habe muß ich mir doch ein paar weitere Fragen stellen.

    Das schriftlich festzuhalten mag zwar überflüssig und langweilig erscheinen - aber wenn man es tut, dann werden einem plötzlich Zusammenhänge bekannt, die einem (vielleicht ?) helfen die größten Fehler bei der Wahl der Inhalte und auch ihrer Präsentation zu vermeiden.


    Und man muß sich fragen, was man unter einem "guten" Film versteht.

    Diese Frage ist aus meiner Sicht nur innerhalb eines gewissen Bereichs und zudem nur sehr subjektiv beantwortbar.


    Ich werde hier immer Filme als Beispiel heranziehen - und das für sie typischer herausstreichen.


    Nehmen wir als Beispiel die Flme des Franz Antel, die eigentlich auf seichten Geschichten bestanden, die ideal dazu geeignet waren die neuesten deutschen Schlager vorzustellen. die Handlung war bluß der Kitt. Bis zu jenem Zeitpunkt, da Antel den "Bockerer" verfilmte galt er bei "Filmschaffenden" eher nicht viel. Dennoch füllten seine Film in den fünfziger und sechziger Jahren die heimischen Kinos. Waren das nun "gute" Filme ? wahrscheinlich nicht wirklich. ABer sie waren publikumswirksam und haben offenbar genügend Geld eingespielt. UND sie trafen den Nerv der Zeit.


    Ein Gegenstück ist "Cleopatra", der (inflationsbereinigt) teuerste Spielfim (aller Zeiten ?).

    Ein Film mit vielen Umbesetzungen, einer permanent kranken Hauptdarstellerin, die noch dazu Miteigentümerin der Produktion war und bestimmt nicht einfach. Er war nahe am finianziellen Desaster und spielte seine Kosten erst nach 4 Jahren herein. Die Dreharbeiten werden mit 2 Jahren angegeben , ABER das ist erst ab dem endgültigen Drehbeginn. Denn es wurde schon zuvor gedreht, aber durch Darstellerwechsel (auf Grund der langen Pausen konnen die nicht mehr mitmachen, da sie ander Verpflichtungen zu erfüllen hatten (oh Gott - warum kommt mir das so bekannt vor ?) Der Film bekann einige Oskars, Wurde aber von der Kritik teilweise als "Schinken" und "Kitsch" bezeichnet, andere nannten ihn "publikumswirksam und mit Schaueffektren aangereichert. Dauer 4 Stunden !! (es gab eine kürzere Version davon)

    Da ich die Welt und deren Niveau kenne, frage ich mich, was die Motivation gewesen sein mag, daß Millionen Menschen diesen Filmmsehen wollten. Geschichtsinteresse kann es ja wohl nichr gewesen sein, vielleicht lockte der bereits kolportierte finanzielle Aufnad, die Starbesetzung oder das technisch aufwändige Todd a Todd Verfahren, das hohe Realität versprach. Und natürlich tat die Werbung ein übriges.


    Ein weiterer Film aus dieser Zeit war "Windjammer"(1958), ein Dokumentarfilm welcher von einer Reise von Oslo nach New York und wieder retour berichtet. Es gibt etliche Musikeinlagen - klassische Musik)

    Schwer vorstellbar was die Leute daran begeistert hat. Vermutlich war es das "Cinemiracle"(CINERAMA) Filmverfahren, welches 3 miteinander synchronisierte 35 mm Kinokameras benötigte und ebensolche Projektoren. Nur ganz wenige Kinos waren in der Lage das Format abzuspielen, allerdings waren gekrümmte Leinwände an die 34 Meter Breite möglich.

    Hier war wohl auch die Neugier nach der neuen Technik (1958)ein Grund für den Hype

    Das größte Problem waren die enormen kosten und die wenigen Kinos, die das Ergebnis projizieren konnten

    Zudem war das relativ neue Medium Fernsehen eine stete Bedrohunge, wenngleich ich das nicht wilklich nachvollziehen kann:

    die Farben waren mies, das Format mickrig etc etc...

    Das war alles eine selbsterfüllende Prophezeiung.

    Der film ist sicher ein "guter" Film - aber sein Main-Benefit war wohl doch die Technik.

    Dieses Filmformat verschwand dann zugunsten billigerer und einfacherer Breitwandformate in der Versenkung

    Wenn DREI Filmrollen NEBENEINANDER laufen, dann bemerkt man die unterschiedliche Alterung.......




    Hier noch eine Draufgabe für Technik-Freaks


    Dies nur als Argument FÜR eine einwandfreie Technik von Filmen...

    Es geht dann weiter mit dfen Stories bzw Inhalten...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Bleiben wir noch ein wenig bei Agatha Christie und ihren Büchern, die mit Sicherheit einen Meilenstein in der Geschichte der Kriminalliteratur darstellen, beherrscht von 2 Hauptfiguren (eigentlich gibt es da noch das Paar Tom und Prudence, aber die sind nicht so allgemein bekannt) Das alte weißhaarige Fräulein, gutmütig und vieeleicht sogar ein wenig naiv wirkend, da der Pensionierte belgische Polizist Hercule Porot

    Beide Figuren nicht ältlich sondern alt, keine Erotik ausstrahlenden Detektive, nicht sportlich, nicht eigentlich vital und gesellschaftlich geschätzt, bzw im Falle der Miss Marple (ic und sreif vielleich Poirot am Schluss meier Betrachtungen ein mal.

    Diese farblose Person der Miss Marple (die so völlig anders ist als von Margret Rutherford, die alle gefährlichen Aktionen selbst übernimmt, sie reitet, sie ficht, geht als Lockvogel etc) jener weißhaarigen Greisin die vorzugsweise daheim strickt, in einem englischen Provinzdorf beheimatet, weg von der pulsierenden Großstadt London - und ebensoweit von schottischen Mooren und Schlössern. WENN sie sich in Gesellschaft begibt, dann ist es zumeist der niederige Adel oder das gehobene Bürgertum, lauter unauffällige honorige Leute - wo man nie und nimm einen Mörder vermuten würde.

    Einige Romane sind äusserst einfallsreich - oder - je nach Betrachtung - unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.

    Die Drehbuchautoren mussten sich also etwas einfallen lassen um die Geschichten glaubwürdig und interessant und gleichzeitig originalgetreu und filmgerecht zu gestalten. Dazu mussten teilweise Vereinfachungen beim Handlungsablauf eingebaut werden, aber auch andere Kunstkniffe verwendet werden. Im Falle der Rutherford Verfilmungen verliess man sich (mit Erfolg) auf die Hauptdarstellerin UND auf eie gehörige Portion Humor, wie er auch in späteren Kriminalserien immer wiedereingesetzt wurde, mal mit mehr (Inspector Barnaby, der Bulle von Tölz, die alten deutschen Edgar Wallace Verfilmungen mit Eddie Arendt etc), mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Diese 4 Filme spielten in der Gegenwart, in der Zeit wo die Filme entstanden, nämlich in den 50er Jahren. Interessant dabei ist, daß einer dieser Filme ("Mörder Ahoi") gar nicht nach einem Roman von Agatha Christie ist. Lediglich einige Ideen aus einem ihrer Bücher wurde verwendet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6rder_ahoi!

    Hier gibt es also keine original Miss Marple mehr, keine Origiinal Agatha Christie Vorlage, aber ein Drehbuch von 2 Routinierts, die schon die anderen 3 Flme dieser Serie einer umfangreichen Bearbeitung unterzogen haben.

    Humor hatte sich also bewährt. Er musste die oft seitenlangen Gedankengänge von Miss Jane Marple, die man nicht auf die Filme übertragen konnte - ersetzen. "bei "Mord im Spiegel" mit Angela Lansbury und einer Spitzenbesetzung (1980) verliess man sich auf die Besetzug - und produzierte einen sachlich korrekten, aber todlangweiligen Film.


    Da man vorhatte Serein zu drehen musste man sich überlegen, in welcher Zeit man die Romane nun spielen lassen sollte. Und man entschied sich für etwa 1930. Da wurden Oldtimer eingesetzt, und die entsprechenden Garderoben gezeigt. Mit Joan Hickson hatte man endlich eine typgerechte Miss Marple parat, die schon in den 1940er Jahren in einem Bühnenstück von Agathe Christie gesehen wurde, worauf ihr diese einen Brief schrib, dass sie hoffe, daß J.H dereinst ihre Miss Marple spielen werde. Der Wunsch hat sich erfüllt, erlebt hat A.Christie ihn aber nicht.


    Ich finde die Übersetztung als sehr gelungen - allerdings ist die Übertragung weniger spektakulär, man hat sich mehr um seriöse Verfilmumg als um spektakuläre Publikumseffekte und künstliche Spannung bemüht (die natürlich - wohl dosiert - vorhanden ist)

    Die Filme punkten mit der rollendeckenden Darstellung der Hauptdarstellerin, mit ausgesuchten altenglischen Dörfern (die zu "Mary St. Maid" zusammengeschnippselt wurden) und natürlich wunderbaren Farben und dem Flair der 30ier Jahre.


    Hier komme ich zum Fazit: Wichtig ist nicht unbedingt die Geschichte an sich, sondern WER sie erzählt, und WIE sie erzählt wird....


    Ich werde dann versuchen einige neuere Filme ebenfalls als Beispiel zu bringen

    und auch über das Spannungsfelt "publikumswirksamer" oder "wertvoller " Film zu schreiben


    mfg aus Wien

    Alfred

    Die Story ist - je nach Filmtyp ein mehr oder weniger wichtiger Bestandtel eines Spielfilms, wobei hier die Frage gestellt werden muß, was denn eine "gute" Story ist und was man unter einem "guten" Film versteht.

    Es gibt Stories, die mehr oder weniger gut für die Darstellung in einem Film geeignet sind.

    Mein erstes Beispiel von "schlecht geeigneten Stories sind die Romane von Agatha Christie.

    "Das darf doch nicht wahr sein - was der da für einen Mumpitz schreibt! Margret Rutherfortd war doch einest der Inbegriff der Miss Marple !!"

    wird so mancher denken (so das hier überhaupt jemand liest...)

    Und hier sind wir beim Knackpunkt.: Die von Marget Rotherford dargestellte Person hat mit der von der Autorin, Agatha Christie, geschaffenen Romanfigur eigentlich nur den zugkräftigen Namen gemein, was die Schriftstellerin sehr ärgerte. Ihr Umkreise machte sie dann aber darauf aufmerksam, wie viel Geld an Tantiemen durch diese (insgeamt nur 4 )Filme. auf ihrem Konto landete. Und so sah sie die Sache plättzlich anders - die beiden Damen lernten einader kennen wurden Freundinnen - und A.Christie widmete Rutherford "Mord im Spiegel" (1963( welches aber nie mit der "Widmungsträgerin" verfilmt wurde, obwohl diese noch 9 Jahre lebte. Verfilm wurde die Story dann (und das IMO nicht besonders gur) 1980 mit Angelea Lansbury- dasu (vielleicht) später mehr.

    Widmen wir uns zunächst meiner Behauptung, Agatha Christies Romane wären für eine verfilmung zumindest nicht ideal.

    Um dies zu verstehen sollte man die Originalromane gelesen haben.

    Sie wurden innerhalb von über 50 Jahren geschrieben und können aber von "Durchschnittsleser" nicht zeitlich zugeordnet werden. Ich fand nirgendwo Hinweise auf die rechnischen Errungenschaften (z.B.Radi, Fernsehen etc) der jeweiligen Entstehungszeit - insofern sind die Roman quasi "zeitlos" Vieles spielt sich auf psychologischer Ebene ab, und ist somit nicht leicht filmisch umzusetzen.

    Im Fall der Ruherford Verfilmungen setze man weniger auf getreue Umsetzungen, denn auf die berühmte und sehr dominant- prägende Hauptdarstellerin. Sie spielt hier eine harmlos wirkende aber durchaus resolute und in gewisser Weise aufdringliche Privatrdetektivin, zu jeglicher Action bereit. Hier ist schon der erste Unterschied zu den Origginalen. die "Miss Marple" der Autorin war eine zerbrechliche weissharige Jungfrau, die ihr leben hauptsächlich (aber nicht nur) daheim beim Stricken verbrachte, sich Geschehnisse berichten liess - und auf diese Weise ihre Fälle löste.

    In den Ruherford Verfilmungen war sie indes sehr aktiv - teilweise geradezu tollkühn - und unterstützt durch ihren Freund, Mr. Stringer, der ebenfalls gefähliche Missionen für sie ausführte. diese Figur ist in den Romanen nicht vorhanden. Sie wird von Stringer Davies (1899-1973) gespiel, einem englischen Schaupieler und Ehemann von Margret Rutherford. Es war die Bedingung von ihr, daß ihr Mann eine Rolle in diesen Filmen bekommen muß - und so wurde eine dazugeschrieben.....

    So wurde aus psychologischen Kriminalromanen Action-Komödien sehr erfolgreich - aber eben nicht originalgetreu


    Fortsetzung zu A. Christie folgt...


    mfg Alfred


    PS: Man mag sich die Frage stellen, warum ich mich mit diesen alten Geschichten und weiteren folgenden befasse - aber sie sind ungemein lehrreich (auch für den Amateur) - wie sich Profis mehr oder weniger geglückt mit Problemen der Stories auseinandersetzen

    Und das hat zumindest mir sehr geholfen....

    "Filmkünstler" hat neulich behauptet, "das wichtigste am Film ist eine gute Story"

    Darüber haber ich nachgedacht - und ich bin zu interessanten Ergebnissen gekommen - die mir sicher in Zukunft weiterhelfen werden.

    Der Satz enthält sicher ein gewisses Maß an Wahrheit - aber ich würde ihn nicht als Credo akzeptieren.

    Zunächst mal stellt sich vorerst die Frage, was denn eigentlich eine gute Story ist und wer das beurteilt.

    In erster Linie ist das natürlich die angepeilte Zielgruppe.

    Für DIE wird der Film gemacht.

    Da istr es schon unterschiedelich ob men einen Western dreht, einen Krimi oder eine leichte Komödie etc.

    Je nach Zielgruppe wird die Ausrichtung zu gestalten sein.

    Innerhalb der Genres gibt es weitere Unterscheidungen. Eine Untergruppe des Forums ist bei Historienfilmen am eine möglichst realistischen Darstellung der Ausstattung interessiert, an Originalzitate der handelnden Personen (soweit sie übeeliefert sind), eine andere Gruppe, sind lediglich an den Kampfszenen und Gräuel (Hinrichtungen etc) interessiert, ein anderer Zeil greut sich (oft mit Recht) auf zahlreiche erotische Szenen (um es mal behübschend zu formulieren)

    Jede dieser Gruppen hat ihre Anhänger - jede ihre Verächter.

    Ich behauptem daß die "Güte" der Geschichte relativ zweitrangig ist (da wirds vielleicht Widerspruch geben) und daß die Güte einer Geschichte schwer zu beurteilen ist.

    Ich gehe eher davon aus, daß die Geschichte gut erzählt werden muß (wie beim Witz - er kann alt und bekannt sein - aber letzlich kommt es auf den Erzähler an....


    In den nächsten Beiträgen werde ich an Hand einiger Beispiele meine These zu erläutern versuchen....

    Und ich halte an dieser Stelle ausdrücklich fest, daß es lediglich eine von möglichen Denkweisen ist und meine Meinung kein Dogma darstellt.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ich möcht heute ein wenig auf Deine einzelnen Punkte eingehen:

    Was meiner Meinung nach bei dem ganzen Fokus auf der Technik, Kamera, Licht, Schnittprogramm etc. eigentlich viel, viel wichtiger ist, ist eine gute Geschichte für den Film. Die bleibt meist auf der Strecke.

    Ich finde schon, daß die Technik einen hohen Stellenwert hat, denn andernfalls würden ja die Profis nich ih gutes Geld in sündteure Arris, Superscheinwerfer und einen gigantischen Technikpark investieren. Wenngleich hier auch ein Teil "Imagepflege" mit im Spiel ist.

    In gewisser Weise fahre ich ja auch auf dieser Line, weil MICH in meiner Jugend (ich hatte mit 16 die erste 8mm Kamera)das Medium Film faszinierte und ich mir leider das nicht leisten konnte, was ich benötigt hätte.

    So hoffte ich, über dieses Forum Leute zu finden, die auch mal an einem Film mitwirken wollten, weil sie die Technik interessierte. Das war in mehrfacher Hinsicht eine Fehleinschätzung - Ich habe - mit Müh und Not - genügend Leute für meinen Film bekommen. Aber sie waren nicht an Technik und auch nicht an diesem Forum interessiert. Alle Kontakte liefen über email oder Telefo

    Was nützt die tollste Technik, das tollste Schnittprogramm, wenn die Geschichte für A und F ist.

    Über die Bedeutung der Geschichte an sich werde ich im speziellen Thread - der erst gestartet wird - schreiben

    Bzw es werden ZWEI Threads mit ähnlichem Thema, aber anderem Schwerpunkt schreiben

    Der eine wird sich mit der Frage: "Was ist ein guter Film" - bzw was verstehen WIR darunter befassen, der ander mit Storys etc...

    Ich lese immer wieder in den diversen Foren, mit dem neuen Update vom Schnittprogramm XY, da habe ich jetzt 400 Effekte, da hab ich einen tollen Titelanimator, und ein Superplugin für was weiß ich, aber brauche ich das wirklich.

    Die in den herkömmlichen Schnittprogrammen mitgelieferten Effekte sind in der Regel unbrauchbar, weil "unprofessionell". Sie stammen aus den Kindertagen des Fernsehens, wo man sie in den Nachrichtensendungen einsetzte. Als sie niemand mehr wollte, wanderten sie in den Amateurbereich. Ähnlich ist es mit den Titeln. Ursprünglich waren Filmtitel weisse Schrift auf schwarzem Grund. Allmählich wurde immer mehr aufwand getrieben , die Titel wurden "kreativ". Gerade diejenigen die einst mit Einfallsreichtum glänzen wollten, die wirken heute antiquiert und teilweise amateurhaft. Meine Titel sind derzeit eher schlicht. Eine Alternative wäre, den Titel bereits als Teil des Einstiegs in den Film zu gestalten.

    Das gefällt mir ganz gut - war mir aber diesmal zu aufwändig, vor allem, da wir nicht wussten, wie lange der Film tatsächlich werder würde (dazu mehr im Bereich "Story"

    Nimm einen wirklich guten Kinofilm, der hat eine Geschichte, der hat harte Schnitte, Schwarzblenden, Rückblenden die sich irgendwie von der Realzeit des Filmes unterscheiden. Das wars.

    Mein Film - und auch die Kommenden - verwendet Auf- und Abblendungen (Schwarze - es gibt (IGITT) jetzt auch weisse - aber das tut mir in den Augen weh) Überblendungen (ist altmodisch, ich weiß, aber IMO sehr wirksam) und dann _harte Schnitte.An einer einzigen stelle hab ich Wischblenden gesetzt, das war dramaturgisch optimal für den entsprechenden Anlass. (sieht aber nur in der 50 Bilder/sec Version einwandfrei aus.

    ______________________________________________________________________________

    Was zählt ist die Geschichte.

    Das ist vielleicht ein wenig optimistisch

    Ich habe darüber nachgedacht - und bin in diesem Zusammenhang auf erstaunliches gestossen.


    Man soll nin nicht den Eindruck gewinnen - ich könne meine Erkenntnisse - oder meine Ausrüstung optimal einsetztn und das Ergebnis würde ein einigermaßen optimals sein. Das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Ich muß mich zahlreichen Inponderabilien unterwerfen. So ist es mit meinen Mitteln de facto unmöglich, wenn ich einen "Regiefehler" nach der 5. Schnittsitzung erstmals bemerke, die Szene zu wiederholen - weil das entsprechende Set dann schon abgebaut ist - und ich ausserdem wieder 4-5 Wochen warten muss, bis ich alle Darsteller wieder beieinander habe. Zudem: Im professionellen Bereich kostet es Geld - im Non BudgetBereich - verdirbt es die Laune der Darsteller ( wenngleich ich in der glücklichen Lage war, das nicht erleben zu müssen) - und das ist IMO das Allerschlimmste. Klaus Kinsky hätte ich nicht mal beschäftigt, wenn er gratis für mich gearbeitet hätte........


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ich habe ja ein wenig über die Entwicklung der Videotechnik in anderen Bereichen des Forums geschrieben.

    Leider entwickelt sich die Technik, bzw deren Bewertung nicht linear, also progressiv, sondern scheint Moden zu unterliegen.


    Als ich endlich meine erste Videkoamera hatte wurde ich schmerzlich mit den Eigenheiten einew Rolling Shutters konfrontiert -damals hiess es, daß die nächsten Generationen von Kameras über den technisch besseren Global Shutter verfügen werden - Das ist aber bis heut nicht der Fall. Die Rolling Shutters sind besser geworden, aber sie sind natürlich nicht fehlerfrei.

    Zur gleichen Zeit wurde betont, daß die Zukunft des Videofilms bei 50 Bildern pro Sekunde liegen werde (manche sprachen sogar von 100 !) Damit wäre das "schreckliche Ruckeln" endgültig behoben. Obwohl ich das "schreckliche Ruckeln eigentlich nie wahlgenommen habe (nicht mal wirklich bei 6mm Filmen die 16 bzw 18 Bilder aufwiesen - dort aber zumindest im Ansatz)habe ich eine Kamera angeschafft, die 50 Bilder lesit, sogar jedoch 30 und 60 Bilder (US-Norm)

    Aber man soll hier in Europa keine 30/60 Bilder verwenden, weil LED -Beleuchtung gegebenenfalls flackern könnte.

    (ICh habe unlängst TROTZ korrekten 50 Bildern ein flackernde Straßenbeleuchtung im Film gehabt - scheinbar hat die Stadtverwaltung gespart und technisch überholte LEDs aufgekauft......(Neuere Typen flackern angeblich nicht mehr)

    KINOs hätten gerne Videos mit 24 Bildern pro Sekunde - das ist dort die momentane Norm - aber an sich eigentlich veraltet.

    Ausserdem können viele kein 4 wiedergeben

    mit der Canon 300 -die ich entfernt ins Auge fasse bekommt an einen Neuen Sensor, der ZWEI unterschiedliche Empfindlichkeiten aufweist !

    Nein- nicht zum Umschalten, es werden ZWEI Bilder registriert, eines für die dunklen eines für die hellen Stellen. Durch den so erzielene Kontrastumfang vo n >16 Blendenstufen !!!

    gehören Bildrauschen in den dunklen Partien und überstrahlern der Lichter (weitgehend der Vergangenheit an -zumindest behauptet das der Hersteller.

    IMO bringt es allenfalls eine Verbesserung, aber in der NAtur sind die Kontrastumfänge um ein mehrfaches größer.

    Was man erst mitbekommt, wenn man die Werbeaussagen liest, ist, daß dieses Feature nur bis 50(60) Bilder zur Verfügung steht bei 50(60) Bildern oder mehr schaltet der Sensor automatisch in den "Normalmodus" und dann ist der Kontrastbereich bei etwa 14 Blendenstufen...

    Dann gibt es noch HDR - inwieweit das aber zukunftssicher genormt ist, das entzieht sich meiner Kenntnis


    Als ich mit UHD endlich im Reinen war stellte ich auf 50 Bilder um. Dabei stellte ich fest, daß mich irgend eine Unruhe in der Wiedergabe störte, die mit laufender Spieldauer immer ärger wurde: Irgendwann fand ich die Ursacher heraus. Der VLC Videoplayer war für 50 Bilder gar nicht geeignet.Er hat eine eingebaute Funktion, die anzeigt, wenn beispielsweise die Bilder zu langsam geladen werden - und welchen Wert die Verzögerung hat (Das muß man erst mal finden !!)

    Der Windows Mediaplayer startete nicht mal, wenn man auf 50 Bilder Betrieb umschaltete.

    Ein Freund empfahl mir einen speziell angepassten Windows mediaplayer (aus Russland), der funktinierte. Allerding macht er gelegntlich auch Fehler in form von Bildstörungen. Bei dieser Gelegenheit entdeckte ich, daß Windors irgendwann im Rahmen von Updates scheinbar eine neue Version des Windows Media-Players aufgespielt hatte- und die funktioniert -scheinbar EINWANDFREI. Das Problem ist, daß sich offensichtlich nur wenige Leute im Amateurbereich auskennen - von Herstellern ganz zu schweigen. Das ganze ist eine Riesige Bastelwerkstatt....

    Irgendwie scheint das aber zum Thema Film zu gehören. Ich habe viel gelesen inzwischen und wenn man über Cinerama (3 Parallel Laufenden 35 mm Cameras bzw Projektoren UND ein separiertes synchronisiertes Magnetband mit 6 Spuren (ursprünglich 8)- dann beugt man sein Haupt in Demut.


    Könnte ich mich entschliessen mit 24 oder 25 Bildern aufzunehmen statt 50, so wären viele Probleme gelöst.Wie zukunftssicher aber die geringen Bildfrequenzen sind - das ist die Frage....


    Dan gibts auch noch das Tearing Problem. Bei mir daheim ist es gelöst -weil meine Monitore und Grafikkarten G-sync eingerichtet haben - aber wir schaut das aus, wenn so ein Film ins Kino geht ???


    mfg aus Wien

    Alfred

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