Beiträge von Administrator

    Ich würde NIE ein Drehbuch an Fremde aus der Hand geben.

    Und in der Tat war es en Pilotprojekt, bei dem ich zwar gewisse Vorstellungen hatte, aber nicht sicher war wie perfekt es sich würde realisieren lassen

    Um hier alle Eventualitäten auszuschliessen habe ich Die Szenen MODULAR aufgebaut. lediglich der Hauptdarsteller kommt in allen Szenen vor, der Rest der Darsteller in jeweils einer Szen oder auch zwei.

    Das bringt den Vorteil, daß auch wenn eine Szeme nicht gedreht werden kann, die Gesamthandlung erhalten bleibt - notfalls fügt man eine Szene ein.

    Das hat sich übrigens bewährt


    Im übrigen ist es nicht so, daß wir hier gar keinen Darstelle bekommen konnten, wir haben den Hauptdarsteller hier bekommen und der hat seinen Freund mitgebracht.

    Ansonst habe ich mich hier nicht wirklich bemüht. denn es ist mir gelungen Darsteller von meinem ehemaligen Arbeitsplatz zu bekommen

    Hier ist ein Problem aufgetaucht, welches ich zuvor als Vorteil gesehen habe. Es gibt Freizeit unter der Woche. Diese Leut haben (wie ich einst auch) eine viertagewoche (Vollzeit !!) Leider ist es so, daß im Gegenzug dazu oft am Wochenende gearbeitet wird, was die Koordination mit den "Normalangestellten" erschwert, Auch die von mit zitierten Mitarbeiter haben verschiedene Diensträder. Dazu kamen diverse Krankheiten.

    Ich habe einen Kollegen, der unter anderem einen 30 Minuten Spielfilm gemacht hat gefragt ob er je 2 Jahre an einem Film gedreht hat. Und er hat nur gegrinst.

    Dann habe ich mir den Wikipedia Artikel über Herzogs Film "Fitzcarraldo" durchgelesen und die Entstehung anderer Filme - und wusste, daß ich eigentlich zufrieden sein konnte.

    Wir hatten zahreiche Krankheiten, obwohl das Team teilweise recht jung ist.

    In dieser Zeit habe ich am Drehbuch gefeilt und zahlreiche textliche Bosheiten eingefügt.

    Man hat mir eingeredet, ich könne als Amateur nichts drehen was länger als 20 Minuten wäre.

    Derzeit sind 43 Minuten abgedreht und geschnitten, der Film wird IMO MINDESTENS 70 Minuten lang, meine Prognosen wurden bislang immer übertroffen.


    Ich konnte kurz vor Drehbeginn einen Amateurfilm auf einer 4,20 Meter breiten Leinwand sehen und war begeistert. Ich entschloss mich daher ebenfalls in Breitwand zu drehen. Die Ergebnisse waren gut, aber abwohl ich über einen Großen Monitor verfüge - doch noch "Fernsehen mit schwarzen Streifen"

    Ich habe bereita nach dem ersten Dreh bemerkt, daß ich gute Ergebnise erzielte, wollte aber das Ganze auf der Leinwand sehen, was man mir emöglichte.

    Hier war die erste Enttäuschung: obwohl ein UHD/4K Projektor vorhanden war musste die Szene im FULLHD Modus abgespielt werden-

    Wie würde das Ergebnis sein ? Ich war skeptisch.

    Das Ergebnis war beeindruckend und kompromisslos. Somit war klar, daß mein Film im UHD Format gegebenenfalls auch auf einer MINDESTENS 8.5 m breiten Leinwand aufführbar wäre - angeblich auch größer.

    Wir drehen zumeist (aber nicht nur) mit lichtstarken Festbrennweiten, was die Qualität verbessert.

    Der Aufbau der Sets im Innenraum ist auch zeitaufwändig (und teilweise auch teuer

    Zitat


    Man sieht es ja auch hier. Es ist nun fast ein dreiviertel Jahr vergangen, und der Dreh ist immer noch nicht abgeschlossen.

    Unvermeidlich wenn man mit Amateueren dreht , anspruchsvoll ist und zudem eine vielfalt an Szenen einbaut.

    Mit Projekten, bei denen das "Drehbuch" im Kopf des Initianten existiert, aber während des Drehs noch nicht definiert vorliegt, sind eben schon viel zu viele Darstellerkollegen auf die Nase gefallen.

    "Darstellerkollegen" kling so "kommerziell" als wäre jemand um seine Gage umgefallen

    Wir zahlen aber keine Gagen - damit kann auch niemand "umfallen"

    Dies hier ist ein AMATEURPROJEKT

    Es gibt hier mal einen Drehtag, dann wird da mal ein Drehtag organisiert ...

    Das ist eben sehr unkoordiniert. Als Darsteller kann man nicht planen, man kann sich auf nichts verlassen.

    Solche Projekte sind für die Darsteller sehr anstrengend und sehr unbefriedigend weil solche Projekte viel zu oft gar nicht oder nur sehr schlecht bis zu Ende gebracht werden.

    Auch wenn Du es vielleicht zu Ende bringen wirst.

    ES lag IMMER an den Darstellern was die zeitliche Koordination betrifft. - Bei bezahlten Komparsen ist das anders.

    Als Darsteller sieht man am Anfang nur eine unprofessionelle chaotische Herangehensweise und lässt deswegen lieber gleich die Finger davon.

    MEINE Darsteller haben das glücklicherweise nicht so gesehen. Bereits bei der Vorbesprechung war hier ein sehr positives Klima und eine gesunde Neugier.

    Diejenigen die bereits mitgespielt haben, schwärmen von den Drehs, die so "locker" vonstatten gegeangen seien.

    Mir selbst rinn jedesmal der kalte Angstschweiss dabei herunter, weil ich oft an die Grenzen des Vernünftigen ging. So habe ich die Szene "Bei der Wahrsagering" vom mehrheitlich schwrz getrichenen Wänden und Vorhängen gedreht, Bealuchtet mit zwei fast völlig abgedunkelten LED Leuchten und witgehend geschlossenen Schuenentoren, sowie einem 5 Flammigen Kerzenleuchter, der das Hauptlicht brachte..

    Denn eine Zusage sieht man als Darsteller in gewissem Rahmen auch als Verpflichtung und man hat dann nicht unbedingt Lust sich einen gummiartig dauerhaft ziehenden Klotz ans Bein zu binden, den man nur schwer wieder los wird.

    Genau DESWEGEN habe ich es so eingerichtet, daß jeder Darsteller nur EINEN Dreh hat. Einige Darsteller machen alternierend - je nach Zeit Regieassistenz und "Mädchen für alles", sowie Tonangler. Der HAUPTDARSTELLER ist indes in der Tat angehängt - und er wurde vorab über aller Eventualitäten von mir (einem stadtbekannten Pessimisten und Skeptiker) informiert. Ich selbst mache Regie, Kamera, Beleuchtung und teilweise auch Ton, sowie den Schnitt.

    Das ist aus meiner Darstellersicht der Hauptgrund warum es hier nicht geklappt hat, Darsteller zu finden.

    Ich glaub es lag auch daran, daß das Forum einen unglücklichen Namen hatte . ich wollte für die Suchmaschinen alles unterbringen, dann in der zu kurzen Vorlaufzeit und last but not least, deshalb, weil ich das Forum kaum mehr "bewirtschaftet" habe seit das Team beinahe komplett war.


    Jetzt schreibe ich hin und wieder zur Entspannung .....



    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    und es schaut doch anders aus als im Kino......


    Warum das ?

    Nun - wenn man sich eine Weile damit befasst, dann wird man mit dem techniscen Aspekt der SENSORGRÖSSE konfroniert.

    Man ist zunächst überrascht - denn als man seinen Camcorder gekauft hat, da war man mit zahlreichen technischen Daten überhäuft worden - "Sensorgröße" war in der Consumerklasse indes nicht wirklich erwähnt. Sie sind in der Regel recht klein und haben dadurch gewisse Eigenschaften.

    Die Tiefenschärfe ist verhältnismäßig groß, soll heissen - wie schon weiter oben angeführt, Scharfstellen ist kein Problem - nicht nur weil das meist über Autofocus geschieht, sondern eben auf Grund der des großen Tiefenschärfenbereichs, eine Kombination von kleinem Sensor UND eher nicht allzu lichtstarken Optiken.

    Nun hat man erfahren, daß ein größerer Sensor sind in Punkto Tiefenschärfe anders verhält, als eine kleiner, die Tiefenschärfe ist nämlich theoretisch geringer. Damit könnte man das Hauutmotiv besser "freistellen" oder einfacher ausgedrückt, das Motiv auf welches man scharf stellt, der Hintergrunf (oder Vordergrund) wird indes unscharf.

    Ehrlich gesagt ist der Effekt mit einem sogenannten 1 Zoll sensor kaum merkbar. Und wieder stellt sich die Frage ncah dem Warum-

    Ein größerer Sensor benötigt ein Objektiv, welches einen größeren Bildkreis möglichst fehlerfrei "ausleuchtet" Solche Objektive sind schwerer, schwieriger zu konstrueieren - und - teurer. Vor allem dann, wenn solch ein Objektiv noch dazu einigermaßen lichtstark sein soll. aus diesem Grund verbaut man in solchen Fällen, die eine Lichstärke von etwa 2.8 aufweisen. Wenn ein Objektiv nicht ganz so lichtstark sein muß, dann wird die Qualität bei offener Blende besser (Kontrast, Schärfe, Chromatische Abberationen)

    Leider ist aber dann auch der Vorteil der geringeren Tiefenschärfe verloren gegangen.

    Und so entschliesst man sich eines Tages zum Ankauf einer "Cine-Camera"

    Diese ist größer, schwerer (und TEURER) und verfügt über einen großen Sensor, sowie Die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln.


    Was bedeutet das ?

    Die Kamera muß größer sein, weil

    a) der Sensor größer ist (üblicherweise ein Super 35 Sensor)

    b) all die vielen Knöpfe und Schalter untergebracht werden müssen.

    c)Die Objektive werden auch unhandlicher und schwerer. (und teurer)


    ...uund was man gewinnt und was man verliert

    das erkläre ich im nächsten Beitrag

    Die nächsten Szenen sollen jene am Arbeitsamt sein. E s sit eine gewisser Herausforderng das Set so herzurichten, daß eine einigermaßen glaubwürdige Szenerie entsteht-

    Einige Innenaifnahmin in "Krautwurms Wohnung" sollen auch in ca 2 Monaten abgedreht werdem-

    Roland, der den Pensionisten im Park spielen soll ist auf dem Weg der Genesung und wird - allem Anschein nach - im Sommer verfügbar sein-

    Eine Rolle ist noch unbesetzt - aber inzwischen habe ichauch hier schon eine vage Zusage. Es ist zwar nur ein "vielleicht" - aber anhand der Augen vermag ich einigermaßen einzusachäten wie groß das Interesse ist. Diese Szenen werden voraussichtlich im Herbst gedreht werde - solange das Laub noch auf den Bäumen ist.

    Denn das wear es, das uns hinderte im Winter weiterzudrehen:

    Wir haben die Szenen - wie angeblich auch beim "großen" Film üblich nicht in der Reihenfolge gedreht, wie der Ablauf sein wird. Das erfordert, daß die jahreszeitlichen Wettebedingungen optimal dargestellt oder verschleidert werden. Das war einer der wenigen Punkte die ich üversehen, bzw nicht bedacht hatte.

    Mir war es damals wichtig die "großen Brocken" mit den "grössten Schwierigkeiten" ZUERST zu drehen und unter Dach und Fach zu bringen. So konnte ich sehen ob meine Virstellungen überhaupt realisierbar sind. TJa - das haben wir elegant geschafft. Bedauerlicherweise ich schrieb es schon im Eröffnungsbeitrag dieses Threads - sind aus den "einfachen" Szenen jetzt teilweise ebenfalls "komplexe" geworden.......

    FÜr diese Fälle habe ich die Ausrüstung aufgestockt (Tonübetragung über Funk oder alternativ über Tascam Recorder).

    Auch eine glidecam wäre jetzt vohanden - aber ehrlich gesagt - damit kann ich nicht arbeiten....


    mfg aus Wien

    Alfred


    mfg aus Wien

    "Die gelbe Rose" ist ein Spielfilmprojekt mit durchaus eigenwilliger Geschichte. Die Szenen ware ursprünglich als Kurtfilme geplant gewesen - Sketches - wie Loriot, Hallervorden, Harals Juhnke unde anerer sie - in durchaus unterschiedlicher Qualität -spielrwn - auch Otto Grünmandl soll an dieser Stelle nicht vergessen werden.


    Als ich die Ausrüstung besammen hatte, fand ich, daß ein kurzer Spielfi, von Ca 30 Minunten angebrachter wäre.

    Woher sollte ich ein Drehbuch nehmen ? so enwickelte ich aus von mir geschriebenen Szenen so etwas wie ein Konzept - immer im Hinterkopf, es fallen zu lassen, so ich etwas geeigneteres fände.

    Bei genauer Betrachung stelllte ich (und vor allem andere) fest,, daß es ein gutes Theaterstück abgäbe, vielleicht aber für einen Film zu eiseitig sei.

    Ich entschloss mich das Ganze durch interessante Aussenaufnahmen aufzulockern. Das Erfgebnis war im Ordnung und lockerte die Haandlung auf.

    Und dann geschah etwas Unerwartetes:

    Hatte ich das Verfassen des Drehbuches zu Beginn für eine lästige Pflicht gehalten, so passierte es immer öfter, daß mir - ohne daß ich eigentlich an den geplanten Film dachte - immer öfter kurze Dialoge und Statements einfielen, die man einbauen könnte. Dazu wurden noch kleinere Nebenrollen eingplant.

    Das war eine teure Idee. Diese Figuren bekamen - noch bevor wirklich gedreht wurde - prötzlich Eigencharakter, sie wurden von bloßen Statisten zu unverzichtbaren charaktären des Film und halfen Stellen. zu kitten wo ich ursprünglich mit der Logik nicht ganz im Klaren war. Plötzlich war alles da - Logisch, lustig und ein wenig spannend mit teilweise bissigen Texten - samtweich eingebaut.

    JUBEL !!

    Aber der Jubel war verfrüht. ES kamen neue Herausforderungen auf mich zu. Das waren die Drehorte der innenaufnahmen. Das hatte ich mir leichter vorgestellt als es war.

    Ohne ins Detail gehen zu wollen, muß ich sagen, daß ich das unter Aufbietung aller psychischen und physischen - nicht zu vergessen finanziellen - Kräfte doch schaffte.


    DAzu bekam ich -durch etliche Zufälle - und etwas Überzeugungskraft - ein motiviertes Team, das diesen Film auch wirklich machen WILL

    Es soll kein Kunstwerk werden, aber eben Unterhaltung.


    Wir sind ja noch lange nicht fertig - 43 Minuten sind abgedeht - der Film wird nicht weniger als 70 Minuten Spieldauer haben - Tendenz steigend, denn bislang wurden die zeitlichen Prognosenstets übertroffen....


    Wie man sieht wurde das Forum Optisch verändert.

    Ich versuche, es besser zu strukturieren

    Einige Beiträge werden noch verschoben und gelegentlich textlich nachgebessert

    und dann wird man weiter sehen.....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wenn man das erste mal einen Camcorder in Full HD oder aber auch 4 K zur Verfügung hat, dann wird man vermutlich von der Schärfe und Farbtreue überwöltigt sein (zumindest bei mir war das so) - wobei es doch gewisse Einschränkungen gab oder gibt, die indes - wie ich sofort erkannte nicht dem Objektiv anzulasten waren. Auf diese anderen Fehle komme ich später nochmals zurück.


    Aber zurück zur Optik: Da wird ein Zoom-Objektiv mit 10 fachem, 20 fachen und mehrfacham Zoombereich in die guten Stücke eingebaut - mit guter Lichtstarke (1.8 oder 2,8) oft auch gleitend und einer guten Schärfeleistung. Da Prangt dann der Name eines renommierten Optikherstellers auf de Kamera. Natürlich mit Autofocus und Bildstabilizer.


    Einfach draufdrücken und los gehts. Die Ergebnisse sind in der Regel so, wie es sich der Urlaubs- und Familienfilmer erwartet: Scharf, verwacklungsfri und (dank diverser Programmautomatiken - richtig belichtet.


    Kleinere Manko gäbe es da schon zu beanstanden, etwa, daß man in vielen Räumen zu nah drann am Motiv ist.

    Neuere Camcorder vermeiden auch dieses Manko EINIGERMASSEN - und es schaut doch anders aus als im Kino......


    Warum das ?


    Fortsetzung folgt

    Interessant wie die Zeit vergeht.

    Die bislang hier geschilderten Szenen sind längst abgedreht und einiges mehr.

    Das Negative; Es wurden vergangenes Jahr viele Drehtermine verschoben - wegen Koordinationsproblemen mit den zeitlichen Verfügbarkeiten des Teams.

    Andrerseits ist das Projekt gewachsen- Wir haben - wenn ich es richtig im Kopf habe - etwa 43 Minuten abgedreht (und geschnitten) und werden voraussichtlkich nicht unter 70 Minuten kommen, bei solch einer Menge dauerts dann eben länger.

    Über dieses Forum -

    wurde schon lange nicht geschireben.

    Hat es seine Aufgabe erfüllt ?

    Eigentlich nein.

    Zweckl wäre gewesen über diese Linie Darsteller zu bekommen. Das ist indes nur ein einziges Mall gelungen. Vielleicht vertägt sich das Medium Imternetforum nicht mit "Amateurdarsteller,

    Denn ich habe Darsteller über andere Verbindungen bekommen - und musste feststellen, daß das Forum auch von Mitgliedern des momentanen Filmteams nicht mit Begeisterung besucht wird.

    Zudem ist der Name unglücklich gewählt. Ich wollte unbedingt die Worte FIML AMATEUR und VIDEO im Titel haben - Nicht mal ich kann mir den sperrigen Namen merken.

    Logisch wäre der Name Amateurfilmforum, Aber ich wollte einerseits klarstellen , daß wir VIDEOS machen und nicht 35 mm Film

    Und ich wollte Verwechslungen mit einem Forum im Deutschland vermeiden - notabene, da meinFocus ein anderre ist.

    Wenn och werde ich (vermutlich) auch Amateurfilmforum Wien umtauifen,

    Prinzipiell ist WIEN im Titel wichtig, weil ich nicht davon ausgegem daß Darsteller (oder technische Mitarbeiter lange Anreisen unternehmen möchten.

    Warum aber nicht "Amateurvideo - Forum" ?

    Man sollte es nicht glauben, aber Amateurvideo ist mrist mit einem gewissen Genre verknüpft. weöches beschönigend "Erotikfilm" genannt wird.

    Auch nicht schlecht - aber nicht unser Metier......^^

    Dennoch werde ich - bis zum nächsten Dreh sind es mindest noch 3 Monate - gelegentlich etwas schreiben. Vielleicht fühlt sich doch der eine oder die andere verlockt uns bei unseren Projekten zu unterstützen


    mfg aus Wien

    Alfred

    Mit Erstaunnen sehe ich, daß ich seinerzeit diesem Forum keinen Bereich für Wehnatsgrüße etc verpasst habe.

    Des hole ich jetzt nach

    Allen Darstellern und Darsteller-Anwärtern am Projekt "Die gelbe Rose" wünsche ich frohe Weihnachten,


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wir haben inzwischen eine weiter Szene gedreht und zwar in einem wunderschönen Heurigengarten in Neustift am Walde.

    Sie ersetzt die Szene "Im Kaffehaus"

    Sie war von Anbeginn nicht fixiert

    Kaffehaus war mein erster Gedanke, dann Beisl oder Heuriger - wobei ich "im Freien" den Vorzug gegeben habe.

    Allerdings kann man das im Amateurbereich nicht wirklich festlegen, da wetterabhängig, Wenn man . was schwierig genug ist - die gesmate nötige Crew beisammen hat, dann will man nicht wegen Schlechtwetter absagen, notabene dann ncit, wenn der nächste mögliche Termin in ein paar Wochen wäre.

    Fur den Drehtag war Regen angesagt - allerdings nur vormittag. Ich bin die gesamte Nacht wach gewesen und habe stündlich die letzte Prognose verfolgt.

    Es hiss, da0 es ab etwa 10 Uhr vormittag nicht mehr regnen würde - und das hat sich fast auf die Minute genau bewahrheitet.

    Wir haben die Bänke und Tische getrickent und etwa ab 12.30 zu drehen begonnen - bis am späten Nachmittag.

    Die derzeitige Spieldauer des Filmes beläuft sich nun auf etwa 43 Minuten.


    Der nächste Dreh wird im Frühjahr stattfinden, von ein paar kleinen ergänzungen und Experimenten abgesehen,

    Inzwischen suche ich noch nach den einen Darsteller, der die "graue Eminenz" spielen soll (einen eleganten, beinahe sympathischen leicht ironischen Mafiaboß)

    Das wird sich hier übers Forum - wie es derzeitaussieht aber nicht realisieren lassen - aber ich habe noch etwa 11 Monate Zeit, diese ZSzenen sind die letzen und für Spätsommer /Herbst 2019 geplant,.


    Inzwischen überlege ich ob ich Musik zum Film will oder nicht

    Ich "drucke" Tageszeitungen mit boshaften Überschriften und ich verfeinere teile des Drehbuchs, das immer schlüssiger und perfekter wird, abdrerseits den Film aber auch "farbiger" und schlüssiger macht......


    mfg aus Wien

    Alfred

    Farbe muß nicht immer "naturgetreu" sein - ein bisschen darf man schon nachhelfen um gewisse Stimmungen zu erzeugen-

    Da gibt es verschiedene Wege. Beispielsweise das so gern angewandte "Color Grading"

    Wenn man es wohldosiert einsetzt, dann wird man auch mit 8 Bit Codec kaum mit dem von vielen gefürchteten "Banding" konfrontiert werden , oder aber nur so minimal, daß allenfalls der Cutter es bemerkt, weil das Publikum (hoffentlich) auf den Inhalt des Filmes fixiert ist.

    Sollte ich eines Tages zur Überzeugung kommen, daß 10 Bit erforderlich sind (und das wird der Fall sein , wenn ich beginne mit Greenscreen zu arbeiten.


    Was aber - vo allem im Internet an "Color-Grading " an Beispielen gezeigt wird ist teilweise furchterregend.

    Als wolle man mit Gewalt die Farbqualität der Videoa an alte Verblasste oder stark gealtertes Filmmateriel angleichen.

    Irgendwie erinnert imich das auch an die Produkte, die Amateuere mit Desktop Publishing-Programmen produzierten: Jeder Schriftart, Darstellungsart und Farbe sowie jeder noch so abstruse Farbeffekt wurde verwendet.


    Ich persönich setze die bewusste Verfärbung nur selten und in Notfällen ein, ziehe aber ansonsten eine gezielte Beleuchtung vor /so möglich)

    oder aber eine speziell gesetzte Farbtemperatur. Das Einstellen "korrekten" Weissabgleichs führt oft zu sterilen Studiofarben. So wird meine Wohnzimmerwand dann weiss dargestellt (was sie ja auch ist) , aber der Vergleich zeigt, daß sie in der Natur auch bei Tag einen leichten Gelbstich aufweist. Das kann man schon bei der Aufnahme im wesentlichen hinbiegen.


    Anders muß ich verfahren, wenn ich über Stunden an einer Szene arbeite, die dann nur wenige Minuten dauert, und ich möchte das verschleidern, die allmählich ins gelblich wechselnde Spätnachmittagssonne muß dann regelmäßig kontrolliert werden und die Winstellung berichtig. Völlig anngleich kann man das dann in der Tat nur in der Postproduktion am Schnittplatz....

    Wenn der Dreh mehrere Monate dauert ist esvermutlich schwierig die Leute bei Laune zu halten.

    Das ist Momentan nicht das Problem. Der einzige, der gelegentlich bei Laune gehalten werden muß bin ich.

    Das liegt daran, daß ich das Konzept so entwickelt habe, daß die meisten nur EINEN oder ZWEI Drehtermine zu absolvieren haben. Ausnahmen sind die beiden Hauptdarsteller - und die wussten, worauf sie sich einlassen. Die Regieassistenz ist natürlich auch jedesmal dabei, allerdings in wechselnder Besetzung.


    Die Drehtermine sind nur schwer am Wochenende einzuteilen, da einigge der Darsteller - eigentlich die meisten - Diensträder haben. Da müssen dan Dienste getauscht werden oder Urlaubstage genommen. Die Moral ist in dieser Hinsicht bis jetzt sehr gut.

    EIN Aspekt dabei ist (manch einer fand das lächerlich) daß ich versuche den Mitspielern das Flair von "Film" zu übermitteln. Dieses "Festhalten für die Ewigkeit"

    Ein Darsteller, der Ausschnitte meines Films "Locationsuche unter versichedenen Lichtbedingungen" geshen hat, hat das begeistert so formuliert.

    Das ist alles technisch so perfekt - jetzt können nur WIR den Film verderben

    Es ist natürlich nicht perfekt, aber nachdem ich mit ein paar Kriminalfilme aus der Vergangenheit angesehen habe habe ich über meinen Film - andem ich etliches auszusetzen habe - plötzlich gesagt: SOOO schlecht ist der eigentlich gar nicht.

    Für die Vorbereitung habe ich mir auch einige Monate Zeit gelassen - und die "Winterpause" wird dazu genutzt um kleinere Probleme zu lösrn und Verfeinerungen am Konzept vorzunehmen.

    Beispielsweise hab ich begonne mir geeignete GEMAFREIE Musik anzuhören. Kaum etwas hat mir gefallen - Vermutlich ist sie ja deshalb GEMAFREI, aber sobald man sie für einen Film einsetzt gibt es dann "Speziallizenzen" die extrem teuer sind. Eigentlich ist es ja gleichgültig, wer das Geld schluckt.

    Ich habe mir ferner angesehen wo in den Filmen Musik eingesetzt wird (als "Kinobesucher" nimmt man das ja nur unbewusst wahr)

    Zumeist ist es an Stellen wo nicht gesprochen wird. Solche Szenen kommem derzeit bei mir gar nicht vor. Die kann man natürlich ergänzend einfügen, das ist kein Problem. Aber man muß dann schaun, welche Fassung dem Film besser gerecht wird.

    Aber letztlich sind wir doch nur Amateure...

    Mir fehlt übrigens noch EIN Darsteller. Ursprünglich eine unbedeutende Rolle mit ein oder 2 Sätzen, braucht er nun 2 Drehtage ,, einer davon sehr kurz.

    Aber hier ist mir wichtig, daß der Typ gut getroffen wird; Ein eleganter Herr zwischen 40 und 60 (das Alter ist sekundär wenn der Typ stimmt)

    Ein Herr mit angenehmer Stimme, leicht ironisch überlegen (z. B John Stted in "Schirm Scharm und Melone" schlank, elegant undsanft ironisch.

    Er wird sozusagen "den Knoten lösen" und auch den Schlußsatz sprechen.

    Aber das kommt auch im Drehplan ganz am Schluß. Die se Szene ist noch nicht geschrieben, eintelne Sätze indes stehen schon fest.

    Hier folge ich meinem Lieblingskomponisten Wolfgang Amadeus Mozart, der auf die Frage, ob er ein gewisses Konzert schon komponiert habe, geantwortet hat;

    "Komponiert habe ich es schon . nur aufgeschrieben noch nicht"


    LG

    Alfred

    Aber natürlich gibt es beim Film IMMER unvorhergesehene Probleme.

    ....... dabei wär für das Projekt eingentlich nur ein kleiner Zeitaufwand nötwendig. Schau ma mal :-)


    lg, Christoph

    Das ist natürlich eine fatale Fehleinschätzung, die zweierlei Ursachen hat:


    Auch wenn ich es so deklariert hatte, habe ich nie geplant einen "Kurzfilm" im eigentlichen Sinne (10-20 Minuten) zu drehen.

    Es sollten schon mindestens 30- 40 Minuten sein - idealerweise mehr

    Aber da ich von allen Seiten gesagt bekam sowas sei für einen "Anfänger" ein Paar Schuhnummern zu groß habe ich diesen Wunsch kaum je geäussert und auch mir selbst gegenüber war ich äusserst kritisch.

    Das ursprümglich recht einfache Drehbuch erfuhr während der Zeit der Darstellersuche und sogar bis zuletzt einige Umarbeitungen, Verfeinerungen und Erweiterungen, teilweise auch auf die zur Verfügung stehenden Darsteller zugeschnitten.

    Ich habe mit dazu etliche Unterhaltungs- lamau- und Kriminalfilme angesehen und die "Strickmuster" analysiert (Ich plane weder ein "Filmkunstwerk" noch einen "sozialkritischen" Film über das Leid der welt, sondern einen "Allerweltsfilm" der beim Publikum gut ankommt, wobei ich auf eine gewisse boshafte Sichtweise der Welt, einen Hauch von kabarettistischer Überzeichnung und eine minimale Prise an Spannung setze. Die Einordnung ist schwierig, "Parodie auf unsere Zeit§ ist vermutlich nciht ganz daneben.

    Waren wir bislang erfolgreich ?

    Jein.

    Zum einen gab es etliche Terminausfälle wegen Krankheiten und zu Beginn waren enorme Wartezeiten auf den nächsten Dreh, weil der Aufbau der Szenerie im "Studio" langwierig (für meine Verhältnisse teuer) und das Beschaffen von passenden Requisiten - das meiste kam aus dem Ausland - problematisch war.

    Ich hatte inzwischen Blut gerochen und gesehen, daß wir, um meine Ansprüche nur EINIGERMASSEN zu befriedigen, jeweils länger brauchen würden als geplant.

    In den teilweise wochenlangen Wartezeiten machte ich - teilweise mit Christoph als Assistenten - zahlreiche Beleuchtungsproben.

    Wir haben 3 von den 4 geplanten "Hauptblöcken im Kasten und auch einiege kleinere Zwischenszenen.

    Das Problem ist, daß sich inzwischen aus den "Zwischenszenen" teilweise ebenfalls Hauptszenen entwickelt haben, sodaß an ein Drehem von 2 oder 3 Kleinszenen an einem Tag (mit verschiedenen Schauplätzen) ohnedies nicht zu denken ist. (Das war vermutlich schon von Beginn an eine Illusion von mir - etwas, das ich mir eingeredet habe um mir Mut zu machen.)

    Dadurch, daß ich die "schwierigen" Szenen ZUERST drehen wollte, habe ich nun das Problem, daß ich mich um die Reihenfolge der Szenen kümmern muß. Es ist unmöglich eine Herbstszene zu drehen wenn alles andere bei vollem grünen Laub spielt. So muß ich aufs Frühjahr warten.

    An sich ist die "Ausbeute" bislang ja nicht schlecht. Wir haben ca 43 Miuten fertig geschnittenes Material im Kasten...

    Ohne mich festlegen zu wollen, werden wir MINDESTENS an die 70 Minuten kommen

    Ich beobachte kritisch, ob die Szenen zu lang sind. Persönlich langweile ich mich nicht. Es wird nicht mehr gesprochen (aber ebensoviel) wie in üblichen Kinofilmen oder Fernsehserien.


    Wer natürlich einen rasanten Schnitt, Action und Spezialeffekte wie "Laserschwerter" etc Wert legt, der ist bei mir nicht gut aufgehoben.

    Was mich bedrückt, ist, daß wir nächstes Jahr wesentlich mehr Drehtermine (aber kürzere Szenen) vor uns haben, als heuer.


    Das sind eben Probleme des Amateurfilms.,


    Um mir Mut zu machen, habe ich über die Probleme anderer Filmproduktionen nachgelesen, angefangen von

    "von Winde verweht" über "Münchhausen" oder "Fitzcarraldo" etc etc.....


    Das ist der reine Horror.


    Nachdrehen von nicht optimalen Szenen ist im Amateurbereich fast unmöglich, vor allem dann wenn die Dekorationen abgebaut wurden und der Platz für die nächsten Szenen hergerichtet werden musste.

    Es gibt immer wieder Tricks - aber ein flaues Gefühl bleibt allemal

    Hilfreich war hier das Ansehen alter Filme, Da war manches so, daß ich sagte: Das hätte nochmal gedreht werden müssen !!


    Der Ehrlichkeit halber sei aber gesagt, daß ich diese Filme derzeit ansege wie ein Cutter - dem nur wenig entgeht.

    Es ist auch bei meinen eigenen Einstellungen so, daß ich die meisten Fehler erst nach mehrfachem Ansehen bemerke

    Dann aber sind sie wie ein glühender Stahl in einer Wunde.


    Ich sehe mir manche Szenenfolgen 50-60 und mehrmal an. Da wird am Ton ausgebessert, und die Farben der einzelenen Szenen aufeinander abgestimmt.


    Und das ist dann. so als ob man auf einer Parti das gesamte kalte und Warme Buffet nebst etlicher Weiner durchgekostet kätte:

    Es wird einem speiübel - aber das geht wieder vorbei....


    mfg aus Wien


    Alfred


    Nachtrag:

    Ich habe mir soeben die Aufnahmen von Samstag auf meinem Fernseher (Full HD) angesehen

    Der Fernseher liefert ein angenehmeres Bild als mein kalibirerter 4 K Monikor

    Er überspielt kleinere Schwächen und das Hintergrundrauschen durch den Wind ist wesentlich schwächer wahrnehmbar als mit Kopfhörer, welcher sehr analytisch klingt.


    Lg

    Alfred

    Der Titel dieses Threads passt ja längst nicht mehr - "Aktuelle Drehternine" und Fortschritsberichte "Gelbe Rose" wäre vielleicht abgebrachter


    Am 21. September habe ich stündlich den Wetterbericht verfolgt, denn es war eine Aussenaufnahme bei einem bekannten Wiener Heurigen geplant, einen der schönsten von Wien. Und es war für heuer die letzte Chance. Man war so nett mit auch einen Innenplatz fpr den Fall, daß es regnet zuzusagen,

    Ersteres ist leichter zu bewältigen (glaubte ich) weil ich mit dem Licht besser zurechtkäme. Im Innenraum ohne Scheinwerfer (ich hätte mich nicht getraut welche einzusetzen, ist zwar mit meinen Objektiven von Sigma (14 mm - 1;1,8 und 24 mm - 1; 1,4) möglich. Leider haben die aber keinen Stabilisatur, und somit ist ein Stativ unverzichtbar (Sachtler ACE) Im Freien hat man doch mehr Optionen.

    Die Wettervorhersage versprach einen trockenen Nacmittag - und die Prognose war richtig. Ich hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan und jden Grossen Regen in verfolgt. er stoppte erst 3 Stunden vor Drehbeginn. . Danach hatte ich das Problem mit dem Wind.

    Daß ich den Rode Blimp einsetzen würde war klar, ober nun: mit oder ohne "Dead Wombat" ? Ich hatte Angst vor einem Höhenverlust (der sich bestätigte) setzt das Fell aber dennoch ein (es ist trotz seines Namens aus Kunstfasern !!!)

    Was blieb, war das rauschen des Windesm das im Gegensazu zu den "Ploppgeräuschen nicht unterdrückt wurde. Aber die Edius Schnittsoftware zauberte dank ihrer Filter einen kristllklaren klang, wo sich die Sprach perfekt von Wind abhob. Zuerst waren wegen des Wetters keine Gäste im Garten des Lokals, was sich aber bald änderte und mir zahlreiche Nebengeräusche bescherte, die mich an den Rand des Wahnsinns brachten, aber am Film ehr als Atmom denn als Störung wirkten.

    Das Team war geduldig und harrte stundenkang bei feuchter Kälte aus.

    Ich habe die Szenen heute geschnitten unf grob farblich abgeglichen (von Clog 3)

    Die abgeschlossene Szenenfolge dauert 5 Minuten und 30 Sekunde.

    Ich danke allen, die beteiligt waren


    Die nächsten Termine sind kommender Samstag und Sonntag.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wie ich sehe bin ich mit den Beiträgen zu diesem Bereich in Verzug und ausserdem nicht mehr aktuell.


    Ich beginne mit einer Aktualisierung;


    In Rahmene der monatelangen Vorarbeiten konnte ich einige Erfahrungen sammeln, die zu gewissen Verfeinerungen geführt haben.


    Die Vielleicht wichtigste davon ist, daß ich mich im letzen Momant - nachdem ich einige eindrucksvolle Beispiele gesehen hatte - dazu entschlossen habe , den Film iim Breitwandformat zu realisieren, also etwa 21;9 oder 2,39;1 bzw 2,35:1 (entspricht in etwa den Breiten von Cinemascope und ähnlichen Breitwandformaten.

    Genau genommen lege ich das Projekt mit 3840:1620 Piseln an.

    Die Aufnahmen entstehen zwar im Format 3840:2160, es wird aber ein Streifen oben und unten beim Schnitt abgeschnitten

    In der Vergangenheit wurden gelegentlich auch im professionellen analogen Kinobereich ähnliche Techniken angewandt, man baute in die Filmkamereas Masken ein und entfernte die entstehenden schwarzen Balken dann im Kopierwerk.

    Dies Lösung war erheblich billiger als das Arbeiten mit anamorphotischen Linsen und vermied zudem deren systemberdingte Abbildungseigenarten bzw. Fehler


    Zu meiner Freude entdeckte ich in der Canon C200 die Moglichkeit, das Breitwandformat mittels zweier Grenzlinien zu markieren.

    ZUerst war ich unglückich, daß hier nicht gleich schwarze Balken angezeigt wurden, weil es doch einr gewissen umgewöhnung und Konzentration bedarf, im Sucher Dinge zu sehen, die dann gar nicht am Film sind.

    Später bin ich dann auf die Vorzüge dieser Technik gestoßen, man kann genau kontrollieren wie weit ein Mikrofon ins Bild ragt, wohl wissend, daß es sich im unsichtbaren Balkenbereich befindet, Zudem ist der Bildausschnitt dann beim Schnitt nich geringfügig justierbar... etc etc.


    Entgegen den meist empfohlenen Techniken, wo Schablonen im Schnittprogramm eingesrzt werden. lrhr ich mrin Projekt bereits in der richtigen Größe an. Zwar sind die eingelesensn Szenen noch 3849:2160 Pixel groß - verwendert werden aber nur 3840:1620

    Der Unterschied liegt darin, daß beim Export nicht jedesmal die schwarzen Balken mitgerechnet werden müssen. Das spart Rechenleistung und Zeit


    Ich konnte einige Minute des inzwischen begonnenen Filmprojekts auf einer Kinoleinwand in Breitwand sehen,

    Da keine UHD Projektion möglich war musste ich den Film zu diesem Zweck auf FULL HD anfertigen (1920 mal 810 im konkreten Fall)

    Ich war irgendwie enttäscht, daß ich nur eine eingeschränkte Qualität zu sehen bekommen würde.


    Die erwartete Enttäuschung löste sich in Luft auf, als ich das Ergebnis sah: ULTRASCHARF und SUPERHELL

    Das Ergebnis war weitaus besser als daheim am Schnittcomputer


    Später habe ich dan herausgefunden, da man mit 2 K (= in etwa vergleichbar mit Full HD) Leinwände mit bis über 15 b Breite ausleuchten könne

    (Das ist in etwa die Bildbreite des Wiener Gartenbau Kinos, die heutigen kleineren Kinosäle verfügen über Leinwandbreiten von ca 5- 10 Meter


    Wir sind also im grünen Bereich


    mit freundlichen Grüßen aus Wien

    Alfred

    Selbsatverständlich ist meine hier veröffentlichte Meinung, temporär, Geschmäcke und Ansichten ändern sich.

    Aber man ist doch ein wenig von der Zeit geprägt, wo man erste Einsdrücke sammeln konnte.

    In meiner Kindheit wurden noch oft SW Filme gezeigt. Zum einen weil das Angebot an Farbfilmen noch nicht groß wat, zum anderen, weil man gewisse Genres (Krimi, Spionagefilm und Kriegsfilm (angeblich) aus ästhetischen Erwägungen in SW drehte. - Die Kosten spielten natürlich auch eine Rolle.

    Die ersten BRAUCHBAREN Farbfilme wurden in Technicolor (Phase 4) gedreht, es folgte dann Kodak Eastman Color,

    Obwohl man sich sehr bemühte waren die Farben nie wirklich "natürlich"

    Das lag daran, daß man auf Negativmateriel drehen musste, weil man ja eine beliebige Anzahl von Kopie für die Kinosäle herstellen wollte.

    Farbmaterial war in der Regel lichtunempfindlicherm körniger und unschärfer als schwarzweiß-Material, aber bei den "bedeutenden" Filmen ist man oft über das technisch Machbare hinausgegangen.

    Ich denke hier an "Vom Winde verweht"

    Allerdings habe ich jetzt nachgelesen, daß die auch ihre Probleme hatten, so wurde , nachdem ein Teil des Filmes abgedreht war, der Kameramann duch einen anderen ersetzt, da dem Produzenden sie Aufnahme zu dunkel erschienen waren. Das hat nichts mit "Unterbelichtung" als "technischer Fehler" zu tun, sondern ist eine Beleuchtungsphilosophie des Kameramannes.

    Die Farben waren von Technicolor, was dem Film einen eigenen Farbcharakter verlieh, einer den man über Jahre her gewohnt war, und der von vielen mit den Idealfarben von "Kinofilm" in Verbindung gebracht wurde. In Wahrheit ist da aber auch ein Stück "technische Unzulänglichkeit" mit im Spiel, ebenso wie beim "weichen" Kino-Originalton.

    Das Gesamtergebnis ist natürlich dennoch - oder vielleicht grade deshalb überzeugend - aber das Filmmaterial späterer Jahre - und auch heutiges Videomateriel ist naturgetreuer, wenngleich wir von der Natur noch immer meilenweit entfernt sind...

    OK Lukas, das fizieren wie dann noch.


    Der erste der drei Drehtermine ist am

    Samstag dem 22. September.

    Drehort und Drehbuchausschnitt wird in den nächsten Tagen versandt.


    WICHTIG für Gabor


    Es wird die gleiche Kleidung benötigt, wie "Bei der Wahrsagerin Jolanthe"


    Da Lukas am 22. nicht verfügbar ist, wird Erich F. (Darsteller von Prof Drossel in der Psychiaterszene) liebenswürdigerweise

    an diesem Tag die Regieassistenz übernehmen


    Drehort und Uhrzeit wird bekanntgegeben....


    Beste GRüße

    Alfred


    Ich bin mir noch nicht sicher, aber voraussichtlich werde ich auf das Stativ verzichten und mit Weitwinkelobjektiven mit Stabilisator arbeiten, und den Rest dann mit dem Edius.Stabi gradbügeln. (?)



    Besten Dank


    Weiss jemand ob Lukas mit dabei sein kann ?


    "Seine" Szene muß ich ja leider auf Frühsommer 2019 verschieben, da Der Darsteller des pensionierten Taubenfütterers einen vermutlich mehrmonatige Rekonvaleszenz vermutlich einige Monate in Anspruch nehnen wird und sich bis dato kein ädiquater Ersatz gemeldet hat.

    Nächstes Jahr wird es vielleicht leichter sein, weil wir die verbleibenden Studioaufnahmen im Spätherbst oder auch im Winter drehen können.

    Ich habe heuereinige Tage mit schönem Wetter für Aussenazfnahmen verpasst, weil ich mit den Innenaufnahmen begonnen habe,

    Das geschah deshalb, weil ich nicht sicher war, ob ich in der Lage sein würde, die Innenaussatattungen glaubwürdig und (für mich) zufriedenstellen herstellen zu können. Das hat sich IMO gut lösen lassen, wenn gkaich mit irrwitzigwem Aufwand (für ein Amateurprojekt)


    mfg aus Wien


    Alfred

    Ich habe mich heute mit Christoph getroffen

    Er hat sich für 22 einen urlaubstag genommen.


    Somit drehen wir am

    Samstag 22. September

    Samstag 29. September

    Sonntag 30. September


    Je nach Wetter werden die Schaupätze festgelegt....

    Eventuel kommt noch ein Kurzer Dreh mit dem Briefträger dazu. Das steht aber noch nicht fest.


    Die Taubenfütterszene wird voraussichtlich auf Frühjahr 2019 verschoben, da ein Darsteller durch eine Krankheit ausfällt und in absehbarer Zeit offenbar kein Ersatz gefunden werden kann, 2019 sollte er dann wieder einsatzfähig sein-


    Ich bin indessen dabei mich um die Musik zu kümmern und Requisiten zu basteln ,

    (3 Zeitungen in verschiedenen Ausgaben:

    Der "Reporter"

    der "Stuß"

    "Der Wiener Werkelmann"


    Die Szenen Am Arbeitsamt (AWS) sind wetterunabhängig und können im Oktober oder November gedreht werden (1-2 Drehtage)


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    Lieber Gabor, das wäere ja eine ganze Menge - Ich werde versuchen so viele Dsrsteller zusammenzubekommen wie nur möglich


    Auf technischer Seite habe ich einiges dazugelernt. Zwei oder drei Szenen klangen mir vom Ton her ein wenig zu dunkel, was aber durchaus ein subjektiver Eindruck sein mag. Ich habe mich deshalb ersmals mit den Ton- Korrekturfiltern von Edius (= Schnittprogramm) befassr und war einfach begeister was hier alles möglich ist.


    Ich habe einige Accessoires zugekauft, wie können jett die Briefträgerszene nachdrehen - was aber nicht eilt, da es sich um Innenaufnahmen handelt.


    Ich habe heute mit einem Wiener Heurigenlokal eine Vereinbarung getroffen, So sie hält, können wir dort die Szene mit den ersten Verhandlungen mit Luigi drehen , wir müssen nur rechtzeitige Bescheid sagen, damit Platz ist. Bei Schönwetter im (herrlichen) Garten, bei Schlechtwetter wird man eine ruhige Ecke im Innenraum für uns bereitstellen.


    Ich bin ferner dabei einige Szenen auszubauen, um die Spieldauer des Filmes in die Nähe von "abendfüllend" zu bringen. Das erreiche ich durch erweiterung der Dialoge, eine Technik, der ich mich schon bei den bisher abgederhten Szenen bedient habe. Umgeben von Einflüsterer, die meinten, ein Amateufilm soll möglichst kurz und schnell geschnitten sein habe ich begonnen an diesem Konzept zu zweifeln.

    In dieser situation habe ich mir kritisisch einen alten Film mit David Nieven ("In 80 Tagen um die Welt") angesehen, mit der Uhr in der Hand:

    Fazit: die Szenen und Dialoge dauern dorn noch wesentlich länger als bei mir. Technische Fehle, die ich bei mir kritisch gesehen habe, tauchen dort ebenso auf.

    Wir können uns natürlich mit diesem Wunderwerk der Filmkunst nicht vergleichen - aber die Richtung scheint zu stimmen.

    Viele kleinen Schnitze werden dort - und auch bei Internet Demos - dutch die Musik zugedeckt.

    Musik- damit muß ich mich erst befassen.


    Ansonst läufts prima - die Szene "Bei der Werbeagentur Austroflop media" ist IMO ein Kabinettstück an skurrilem Humor geworden. und jener "Bei der Wahrsagerin Jolanthe" durchaus ebenbürtig.


    Wie immer habe ich ein wenig Angst ob auch alles so klappen wird wie angedacht - hoffen wir das Beste.


    LG

    Alfred

Ungelesene Themen

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Über dieses Forum 8

      • Administrator
    2. Antworten
      8
      Zugriffe
      2,3k
      8
    3. Administrator