Ein Vorwort über den Technischen Stab.

  • Liebe Mitleser


    So Covid19 nächstes Jahr (2023) abgeklungen ist - es lässt sich nicht vorgerhagen, aber es spricht statistisch einiges dafür - möchte ich ab Frühlung/Frühsommer meinen 2. Film in Angriff nehmen. Wir drehen in WIEN.

    Dazu brauchen wir - wie es jetzt scheint - wesentlich mehr Mitarbeiter als für den ersten Film.


    Wer immer schon bei einem Dreh dabei sein wollte, der hat hier die Gelegenheit.


    Vorab - und das ist mir wichtig: Geld ist hier keines zu verdienen - denn es sin heutzutage nur "Blockbuster" finanziell erfolgreich - und da nicht alle - oder man ist von Politik oder irgenwelchen Organisationen gesponsert. Das bin ich nicht - und ehrlich gesagt, das möchte ich auch nicht.


    Wir produzieren einen "Amateurfilm"m was bedeutet, daß ein Kommerzieller Erfolg sehr unwahrscheinlich (eher unmöglich) ist.

    Warum mach ich das dann ? aus dem denselben Grund wie andere ihr Geld in Plastikbausteine investieren und den Eiffeltum Massstabgetreu nachbauen, oder irgendwelche anderen Hobbys betreiben...


    Amateurfilm wird im allgemeinen mit "Urlaubsfilm", "Familienfilm", wo die lieben Kleinenoder die Hauskatze bein spielen gefilmt wird - assoziiert.

    Aber das ist es nicht.

    Wir sind gut ausgestattet und bringen doch einiges zuwege. Natürlich sind unsere Mittel begrenzt, aber das was wir heute zustandebringen übertrifft jede Fernsehproduktion vor 20 Jahren.


    Bei solchen Prjoekten - wir palanen einen Krimi teilt sich die Crew prinzipiell in 2 Gruppen: Die HINTER und die VOR der Kamera.

    Hier möchte ich vor allem jene ansprechen , die HINTER der Kamera tätig sind, also einen 2. Kameramann, einen Regieassistenten, einen Tonangler etc. Eventuell werden diese "Positionen" doppelt besetzt (wäre mein Ideal, vermutlich aber nicht machbar) damit wir auch dann weiterarbeiten können, wenn ein Mitarbeiter ausfällt.


    Wie gesagt, wir suchen Amateure, keine Profis. Lediglich bein 2. oder (3.) Kameramann wäre es günstig wenn jemand sowas schon mal gemacht hat, denn unsere Kamere (Canon C 200) ist profinah.


    Ich bin über "privatpost@gmx.at " erreichbar oder über 0699 108 15320

    Auch wenn wir erst 2023 drehen wollen, so ist es wichtig, daß das Team rechtzeitig zusammenwächst - und jeder einzelne rechtzeitig herausfindet, ob das eine Aufgabe für ihn ist - oder nicht.

    Details können telefonisch besprochen werden.


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Als Du/Ihr den Film „Die gelbe Rose“ gedreht habt, stand da schon das Drehbuch? Oder wurde da noch was geändert während der Produktion?


    Österreich und Wien sind sehr schöne Orte. Leider ist das für mich zu weit entfernt, um irgendwie behilflich zu sein. Bin aber gespannt, wie sich das hier entwickelt.


    Na ja, vielleicht findet sich sogar ein 1. Director of Photography.

  • Mein hier begonnener Beitrag wurde von mir gelöscht, weil er ellenlang geworden wäre.

    Generell kann gesagt werden, daß bis kurz vor Drehbeginn - wir mussten umbesetzen bzc unerwartete Darsteller einbauen und das Drehbuch anpassen. So wurde aus dem arbeitslosen alten Mann, den niemand mehr wollte - ein arbeitloser Chefdesigner anfang 30.Hier mussten die Hintergünde angepasst werden. Statt einer alten dichen verlebten Wahrsagerin bekam ich ein junges ungarisches Mädchen, das die Rolle wollte ("Ich rote -Haare" - Ich HEXE") und meinen Text dann perfekt in Szene setze, der Akzent verlieh dem Ganzen noch etwas sehr Überzeugendes. Etc Etc.

    Ich hatte eigentlich keine Lust das Drehbuch zu schreiben - aber mir blieb keine Wahl. Und eines Tages -urplötzlich aus Heiterem Himmel - fielen mir immer wieder Details zur Verbesserung ein. Details, die den zusammenhang logischer Machten, so zum Beispiel, WARUM der Hauptdarstelle seinen Job verloren hatte, ind WARUm er zur Wahrsagerin kam - und warum der den Anlageberater kennengelernt hatte etc etc.

    Der ursprüngliche Schluss, gefiel mich nicht und ich plante einen positiveren. Aber der gefiel mir auch nicht, weil er zu harmlos und zu stereotyp war.

    Und schliesslich fiel mir en Schluß ein, der den gesamten Film in ein gewisses Zwielicht brachte - ihm den Pfiff verlieh, weswegen wenigstens ich ihn schätze.

    Kein Happy End- und keine Katstrophe.

    Dazu ist zweierlei zu sagen:

    1) keine einzige der wirklichen Schlüsselszenen (mit Ausnahme eines kurzen Schnappschusses in die Wahrsagerinnenszene)ist im "Trailer zu sehen - die gibts nur im Original.

    2) Die Machart meiner Filme - sie ist sehr textorientiert - mit doppelbödigen und bösartigen Statements - ist für einen Trailer denkbar ungeeignet.

    Ich beneide all jen Filmmacher von Aktionfilmen, die das Wesentliche optisch in wenigen Sekunden zeigen können, wogenen bei mir eine Einstellung oft schon eine halbe Minute dauert und wegen des Textes nicht abgebrochen werden kann (ja man kann einen Satz auf 2 oder 3 Einstellungen splitten - aber es muß in der Regel der ganze Satz zu Ende gesprochen werden....

    Aber um die Frage zu beantworten - wir han andauernd geändert was das Zeug hält...


    Von meinem neuen Film existieren bereits die Sztenen 1-2-3 und ein Teil der Szene 4.

    Schon WÄHREND ich schrieb kamen mir etliche Einfälle, die Problem lösten. Es sind mehr als ich verwenden kann, weil sie zum Teil einander widersprechen.


    Überall kann man bei "Ratschlägen für Amateure" lesen, man möge keine "Füller" verwenden, sondern sich lediglich auf das beschränken, was den Fortgang der Geschichte fördert. Ich finde das falsch - und der Professionelle Film ist auch nicht so einfach gestrickt. Da gibt es zahlreiche Ausschmückungen, die den Film erst das optische und sprachliche Flair geben. In Szene 3 des neune Film (auch wenn die Fassung noch nicht endgültig ist - habe ich einige Fragen beantwortet bekommen die noch offen waren. eine der wichtigsten ist: Wie passen die Akteure zueeinander - wie lernten sie einst einander kennen - wie sieht die Oberfläche aus - und wie der Hintergrund.

    Und wie passe ich die Schauplätze zusammen


    Ein Anfang ist gemacht - Das Ende gibt es (vorerst vage in meinem Kopf9 in diversen Fassungen


    Was fehlt ist - sind sie bezieungen der Personen zuenander - harmlose und weniger haremlose - also der Mittelteil.

    Da werde ich nun eineig Tage - oder mehr in mich gehen und dann ein Konzept erstellen.

    Ich habe allerdings die Angst, den personellen Aufwand nicht aufbringen zu können...


    Dann muß ich halt einen Krimi in Buchform draus machen - wo ich erheblich mehr Freiheiten hätte - und gigantisch weniger Kosten.....


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Danke für Deine ausführliche Antwort.


    Puh, einen Kriminalroman? Das stelle ich mir nicht so einfach vor. Ich denke aber, der Mensch benötigt eine Aufgabe, eine Beschäftigung, ein Hobby. Persönlich bleib‘ ich bei Drehbücher.

  • Kriminalroman ist leichter Als Drehbuch für Krimi. Dort habe ich keine Einschränkungen, kann die Characvktäre völlig frei aus meiner Phantasie gestalten, Alle Schauplätze der Welt stehen offen. Aber das Filmen macht IMO mehr Spaß...


    mfg aus Wien

    Alfred

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