Posts by Administrator

    Hallo Gabor

    Ich bin bereits wesentlich entspannter, denn einer der beiden fehlenden Darsteller wurde gefunden, was uns dem Ziel entscheidend näher bringt.

    Ich werde mich zusätzlich um den Vorspann kümmern, der - meinem Geschmack entsprechnd - ziemlich minimalistisch ausfallen wird.

    Ich habe im Laufe meines lebens zahlreiche "professionelle" Vorspänne (??) gesehen, teils dilettantisch, wo nicht mal der Bildstand stimmte, aber oft "originell" oder "modisch" - was nach Jahren mehr als altmodisch wirkt.

    Über das Problem "Filmmusik" muß ich erst nachdenken...


    Irgendwann im Herbst wird es dann einen kurzen Trailer geben - und danach werde ich ein Kino für die Aufführung mieten. Die Darsteller dürfen je einen Gast mitbringen, darüber hinaus wird vermutlich über das Kino eintritt verrechnet.

    Wenn kein Interesse besteht, wird es eben ein kleines Studio, bei bedarf aber auch größer. Mer schwebt ein Kartevorverkauf vor und keine Tageskassa.

    Ab das erfolgreich ist oder nicht weiß ich nicht und es ist mir auch egal - denn dieser Film wird nie kostendeckend sein - und das war mir schon klar als ich zu planen und zu drehen begonnen habe.

    Ich habe Ausschnitte auf einer 4.2 m breiten Leinwand gesehen (auf Full HD runterskaliert) und das Ergebnis war wesentlich beeindruckender als auf den Monitoren oder am TV. Ich habe in Breitwand 1:2.39 gedreht - und das wirkt eben vor allem im Kino.


    Während ich die ganze Zeit bemüht war, der normalen Spielfilmnähe von 90 minuten möglichst nahe zu kommenm so ist nun absehbar, da wir vermutlich auf ungefähr 100 Minuten Dauer konnen werden. Ich habe darüber nachgedacht, wie ich die Überlänge vermeiden kann, sehe aber bei meiner Recherche, daß viele der momentanen INDY Filme zwischen 100 und 110 Minuten Dauer aufweisen....


    Demnächst werde ich darüber schreiben in welches Genre dieser Film einzureihen ist.

    Grob gesagt eher leichte Unterhaltung mit zahlreichen Sticheleien gegen Zeiterscheinungen aber keine "Gesellschaftskritik", keine Anklage gegen das Übel der Welt - eher boshaft und ein wenig skurril mit einer Prise schwarzem Humor und "markanten Typen" . Kein "Filmkunstwerk" sondern ironische Unterhatung mit spitzer Zunge.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wir haben heute die Zweit Einstellungen "Briefträger erfolgreich abgedreht. und ich finde sie sind ganz gut gelungen.

    Ausserdem habe ich etliche Sequenzen bereits zu einem Stück Film von über einer Stunde Länge abgedreht, insgesamt ist Fertiges Material von knapp über 80 Minuten da, sodaß wir die 90 Minuten Spielfilmlänge mit Sicherheit erreichen werden, vielleicht (wenngleich ich das allerdings nicht anstrebe ) sigar geringfügig übertreffen werde.

    Tonabgleich, eventuell Musik und Feinabstimmeung in Farbe wartetn allerdings noch auf mich. Es wird sicher kein Kinemamographische Kunstwerk etc, aber vielleich doch ein bissig.ironischer Unterhaltungsfilm....

    Diejeneigen die Ausschnitte gesehen haben waren eigentlich eher positiv eingestellt. MEIN Problem ist, daß ich den Fil inzwischen durch Schnit uns _M_ontage gefühlte 50 Mal gesehen habe und ich ihn eigentlich nicht mehr sehen kann. Wer sich Fim-Ansehen abgewöhnen will, der sollte eine Karriere als Cutter oder Colorist in Erwägung ziehen...^^


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ob das so erfreulich ist wird sich zeigen. Das gute Stück hat ein Gewicht, das kaum zu erschleppen ist

    Zudem benötigt es eine andere Schnellwechselplatte als unser Stativ. Wir müssen uns also entscheiden ob wir mit dem einen oder anderen Tool drehen wollen

    Ich glaube aber, daß wir am 31. mit dem Schulterstativ arbeiten müssen. Ich habe wahnsinnig Angst vor diesem Dreh - Wir müssen auch noch mit einer Funkstrecke arbeiten. Andrerseits ermöglicht uns di vorhandene Ausrüstung ein BEINAHE professionelles Arbeiten. Ich habe auch einen weiteren kleinen Akku erworben, der unsere mögliche Einsatzdauer im Freien um 2 weitere Stunden verlängert - soll heissen insgesamt 8 Stunden Filmbetrieb. Beim letzten Mal waren die 6 Stunden knapp, weil ich vergessen habe, die Kamera in der Mittagspause auszuschalten......

    Eigenntlich htte ich vorgehabe einen großen akk (4 Stunden) zu kaufen - aber das ist auch eine Frag des Gewichts - besonders im Zusammenhang mit dem Schilterstativ (RIG) Zum Wegleuchten von extremen Schatten habe ich eine weitere Tageslicht LED gekauft - ( ca 9500 Lumen), die mit 1200 LED Perlen bestückt ist uns soimut unser Beleuchtungs-Flaggschiff darstellt.

    Seit Montag sind wir im Besitz eines Rigs/Schulterstativs von Wallimex. (Director III)

    Die Anschaffung fand deshalb statt, weil wir inzwischen - selten aber doch - Freihandaufnahmen machen

    Die Anregung, mehr Dynamikk zu erreichen stammt von Lukas - und ich gestehe, daß ich stets Angst habe daß die Bilder zu unruhig werden. Es sind uns aber in letzter Zeit einige Experimente in dieser Hinsicht gelungen und die nächste Aufnahmesituation wird sich vermutlich nicht vom Stativ durchführen lassen.

    Das RIG macht einen stabileren Eindruck als erwartet und ist recht gut anpassbar. Die Verarbeitung ist bis auf die (lecht) wachligen Handriffe sehr exakt.

    Das Problem mit den Griffen ist durch zahlreiche Rezensionen belegt, ich war also darauf vorbereitet - und man kann damit leben - wenn man die Ursache des Fehlers erkannt hat.

    Es bringt überhaupt nichts wenn man die Stellschrauben über Gebühr anzieht und damit das Gewinde zerstört.

    Die Ursache liegt an der Befestigungsart, einer Art nachgebauten "Arri" Rosette , allerdings kleiner und vermutlich weniger präzise.

    Abhilfe schafft hier, das Drücken der Griff -entweder nach aussen - oder nach innen.

    Das ist zwar eine Unbequemlichkeit - aber wirksam.

    Dazu ist zu sagen, daß das "spiel" weit unter gefühltem 1/10 mmm liegt, optisch kaum relevant, aber ein gewisses Gefühl der Unsischerheit vermittelnd.


    Schlimmer ist da schon das Gewicht. Durch die Kontergewichte (2 kg) wiegt das Stück etwa 4.5 kg

    Dazu kommt die Kamera mit Objektiv und Akku - etwa 4 kg, was ein gesamtgewicht von 8-9 Kg (je nach objektiv) ausmacht

    Allzuoft wird dieser Bolide nicht zum Einsatz kommen, notabene, da er in einer Hinsicht eine Enttäuschung ist: Er sit noch unkomfortabler zu transportieren als unser Sachtler ACE M Stativ......



    mfg aus Wien

    Alfred

    Spät aber doch schreibe ich zu diesem Thema:

    Persönlich kann ich mit diesem Teil nicht umgehen. Ich habe einfach nicht die Geduld und Geschicklichkeit dazu

    Inzwischen soll es ja sogar den Beruf des Steadycam- Operators geben

    In unserem Falle kann es ja sein, daß eines Tages ein geübter Steaycam/Glidecam Verwender zu uns stösst. Denneoch werde ich diesem Tool niemals meine A Camera anvertrauen.......


    mfg aus Wien

    Alfred

    Und nun ist die Kamera mit dem üblicherweise als "Kit-Objektiv" angebotenem Zoom 24-105 mm da- Und man macht seine ersten Erfahrungen.

    Das Objektiv hat eine durchgehernde Blende von F 4.

    In der Praxis ist das brauchbar - aber nicht überragend.

    Zum einen ist das Objektiv als Zoom-Objektiv typischerweise weder ein Meister des Kontrasdts noch der Super-auflösung.

    Auf der anderen Seite ist die Freistellung nur im Freien (oder sehr gro0en Räumen) möglich. Es gibt auch im normalen Wohnraum bei weitgehend offener Blende ein Absinken der Schärfe zum Hintergrund hin - aber eben sehr wenig ausgeprägt. Zudem muß man mehr oder weniger mit Offfenblende (F 4) arbeiten, und hier ist die Auflösung noch nicht besonders ausgeprägt. Die Schärfeleistung des genannten Objektivs ist ab ca Blende 7 (= ca 1 und zwei drittel Blenden kleiner als Offenblende)

    recht gut, aber der Freistellungseffekt ist dann weg - oder recht gering. Das mag ein falsches Bild von der Kamera vermitteln, aber die hatt aben aus gutem Grund die Möglichkeit Spezialobjektive einzusetzen.

    Hier gehören vor allem Festbrennweiten erwähnt.

    Setzt man diese ein, so werden in Punkto Schärfe und Kontrast einerseits und in Punkto "geringe Tiefenschärfe" keine Wünsche offen bleiben - und die Kamera zeigt sich von ihrer starken Seite.

    Dies Fixbrennweiten sind üblicherweise schärfer in der Abbildung, soll heissen sie lösen besser auf, haben idealerweise weniger optische Fehler als Zoomobjektive und sind zudem meist noch lichtstärker. Hier ist IMO die Sigma ART Serie federführend.


    Diese Objektive zeichnen sich allerdinges durch 3 negative Eigenschaften aus, die man in Kauf nehmen muß


    1): Der Preis

    Solch eine Fixbrennweite in dieser Qualität kostet üblicherweise zwischen 1000 und 1500 Euro.


    2): Das Gewicht und Volumen

    Meine Extremweitwinkelobjektive sind oft größer als das weiter oben erwähne Canon Zoom.


    3):Sie besitzen keinen Stabilizer.


    4) Die Autofocusfunktion ist weniger exkt als beim Canon Originalobjektiv

    (hier muß ich mich auf immer wieder Gehörtes verlassen, denn ich nutze die Atofocus Funktion nur selten)


    Der langen Rede Kurzer Sinn ist, daß mit geeigneten Objektiven die Canon C 200 ausgezeichnete Schärfe abliefert - IM auch im 8 Bit Modus - wo ich allerdings ein wenig nachschärfe. Über die Notwendigkeit oder Unart des Nachschärfens zu einem späteren Zeitpunkt vielleich in einem anderen Threadm wo es um grundsätzlche Betrachtungen über "Filmästhetik" gehen soll.


    mfg aus Wien


    Alfred

    Vielleich ist die Frage im Vorigen Beitrag falsch formuliert_

    Was "unterscheidet" die C 200 von ihren "kleineren Schwestern - das sind jetzt die kleineren und grösseren Camcorder gemeint, wobei die C 200 - nimmt man die Definition "Verbindung von Cavera und Recorder in einem Gehäuse" als Grundlage" - "eigentlich" auch ein "Camcorder" ist

    Aber natürlich ist sie das nicht.


    Fassen wir es allgemein zusammen:

    Da wäre zunächst der Super 35 Sensor.

    Canon hat der C 200 den Sensor der C 700, dem Flaggschiff der Canon-Cinecameras spendiert (zumindest wurde das behauptet)

    und der ist IMO ganz hervorragend - offensischtlich sehr schnell und der "Rolling Shutter Effekt ist in der Praxis kaum merkbar.


    Und damit sind wir beim Sensor, bzw der Sensorgröße- Und die hat Konsequenzen (gilt für alle Kinokamerasmit dieser Sensorgröße)

    Der Super 35 Sensor hat in etwa die Größe des Bildfensters einer "klassischen" Kinokamera für 35 mm Kinofilm.

    Was bedeutet das in der Praxis ?

    Zum einen, daß das Bildergebnis, bei gleicher Blende, von der Tiefenschärfe her, quasi identisch miit dem einer klassischen Kinokamera ist.

    Kleinere Camcorder haben in der Regel auch kleinere Sensoren. Immerhin ist sogar der relativ große 1 Zoll sensor noch erheblich kleiner als das S35 Format, von noch kleineren Modellen ganz zu schweigen.


    Nun könnte man annehmen, der große Sensor wäre auf der ganzen Linie von Vorteil. Das kann man von verschiedenen Standpunkten aus betrachten.


    Ein kleiner Sensor hat andere Eigenschaften.


    Zunächst einmal benötigt er kürzere Brennweiten um den gleichen Bildausschnitt zu zeigen wie ein "großer" Sensor.


    Das hat Konsequenzen.

    Gleiche Blende vorausgesetzt, hat die kleinere Kamera bei gleichem Bildausschnitt mehr Tiefenschärfe

    Ideal für den Urlaubsfilmer, denn das Einstellen der Schärfe ist unkritischer (auch für den Autofocus)

    ABER eine "Freistellung" des Hauptmotivs (Scharfes Hauptmotiv - unscharfer Hintergrund ODER Bildwichtiger Hintergrund - unscharfer Vordergrund)

    ist quasi nicht realisierbar. Aber genau hier ist ein wichtiger Punkt, der von vielen als einer der Parameter eines "Kinofilm-Looks" empfunden wird.


    Zudem - und das wird bei den immer wieder zu sehenden Vergleich Brennweite/Kamara- bzw Sensorformat meist unterschlagen

    können wir durch die Wahl einer geeigneten Brennweite zwar den Bildausschnitt einigermaßen angleichen - nicht aber die Perspektive.

    Soll heissen, daß die Perspektive bei kleineren Sensoren ausgeprägter ist. Für Großaufnahmen von Gesichtern ein veritables Desaster, es sei denn man möchte ABSICHTLICH den Darsteller unvorteilhaft abbilden.


    Der kleinere Sensor hat üblicherweise - nicht wie man anzunehmen geneigt ist - eine geringere Schärfe - sondern typischerweise geringere Lowlight Fähigkeiten.

    und er ermöglicht die Verwendung von relativ kleinen Zoomobjektiven mit großem Brennweitenbereich.


    Der S35 Sensor verfügt über Freistellungsmöglichkeiten, ist aber durch sein Format und die daraus zu verwendenden Brennweiten an Objektiven kritischer in der Fokussierung. Dazu mehr beim Thema "Autofocus"


    auch zut (blendenabhängigen) Schärfentiefe folgen noch Anmerkungen


    Fortsetzung folgt


    Alfred

    Wenn sich ein Amateur, von Full HD her kommend eine 4 K Kamera kauft, dann wird er mit einigen Eigenheiten konfrontiert:

    Auf der Plus Seite wäre da die überlegene Schärfe

    Auf der Negativseite der "Rolling Shutter", der zwar bei Full HD progressiven Kameras auch vorhanden ist, aber auf Grund der geringeren Pixelanzahl kaum ins Gewicht fällt.

    Meine erste 4K Kamera ,SONY AX 100 E hatte einen Rolling Shutter, wo die negativen Aspekte dieser Technologie IMO sehr ausgeprägt waren. Schnelle Ojekte, (zb. Eisenbahnzug oder Auto etc) die horizontal durch die Szene fahren, werden sehr stark verzerrt. Das war schon bei der später angeschafften Panasonic HC X 1 wesentlich schwächer ausgeprägt, die kostete aber damals schon das dreifache, nämlich an die 3000 Euro (Liegt inzwischen bei ca 2500)

    Die HC X 1 würde ich als hervorragende Run and Gun Kamera bezeichnen, die in einigen Punkten angenehmer zu bedienen ist als die Canon C 200, allerdings auch "weniger kann". Nein- das stimmt in dieser Form eigentlich nicht, sie kann teilweise sogar mehr (Motorzoom Belichtungsautomatiken)

    Was zeichnet die Canon C 200 gegenüber ihren kleineren Schwestern eigentlich aus ?


    Fortsetzung folgt


    mfg aus Wien

    Alfred

    Beginnen wir mal mit Behauptungen über die Bildqualität


    Sie sind naturgemäß sehr individuell.


    Man hört die Behauptung, daß die Kamera nicht so gut auflöst es man es von einer 4 K Kamera erwartet hätte.

    Man hört hingegen aber auch, daß die Bildqualität erstaunlich sei.

    Man hört, daß der 8 Bit Modus weicher und kontrastärmer sei, als der Law-Light Modus

    Man hört, dass der Qualitätsunterschied enorm sei

    Man hört daß unter normalen Umständen kein Qualitätsunterschied zu sehen sei.

    Man hört von den vorzüglichen Low Light Fähigkeiten der Kamera,

    dann wieder von stark auftretendem Bildrauschen, etc etc.

    Hier ist IMO viel vom Können des Operators und des Koloristen abhängig

    (was nicht heissen soll, daß ich mit mir selbst in allen Fällen zufrieden bin - aber dazu später)

    Man sieht hervorragende Beispielvideos, dann wieder absolot Intolerables, wie beispielsweise schlecht gegradetes Raw-Light Material

    oder ein Herumgehopse des Kameramannes, daß den (ans sich gutmütigen) Rolling-Shutter Senso an seine Grenzen bringt.


    Die Ansprüche und Bewertungen sind teilweise sehr unterschiedlich, je nachdem aus welchem Lager der "Rezensent" dieser Kamera herkommt.

    Aus dem Amateur- oder Profi-Lager.


    "Mankos" werden von beiden Seiten immer wieder festgestellt (übrigens bei jeder Kamera) - und sie sind durchaus unterschiedlich.

    Ich habe mich im Laufe meiner über einjährigen "Zusammenarbeit" mit dieser Kamera mit ihren "Eigenheiten", bzw den Eigenheiten des Formats an sich vertraut gemacht, erlebe aber immer wieder "Überraschungen" - meist positiver Natur......


    Ich habe versucht, die "Amateurliga" der "Profiliga" gegenüberzustellen - und mir (erwartungsgemäß) in beiden Lagern Feinde gemacht.:P


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wozu schreibe ich eigentlich über die Kamera ? Sie ist nun mal da und wir müssen mit ihr leben.

    Ich gestehe daß ich ausgesprochen gerne mit ihr lebe.

    Ich schreibe auch gerne über das Thema - und zwar auis mehrerern Gründen:


    a) Ich liebe diese Kamera

    b) Ich möchte versuchen Technikfreaks für unsere Projekte zu begeistern, Leute, die gern mal so eine Kamera im Einsatz sehen wollten, er ihnen aber bislang nicht möglich war

    c) weil soviel widerspröchliches über diese Kamera geschrieben wurde (und IMO auf viell falsches)

    d) weil viele der "Testbeispiele" (bei mir) den Eindruck hinterliessen, sie wären von der Konkurrenz gesponsert.


    Natürlich gibt es auch Kritikpunkte.


    Ich werde meine SUBJEKTIVEN Gedanken in den nächsten Beiträgen dieses Threads festhalten, ohne Anspruch auf absolute Neutralität oder jenam auf 100%ige Richtigkeit.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Lieber Lukas

    Wenn das Wetter passt dann sollte der Termin stehen.

    Genau das ist es was wir brauchen: Zusätzliche "Mitarbeiter" - sei es für Regieassistenz, Ton oder als Darsteller.
    Ausserdem brauchen wir Locations, als Wohnungeuin Gast- und Kaffehäuser.


    Ich habe in den letzten Tagen einige Probleme gelöst. einige kamen hinzu.

    Teilweise habe ich die auch schon wieder gelöst, bzw die Ursache gefunden.

    EIN Problem dürften die Wiedergabegeräte sein.

    Während alles schon von 8 K redet - und Demos gezeigt werden - mit veräterisch wenig Bewegung in den gezeigten Szenen - sind nicht mal alle Probleme mit 4 K gelöst...

    Darüber schreibe ich demnächt einen neuen Thread und werde mir vermutlich viele Feinde machen......


    Auf bald....


    Alfred

    Hallo Gabor.

    Ich habe soeben mit Patrick gesproachen, der den Briefträger spielt.

    Er kann am 30. Mai mit uns drehen, muß aber um ca 15 Uhr in die Arbeit (trotz Feiertag) Das ist von der Zeit her kein Problem, da wir eigentlich nur ganz wenige Einstellungen zu drehen haben - ganz simpel. Aber natürlich müssen die gemacht werden, sonst fehlen sie.

    Der 31. wird an sich ebenfalls gemacht. Wenn Lukas oder /und Erich nicht können, dann brauchen wie ZWEI Leute, die ein Elektroboot steuern können.

    Zudem darf es nicht regnen, die Wettervorhersage ist gut, allerdings mit einer Wahrscheinlickeit von nur 56%

    In der Erklärung heisst es, die Prozentangabe der Wahrscheinlichkeit sagt etwas über die Genauigeit der Prognose aus.

    Und nun ein , der aus unserem Film stammen könnte:

    Die Prozentangaben geben Auskunft über die Genauigkeit der Prognosen. So bedeutet ein Prozentwert von 50. daß das Wetter so werden kann , wie vorhergesagt - aber auch genau umgekehrt !!!! :D;(=O


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    Wir haben nun 4 weitere Locations - drei davon im Freien - erfolgreich abgedreht. zwei kleine "Patzer" werden nachgedreht - wie waren unter Zeitdruck und die -ohnedies großzügigien Akkus waren am Ende.

    Ich habe mehr Blut geschwitzt als im "Studio" wo ich alles unter Kontrolle habe und habe verwünsch so viele Aussenaufnahmen eingebaut zu haben - aber das Ergebnis hat mich dann doch versöhnt. Es ist ein eigenartiges (und schönes) Gefühl, wenn man nach dem Schnitt feststellen darf, daß das Ergebnis wesentlich überzeugender ist, als man beim Dreh den Eindruck hatte.

    Wie dem auch sei, der RODE BLIMP mit "Dead Wombat" hat sich - entgegen meinen Befürchtungen - auch bei starkem ausgezeichnet Wind bewährt

    Wir haben nun bereits mehr als 79 Minuten gedreht, womit die (im Geheimen immer schon von mir angestrebte) magische Grenze von 90 Minuten Spielfimlänge kein Thema mehr sein dürfte.

    Nun nähere ich mich allerdings 2 Prioblemen. Für 3 Szenen fehlen mir noch (wahrscheinlich) die Darsteller.

    Ich habe diese Szenen an den schluss der Dreharbeiten verschoben.

    Das "wahrscheinlich" bezieht sich darauf, daß eine der beiden Rollen zwar Besetzt ist, aber ob der Darsteller, der Krank ist, sie wird wahrnehmen können - das ist noch fraglich. Ich habe deshalb mit demjenigen eine Vereinbarung getroffen - für alle Fälle - einen Ersatzdarsteller zu suchen.

    Die Rolle wurde auf den Darsteller hin geschrieben - kann aber jederzeit adaptiert werden.


    Generell handelt es sich hier um eine männliche Person, die in einem Park Tauben füttert. (Idealerweise ein es in der Rolle ein Pensionist, kann aber auch ein Mann in der Mitte seiner Jahre sein, der im Park Tauben füttert.) Für diese Rolle ist EIN Drehtag vorgesehen, bzw 3-4 Stunden- Ich weise an dieser Stelle explizit darauf hin, daß wir als NON BUDGET FILM - KEINE Gagen bezahlen. Es soll jemand spielen, der einfach Spaß daran hat einmal bei einem Film mitzumachen, sich einefach "auszuprobieren"

    Interessanterweise habe ich schon Angebote von DARSTELLERINNEN. die ich ursprünglich gesucht - und nicht in dieser Form gefunden habe - aber zei männliche Rollen für den Schluss sind noch unbesetzt.


    Die zweite nnoch unbesetzte Rolle ist ein wenig schwieriger zu besetzen- Ich bin zwar in Verhandlingen, werde aber erst nächst Woche die Entscheidung des Eingeladenen erhalten (und bin skeptisch)

    Wer sich hier anmeldet und dann doch nicht genommen wird, weil (was kaum anzunehmen ist - aber man überlebt oft Überraschungen.) mehrere Bewerber die Rolle wollten, der darf darauf bauen, bei einem weiteren Film als "Fixstarter" ins Rennen zu gehen.

    Die zweite Rolle sollte von einem eleganten schlanken HERRN datgestellt werden- Das Alter ist nicht wirklich entschaeiden - Idealerweise um die 50, keineswegs aber um die 25., also Ende 30 bis Ende 60. Der Typ ist hier ausschlaggebend. Sinn für Ironie und Doppelsinn ist gefragt.

    Patrick Macnee "John Steed" wäre hier das Beispiel einer Idealbesetzung- Auch David Nieven entspräche dem Typ.

    Aber bgesehen, daß die beiden längst tot sind, hätten wir die nie bezahlen können

    Wir kleben auch nicht sklavisch an diesen Vorbildern, möchten nur die Richtung zeigen.

    Hier werden 2 Drehtage vorgesehen, Einer dauer etwa 2-3 Stunden, der andere sind Nachtaufnahmen ( eta 3-4 Stunden) in unheimlicher Umgebung

    Wer wird hier dargestellt: Ein stets fteundlich lächelnder Mafia.Boß mit angenehmer Stimme und pragnatischer Einstellung. Eine Rolle die ich für so interessant empfinfe, daß ich sie gerne sekber gespielt hätte. aber erstens spiele ich schon den Psychater . zweitens bin ich nicht der Typus (zu dick) - alles kann man nicht haben...


    Abgesehen davon möchten wir gern unseren technisch-administrativen Stab aufstocken - asl MiniProduktion ist hier jeder für alles zuständig

    Regieassistenz, Tonassistenz, Tonangler, Licht.


    0699 108 15320


    mfg aus Wien

    Alfred Schmidt

    Hallo Gabor und Rest der Welt.

    Das war in der Tat ein Dreh- Marathon gestern. Zwei Szenenfolgen an einem Tag !

    Bisjetzt habe ich erst den ersten Schauplatz geschnitten.

    Durchwegs sehr gut, Ein oder zwi Szenen würde ich gern - so es uns die Zeit erlaubt - wiederholen.

    Aber es geht auch so.

    Die ständig wechselnden Lichtverhältnisse, waren eine Herausforderung.

    Rode Blimp und Dead Wombat haben sich als ausserordentlich effizient gegen den Wind erwiesen.

    Straßen- und Umgebungsgeräusche sind trotz Richtmikro und Tonangel nicht wegzubekommen - andrerseits

    ist das eben die "Atmosphäre"


    Ich war am abend todmüde und habe gut 11 Stunden durchgeschlafen.

    Somit konnte ich erst heute mit Grobschnitt und Farbkorrektur beginnen.

    Die erste Location ist so gut wie fertig, so wir nicht Kleinigkeiten ausbessern wollen.

    Es ist oft so, daß ich beim Schneiden Dinge sehe, die nicht so ideal sind, aber beim Betrachten des Filmes wenig bis nichts auszusetzen habe,

    Szenenfolge ist knapp über 4 Minuten lang


    Mit der 2. Szenenfolge habe ich erst begonnen. Das Bisherige gefällt mir ausserordentlich gut.


    Die nächste Szene wird eine Herausforderung anderer Art. Wir werden den Ton mittels Rode Funkstrecke übertragen


    Für die WEITEREN Szeinen fühlern mir noch zwei* (oder ein) Darsteller - je nachdem ob Roland bis Juni/Juli soweit genesen ist, daß er seine ihm zugedachte Rolle wahrnehmen kann. Wir hoffen das Beste.


    Die Stimmung beim Dreh war auf jeden Fall sehr gut - es wurde viel gelacht.

    Ich hatte das Problem, daß ich nur Akku für 6 Stunden zur Verfügung hatte. Die Anschaffung eine weiteren 4 Stunden Akkus ist in Planung....


    Beste Grüße an alle "Mitarbeiter" an diesem Film und auch an Interessenten für die Zukunft...

    LG

    Alfred

    Ich schick Euch heute nacht die in Frage kommenden Texte


    THEORETISCH haben wir 75 % abgedreht, nämlich 58 Minuten von (höchstens) 90

    Tie Prognose liegt derzeit bei 82 Minuten ohne Vorspann. Aber es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, daß wir meist ein bisschen länger gebrauft haben als angenommen, wobei ich zugegebenermaßen immer ein wenig ergänzut habe um dem abendfüllenden (Amateur-) Spielfim näher zu kommen.


    PRAKTISCH ist es aber mehr. Denn es fehlen ein paar "Kleinszenen, die indes auch die Anwesenheit einiger Mitwirkender erfprderlich mache....

    dan gibt es Tonkorrekturen, Fragen zur musik und Nachdrehs.

    Ich muß noch Exempare für die Zeitungen "Der Reporter", "Der Wiener Werkelmann" und "STUSS" drucken, bzw Copyrightfreie Photos auftreiben....

    etc etc.... Die Jacke für den "Kolporteur" des "Wiener Werkelmann" werde ich diese Woche bestellen.....


    Beste Grüße

    Alfred

    Inzwischen war ich wieder tätig. Ich habe meine RODE-LINKK Funkstrecke hervorgekramt und in Betrieb genommen. Natürlich hatte ich alles vergessen, was mit der Bedienung zusammenhing. Zudem schaltete sich der Empfänger immer wieder aus - bisa ich draufkam, daß es an der Batterie lag. Das hatte ich gar nicht vermute, denn ich hatte das Gerät nie in Betrieb gehabt.Nach einigen Anfangsschwierigkeiten mit den Einstellungen- Die heute üblichen Symbole und das Getippsel sind meine Sache nicht. -Die Anleitung ist imikroskopisch klein. etc - ist es mir dann doch gelungen das Ding zum Laufen zu bringen. Die Klangqualität ist einwandfrei /soweit ich es beurteilen konnte). Die Frage war: Wie stabil ist die Verbindung ? In Internettests konnte hatte ich gesehen, daß die versprochene Reichweite von 100 Metern nicht erreicht wurde, immerhin aber 90 Meter. Das wäre für meine Zwecke allerdings mehr als ausreichend. 20 Meter wäre schon Luxus.

    Wie aber schaut es mit Hindermissen aus ? Ich habe da mit IR_ Fernbedienungen so meine (negativen) Erfahrungen. Teilweise funktionierten sie nur bei sehr gezielter Ausrichtung....

    Um dies herauszufinden habe ich kurz entschlossen in einem Zimmer die Stereoanlage laufen lassen und das Microphon mit Sender dort aufgestellt. Im nächsten Zimmer habe ich dann die Kamera mit Empfänger plavciert und mit dem Empfänger verbunden.

    Die Türe zwischen den beiden Räumen blieb GESCHLOSSEN. Den Empfan prüfte ich mittels Aussteuerungsanzeige und dem Geschlossenen Kopfkörer Beyerdynamc DT 770 PRO. Das Ergebnis war perfekt.

    Die Angst vor dem Versagen dieser Technik ist zwar nicht verschwunden, aber zumindest stark vermindert.....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Zuerst meinen Dank an das Team vom Freitg dem 19, 4. 2019


    Es war in der Tat eine Herausforderung - in der Tat für eine Szene von etwa zweieindhalb Minuten.

    Es war mir klar, daß am Drehort Eisenbahnzüge in der Nähe vorbei fahren würden, ich kenne die Location recht gut.

    Aber das dies im Minutentakt geschehen würde, war doch einigermaßen überrachend


    Die Nebengeräusche waren eine Herausforderung - trotz Richtmicrophon.


    Ich musste auch die Blickrichtung der Szenerie änderen (was im Nachhinein gesehen sogar ein Vorteil war)

    weil auf Grund der momentanen Lichtverhältnisse der Kontrast zu groß gewesen wäre.

    13 Blendenstufen Kontrastunfang sind offenbar bei weitem nicht ausreichend.

    Dabei habe ich gar nicht gegen die Sonne filmen wollen, es war der Kontrast, Sonne Vs Schatten auf einer Mauer.

    Es wäre vielleicht möglich gewesen, die Darsteller im Vordergrund auszuleichten, aber dazu bedarf es stärkerer Scheinwerfer als ich im Moment zur Verfügung habe.

    Und ausserdem wäre derelich am Drehort gar nicht möglich gewesen.

    Ich fand indes eine praktikable und ansprechende Lösung.


    Irgendwann hatte jemand dringend empfohlen, mit zwei Speicherkarten parallell aufzunehmen, falls eine versagen sollte.

    Ich habe dramals gelächelt und das für übertrieben gehalten. Hier kommt mir eine persönliche Eigenschaft des Pessimismus zugute:

    Ich habe den Rat trotzdem befolgt - immer im Hinterkopf behaltend, daß dies Verscxhwendung sei.

    Am Freitag wurde mir drastisch vor Augen geführt, daß dies keine Verschwendung war.....


    Über dieses Thema schreibe ich demnächst im Bereich "unsere Kamera", denn es ist ein wenig komplexer...


    Auf jeden Fall habe ich diesen etwa zweieindhalb Minuten langen Szenenkomplex nun im Kasten. und er ist fertig geschnitten.

    Einge Retouchen am Ton fehlen noch


    Am Nachmittag haben wir an einem anderen Drehort (glücklicherweise beim Heurigen - wir haben also das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden)

    eine dereinst von mir verpfusche Szene nachgedreht. wobei ich nicht sicher war, ob dies in befriedigender Weise gelänge.

    Dank akribische Planung und Mitnahme eines Bildes des Original-Szenenbildes ist mir das gelungen, auch dank Edius und seiner Vilefalt an Einstellmöglichkeiten.

    Dieses Programm ist wirklich ein Hammer. Allerdings muß man sich damit auseinandersetzen, wenn man seine Vorteile nutzen will.


    Mfg aus Wien


    Die nächsten Drehtermin sind der 27. und 28. April 2018


    mfg aus Wien

    Alfred

    Habe soeben die endgültige Zusage von Christoph.

    Wir Setzen mit der Szene fort, wo wir das letze mal unterbrochen haben.

    Treff um 8 Uhr bei mir, Lukas dann eben um 9 Uhr, inzwischen können wir Details für den 28. und 29. besprechen,

    bzw Nachdrehs ausverhandeln etc etc.


    Ich habe inzwischen mit Roland gesprochen: Er hofft, daß er im Juni gesundheitlich soweit sein wird, daß er seine Rolle wahrnehmen kann. Ich habe aber vereinbart, daß ich versuchen werde eine Zweitbesetzung aufzutreiben und daß wir dann im letztn Moment entscheiden wer die Rolle spielt. Die Alternativbesetzung bekommt, wenn sie nicht zum Einsatzkommen sollte eine Rolle in meinem nächsten Film fix zugesagt - so Interesse besteht.


    Ich gehe davon aus, daß sobald der erste Film fertig ist und gezeigt wurde, es leichter sein wird Darsteller zu bekommen, denn dann weiß man , worauf man sich einlässt. ZWEI Angebote von Damen habe ich schon .. aber für DIESEN FIlm braüchte ich nur noch eventuell einen oder zwei MÄNNLICHE Darsteller..



    Lg Alfred