CAL 002 - die handelnden Personen und ihre Idealbesetzung

  • Josef HAHN - Prokurist (oder Besitzer) der Hendlbraterei "GUMMIADLER"


    Diese Rolle ist für einen Auftritt vorgesehen (eventuell ein 2. wenn ein Nachdreh erforderlich ist.

    Es ist hier kein Alter vorgesehen, auch keine spezielle Kleidung oder Erscheinungsbild. Er verkörpert jenen Mann, der Benjamin BOLZ hätte einstellen wollen, was aber an dessen Sprachkenntnissen gescheitert ist.

    Die entsprechende Szene spielt im Büro der Unternehmens (-oder aber -alternativ - in einer kleinen Hühnerbraterei, wie es sie in den Aussenbezirken dutzendweise gibt.)

    Letzteres wäre uns nur möglich, so ein Besitzer einer solchen deinen Shop für ca 1 -2 Stunden zur Verfügng stell - und eventuell sogar die Rolle übernehmen will - und somit für seine Kunden eine Attraktion wird. Es wird KEINE Bezahlung angeboten, da wir als non Budget-Projekt arbeiten.


    Rolle: Frei


    Rollenalter: unbedeutend


    Aussehen: unbedeutend


    Sprache: Verständliches Deutsch - Akzent kein Hindernis


    Drehtermin: vermutlich ab Mitte 2023


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Gibt es in dem Film auch kleine Nebenrollen? Ohne Namen? Ein Polizist oder ein Arzt?

    Immer wieder fällt mir auf, daß ich anscheinend doch ein eigenes "künstlerisches" und "philosophisches" Profil habe, wo ich mit üblichen Schablonen breche.

    Vorerst aber auf die Ärzte.

    Es gibt 3 Ärzte:

    den Pathologen Dr. Lustig

    den Psychater Dr. Vermillion

    einen weiteren Psychiater, der bis dato noch namenlos ist
    Polizisten werden eingesetzt so ich welche bekommen. Wenn nicht werden Leute (hoffentlich ) Ad. Hoc einspringen, allenfalls ein Regieassistent etc der unter Umständen im Hintergrund agiert, wenn er nicht erkannt werden will.


    Und nun zu meinem "Credo" in Bezug auf "kleine Nebenrollen":

    Niemand, der sich bereit erklärt an einem solchen Projekt mitzuwirken, möcht derjenige sein, der unter "ferner liefen" quasi "entwertet wird.

    Daher ist es mein Bestreben - JEDEM Charakter ein ganz persönliches Profil zu geben, ihn einen Satz (oder mehrere) sagen zu lassen. der ihn (im konkreten Fall) verdächtig macht - oder jemanden anderen, oder aber daß er mit einer sarkastischen Bemerkung das Publikum zum Lachen bringt, bzw in der Erinnerung des Publikums haften bleibt - und somit über eine klassische "Nebenrolle" hinauswächst.

    Beim professionellen Film ist es demjenigen weitgehend egal, er bekommt eine vereinbarte Gage, vermutlich nach Stunden. Beim Amateurdarsteller - zumindest sehe ich das so, ist das Motiv ein anderes. Er will sich produzieren, will gesehen werden, sich bestätigt fühlen - vor allem dann wenn der Film einst vor Freunden, Bekannten und Familie vorgeführt wird. Gewissermaßen ein Star - was ja auch stimmt.

    Beim letzten Film gab es einen Mitspieler, der sich um eine kleine Rolle beworben hat.

    Er sei ein Freak und wolle gerne bei einem Film dabei sein. Indes, sein Auftritt war relativ spät geplant - und er verzögerte sich durch einige Zwischenfälle.

    So schlug ich ihm vor, in der Wartezeit, Regiessistenz zu machen. Das tat er, und er brachte auch einen Anregungen mit ein - beispielsweise schlug er vor nicht unbedingt alles - wie ich es tat vom Stativ zu filmen - und auch mal etwas zu wagen. Ich stimmte - vorsichtig - zu. Inzwischen hatte er sich so bewährt, daß ich beschloß seine Rolle aufzuwerten - und ich schrieb ungefähr 5 Minuten Text dazu. Zusammen mit seiner Partnerin in der Szene und d dem Hauptdarsteller, lieferten die drei eine kabarettreife Szene, über die ich immer lachen muß, wenn ich sie sehe. Dabei war die ursprünglich gar nicht vorgesehen. ich will nicht das Strickmuster eines Films verraten , der zwar fertig ist, aber noch nie zur Aufführung gekommen ist.

    Diese Taktik hat aber auch Nachteile. Derzeit bin ich so detailverliebt mit Einzelheiten befasst, daß die Arbeit am Drehbuch zwar vorangeht, aber es nicht zum Ende kommt.

    Hatte ich beim letzten Film Angst, daß er nicht mal 45 dauern könnte - und ich hab immer dazugeschreiben - (letztlich hat er eine Überlänge, nämlich 116 Minuten) fütcchte ich diesmal, daß er zu lang werden könnte. Meinen Vorsatz: "Diesmal nicht länger als 90 Minuten" werde ich mit höchster Wahrscheinlichkeit brechen. aber 120 Minuten sind das absolute Limit. Ich habe übrigens gesehen,daß ich hier im Trend liege...


    LG aus Wien

    Alfred

  • Sicherlich ist es schöner, wenn eine Figur (Nebenrolle) einen Namen hat, wo ein Darsteller sich womöglich mit identifizieren kann. Aber nicht immer lässt das ein Drehbuch zu. Das sollte man auch bedenken. Trotzdem kann so eine kleine Nebenrolle Text haben und sehr authentisch rüberkommen. Wo auch der Darsteller sein Können zeigen kann. Es müssen nicht immer größere Rollen sein.

  • Es sind sowieso viele kleine Rollen dabei.

    Das Konzept der gelben Rose sah vor, da, von den beiden Hauptrollen abgesehen, jeder Darsteller nur EINEN Auftritt haben sollte, und das die Handlung MODULART aufgebaut sein sollte. Wobei - er -von Schlüsselszenen abgesehen - möglich war - jeden Szenenkomplex völlig wegzulassen , durch einen anderen zu ersetzen - oder einen anderen hinzuzufügen, der die Handlung bereicherte, aber nicht veränderte.

    Ein gutes Beispiel sind hier die Bildergeschichten von Willhelm Busch, wo die Episoden nach dem selben Prinzip zusammenfügte, oder auch "Seifenopern" deren Handlungsverlauf sehr flexibel gestasltet werden kann - und oft muß.

    Wir waren manchmal nah dran, das ausnützen zu müssen, sind aber glücklicherweise immer daran vorbeigeschrammt. In Bezug auf "Erweiterungen" war das Konzept indes erfolgreich. wir haben das Prinzip in letzter Konseqenz nicht durchführen müssen - und können. Einige -teilweise glückliche - Zufälle haben Anpassungen erforderlich - oder auch möglich gemacht, und das Projekt flexibler gemacht und das "Strickmuster" verschleiert.

    Die Nachteile solche eines Aufbaus sind mir natürlich auch bekannt. Rückblendungen, Nebenhandlungen und komplexe Verknüpfungensind so erschwert, bzw oft unmöglich.

    Daher habe ich das Prinzip weitgehend aufgegeben, was allerdings die Gefahr in sich birgt, daß die Handlung unüberschaubar wird und der Verschleiss an handelnden Personen unter Umständen das Projekt auf Amateurbasis unmöglich macht. Derzeit arbeite ich mich durd die Grundstruktur, arbeite aber gewisse Deteils schon heraus.

    Der Nachtel ist, daß ich noch keinen Überblick über die Spieldauer haben und noch nicht weiss ob ich Szenen kürzen muss oder erweitern. Sogar das nachträgliche Einfügen von Personen ist möglich. jeder Charakter mehr ergibt einen Verdächtigen mehr, jeder Mord vermindert die Zahl verdächtiger Personen und kann es erforderlich machen "Ersatz" zu schaffen. Hier war Edgar Wallace ein guter Überblick wie sowas funktioniert, am Schluß haben die meisten Verdächtigen ein frühes Ende gefunden.

    Bei Agatha Christie ist es zwar bei "Zehn kleine Negerlein" (OriginalTitel von 1939 "Ten little niggers"- nach einem us-amerikanischen Kinderlied von 1868 "Ten Little Injuns" - aber ansonst verwendete soie eher das Konzept, daß der Mörder oder die Mördern, die sympathisheste, am unschuldigsten wirkende Person war. Eine andere Technik ist, die an sich simple Handlung mit viel Aufwand an handelnden Personen zu verschleiern. Und da gibt es noch viel mehr.

    Welches Prinzip ich anwende verrate ich nicht.

    Der "Bulle von Tölz" und einige andere Serien (auch Inspektor Barnaby zählt - vor allem in den ersten 30 Folgen - dazu) sind eigentlich versteckte Bosheiten und Anspielungen auf gesellschaftliche Lächerlichkeiten - im konkreten Fall ist es die "Internationale Esoterische - Gesellschaft.

    Die Rosenheim Cops hingegen (das ist mein SUBJEKTIVES Urteil) sind - (ZDF beschreibt die Serie selbst so) "Krimi Light" Die Spieldauer von 45 Minuen ist zu kurz für einen undurchschaubaren Handlungsverlauf, die Anzahl der Verdächtigen zu klein - und durch die vielen Folgen ist wenig Spielraum für "extreme Spannung"

    Dennoch schätze ich die Serie sehr. Sie lebt IMO in der Hauptsache durch die Tatsache, daß einem die Ausführenden als Team allmählich als "Familienmitglieder" vorkommen. Und es ist stets frustirerend wenn eines der vertaut gewordenen Gesichter die Serie verlässt.

    Für mich gibts allerdings auch "Lehrreiches" Exemplareisch - wenngleich unfreiwillig - wird hier gezeigt. daß ein "typgerechte" Besetzung" nicht so wichtig ist, wie allgemein angenommen. Das ist tröstlich. Denn jeder Mensch prägt die ihm zugeteilte Rolle durch seinen eigenen Charakter. Gut zu sehen im Falle Barnaby und sein Verschleiss an Assistenten. Oder die immer wieder neuen Verfilmungen von Agatha Christies Romanen...


    Aber um zum Thema zurückzukommen.


    Zahlreiche der Rollen sind in der Tat klein -aber jede von ihnen kann interessant gestaltet werden....

    Und ich bin hier durchaus konsilant

    Eine Darsteller in hat in der Gelben Rose permanent Sätze verändert, aber so, daß ich nichts zu beanstanden hatte

    Ein Darsteller hat einen Satz ander geprochen als ich ihn formuliert hatte.

    Ich habe drauf hingewiesen, daß mir MEINE Version besser gefällt. Also wurde zweimal wiederholt.

    Beim Schnitt musste ich feststellen, daß die Version des Darstellers besser gelungen war als meine...

    Also wurde dementsprechend geschnitten...


    mfg aus wien

    Alfred

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  • Ein Darsteller hat einen Satz ander geprochen als ich ihn formuliert hatte.

    Ich habe drauf hingewiesen, daß mir MEINE Version besser gefällt. Also wurde zweimal wiederholt.

    Beim Schnitt musste ich feststellen, daß die Version des Darstellers besser gelungen war als meine...

    Also wurde dementsprechend geschnitten...

    Interessant.


    Na ja, man kann nicht alles bis ins Detail planen. Manches ergibt sich meistens erst am Drehort oder Set. Obwohl ein Drehbuch richtig ausgearbeitet sein kann. Diese gewissen Feinheiten ergeben sich erst beim Dreh.

  • Adrian MÜLLER-MAIER - Inhaber einiger Stripper -Clubs und Nachtlokale


    Diese Rolle ist für einen Auftritt vorgesehen (eventuell ein 2. wenn ein Nachdreh erforderlich ist.

    Mittleres Lebensalter 30-45 (Überschreitung nach beiden Richtungen möglicH


    Müller-Maier ist ein Bekannter von Josef HAHN, welcher ihm BOLZ empfohlen hat,

    Es ist hier kein Alter vorgesehen, auch keine spezielle Kleidung oder Erscheinungsbild. Er gab BOLZ einen Job als Stripper, den dieser einige Tage lang ausgeübt hat, und der dann plötzlich (wir wissen warum) nicht mehr erschienen ist.

    Die entsprechende Szene spielt im Büro der Unternehmens oder in einem Espresso, das ebenfalls Müller Maier gehört..

    Rolle: Frei


    Rollenalter: ca 30-45


    Aussehen: unbedeutend- die rolle kann "seriös" oder "zwielichtig" angelegt werden


    Sprache: Verständliches Deutsch - Akzent kein Hindernis


    Drehtermin: vermutlich ab Mitte 2023


    mfg aus Wien


    Alfred

  • Dürfte ich anmerken, dass das Wort „unbedeutend“ irgendwie nicht richtig klingt - bei einer Filmproduktion? Auch wenn jeder weiß, was damit gemeint ist.


    Es ist von Dir auch sicherlich nicht so gemeint. Nur hört sich das nicht gut an, weil man mit diesem Wort ausnahmslos negatives assoziiert. Wenn jemand liest, dass die Rolle die er verkörpern soll, auf einer Weise unbedeutend ist, auch wenn sie es nicht ist, es steht aber im Rollengesuch drin, könnte er das u.U. falsch verstehen. Oder als demotivierend. Die Rolle hat quasi keinen Wert.


    „Kann variieren“ hört sich angenehmer an.

  • O weh - Ich hatte versucht, das ohnedies zu erklären.

    Es War gemeint , daß ich im konkreten Falle keine "Idealvorstelleung" vom Aussehen des "Charakters" habe, und das Alter und Ausshen nicht wirklich von Belang sind bei dieser Rolle. Es kann eine Figur mit "Mafia-Eleganz" sein oder eine zwielichtige Erscheinung aus dem Milieu von Vorstadt-Swinger-Clubs, ein Wiener, oder aber ein Immigrant, der sich hier ein "Imperium" aufgebaut hat - genausgut wie der Chef irgendeiner Firma. Auf jeden Fall ist die dargestellte Person positiv - bereit mit dem Chefinspektor zu koperieren.

    In einem Punkt bin ich völlig, d' accord: Es gibt keine "unwichtigen Rollen"

    Die Rolle an sich ist auch nicht "farblos", denn wenn eine dargestellte Person Chef einer Gruppe von "Clubs" mit "Namen "ZWIELICHT" ist - ist das schon eine Aussage an sich. Derjenige kann indes durchaus "weltgewandt" in Erscheinung treten. EINE Eigenschaft habe ich dier Figur indes gegeben:

    ER passt sich jeder Situation an, Da einer seiner Stripper "ausgefallen ist" deutete er Christian Bergstaller, dem Assistenten des Chefinspektors an, daß dies Position jetzt vakant sei, sehr zum Mißfallen des Chefinspektors, der um seinen Mitarbeiter bangt, notaben, da sich dieser, wenn auch versteckt, nach den Verdienstmöglichkeiten in diesem Beruf erkundigt.

    Und hier sind wir pbeim Punkt: Um dieses Detail im Drehbuch zu belassen, ist es im Falle das Assistenten erforderlich, daß er optisch attraktiv , jung und schlank ist.

    Andernafll muß dieser Passus fallen, sowie eie Reihe weiterer "Running Gags" in diese Richtng hin (das wäre möglich - aber schade.)


    Ich vergesse immer wieder, daß Ihr ja das Drehbuch nicht kennt.


    Es wird aber ab Winter eine "gereinigte" Fassung der "Handelnden Personen" geben, wo ausschliesslich die Rollen vorgestellt werden. - damit Übersicht herrscht.

    Allenfalls werden dort Details verfeinert und korrigiert.


    Hier kann indes weiter diskutiert werden - das ist wichtig.


    Für Interessenten: MüLLER-MAIER spielt in einer Szene , die im Drehbuch immerhin 4 Seiten belegt, eine der drei Hauptfiguren....


    mfg aus Wien

    Alfred

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