CAL 002 -unser zweiter Film - Ein Krimi

  • Nach langem hin und her habe ich mich - so die Gegebenheiten es erlauben - 2023 einen neuen Film zu drehen - und es soll ein Krimi werden

    Ich habe lange Zeit alle die möglichen Imponderabilien an meinem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen, die dieses Progjekt undurchführbar machen könnten - und ich habe dazu Erfahrungen aus dem ersten Film - der zumindest meine Erwartungen erfüllt und teilweise sogar übertroffen hat - mit einfliessen lassen.

    Ich traue mich nun endlich zu - ähnlich wie bei seinem Vorgänger - ein Patchwork- Drehbuch zu erstellen, wo noch während dem laufenden Projekt bzw der Dreharbeiten, Szenen eingefügt, gestrichen oder geändert, gekürzt oder erweitert werden können. Das ist eine pragmatische Entscheidung, ein Vorgang, wie er bei Fernsehserien immer wieder vorkommt - und nicht nur da. Auch die berühmten Klassiker von Agatha Christie, Edgar Wallace und Athur Connan Doyle wurde teilweise radikal umgearbeite, einerseits um sie optisch wirksamer zu machen, andrerseits um "unverfilmbares" wegzulassen.

    Seite wenigen Monaten schweben gewisse Szenen - die noch nicht miteinander verknüpft sind - vor meinem geistigen Auge. Seit etwa 2 oder drei Wochen begannen einige an Konturen zu beginnen - und ab morgen werde ich etliches aufschreiben. Interessanterweise wird der Erstentwurf zu Papier gebracht - erst die ersten Korrekturen geschehen dann am Computer.



    mfg aus Wien

    Alfred

  • Was bedeutet dieses CAL 002 und ist es der Arbeitstitel?


    Was auch eine gute Herangehensweise ist, ist zuvor ein Exposé zu schreiben. Das ist ein Leitfaden, woran man sich gut orientieren kann.


    Ja, eine Idee muss erst reifen. Manchmal trägt man so eine Idee ein längere Zeit mit sich herum, bis sie konkrete Formen annimmt. So ist es jedenfalls bei mir.

  • Was bedeutet dieses CAL 002 und ist es der Arbeitstitel?

    Wir haben dazugelernt: Bei unserem 1. film haben wir "Die gelbe Rose" ursprünglich als Arbeittitel genommen - dann aber als Realtitel aufgewertet. Das war etwas unüberlegt, weil im Laufe der Jahre zahlreiche Filme mit diesem Titel produziert wurden. Sowas passier immer wieder - besonders glücklich bin ich aber damit nicht. Umbenenne würde alles nur verschlimmer. Also nehmen wir es wie es ist


    Weil man aus Ereignissen uns Konstellationen der Vergangenheit ( es müssen ja nicht unbedingt "Fehler" sein) lernen kann, habe ich diesmal anders agier. Der ursprüngliche Titel für den geplanten Film war schon vergeben - und zwar von einer großen Produktion - und so verschob ich das und wählte einen "echten" Arbeitstitel. (CAL 002) Soweit mir bekannt sind Buch- und Filmtitel zwar nicht zu schützen - aber es wäre unklung einen Titel eines "Blockbusters" zu verwenden, weil man von diesem "erdrückt" würde....


    CAL 002 bedeutet den 2. Filmtitel der "Neue Caloscope Film Wien" Filmproduktion

    Die mögliche kommende Frage beantworte ich gleich im xoraus:


    CALOSCOPE - Wo kommt das her ?

    !965/66 - Ich war 16/17 und wollte meine Filme (nur Urlaubsfilme und 3 minuten Filme - verfilmte Witzr etc) mit einem bombastischen titel versehen.

    Und so erfand ich ein Wort, das irgendwie nach Film Klang und das keinerlei Sinn ergab (was ein Plus war)

    Es gab sogar ein Logo, das ich heute nicht mal unter Zwang verwenden würde, es war dilletantisch und im Stil der 60 Jahre.....


    Für unsere Neuen Filme sucht ich einen zugkäftigen Namen. Ich durchsuchte alle Götter und Göttinnen der griechischen und römischen Mythologie, alle Sternbilder und Planeten, Dichter, Maler, Philosophen, die gesamte Fauna und Flora, Religionen, lateinische Begriffe, mittelalterliche Worte etc etc.

    Quasi fast JEDER einigermaßen großartig klingene Begriff war von irgendeiner Zwergerlfirma die mal Filme gemacht hat oder machen wollte entweder geschütz - oder einfach nur verwendet worden - so genau ist das nicht eruierbr - zumindest nicht ohne enormen Kostenaufwand.


    Nachdem ich "Alpha Centauri", "Gergantua und Pantagruel", aber auch "Zweistein -Productions" sowie ein paar italienische Begiffe verworfen hatte , ebenso alle österreichische Schlösser und Adelstitel - fiel mir der Name "Caloscope" wieder ein. Um den Unterschied gegenüber damals zu betonen,

    Kam das "neue" vorangestellt, "Film " ergab sich und "Wien" sollte zeigen woher wir kommen...


    Was auch eine gute Herangehensweise ist, ist zuvor ein Exposé zu schreiben. Das ist ein Leitfaden, woran man sich gut orientieren kann.

    Daran arbeite ich gerade.

    Allerdings habe ich eine eigene Technik, die vermutlich viele für dilettantisch halten würden

    Aber beim ersten Film hat sie wunderbar funktioniert.


    Es gibt zu Beginn noch kein "Gesamtbld" - bzw lediglich ein sehr grobes


    Ich habe einige Szenen im Kopf, die ich verwenden möchte, aber noch nicht genau weiss wann und wo ich sie einsetzen werde.

    Diese werden dann ausgearbeitet und verfeinert.


    Das Ganze ist ein Puzzle, allerdings eines wo nicht alle Steine passen müssen. Es gibt viele "blinde " Szenen. Diese dienen zur Verwirrung der Zuschauer

    Typische Kriminalromane und- Fiolme sind ja jene, wo ein Verdächtiger nach dem anderen wegstirbt.

    Der Vorteil dieser Technik ist, die (fast) beliebige Austauschbarkeit von Szenen. Es können Personen weggelassen werden, die für den Handlungsverlauf nicht wichtig sind (aber es ist schön wenn man sie hat)

    Daß das funktioniert sehen wie, wenn Sprechstücke (Beispielsweise von Schiller oder Shakespeare) zu Opern umgearbeitet werden. Im Libretto gibt es dan plötzlich weniger handelnde Personen - nur die "Kerncrew" bleibt erhalten - der Inhalt indes bleibt weitgehend erhalten.

    Umgekehrt ist es mir auf diese Weise möglich zusätzliche Rollen einzubauen,weil sich plötzlich ein begeisterer Amateurschauspieler zu spät anmeldet und enttäusch ist. Da schreibe ich ihm dann noch eine Rolle dazu. die kann durchaus Charakter haben, denn eine meiner Spezialitäten ist, meinen Rollen böse Sätze in den Mund zulegen die subversiv auf den Zeitgeist wirken.

    Auch das gibts im Profibereich. Bei den Agatha Christie-Verfilmungen mit Margaret Rutherford musste die Person eines Mr. Jim Stringer (die im Original nicht existiert) dazugeschrieben werden, weil die Rutherford das verlangte. Die Rolle wurde dann, wie geplant vom Ehemann der Miss-Marple Darstellerin gespielt, der im bürgerlichen Leben Stringer DAVIES hiess.

    Auch in der "Geleben Rose" wurden DREI Rollen , nein eigentlich VIER Hinzugefügt, wobei drei davon dann filmprägend wurden und ihn über das urprüngliche Projekt heraushoben. Keine Geniestreiche, aber etwas Spannung, Zynismus und Humor.

    So möchte ich es auch diesmal halten. Was ich indes brauche sind Schauplätze und Mitsieler, sowie technisches "Personal" Dazu mehr im den speziellen Bereichen.


    Interessant auch der äh "schöpferische Prozess.

    Ursprünglich ist mir - ähnlich wie bei der gelben Rose quasi nichts eingefallen

    Das wird ein Krampf, dachte ich bei mir.

    UND plötzlich !! -ohne das ich es wollte - fiel mir ein Gag und Satz nach dem anderen ein

    Überall, Daheim, In der Straßenbahn und was weis ich sonst wo

    Und nicht nur das. Vieles was zu Beginn unlogisch erschien oder nicht klar

    gewann an Kontour. Die Puzzelesteine fügten sich fast automatisch aneinander.

    Nun bin ich in einer ähnlichen Phase

    Fast hätte ich diesmal nicht aufgeschrieben

    weil ich annahmre und immer noch annehme

    daß dieser Film unrealisierbar sein wird.

    Aber das habe ich momentan alles über Bord geworfen

    Ich Lasse mich inspirieren...und schreibe.


    Um die Realisierung werde ich mich später kümmern

    Dazu mehr in den folgenden Beiträgen


    mfg aus Wien

    Alfred

  • ...daß dieser Film unrealisierbar sein wird.

    Aber das habe ich momentan alles über Bord geworfen

    Ich Lasse mich inspirieren...und schreibe.

    Inwiefern, wenn man fragen darf? Zu umfangreich, von den Drehorten?


    Vielleicht sollte man sich anfangs davon nicht entmutigen lassen, besonders wenn man dabei ist, die Story zu entwickeln.

  • Einerseits habe ich derzeit weder Darsteller noch Team.


    Andrerseits habe ich kühne Pläne in Bezug auf Drehorte.


    Wo soll ichein "Polieikommissiat hernehmen, eventuell eine Zeitungsredaktion, einen Raum fpr eine Seace der "Internationalen Esotherik-Gesellschaft,

    Eine elegante Bar- da verhandle ich bereits..

    Für Aussenaufnahmen - da gehe ich mist mit der Pana HC X1, der SONY AX 100 E oder der kleine Pana SD707 auf Motivsuche und speichere das dann für eine eventuelle Verwendung.

    Einen Raum für die Pathologie, wo die Leiche liegt, Eventuell jemandem mit einem Auto für Fahraufnahmen ?


    Einges wird gehen, auf das andere wird man verzichte. Vielleicht kommt was neue dazu


    Derzeit kaufe ich monatlich Requisiten - das geht ganz schön ins Geld.

    Aber - WENN wir drehen - ich betone WENN - dann wird es Sommer 2023 sein....


    mfg aus wien

    Alfred

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Bei den Drehorten musst Du überlegen, welche Örtlichkeiten sie doubeln könnten. Wir haben mal eine Büro-Szene in einem alten Gebäude der Stadt gedreht. Ein paar Fahndungsplakate und Karten an der Wand und schon war die Polizeistation fertig. Ist gut im Film rübergekommen.


    Eine Pathologie? Ein weiß gefliester Raum. Metzgerei oder Krankenhaus. Alter Keller. Das lässt sich schon organisieren. Die Leute sind hilfsbereiter als man meint. Du musst den Film den Leuten auch näher bringen und alle im Abspann erwähnen. Du hast ja eine Story.


    Dieses Büro ist Teil der Stadtverwaltung und ein historisches Gebäude. Mein Kumpel hat bei der Stadt nachgefragt. War kein Problem.


    Aber es ist schon viel wert, eine ausgereifte Story zu haben.


    Was ist denn mit der Filmcrew „Die weiße Rose“? Keinen Kontakt mehr?

  • Keinen Kontakt mehr?

    Keinen Kontakt mehr....

    Teilweise ist man auf mich scheinbar böse, weil ich keine 'Kopie des Films "nur fen enge Freunde zum Ansehen" aus der hand gegeben habe und zudem niemanden empfasngen wollte - aus Gründen der ansteckung. eine Darstellerin wurde inzwischen Mutter, ob sie überhaupt noch in Österreich 3wohnt weiss ich nicht, Ich habe zwei oder drei Zusagen., aber die liegen auch schon über ein Jahr zurück. Das Problem ist, daß der Film nicht wie geplant - aufgeführt werden konnte - und ich bin mir sicher - auch in den nächsten Jahren wird sich kein Kino mehr füllen lassen - viele Leute haben einfach Angst.

    Und ob es in 5 Jahren noch Kinos gibt (bz. auch mich) das ist mehr als fraglich.


    Es gab ZWEI oder vielelicht sogar DREI taktische Fehleinschätzungen.

    Da in meiner Jugend alle meine Filmprojekte an personellen und technischen Prioblemen scheiterten habe ich, als ich in Pension ging etschieden, daß ich eine Projekt mit (relativ) viel Aufwand starte, das ich einfach mit aller Konsequenz durchziehen werde - ohne Rücksicht auf Verluste. Manchmal habe ich geflucht - aber ich ghabe es durchgesetzt.


    Die erste Fehleinschätzung war, daß ich meinte, wenn ich mit enormer Technik beeindrucke, eher Darsteller bokomme, weil ich mich erinnere, wie beeindruckt ICH war als ichbeim Fernsehen mitmachen durfte und all die Scheinwerfer, die ARRI 16 mm Kamera, die Klappe und (beim 2. Film) den Blmp (Schallschutzkasten) sah. Es war alles sehr beeindruckend. Man wusste; Das ist für die EWIGKEIT - man war in gewisser Hinsicht "unsterblich" geworden

    Heute intressiert Darsteller weder die Technik, noch ein Internetforum. Das sind völlig andere Leute.

    Der zweite war, daß - nachdem ein Trailer zu sehen sein wird, mehr interessenten sich melden würden. Aber das war nicht der Fall. Es war schon beim ersten Film so - daß nur EIN Mitspieler über dieses Forum zu uns kam. Der brachte allerdings einen zweiten mit. Alle anderen waren Hausbewohner und ehemalige Arbeitkollegen, kamen also durch persönliche Kontakte zu uns. Ich bin an sich nicht wirklich kontaktfreudig, was ein Manko von mir darstellt.

    Ich habe lange nachgedacht warum ich diese Probelme habe, bis ich draufgekommen bin, daß dies ein ALLGEMEINES Problem beim Film ist. Die professionellen Produktionen werden durch GELD zusammengehalten und durch Konventionalstrafen, die Amateurproduktionen zumeist durch Klassenarbeiten von Schülern und Studenten....

    Dazu ist anzumerken das das Klima bei uns am Dreh ausgesprochen freundschaftlich und locker war - es wurde viel gelacht. Am Anfang fand ich, es wäre ZU viel, aber rasch hatte ich begriffen, daß die dabei verbrauchte Drehzeit eben einzurechnen ist, und habe es akzeptiert.


    Sie waren alle sehr motiviert - aber ist ist mir kaum gelungen, jemand von ihnen ins Forum zu locken...


    Ich werde- was ich bislang immer wieder vermieden habe, allmählich den Bereich "Darsteller und Mitarbeiter" füllen.

    Mal sehen..


    Lg Alfred

  • Mitunter läuft auch sehr viel über Facebook oder Instagram. Mein Kumpel der organisiert die ganzen Darsteller über Facebook. Und viele sind sehr interessiert daran, an Filmen mitzuwirken. Auch nur fürs eigene Portfolio und des Spaßes wegen. Nicht des Geldes wegen, weil die Projekte meines Kumpels eh No Budget (Trashfilme) sind. Wenn es mal Gage gab, dann an echten Schauspielern.


    Die Leute sind echt enthusiastisch. Obwohl mein Kumpel nur Trashfilme dreht und keine Drehbücher, Exposés oder Zusammenfassungen an Darsteller herausgibt. Diese Texte existieren größtenteils auch gar nicht.


    Meiner Meinung nach ist es garantiert möglich, Leute nur anhand der Story zu überzeugen und zu gewinnen.


    Ein Filmdreh ist natürlich (konsequente) Arbeit. Viele glauben dass alles nur spaßig ist. Den ganzen Aufwand dahinter, sehen viele gar nicht.


    Corona befindet sich im Rückzug, meine Meinung nach. Sich weiter zu verstecken, kann nicht der richtige Weg sein. Es muss weitergehen, wie es Schweden gezeigt hat. Ich trage auch nicht mehr so oft die Maske. Warum auch. Ich bin dreimal geimpft. Ein viertes Mal habe ich vorerst nicht vor.


    Noch ist das Alte Leben in vielen Bereichen nicht zurückgekehrt: Kinos, Schwimmbäder, Fitnessstudios,... Ich sehe es ja selbst. Manche Leute, die man sonst immer getroffen hat, fahren jetzt Fahrrad oder gehen Joggen.


    Hoffentlich ist der Corona-Spuk irgendwann mal vorbei.

  • Wenn es mal Gage gab, dann an echten Schauspielern.

    Also GAGE wird es bei mir mit SICHERHEIT NICHT geben


    Einerseits wird das zu teuer, dann ists auch kein Amateurfilm mehr.

    Und ich will nicht den Amateueren erklären müssen, warum die "Profis" Gege bekommen uns sie nicht.

    Obwohl mein Kumpel nur Trashfilme dreht und keine Drehbücher, Exposés oder Zusammenfassungen an Darsteller herausgibt. Diese Texte existieren größtenteils auch gar nicht.

    Ich gebe Texte stets nur szenenweise an jene heraus, die sie auch sprechen müssen

    Ein Mitglied der ersten Stunde hier wollte als aller erstes das Drehbuch sehen. Er bekkam es nicht, denn ich kann nicht sicher sein, daß er es dann für ein eigenes Projekt einsetzt.


    Bei der einstigen FErnsehproduktion wo ich als kleinstdarsteller gebucht war, konnte ich einen Blick ins sogenannte "Drehbuch" Es umfasste 2 DIN A 4 Seiten und es warnur das notwendigste vermerkt. Eigentlich nicht mal ein Exposee


    Mit facebook kann ich nichts anfangen. Es ist eine Ausfrageseit des Betreiber, wo man an Daten der Nutzer heranwill. Einer meiner Darsteller hat eine Seite für dei Gelbe Rose eingerichtet, aber ich konnte nicht sehen, daß das Erfolg gebracht hätte, ausser daß - wie im Inernet üblich - böse Bemerkungen geschrieben wurden. Ich bat, dann, diesen account zu löschen - und ich glaube, daß der Betreffende deshalb beleidigt ist. So ist das Leben


    Ein Filmdreh ist natürlich (konsequente) Arbeit. Viele glauben dass alles nur spaßig ist. Den ganzen Aufwand dahinter, sehen viele gar nicht.

    Wem sagst Du das.

    EIN Mitarbeiter , er hatte eine der Hauptrollen und half mir auch in anderen Belangen, empfand das alles als zu anstrengend und hat mir erklärt, für weitere Filme nicht zur Verfügung zu stehen. seitdem ist der Kontakt abgebrochen.


    Die anderen hatten nach eigenen Aussagen aber stets viel Spaß - Ich war da die Ausnahme, mir lief vor jedem Dreh der kalte Angstschweiss herunter, denn jeder Dreh brachte eine Herausforderung für mich.

    (Filmen bei Kerzenlicht, Mitternächtlicher Dreh in entlegener Gegen bei rauschendendem Donaukanal, Aufnahmen auf einem Boot mit Funkstrecke für den Ton, Aussenaufnahem mit vielen Straßengeräuschen und Kindergeschrei,unerwartete - plötzliche - Baustelle)

    Aber wir haben alles geschafft.

    Ich bin ein crhonischer Nörgler - aber prinzipiell bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.


    Es ist natürlich eine Herausforderung, Interessenten - so es welche gibt - klar zu machen, daß er keine Gage gibt, aber "Arbeit" verlangt wird.

    Das war in meiner Jugend anders, die Leute hatten Hobbiys, oft teure und anstrengende, heute haben sie kaum an irgendwas interesse. Irgendjemand muß ihnen eingeredet haben ihr Beruf wäre ihr Lebensinhalt.......

    Hoffentlich ist der Corona-Spuk irgendwann mal vorbei.

    IRGENDWAN sicher (wie Pandemien der vergangenen Jahrhunderte gezeigt haben)

    Ob wir das allerdings noch erleben - das ist eine andere Frage.

    Ich bin übrigens - obwohl die Impfungen wahrseinelich nicht wirken - 4 mal geimpft.


    Aber jett mach ich erstmal weiter...


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Die Schauspieler die Gage bekamen, waren quasi Aushängeschilder für die Filme. Zum Verständnis. Es waren/sind halt Trashfilme, die jedoch vermarktet werden. Die Streifen sind natürlich nicht jedermanns Sache. Muss man dabei sagen. Die Drehs sind aber ganz lustig und man lernt Leute kennen.


    Na ja, wenn einem was nicht geheuer ist, ist man halt vorsichtig. Das kann man nachvollziehen. Ich wollte erst auch nicht einen Facebook-Account. Da habe ich mich jahrelang gegen gewehrt, muss ich gestehen. Aber nachdem ein YouTube-Kanal mit dem Thema „Drehbuch“ sich auf Facebook verlagert hat, wo ich sehr daran interessiert bin, hab ich mir auch einen Facebook-Account zugelegt. Meine Sorgen waren im Grunde unberechtigt. Was Datenschutz und Sicherheit angeht, habe ich alles so eingestellt, wie es Profis empfehlen. Bis jetzt ist alles gut gelaufen. Trotzdem bin ich vorsichtig was das Veröffentlichen von Bildern angeht. Oder was man persönlich preisgibt. Das sollte man auch, finde ich.


    Sich aber ständig zu Sorgen, was passieren könnte, ist auch wieder verkehrt. Dazu ist das Leben zu kurz. Vieles spielt sich heute im Internet ab. So ist es nun mal. Dort trifft man Gleichgesinnte. Vor 30 Jahren war das noch undenkbar. Es ist nun mal nicht alles schlecht an moderne Technik.

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  • Ich habe heut eine allerersten schriftlichen Entwurf der Szenen 1 und 2 schriftlich fixier - Änderungsmöglichkeiten jeder Art sind vorhanden - ich bin ein großer Änderer...

    Auch die Namen sind noch nicht fix.

    Interessanterweise ist der Text der Szene 2 ausführlicher geworden als ich dachte. Ca 2 Minuten Sprechzeit. Vielleicht kommt noch was dazu. Aber immerhin- ein Anfang ist gemacht

    Mir ist übrigens ein Teil meiner "Entwicklungstechnik bei Drehbüchern erst heute klar geworden - und DESHALB passt alles andere am Schluss zusammen, was mir zu Beginn nicht passend erschein: Ich höre (auch wenn das lustig oder schizophren klingt;) ) meinen Charaktären zu.

    Aus ihren Texten (auch wenn sie von mir sind) ergeben sich oft Antworten auf offene Fragen. Wie kommt die Polizei an den Zeugen heran, der die Leiche gefunden hat, bzw wie verhindert er , daß er eine Aussage machen muß ? Alleinhier ist ein gewisses Potential.....

    Während ich Szene 2 als vorläufige Version eintippte (nach einer wesentlich kürzeren handschriftlichen Aufzeichnung) habe ich dieses Problem mal fürs erste gelöst, bzw einen ersten Lösungsansatz gefunden...der ausgebaut werden kann....


    LG aus Wien

    Alfred

  • Jeder hat vermutlich eine andere Herangehensweise. Man kann auch Stück für Stück seine Story zusammensetzen. Aber es ist von Vorteil, wenn man Anfang, Mitte und Ende schon kennt.


    Arbeitest Du denn auch mit einer Logline und so? Wenn man das fragen darf?

  • Arbeitest Du denn auch mit einer Logline und so? Wenn man das fragen darf?

    Nicht wirklich. Ich hab den Ausdruck gar nicht gekannt. Aber im Prinzip kann man die Geschichrte natürlich zusamenfasse, wobei ich das bei einem Krimi nicht für zielführend halte.

    Man kann auch Stück für Stück seine Story zusammensetzen. Aber es ist von Vorteil, wenn man Anfang, Mitte und Ende schon kennt.

    Ich habe - wie bereits beim ersten Film - das Schreiben des Exposé lange hinausgezögert, denn ich war mir nicht sicher, daß ich die Logik eines Krimi zustandebringe und auch nicht die anderen Ingredenzien, die man einsetzen kann oder muß. Es gibt sooo viele Macharten - und jede davon ist an gewisse Voraussetzungen gebund


    Da wäre beispielwseise jener Typus, wo eine extreme Masse an Verdächtigen auftritt, wo dann einer nache dem anderen wegstirbt. (Personalaufwand)

    oder jener der knallharte Aktionszenen bietet (nicht mein Geschmack)

    Jener, wo gleich mehrerer Verbrechen oder Verhaltensweisen aufgedeckt werden was falsche Fährten erzeugt (man wird sehen)

    Jene, die mit exotischem oder unheimlichen Flair den Zuschauer einlullen (schwierig - für mich nur ansatzweise machbar)

    jene wo Sein und Schein miteinander verschmelzen (liegt mir am meisten)

    Jene wo das Motiv lange zeit im dunkeln liegt (würde mir gefallen)

    Jene wo zahlreiche harmlose Personen verdächtig sind und dadurch den Zuschauer verwirren.

    Jene, die nur ein einem odere wenigen Schauplätzn spielen aber durch mehr oder weniger Raffinement dennoch faszinieren (Perry Mason/Oberinspektor Marek)

    Jene wo das Publikum den Verbrecher bereits ekennt, aber der Ermittler noch nicht (Inspector Columbo)

    Jene wo der Krimi nur Vorwand ist, um sich über zeitgeistige Unarten mit bissisgem Spott lustig zu machen (Erste 50 Folgen von Inspector Barnaby), Darstellung skurriler Typen und ein Bonmot oder subversives Statement nach dem anderen. Ironi und Zynismus.

    Irgendwann - faktisch wie aus heiterm Himmel stand die Schlusszene vor meinem geistigen Auge (derzeit gibt es bereits 3 Abarten, die aber miteinander verwandt sind und wo ich mir die aussuchen kann, welche leichter zu realisieren , bzw optisch wiksamer ist.


    Ab diesem Zeitpunkt war mir klar: DAS MACH ICH !


    Mehr wusst ich bis dahin noch nicht, hier erinnere ich mich immer wieder an Donna Leon, welche dereinst iregenwo sagte oder schrieb, daß sie, wenn sie einen Krimi beginnt, noch nicht weiß, wie er enden wird.


    Inzwischen steht prinzipiell der Beginn fest, wo die Leiche gefunden wird und wie sie beschaffen ist. Und überraschenderweise sind mir bei der Reinschrift schon die passenden Dialoge eingefall en- die vermutlich noch überarbeitet werden, eine Technik, die sich bei der "Gelben Rose" bereits bewährt hat, da nahm ich Änderungen oft noch während des Drehs vor....


    Ich bin mir noch nicht ganz wegen des motiv sicher, das fallen mir aber mehr Versionen ein als ich verwenden kann, vielleicht kombiniere ich

    Ein weiteres Problem in doppelter Hinsicht ist die Anzahl handelnder verdächtiger Personen (woher nehmen)

    und die Logik wie sie zueinander in Beziehung stehen, bzw wie die Ermittler auf sie stoßen.

    Hier gilt aber die alte Programmierer-Weisheit (und vermurlich eine fürs ganze Leben)

    Wenn du vor einem fast unlösbaren großem Problem stehst, dann zerlege es in viele kleine.


    Ich habe mir heut eine 'Ural Folge eines einst legendären Krimis (Oberinspector Marek) angesehen, mich trotz nur einem Schauplatz (Polizeikommissiarat) bestens unterhalten und eine Menge gelernt. IMO wesentlich besser als sie Perry Mason Serie, die ähnlich aufgebaut ist . Man merkt der Serie an, daß sie schon 50 Jahre alt ist - was aber einerseits den Reiz ausmacht und andrerseits andere Techniken des Vernehmens darstellt - Hier gibts teilweise Anregungen...





    Beispielsweise nähere ich mich kritisch der Frage, ob ich in meinem Alter den Chefinspektor (in Östereich gibts keinen Kommissar !!) spielen kann (in diesem Fall müsste ich die Kameraführung aufgeben, was mir Kopfzerbrechen bereitet.) Vorläufiges Fazit: Die Rolle wird für mich geschrieben und ich werde sie VERMUTLICH spielen. Findet sich ein super-geeigneter Darsteller. der meinen Vorstellungen besser entspricht (die Besschreibung einzelner Charaktäre folgt im entsprechenden Teil in einigen Wochen)

    werde ich Diesen einsetzen. Man darf hier nicht vergessen, daß hier der Zeitaufwand recht groß ist. Ebenso wird ein junger Assistent gesucht - nach Vorbild des Inspector Barnaby


    Man merkt: Ich bin schon mitten im Schaffenstaumel. Die ideen suche ich derzeit nicht - sie fliegen mir zu.

    Ob ich alle verwerten kann und werde ist eine andere Frage.


    Gute Nacht...

    ähhh guten Morgen...


    Alfred






    Da gibt es noch viel mehr - und natürlich Mischformen

  • Das klingt zugegeben sehr interessant.


    Ja, wenn die Geschichte immer klarer wird, ergibt sich alles andere von selbst. Dann fügen sich die Szenen wie ein Puzzle.


    Siedelst Du diesen Krimi in der heutigen Zeit an? Sprich modern mit Smartphone und Social Media?


    Als Beispiel nenne ich mal Columbo. Die Serie ist ihrem Motto ja auch treu geblieben. Aber die späteren Folgen sind quasi auch mit der Zeit gegangen.

  • Siedelst Du diesen Krimi in der heutigen Zeit an? Sprich modern mit Smartphone und Social Media?

    Ja.

    Wobeei ich mit immer über einiges Klarheit verschaffen muß, beispielsweise ob auf Polizeikommissariaren noch Fixnetz telefone stehen - oder ob alles schon auf smartphone umgestellt ist.


    Hätte ich auch nur ansatzweise mit dem Gedanken gespielt, den Krimi 30 oder 40 Jahre früher anzusiedeln, so haben mich die Serien von "Perry Mason" und "Inspektor Marek" wachgerüttelt. Vor allem die ersten SW Folgen von Perry Mason, machen aus meiner Sicht einen geradezu dilettantischen und billigen Eindruck, der von jeder heutigen Amateuproduktion übertroffen wird. Der Inspektor Marek (heute eine Legende mit nur 7 abendfüllenden Folgen) ist auch antiquiert, allerdings ist es gelungen, mit nur 2 Verdächtigen Spannung aufzubauen, abwohl man wusste, daß einer der beiden schuldig sein musste. Interessant dann die IMO überraschende Lösung. Auch interessant die damaligen Verhörmethoden, die sich von jenen Barnabys und auch den Komissaren von Edgar Wallave stark unterscheiden. Das wiener Kolorit von damals ist gut getroffen, wenngelich mit nicht bewusst war WIE stark sich das Feeling der Menschen geändert hat.


    Was die Serie mit meinen Filme verbindet, ist der Schwerpunkt auf ausführlichen Texten und wenig Action. Ob ich da noch im Trend der Zeit liege ist eher fraglich, aber darüber muß ich mich hinwegsetzen. Jede Machart hat ihr spezifisches Publikum. Das meine ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Internet zu finden.


    Heute sind zwei Requisiten eingetroffen und ich schreibe den Entwurf der dritten Szene.


    mfg aus Wien

    Alfred

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  • Bei uns in der Firma, ich bin aber nicht bei der Polizei beschäftigt, sind vor etwa 6 bis 7 Jahre praktisch alle Festnetztelefone, außer bei den Leitern und deren Sekretärinnen ziemlich ruckartig verschwunden. Diese Nummer sind aber auch auf deren Handys weitergeleitet. Aus Sicherheitsgründen könnte ich mir vorstellen, dass es bei der Polizei noch Festnetzanschlüsse gibt.


    vg Ian

  • außer bei den Leitern und deren Sekretärinnen

    Danke Jan.


    Der Chefinspektor Leitner (Name ist noch nicht fix) ist ja ein "Leiter"


    Es muß ja nicht alles absolut realistisch sein, aber wir wollen elementare Fehler vermeiden.

    Ursprünglich hatte ich gedacht, wir werden einen "Kommissar" die Untersuchung leiten lassen

    In England ist CHEFINSPEKTOR Bernaby der Boss

    Sowas haben wir hier nicht - dachte ich

    Aber im Gegenteil: es gibt bei uns einen Chefinspektor - aber keinen Kommissar.


    Quote

    Entgegen einer teilweise auch durch TV-Serien verbreiteten Meinung gibt es keine „Kommissare“ (Kommissar = ein Dienstgrad der deutschen Polizei) in Österreich.

    Andrerseits gabs hier eine Fernsehreie mit "Kommissar Trautmann"

    Also dürfte ich mich das auch trauen, weil wir ja den Film in einem "virtuellen " Wien ansiedeln

    Aber andrerseits möchte ich nicht mutwillig Fehler machen.......

    mfg aus Wien

    Alfred

  • Es ist sehr heiss - und das macht mich müde. Vielleicht schreibe ich da auch ein bisschen unkoordiniert - aber das lösst sich dann korrigieren. Dennoch schreibe ich - ich hab nun schon einige Leitlinien zu handelnden Personen - und Schauplätzen - gefunden. Teilweise bekommen die eine Aufgabe, Teilweise sind sie dazu da die Zuscheuer (und den Chefinspektor ?) in die Irre zu führen. Diese "Dummies" sind eine Alternativtechnik zu jener, wo während der Handlung ein Charakte nach dem andern stirbt, sobald man meint in diesem "Verdächtigen" den Schuldigen gefunden zu haben... Man wird sehen....


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Bei uns ist es wieder auf knapp unter 30 Grad. Gott sei Dank. Die nächsten Tage bleibt es zwischen 22 und 29 Grad. Du müsstest morgens einen kleinen Spaziergang machen, wenn es noch angenehm ist. Um Dich etwas fit zu halten.


    Wirst Du denn irgendwann mal etwas von der Geschichte verraten? Kurzen Klappentext?

  • Das wird noch eine Weile dauern. Bis ich den Inhalt selber kenn. Derzeit gib ed lediglich einige Schnippsel. einig sind als Entwurf geschrieben - einige sin lediglich in meinem Kopft. einige der handelnden Personen schweben vor meinem geistigen Auge, ohne daß ich genau weiß was ich mit ihnen anfangen soll....

    Andrerseit kommen mir immer wieder Ideen, warum das bei X so ist und wie dax zu Y passen könnte.

    Ich fürchte, ich habe hier ein Labyrinth gebastelt aus dem ich selber nur schwer wieder raus kann.

    Andrerseit hat sich die von mit verwendete Technik schon beim ersten Film bewährt.

    Und sie ist (leider) notwendig, weil nur sie es ermöglicht Szenenkomplex zu ergänzen, zu ändern , neu einzufügen oder zu entfernen.

    Nach genau diesem System funktioniert übrigens das Internet. Und genau aus dem selben Grund ist es so beschaffen:

    Es muß nämlich in der Lage sein, sich allen nur denkbaren Imponderabilien anzupassen und in jedem Fall klaglos zu funktionieren..


    Und als kleinen Appetithapen habe ich Dir der Ersentwurf ( der sich noch radikal ändern kann) der Szene 3 übermittelt - und ich erwarrte absolute Diskretion....

    Hier siehtst Du ein wenig wie ich Arbeite. In dieser Szene sind die ersten Wechen gestellt um an weitere Personen und Schauplätze heranzukommen.

    Ausserdem werden hier bereits die Eigenheiten der beiden Ermittler angedeutet.:

    Der Assistent, jung, nett und unerfahren, Der Chefinspektor, bestens gekleidet ein wenig ironisch, sarkrastisch ,zynisch, uberlegen, pragmatisch - und nicht immer Vorschriftenkonform.

    Letzeres sind Privilegien, die er sich auf Grund vergangener Erfolge bei sogenannten unlösbaren Fällen erworben hat - oder sich einfach herausnimmt.....


    mfg aus Wien

    Alfred

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