Beiträge von Ian

    Bei meinen (kurzen) Dokus sind die Drehtermine praktisch immer am Wochenende angesetzt. Für die Abarbeitung des "Drehbuches" benötige ich 2 bis 3 Termine. Unter der Woche bzw. am restlichen Wochenende wird geschnitten. Der Nachdreh (Stichwort Fehlerbehebung) entsteht schon während der Haupttermine und der letzte eine Woche danach. Eventuelle Einfälle in der Produktionszeit werden auch an diesen Terminen abgewickelt. Das sind aber nur Kleinigkeiten.

    Mit einem Team ist das Einhalten der Termine selbstverständlich nicht so einfach. Wenn der Dreh mehrere Monate dauert ist esvermutlich schwierig die Leute bei Laune zu halten.

    Die Planung, von der Idee bis zum Drehbeginn, dauert bei mir sehr lange und beinhaltet immer einige Fototermine am Aufnahmeort. In dieser Zeit werden die meisten Themen aus den verschiedensten Gründen ad acta gelegt.

    Bei Funkmikrofonen ist zu beachten, dass es eine gewisse Latenzzeit gibt. Habe mir auch den Rode Newsshooter angesehen, insbesondere da er Phantomspeisung bietet und normalen Akkus und Sony Akkus betrieben werden kann. Leider war er in der letzten Zeit in meinem bevorzugten Musikgeschäft nicht lagernd.

    Guten Morgen, die Webseite ist zwar öffentlich aber vermutlich betrachten sie nur wenige "Eingeweihte". Vielleicht könntest du doch ein paar von Lucas Aufnahmen hineinstellen. Die Bilder deiner "Arztpraxis" sind sehr beeindruckend.


    Einen schönen Montag - Ian

    Liebes Team,


    auf die Filmaufnahmen bei Nacht bin ich gespannt. Immer wenn ich bis jetzt eine Nachtaufnahme gebraucht habe, habe ich sie (auf meine Art) als "Amerikanische Nacht" aufgenommen. Tageslichtaufnahme (auf Lichtquellen und Schatten aufpassen), im Schnitt abgedunkelt, Sättigung fast ganz raus und etwas blaugefärbt (ganz wenig, subtil, muss nicht sein).


    vg Ian

    Guten Morgen!


    Mein bester Freund ist das Stativ das am Boden steht. Freihandaufnahmen gelingen mir so selten, dass ich danach selbst überrascht bin. Und die bewegte Kamera wird (fast) jedesmal zum Desaster. Die Fehler sind vielfältig. Beim vorletzten Mal war die ganze Aufnahme leicht unscharf. Eine Woche später (gestern) eine Wiederholung . Schärfe passt aber eine unerträgliche Unruhe und ein paar Wackler sind drinnen.


    Allerding habe ich kein Steadycam oder Gimbal sondern das Ganze läuft freihändig bzw. Kamera ist am Fotostativ montiert, die Mittelsäule soweit ausgezogen, dass ich den Auszug zwischen Stativbeinen und Kopf mit der Hand fassen kann und somit durch das Stativgewicht die Stabilisierung herbeiführe (hat früher mit DV-Kameras funktioniert - inzwischen Wackle ich auch damit). Meine Kollegen erzielen ruhige Freihandaufnahmen - es ist deprimierend.


    Lieber Alfred, bitte berichte von deinen Erfahrungen mit und ohne Stabilisierungshilfen.


    vg - Ian

    Applaus für den ersten Drehtag. Wegen der Patzer, es gibt nichts ohne Fehler. Nachher ärgern ist sinnlos und für das nächste Mal hat man etwas dazugelernt (und macht neue Patzer). Anhand der Szenefotos glaubt man, ihr habt bei einem Arzt gedreht.


    Sollten die Patzer bildlicher Art sein und die "Praxis" ist noch aufgebaut könnte man ein paar Nahe (etwa Kugelspiel, aufgeschlagene Mappe...) machen und mit diesen den fehlerhaften Teil kaschieren. Der O-Ton läuft weiter. Ich mache fast immer schon vor Ort schon die Aufnahmen. Meistens brauche ich sie um einen "springenden" Schnitt (etwa gleiche Einstellungsgröße) zu kaschieren.


    vg Ian

    Guten Morgen!


    Danke für den ersten kurzen Bericht. Das Szenenfoto sieht authentisch "medizinisch" aus, die Schauspieler und die Ausstattung. Gut ausgeleuchtet. Toll, so etwas in der Wohnung um umzusetzen. Die erste Sichtung des Materials ist sicher spannend. Umso mehr Drehtage, umso mehr wird es zur Routine werden.


    vg Ian

    Guten Morgen!


    Heute wird es ernst für euch. Nochmals viel Glück und wenn es geht danach einen kleinen Zwischenbericht und ein paar Standfotos wie es war.


    toi toi toi - Ian

    Liebes Team!


    Meine Daumen zeigen beide für euch nach oben. Viel Glück und noch mehr viel Spaß bei den Dreharbeiten.


    Viele Grüße - Ian


    PS bitte vergesst ein Making-Of und ein paar Standfotos nicht.

    Jaja, das ist der Fluch der großen Sensoren, Mit einer Videokamera ist mehr oder weniger alles scharf. Habt ihr auch Versuche mit der Videokamera gemacht? mft-Objektive erreichen die volle Qualität schon bei offener Blende. Durch den kleineren Sensor gibt es aber weniger Freistellungspotential als bei Vollformat.


    Mit dem Abblenden braucht ihr auch immer mehr Licht, Die Leuchten habt ihr ja schon aber trotzdem, eine Blende weniger ist jeweils eine Halbierung und da ist Kunstlicht schnell am Ende.

    In diesem Fall geht es ja um das Ausgabeformat, nicht das Aufzeichnungsformat. Für die Aufzeichnung würde ich die höchst mögliche Qualität wählen. Sollte man sich zwischen Auflösung und Framerate entscheiden müssen, hallte ich die höhere Framerate für das wichtigere. Das ist aber Ansichtssache und wird immer wieder diskutiert. Was ich bis jetzt gesehen habe sieht UHD heruntergerechnet auf FHD ausgezeichnet aus. Und wie schon oben beschrieben, FHD kann sich (fast) jeder ansehen. Ein Film der aus technischen Problemen nicht angesehen werden kann ist schon halb durchgefallen.


    Ich drücke euch die Daumen und bin auf die ersten Ergebnisse gespannt - Ian


    PS Planung ist extrem wichtig und macht teilweise auch Spaß aber endlose Besprechungen töten alles ab. Wenn ich nicht mehr weiterweiß bilde ich einen Arbeitskreis. Wie bei mir im Büro. Bringt nix, aber da bekomme ich dafür bezahlt.