Beiträge von Administrator

    Wir haben inzwischen eine weiter Szene gedreht und zwar in einem wunderschönen Heurigengarten in Neustift am Walde.

    Sie ersetzt die Szene "Im Kaffehaus"

    Sie war von Anbeginn nicht fixiert

    Kaffehaus war mein erster Gedanke, dann Beisl oder Heuriger - wobei ich "im Freien" den Vorzug gegeben habe.

    Allerdings kann man das im Amateurbereich nicht wirklich festlegen, da wetterabhängig, Wenn man . was schwierig genug ist - die gesmate nötige Crew beisammen hat, dann will man nicht wegen Schlechtwetter absagen, notabene dann ncit, wenn der nächste mögliche Termin in ein paar Wochen wäre.

    Fur den Drehtag war Regen angesagt - allerdings nur vormittag. Ich bin die gesamte Nacht wach gewesen und habe stündlich die letzte Prognose verfolgt.

    Es hiss, da0 es ab etwa 10 Uhr vormittag nicht mehr regnen würde - und das hat sich fast auf die Minute genau bewahrheitet.

    Wir haben die Bänke und Tische getrickent und etwa ab 12.30 zu drehen begonnen - bis am späten Nachmittag.

    Die derzeitige Spieldauer des Filmes beläuft sich nun auf etwa 43 Minuten.


    Der nächste Dreh wird im Frühjahr stattfinden, von ein paar kleinen ergänzungen und Experimenten abgesehen,

    Inzwischen suche ich noch nach den einen Darsteller, der die "graue Eminenz" spielen soll (einen eleganten, beinahe sympathischen leicht ironischen Mafiaboß)

    Das wird sich hier übers Forum - wie es derzeitaussieht aber nicht realisieren lassen - aber ich habe noch etwa 11 Monate Zeit, diese ZSzenen sind die letzen und für Spätsommer /Herbst 2019 geplant,.


    Inzwischen überlege ich ob ich Musik zum Film will oder nicht

    Ich "drucke" Tageszeitungen mit boshaften Überschriften und ich verfeinere teile des Drehbuchs, das immer schlüssiger und perfekter wird, abdrerseits den Film aber auch "farbiger" und schlüssiger macht......


    mfg aus Wien

    Alfred

    Farbe muß nicht immer "naturgetreu" sein - ein bisschen darf man schon nachhelfen um gewisse Stimmungen zu erzeugen-

    Da gibt es verschiedene Wege. Beispielsweise das so gern angewandte "Color Grading"

    Wenn man es wohldosiert einsetzt, dann wird man auch mit 8 Bit Codec kaum mit dem von vielen gefürchteten "Banding" konfrontiert werden , oder aber nur so minimal, daß allenfalls der Cutter es bemerkt, weil das Publikum (hoffentlich) auf den Inhalt des Filmes fixiert ist.

    Sollte ich eines Tages zur Überzeugung kommen, daß 10 Bit erforderlich sind (und das wird der Fall sein , wenn ich beginne mit Greenscreen zu arbeiten.


    Was aber - vo allem im Internet an "Color-Grading " an Beispielen gezeigt wird ist teilweise furchterregend.

    Als wolle man mit Gewalt die Farbqualität der Videoa an alte Verblasste oder stark gealtertes Filmmateriel angleichen.

    Irgendwie erinnert imich das auch an die Produkte, die Amateuere mit Desktop Publishing-Programmen produzierten: Jeder Schriftart, Darstellungsart und Farbe sowie jeder noch so abstruse Farbeffekt wurde verwendet.


    Ich persönich setze die bewusste Verfärbung nur selten und in Notfällen ein, ziehe aber ansonsten eine gezielte Beleuchtung vor /so möglich)

    oder aber eine speziell gesetzte Farbtemperatur. Das Einstellen "korrekten" Weissabgleichs führt oft zu sterilen Studiofarben. So wird meine Wohnzimmerwand dann weiss dargestellt (was sie ja auch ist) , aber der Vergleich zeigt, daß sie in der Natur auch bei Tag einen leichten Gelbstich aufweist. Das kann man schon bei der Aufnahme im wesentlichen hinbiegen.


    Anders muß ich verfahren, wenn ich über Stunden an einer Szene arbeite, die dann nur wenige Minuten dauert, und ich möchte das verschleidern, die allmählich ins gelblich wechselnde Spätnachmittagssonne muß dann regelmäßig kontrolliert werden und die Winstellung berichtig. Völlig anngleich kann man das dann in der Tat nur in der Postproduktion am Schnittplatz....

    Wenn der Dreh mehrere Monate dauert ist esvermutlich schwierig die Leute bei Laune zu halten.

    Das ist Momentan nicht das Problem. Der einzige, der gelegentlich bei Laune gehalten werden muß bin ich.

    Das liegt daran, daß ich das Konzept so entwickelt habe, daß die meisten nur EINEN oder ZWEI Drehtermine zu absolvieren haben. Ausnahmen sind die beiden Hauptdarsteller - und die wussten, worauf sie sich einlassen. Die Regieassistenz ist natürlich auch jedesmal dabei, allerdings in wechselnder Besetzung.


    Die Drehtermine sind nur schwer am Wochenende einzuteilen, da einigge der Darsteller - eigentlich die meisten - Diensträder haben. Da müssen dan Dienste getauscht werden oder Urlaubstage genommen. Die Moral ist in dieser Hinsicht bis jetzt sehr gut.

    EIN Aspekt dabei ist (manch einer fand das lächerlich) daß ich versuche den Mitspielern das Flair von "Film" zu übermitteln. Dieses "Festhalten für die Ewigkeit"

    Ein Darsteller, der Ausschnitte meines Films "Locationsuche unter versichedenen Lichtbedingungen" geshen hat, hat das begeistert so formuliert.

    Das ist alles technisch so perfekt - jetzt können nur WIR den Film verderben

    Es ist natürlich nicht perfekt, aber nachdem ich mit ein paar Kriminalfilme aus der Vergangenheit angesehen habe habe ich über meinen Film - andem ich etliches auszusetzen habe - plötzlich gesagt: SOOO schlecht ist der eigentlich gar nicht.

    Für die Vorbereitung habe ich mir auch einige Monate Zeit gelassen - und die "Winterpause" wird dazu genutzt um kleinere Probleme zu lösrn und Verfeinerungen am Konzept vorzunehmen.

    Beispielsweise hab ich begonne mir geeignete GEMAFREIE Musik anzuhören. Kaum etwas hat mir gefallen - Vermutlich ist sie ja deshalb GEMAFREI, aber sobald man sie für einen Film einsetzt gibt es dann "Speziallizenzen" die extrem teuer sind. Eigentlich ist es ja gleichgültig, wer das Geld schluckt.

    Ich habe mir ferner angesehen wo in den Filmen Musik eingesetzt wird (als "Kinobesucher" nimmt man das ja nur unbewusst wahr)

    Zumeist ist es an Stellen wo nicht gesprochen wird. Solche Szenen kommem derzeit bei mir gar nicht vor. Die kann man natürlich ergänzend einfügen, das ist kein Problem. Aber man muß dann schaun, welche Fassung dem Film besser gerecht wird.

    Aber letztlich sind wir doch nur Amateure...

    Mir fehlt übrigens noch EIN Darsteller. Ursprünglich eine unbedeutende Rolle mit ein oder 2 Sätzen, braucht er nun 2 Drehtage ,, einer davon sehr kurz.

    Aber hier ist mir wichtig, daß der Typ gut getroffen wird; Ein eleganter Herr zwischen 40 und 60 (das Alter ist sekundär wenn der Typ stimmt)

    Ein Herr mit angenehmer Stimme, leicht ironisch überlegen (z. B John Stted in "Schirm Scharm und Melone" schlank, elegant undsanft ironisch.

    Er wird sozusagen "den Knoten lösen" und auch den Schlußsatz sprechen.

    Aber das kommt auch im Drehplan ganz am Schluß. Die se Szene ist noch nicht geschrieben, eintelne Sätze indes stehen schon fest.

    Hier folge ich meinem Lieblingskomponisten Wolfgang Amadeus Mozart, der auf die Frage, ob er ein gewisses Konzert schon komponiert habe, geantwortet hat;

    "Komponiert habe ich es schon . nur aufgeschrieben noch nicht"


    LG

    Alfred

    Aber natürlich gibt es beim Film IMMER unvorhergesehene Probleme.

    ....... dabei wär für das Projekt eingentlich nur ein kleiner Zeitaufwand nötwendig. Schau ma mal :-)


    lg, Christoph

    Das ist natürlich eine fatale Fehleinschätzung, die zweierlei Ursachen hat:


    Auch wenn ich es so deklariert hatte, habe ich nie geplant einen "Kurzfilm" im eigentlichen Sinne (10-20 Minuten) zu drehen.

    Es sollten schon mindestens 30- 40 Minuten sein - idealerweise mehr

    Aber da ich von allen Seiten gesagt bekam sowas sei für einen "Anfänger" ein Paar Schuhnummern zu groß habe ich diesen Wunsch kaum je geäussert und auch mir selbst gegenüber war ich äusserst kritisch.

    Das ursprümglich recht einfache Drehbuch erfuhr während der Zeit der Darstellersuche und sogar bis zuletzt einige Umarbeitungen, Verfeinerungen und Erweiterungen, teilweise auch auf die zur Verfügung stehenden Darsteller zugeschnitten.

    Ich habe mit dazu etliche Unterhaltungs- lamau- und Kriminalfilme angesehen und die "Strickmuster" analysiert (Ich plane weder ein "Filmkunstwerk" noch einen "sozialkritischen" Film über das Leid der welt, sondern einen "Allerweltsfilm" der beim Publikum gut ankommt, wobei ich auf eine gewisse boshafte Sichtweise der Welt, einen Hauch von kabarettistischer Überzeichnung und eine minimale Prise an Spannung setze. Die Einordnung ist schwierig, "Parodie auf unsere Zeit§ ist vermutlich nciht ganz daneben.

    Waren wir bislang erfolgreich ?

    Jein.

    Zum einen gab es etliche Terminausfälle wegen Krankheiten und zu Beginn waren enorme Wartezeiten auf den nächsten Dreh, weil der Aufbau der Szenerie im "Studio" langwierig (für meine Verhältnisse teuer) und das Beschaffen von passenden Requisiten - das meiste kam aus dem Ausland - problematisch war.

    Ich hatte inzwischen Blut gerochen und gesehen, daß wir, um meine Ansprüche nur EINIGERMASSEN zu befriedigen, jeweils länger brauchen würden als geplant.

    In den teilweise wochenlangen Wartezeiten machte ich - teilweise mit Christoph als Assistenten - zahlreiche Beleuchtungsproben.

    Wir haben 3 von den 4 geplanten "Hauptblöcken im Kasten und auch einiege kleinere Zwischenszenen.

    Das Problem ist, daß sich inzwischen aus den "Zwischenszenen" teilweise ebenfalls Hauptszenen entwickelt haben, sodaß an ein Drehem von 2 oder 3 Kleinszenen an einem Tag (mit verschiedenen Schauplätzen) ohnedies nicht zu denken ist. (Das war vermutlich schon von Beginn an eine Illusion von mir - etwas, das ich mir eingeredet habe um mir Mut zu machen.)

    Dadurch, daß ich die "schwierigen" Szenen ZUERST drehen wollte, habe ich nun das Problem, daß ich mich um die Reihenfolge der Szenen kümmern muß. Es ist unmöglich eine Herbstszene zu drehen wenn alles andere bei vollem grünen Laub spielt. So muß ich aufs Frühjahr warten.

    An sich ist die "Ausbeute" bislang ja nicht schlecht. Wir haben ca 43 Miuten fertig geschnittenes Material im Kasten...

    Ohne mich festlegen zu wollen, werden wir MINDESTENS an die 70 Minuten kommen

    Ich beobachte kritisch, ob die Szenen zu lang sind. Persönlich langweile ich mich nicht. Es wird nicht mehr gesprochen (aber ebensoviel) wie in üblichen Kinofilmen oder Fernsehserien.


    Wer natürlich einen rasanten Schnitt, Action und Spezialeffekte wie "Laserschwerter" etc Wert legt, der ist bei mir nicht gut aufgehoben.

    Was mich bedrückt, ist, daß wir nächstes Jahr wesentlich mehr Drehtermine (aber kürzere Szenen) vor uns haben, als heuer.


    Das sind eben Probleme des Amateurfilms.,


    Um mir Mut zu machen, habe ich über die Probleme anderer Filmproduktionen nachgelesen, angefangen von

    "von Winde verweht" über "Münchhausen" oder "Fitzcarraldo" etc etc.....


    Das ist der reine Horror.


    Nachdrehen von nicht optimalen Szenen ist im Amateurbereich fast unmöglich, vor allem dann wenn die Dekorationen abgebaut wurden und der Platz für die nächsten Szenen hergerichtet werden musste.

    Es gibt immer wieder Tricks - aber ein flaues Gefühl bleibt allemal

    Hilfreich war hier das Ansehen alter Filme, Da war manches so, daß ich sagte: Das hätte nochmal gedreht werden müssen !!


    Der Ehrlichkeit halber sei aber gesagt, daß ich diese Filme derzeit ansege wie ein Cutter - dem nur wenig entgeht.

    Es ist auch bei meinen eigenen Einstellungen so, daß ich die meisten Fehler erst nach mehrfachem Ansehen bemerke

    Dann aber sind sie wie ein glühender Stahl in einer Wunde.


    Ich sehe mir manche Szenenfolgen 50-60 und mehrmal an. Da wird am Ton ausgebessert, und die Farben der einzelenen Szenen aufeinander abgestimmt.


    Und das ist dann. so als ob man auf einer Parti das gesamte kalte und Warme Buffet nebst etlicher Weiner durchgekostet kätte:

    Es wird einem speiübel - aber das geht wieder vorbei....


    mfg aus Wien


    Alfred


    Nachtrag:

    Ich habe mir soeben die Aufnahmen von Samstag auf meinem Fernseher (Full HD) angesehen

    Der Fernseher liefert ein angenehmeres Bild als mein kalibirerter 4 K Monikor

    Er überspielt kleinere Schwächen und das Hintergrundrauschen durch den Wind ist wesentlich schwächer wahrnehmbar als mit Kopfhörer, welcher sehr analytisch klingt.


    Lg

    Alfred

    Der Titel dieses Threads passt ja längst nicht mehr - "Aktuelle Drehternine" und Fortschritsberichte "Gelbe Rose" wäre vielleicht abgebrachter


    Am 21. September habe ich stündlich den Wetterbericht verfolgt, denn es war eine Aussenaufnahme bei einem bekannten Wiener Heurigen geplant, einen der schönsten von Wien. Und es war für heuer die letzte Chance. Man war so nett mit auch einen Innenplatz fpr den Fall, daß es regnet zuzusagen,

    Ersteres ist leichter zu bewältigen (glaubte ich) weil ich mit dem Licht besser zurechtkäme. Im Innenraum ohne Scheinwerfer (ich hätte mich nicht getraut welche einzusetzen, ist zwar mit meinen Objektiven von Sigma (14 mm - 1;1,8 und 24 mm - 1; 1,4) möglich. Leider haben die aber keinen Stabilisatur, und somit ist ein Stativ unverzichtbar (Sachtler ACE) Im Freien hat man doch mehr Optionen.

    Die Wettervorhersage versprach einen trockenen Nacmittag - und die Prognose war richtig. Ich hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan und jden Grossen Regen in verfolgt. er stoppte erst 3 Stunden vor Drehbeginn. . Danach hatte ich das Problem mit dem Wind.

    Daß ich den Rode Blimp einsetzen würde war klar, ober nun: mit oder ohne "Dead Wombat" ? Ich hatte Angst vor einem Höhenverlust (der sich bestätigte) setzt das Fell aber dennoch ein (es ist trotz seines Namens aus Kunstfasern !!!)

    Was blieb, war das rauschen des Windesm das im Gegensazu zu den "Ploppgeräuschen nicht unterdrückt wurde. Aber die Edius Schnittsoftware zauberte dank ihrer Filter einen kristllklaren klang, wo sich die Sprach perfekt von Wind abhob. Zuerst waren wegen des Wetters keine Gäste im Garten des Lokals, was sich aber bald änderte und mir zahlreiche Nebengeräusche bescherte, die mich an den Rand des Wahnsinns brachten, aber am Film ehr als Atmom denn als Störung wirkten.

    Das Team war geduldig und harrte stundenkang bei feuchter Kälte aus.

    Ich habe die Szenen heute geschnitten unf grob farblich abgeglichen (von Clog 3)

    Die abgeschlossene Szenenfolge dauert 5 Minuten und 30 Sekunde.

    Ich danke allen, die beteiligt waren


    Die nächsten Termine sind kommender Samstag und Sonntag.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wie ich sehe bin ich mit den Beiträgen zu diesem Bereich in Verzug und ausserdem nicht mehr aktuell.


    Ich beginne mit einer Aktualisierung;


    In Rahmene der monatelangen Vorarbeiten konnte ich einige Erfahrungen sammeln, die zu gewissen Verfeinerungen geführt haben.


    Die Vielleicht wichtigste davon ist, daß ich mich im letzen Momant - nachdem ich einige eindrucksvolle Beispiele gesehen hatte - dazu entschlossen habe , den Film iim Breitwandformat zu realisieren, also etwa 21;9 oder 2,39;1 bzw 2,35:1 (entspricht in etwa den Breiten von Cinemascope und ähnlichen Breitwandformaten.

    Genau genommen lege ich das Projekt mit 3840:1620 Piseln an.

    Die Aufnahmen entstehen zwar im Format 3840:2160, es wird aber ein Streifen oben und unten beim Schnitt abgeschnitten

    In der Vergangenheit wurden gelegentlich auch im professionellen analogen Kinobereich ähnliche Techniken angewandt, man baute in die Filmkamereas Masken ein und entfernte die entstehenden schwarzen Balken dann im Kopierwerk.

    Dies Lösung war erheblich billiger als das Arbeiten mit anamorphotischen Linsen und vermied zudem deren systemberdingte Abbildungseigenarten bzw. Fehler


    Zu meiner Freude entdeckte ich in der Canon C200 die Moglichkeit, das Breitwandformat mittels zweier Grenzlinien zu markieren.

    ZUerst war ich unglückich, daß hier nicht gleich schwarze Balken angezeigt wurden, weil es doch einr gewissen umgewöhnung und Konzentration bedarf, im Sucher Dinge zu sehen, die dann gar nicht am Film sind.

    Später bin ich dann auf die Vorzüge dieser Technik gestoßen, man kann genau kontrollieren wie weit ein Mikrofon ins Bild ragt, wohl wissend, daß es sich im unsichtbaren Balkenbereich befindet, Zudem ist der Bildausschnitt dann beim Schnitt nich geringfügig justierbar... etc etc.


    Entgegen den meist empfohlenen Techniken, wo Schablonen im Schnittprogramm eingesrzt werden. lrhr ich mrin Projekt bereits in der richtigen Größe an. Zwar sind die eingelesensn Szenen noch 3849:2160 Pixel groß - verwendert werden aber nur 3840:1620

    Der Unterschied liegt darin, daß beim Export nicht jedesmal die schwarzen Balken mitgerechnet werden müssen. Das spart Rechenleistung und Zeit


    Ich konnte einige Minute des inzwischen begonnenen Filmprojekts auf einer Kinoleinwand in Breitwand sehen,

    Da keine UHD Projektion möglich war musste ich den Film zu diesem Zweck auf FULL HD anfertigen (1920 mal 810 im konkreten Fall)

    Ich war irgendwie enttäscht, daß ich nur eine eingeschränkte Qualität zu sehen bekommen würde.


    Die erwartete Enttäuschung löste sich in Luft auf, als ich das Ergebnis sah: ULTRASCHARF und SUPERHELL

    Das Ergebnis war weitaus besser als daheim am Schnittcomputer


    Später habe ich dan herausgefunden, da man mit 2 K (= in etwa vergleichbar mit Full HD) Leinwände mit bis über 15 b Breite ausleuchten könne

    (Das ist in etwa die Bildbreite des Wiener Gartenbau Kinos, die heutigen kleineren Kinosäle verfügen über Leinwandbreiten von ca 5- 10 Meter


    Wir sind also im grünen Bereich


    mit freundlichen Grüßen aus Wien

    Alfred

    Selbsatverständlich ist meine hier veröffentlichte Meinung, temporär, Geschmäcke und Ansichten ändern sich.

    Aber man ist doch ein wenig von der Zeit geprägt, wo man erste Einsdrücke sammeln konnte.

    In meiner Kindheit wurden noch oft SW Filme gezeigt. Zum einen weil das Angebot an Farbfilmen noch nicht groß wat, zum anderen, weil man gewisse Genres (Krimi, Spionagefilm und Kriegsfilm (angeblich) aus ästhetischen Erwägungen in SW drehte. - Die Kosten spielten natürlich auch eine Rolle.

    Die ersten BRAUCHBAREN Farbfilme wurden in Technicolor (Phase 4) gedreht, es folgte dann Kodak Eastman Color,

    Obwohl man sich sehr bemühte waren die Farben nie wirklich "natürlich"

    Das lag daran, daß man auf Negativmateriel drehen musste, weil man ja eine beliebige Anzahl von Kopie für die Kinosäle herstellen wollte.

    Farbmaterial war in der Regel lichtunempfindlicherm körniger und unschärfer als schwarzweiß-Material, aber bei den "bedeutenden" Filmen ist man oft über das technisch Machbare hinausgegangen.

    Ich denke hier an "Vom Winde verweht"

    Allerdings habe ich jetzt nachgelesen, daß die auch ihre Probleme hatten, so wurde , nachdem ein Teil des Filmes abgedreht war, der Kameramann duch einen anderen ersetzt, da dem Produzenden sie Aufnahme zu dunkel erschienen waren. Das hat nichts mit "Unterbelichtung" als "technischer Fehler" zu tun, sondern ist eine Beleuchtungsphilosophie des Kameramannes.

    Die Farben waren von Technicolor, was dem Film einen eigenen Farbcharakter verlieh, einer den man über Jahre her gewohnt war, und der von vielen mit den Idealfarben von "Kinofilm" in Verbindung gebracht wurde. In Wahrheit ist da aber auch ein Stück "technische Unzulänglichkeit" mit im Spiel, ebenso wie beim "weichen" Kino-Originalton.

    Das Gesamtergebnis ist natürlich dennoch - oder vielleicht grade deshalb überzeugend - aber das Filmmaterial späterer Jahre - und auch heutiges Videomateriel ist naturgetreuer, wenngleich wir von der Natur noch immer meilenweit entfernt sind...

    OK Lukas, das fizieren wie dann noch.


    Der erste der drei Drehtermine ist am

    Samstag dem 22. September.

    Drehort und Drehbuchausschnitt wird in den nächsten Tagen versandt.


    WICHTIG für Gabor


    Es wird die gleiche Kleidung benötigt, wie "Bei der Wahrsagerin Jolanthe"


    Da Lukas am 22. nicht verfügbar ist, wird Erich F. (Darsteller von Prof Drossel in der Psychiaterszene) liebenswürdigerweise

    an diesem Tag die Regieassistenz übernehmen


    Drehort und Uhrzeit wird bekanntgegeben....


    Beste GRüße

    Alfred


    Ich bin mir noch nicht sicher, aber voraussichtlich werde ich auf das Stativ verzichten und mit Weitwinkelobjektiven mit Stabilisator arbeiten, und den Rest dann mit dem Edius.Stabi gradbügeln. (?)



    Besten Dank


    Weiss jemand ob Lukas mit dabei sein kann ?


    "Seine" Szene muß ich ja leider auf Frühsommer 2019 verschieben, da Der Darsteller des pensionierten Taubenfütterers einen vermutlich mehrmonatige Rekonvaleszenz vermutlich einige Monate in Anspruch nehnen wird und sich bis dato kein ädiquater Ersatz gemeldet hat.

    Nächstes Jahr wird es vielleicht leichter sein, weil wir die verbleibenden Studioaufnahmen im Spätherbst oder auch im Winter drehen können.

    Ich habe heuereinige Tage mit schönem Wetter für Aussenazfnahmen verpasst, weil ich mit den Innenaufnahmen begonnen habe,

    Das geschah deshalb, weil ich nicht sicher war, ob ich in der Lage sein würde, die Innenaussatattungen glaubwürdig und (für mich) zufriedenstellen herstellen zu können. Das hat sich IMO gut lösen lassen, wenn gkaich mit irrwitzigwem Aufwand (für ein Amateurprojekt)


    mfg aus Wien


    Alfred

    Ich habe mich heute mit Christoph getroffen

    Er hat sich für 22 einen urlaubstag genommen.


    Somit drehen wir am

    Samstag 22. September

    Samstag 29. September

    Sonntag 30. September


    Je nach Wetter werden die Schaupätze festgelegt....

    Eventuel kommt noch ein Kurzer Dreh mit dem Briefträger dazu. Das steht aber noch nicht fest.


    Die Taubenfütterszene wird voraussichtlich auf Frühjahr 2019 verschoben, da ein Darsteller durch eine Krankheit ausfällt und in absehbarer Zeit offenbar kein Ersatz gefunden werden kann, 2019 sollte er dann wieder einsatzfähig sein-


    Ich bin indessen dabei mich um die Musik zu kümmern und Requisiten zu basteln ,

    (3 Zeitungen in verschiedenen Ausgaben:

    Der "Reporter"

    der "Stuß"

    "Der Wiener Werkelmann"


    Die Szenen Am Arbeitsamt (AWS) sind wetterunabhängig und können im Oktober oder November gedreht werden (1-2 Drehtage)


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

    Lieber Gabor, das wäere ja eine ganze Menge - Ich werde versuchen so viele Dsrsteller zusammenzubekommen wie nur möglich


    Auf technischer Seite habe ich einiges dazugelernt. Zwei oder drei Szenen klangen mir vom Ton her ein wenig zu dunkel, was aber durchaus ein subjektiver Eindruck sein mag. Ich habe mich deshalb ersmals mit den Ton- Korrekturfiltern von Edius (= Schnittprogramm) befassr und war einfach begeister was hier alles möglich ist.


    Ich habe einige Accessoires zugekauft, wie können jett die Briefträgerszene nachdrehen - was aber nicht eilt, da es sich um Innenaufnahmen handelt.


    Ich habe heute mit einem Wiener Heurigenlokal eine Vereinbarung getroffen, So sie hält, können wir dort die Szene mit den ersten Verhandlungen mit Luigi drehen , wir müssen nur rechtzeitige Bescheid sagen, damit Platz ist. Bei Schönwetter im (herrlichen) Garten, bei Schlechtwetter wird man eine ruhige Ecke im Innenraum für uns bereitstellen.


    Ich bin ferner dabei einige Szenen auszubauen, um die Spieldauer des Filmes in die Nähe von "abendfüllend" zu bringen. Das erreiche ich durch erweiterung der Dialoge, eine Technik, der ich mich schon bei den bisher abgederhten Szenen bedient habe. Umgeben von Einflüsterer, die meinten, ein Amateufilm soll möglichst kurz und schnell geschnitten sein habe ich begonnen an diesem Konzept zu zweifeln.

    In dieser situation habe ich mir kritisisch einen alten Film mit David Nieven ("In 80 Tagen um die Welt") angesehen, mit der Uhr in der Hand:

    Fazit: die Szenen und Dialoge dauern dorn noch wesentlich länger als bei mir. Technische Fehle, die ich bei mir kritisch gesehen habe, tauchen dort ebenso auf.

    Wir können uns natürlich mit diesem Wunderwerk der Filmkunst nicht vergleichen - aber die Richtung scheint zu stimmen.

    Viele kleinen Schnitze werden dort - und auch bei Internet Demos - dutch die Musik zugedeckt.

    Musik- damit muß ich mich erst befassen.


    Ansonst läufts prima - die Szene "Bei der Werbeagentur Austroflop media" ist IMO ein Kabinettstück an skurrilem Humor geworden. und jener "Bei der Wahrsagerin Jolanthe" durchaus ebenbürtig.


    Wie immer habe ich ein wenig Angst ob auch alles so klappen wird wie angedacht - hoffen wir das Beste.


    LG

    Alfred

    Ja die Rolle des schlanken eleganten Gentleman ist noch immer frei.

    Ürsprünglich, eine Nebenrolle ist sie in gewisser Weise der Schlüssel zum Ganzen - weil ich im Laufe der Monate das Drehbuch signifikant verfeinert habe.

    Dieser Herr (ein symphatischer Vertreter einer allumspannenden Organisation, der an den Fäden zieht, wird unter anderem den Schlußsatz sprechen - aber nicht nur das. Ich kann hier nicht alles Erläutern ohne zuviel von der Handling preis zu geben.


    Da der Film inzwischen von der Dauer her planmßig über eine Stunde dauern wird (tendenz steigend) wir er voraussischtlich erst 2019 fertiggestellt werden, obwohl wir schon 38 Minuten fertig geschnittenes Material im Kasten haben,


    Wir suchen auch noch jemanden, der EVENTUELL die Rolle des Taubenfütternden Pensionisten im Park (auch diese Rolle wurde erweitertt und hat nun eine Schlüsselfunktion und mehr Text (ein Drehtag) übernimmt.

    Robert, der diese Rolle eigentlich übernehmen soll wird sich im September einer größeren operation unterziehen und vermutlich nicht ausreichend früh zur Verfügung stehen. Das wird vor allem davon abhängen,m wie viele Drehss ich ins frühjahr 2019 verschioeben muß - und vor allem WELCHE


    Generell gilt, wenn sich jemand geeigneter für eine Rolle meldet und dann - aus welchen Gründen immer - nicht eingestzt wird - für den schreibe ich eine angemessene Rolle in einem nächsten Film


    Zu den einzelenen Themenbereichen werde ich in Zukunft vermehrt Beiträge schreiben.


    mfg aus Wien

    Alfred


    0699 108 15320

    Location , das wird vor allem in Hinkunft ein Problem seinm denn die mir zur Verfügung stehenden Räümlichkeiten sind vermutlich mit Fertigstellung dieses Filmes ausgenutzt, Wir siche für künftige Drehs, Gasthausgärten, Kaffeehäuser, urige Beisln, charaktervolle Würselstände und eventuell auch Büros, wo wir unentgeltlich drehen dürfen.

    Wobei man auf Wunsch die eingebundene Gastwirtschaft, etc auch so filmen könnte, daß deren Namen im Film signifikant aufscheint.

    Ich erinnere mich, daß seinerzeit im "Kaisermühleblues" die Fa "Anker" recht oft präsent war. Eine kostenlose Werbung gewissermaßen.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wie schon gestern angekündigt, berichte ich heute über ein Zusatztool eines Fremdanbieters für die C 200

    Ein oft gehörter Kritikpunkt sn dierser Kamera war, daß sie das Format Raw Light nur auf die teuren CFast II Karten intern aufzeichnen kann

    Eine kostengünstiger Lösung auf externe Recorder ist nicht möglich

    Canon hat dies vermutlich bewusst unterbunden um so die teurere, aber technisch ältere C300 zu schützen.


    Seit einiger Zeit gibt es einen Zusatz, der es ermöglicht, den CFast Slot auszulesen und auf einen externen Recorder aufzuzeichnen,

    Dies Lösung ist IMO indes problematisch, da sie mit Garantieverlust verbunnden istm, denn mann mus die Verschlußklappe füt die CFastII Karte entfernen. Ausserdem wird eine zusätzliche exteren Stromversorgung benötigt.


    Ed gibt nun aber eine NEUE Lösung, wo die Daten ebenfalls mittels eines CFast II Dummies ausgelesen werden, allersings mit folgenden Unterschieden:


    Die Klappe muss nicht entfernt werden, sondern kann sogar normal geschlossen werden

    Die Stromversorgung ist intern.


    Es gibt somit KEINEN Umbau an der Kamera.


    Wie gut das funktioniert, das kann ich von hier aus nicht sagen und ich werde abwarten


    https://www.youtube.com/watch?v=NRSekff4U0g


    mfg aus Wien

    Ich liebe diese Kamera von Tag zu Tag mehr und gestehe, daß ich nur einen Teil ihrer Möglichkeiten ausnütze


    Eigentlich wollte ich diesen Thread fortsetzen, indem ich hier beschreibe, was die Kamera alles NICHT kann

    Das ist für den gehobenen Amateur gedacht, der von erstklassigen Henkelmännern kommt und im Wust der Technischen Daten fehlende Features übersieht, daß er dann vielleicht enttäuscht ist

    Hier nur das Wichtigste:


    Die Kamera verfügt über KEINE Belichtungvollautomatik im gewohnten Sinne

    (und das ist auch gut so - Über die BElichtuingstaste für einmalige Autoeinstellung schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt)


    Die Kamera verfügt über KEIN Motorzoom

    (Mir persönlich geht das überhaupt nicht ab, denn ich zoome so gut wie nie, und wenn ausnahmsweise doch, dann sowieso immer mit der Hand)


    Die Kamera verfügt über keinen eingebauten Bildstabilisator

    Bildstabilisierung muß durch das jeweils verwendete Objektiv bereitgestellt werden, aber viele Herstelle (z. B. Sigma, dessen Objektive ich als schärfer als jene von Canon empfinde - dazu später andernorts mehr) beuen in ihre Objektive keine Bildstabilistaor ein.

    Hier hift dann nur ein STABILES Stativ.

    Wie überrasch war ich, als ich bei mir daheim (Altbau mit schwingenden Fußböden) bei Verwendung des 50 mm Canon Objektivs 1.8 stellenweis ein leichtes Zitterm im Bild sah (kann mit Edius nachstabilisiert werden)

    Ich verwende dieses Fixobjektif verne, da es #IMO eine schönere Abbildung liefert, als das "Kitobjektiv" von Canon F 4: 24-105

    Starre Brennweiten sind eben tendenziell geringfügig- aber sichtbar - besser als "normale" Mittelklassezooms.

    Zudem verfügt das 50 MM F 1,8 (Canon "Joghurdbecher")über 2 und eine drittel Blende mehr Licht (= ca 5mal mehr licht als F4,0 !!!)


    Aber heute hat mich eine Meldung - ein Zubehör eines Fremdherstellers betreffend - vom Hocker gehauen, welches die Herzen vieler C200 höher wird schlagen lassen

    Darüber berichte ich vermutlich erst morgen...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Gabor und ich haben gestern einige Versuche mit Auf die Kamera zugehende Personen gemacht, und sind zu dem Schluss gekommen, daß sich das befriedigend nur mit Dolli Lösen lässt. Mit Glidecam im Rückwärtsgang des Ka,era,ammes wäre es vermutlich auch möglich. ICH kann das indes nicht und möchte nicht mit der schweren Kamera stürzen


    Wir haben ferne versucht eine Szene nachzudrehen, die ich in der Erstversion als nicht perfekt empfand.

    Das wäre an sich gelungen, sogar die Farbangleichung (was wegen der verschiedenen Lichtverhältnisse schwierig war*)

    Leider hatten wir beide eine berstimmte Tür als geschlossen in Erinnerung - sie war aber bei der Originalaufnahme OFFEN-

    Mit Regieassistenz ware das mit Sicherheit nicht passiert. Also auf ein drittes - bei Gelegenheit



    *Hier rächt sich meine Phiosophie auf einen korrekten Weissabgleich zu verzichten und die Farbtemperatur bei Tageslicht stets stabil auf 5600 Kelvin zu belassen

    Ich mache dies, um die realen Lichtverhälnisse nicht durch Korrektur zu verfälschen und eine sterile "korrekte" Beleuchtung zu erzeugen, was für die Athmosphäre ein vorteil ist.

    Ich werde hier in Hinkunft die Umstände genauer berücksichtigen....

    Seiteiniger Zeit ist die Canon C200 uinsere A Camer, die wir bei diesem Film einsetzen

    Viel wurde geschrieben über dies Camera, Positives und Negative, und aus meiner Sicht gelegentlich auch Falsches.

    Ich werde einiges SUBJEKTIVE schreiben, ohne daurauf zu bestehen recht zu haben.


    Es ist ja auch eine Frage woher man kommt, aus dem Profibereich oder Ob man von einem Digitalen henkelmann mit kleinerem Sensor kommt.

    So wird auch das Gewischt und Handling anders bewertet.


    Ebenso ist es mit dem was gemeinhin als "Bildqualität" bezeichnet wird.


    Und hier komme ich zum ersten Punkt, der Bildqualität.

    Und die Tester sind dchnell mit Urteilen zur Hand und kommen zu durchaus unterschiedlichen Ergebnissen..


    Beginnen wir bei der Schärfe:


    Wer von Dony oder Panasonikc kommt, dem wird die Bildschärfe im ersten Augenblich vielleicht eher bescheiden vorkommen

    Aber die Begründung ist hier ganz einfach. JEDER Kamerahersteller hat eine andere Vorstellung von "naturgetreuer" Schärfe und stellt die NULL (oder Neutral-)Position dementsprechend ein.

    Diese Voreinstellung ist vom User her bei dieser Camera korrigierbar - und zwar ziemlich großzügig.


    Ich persönlich habe nur geringfügig nachgeschärft (+10) und Schärfe den Rest dann in der Post. Ich bin eher ein Anhänger des superscharfen Bildes als einer der "cinematischen Weichheit" Mag sein daß sich das noch ändert. oder daß ich einzelnen Filme ein unterschiedliches Schönheitsideal verpasse.


    Die Kamera ist ja ein Chamäleon, sie verfügt über zwei unterschiedliche Aufzeichnungsmodi, nämlich MP$ und Canon RAW light.


    Darüber ist viel geschrieben worden, und ich werde vermutlich auch noch einiges dazu schreiben.

    Ich nehme im mp4 Code auf , ein 8 bit Code mit 150 MBps. in UHD Auflösung 3840 mal 2160 Pixel und möchte feststellen,, daß der Unterschied zu 10 oder 12 Bit Cod (RAW Ligth) bei weitem nich so gravierend ist, wie in zahlreichen Tests behauptet.

    Genau genommen - so behaupte ich - ist der Unterschied so gut wie nicht sichtbar, weder im unmittelbaren Vergleich, und schon gar nicht im Blindtest.

    Man darf nicht ausser Acht lassen, daß ll die hochgelobten 1 Zoll Sensor Kameras ebenfalls mit mp4 oder vergleichbaren Codecs arbeiten.


    Wenn man exzessives "Colorgrading" - als die bewusste Verfälschung der Originalfarben betreibt, denn mögen im 8 Bit Verfahrten Artefakte und Störungen auftreten.


    Ich habe das gestetet - man muß schon ziemlich heftig "graden" bis da relevante Qualitätsminderungen zu sehen sind

    Das Fernsehen verlangt heute zumindest 10 Bit Material, vermag aber bislang nur in 8 Bit zu senden.


    Der 8 Bit Modus ist quakitativ wunderbar und ist enorm speichersparend.

    Ich fahre mit 50 Bildern pro sekunde, nachdem die Kinoindustrie seit beinahe 100 Jahren 24 Bilder Pro Sekunder verwendet, und das Fernsehen 25 Bilder (interlaced)

    Was gewinnen wir hier ?

    Im ersten Agenblick nicht viel.

    Lediglich schnell bewegt Objekte und bei Schwenks ist das Ruckeln sichtbar geringer. Da ich keine Actionfilme drehe wäre es eigentlich nicht notwendig - aber es kostet schliesslich (fast) nichts.


    Ein Vorteil gegenübe den 1 Zoll großen Awnaoren, den der Super 35 Sensor bietet ist das bessere Lowlight verhalten.

    Ein weiter Vorteil wäre thoretisch der geringere Tiefenschärfenbereich. Anfangs war ich über den geringen U2nterschied ein wenig enttäuscht.

    Wie das ? Nun , das Canon Kitobjektiv F4 -24-105 mm mit seiner akzektablen, aber keineswegs überragenden Offenblende bringt die Freistellung durch geringe Tiefenschärfe nur in relativ großen Räumen, im Freien und bei Nahaufnahmen eindrucksvoll zustande.

    Der erwartete Vorteil stellt sich indes erst bei Verwendung lichtstärkerer Objektive ein.

    Dazu mehr in einem meiner nächsten Beiträge.


    LG

    Alfred

    So wie es sich mit momentsan darstellt, werden wir den gesamten August versäumen, die Fertigstellung des Filmes wird sich vermutlich bis 2019 verzögern.

    Mit Gabotr hätte ich noch gern telefoniert, vielleicht können wir ein paar (ohnedies notwendige) "Füllszenen" drehen (also wo er durch die Gegend marschiert - ohne Text.Das ist sowieso eine Herausforderung für mich, weil hier eine Dolly günstig wäre - Ich denke noch über das Problem nach,

    Roland begibt sich im September zu einer Operation und ich weiß nicht wie schnell er sich erholt. Im schlimmsten Fall muß ich umbesetzen...

    man wird sehen.

    Inzwiachen verfeinere ich die noch nicht gedrehten Szenem im Drehbuch, was bedeutert, daß der Film immer länger wird, etwas, das mir persönlich nicht zuwider ist......

    So bin ich beuispilesweise draufgekommen, daß Krautwurms Arbeitslosigkeit ja von der Dauer her nicht im Drehbuch fixiert ist, sodaß uns Herbstlaub - und für den Fall der Fälle sogar Schneefall - nicht wirklich in Verlegenheit bringen - optisch gesehen kann das sogar von Vorteil sein.....


    mfg aus Wien

    Alfred


    PS; Ich werde NEBEN den Artikel zu diesem Film gelegentlich auch allgemeine Gedanken zum Videofilmen und zur Ausrüstung verfassen....