Unsere derzeitigen und künftigen Kameras

  • Hier möchte ich mich gern über die uns zur Verfügung stehenden Kameras unterhalten.

    Sollten wir je in FULL FD drehen wollen, so stünden uns DREI Kameras zur Verfügung, wo in Zukunft jede einen eigenen Thread bekommen wird

    Daher HIER nur kutze Beschreibungen


    Panasonic 707 SD

    Ein sehr handliches Gerät, weitgehend mit diversen Vollautomatiken, die den jeweiligen Szenen entsprechen eingestelltweden können, mit3 Sensoren, wo die 3 Grundfarben getrennt verarbeitet werden

    Die Kamera verfügt sogar über einen 50 Bilder Modus. Vershiedene Bitraten können eingestellt werden. Stabilisator ist vorhanden, ebenso das Abschalten der meisten Automatik funktionen


    SONY AX 100


    Sichtlich größer aber absolut gesehen noch handlich. Die Kamera verfügt über einen ein Zoll Sensor, exzessive Schärfe und ist UHD fähig CINEMA 4 K beherrscht sie nicht.

    ebensowenig den 50 Bilder Modus Sie hat eingebaute Graufilter. Ihre Schwäche ist der ROLLING SHUTTER der bei quer durchs Bild laufenden Objekten sichtbare Störungen hinterlässt


    PANASONIC HC X-1


    Ein sogenannter "Henkelmann" mit einem Gewicht von etwa 2 kg.

    Mit dieser Kamera werden wir voraussichtlich die nächsten Filme drehen. Die Kamera verfügt über einen 1 Zoll Sensor, UHD im 25 (30), 50 (60) Bilmodus sowie 24 Bilder im Modud CINEMA 4 K

    Alle Automatiken sind EINZELN abschaltbar, GRaufilter etc ist mit an Bord.

  • Das waren natürlich nur sehr oberflächliche Beschreibungen unserer Kameras, Solang hier niemand mitliest oder mitschreibt ist es auch nicht sehr sinnvoll weiter ins Detail zu gehen, weil man je den jeweiligen Kenntnisstand der Mitleser nicht kennt. Dennoch möchte ich ein paar Features und Eigenheiten heutiger Kameras beschreiben und mich dann in Einzelthreads mit dem vorläufigen Stand der heutigen Möglichkeitne auseinandersetzen.

    Es ist ja (leider) so, daß immer, wenn scheinbar unlösbar erscheinende Problem gelöst oder wenigstens abgemildert werden, neue auftauchen.

    Letztere kann man in zumindest 2 Bereiche einteilen


    a) solche die einer neuen Technik geschuldet sind


    Z.B. der "Rolling Shutter" seit einFührung des CMOS Sensors

    die Verwirrung der vielen Formate,

    z-B FULL HD, UHD, Cinem 4K

    8 Bit, 10 Bit 12 Bit Codecs

    RAW oder komprimiertes RAW

    b) solche die eigentlich nur auf Grund höherer Ansprüche auftreten


    das kann sein:

    Streben nach moderaterem Preis

    Streben nach NOCH höherer Bild und Tonqualität

    Streben nach einfacherer Handhabung und höherer Flexibilität

    Streben nach weniger Sperrigkeit des Equipments.

    Streben nach moderater Datenrate des Materials


    Für Darsteller in unserem Film (unseren Filmen ???) ist das alles eigentlich bedeutungslos. Aber manch einer wird sich die Frage stellem:

    Wie gut ist (aus technischer Sicht) eigentlich ein Amateurfilm ?


    Wo kann der denn aufgeführt werden ?

    lediglich am Heimischen Fernseher, im youtubeKanal, im Vereinssaal auf einer kleinen Leinwand ?

    Insider werde hier schon lächeln, aber diese Fragen sind mir in letzter Zeit immer wieder begegnet


    Aber das wird ein eigner Thread

  • An sich habe ich mit der Panasonic HC X1 eine vorzügliche Kamera zur Verfügung, die indes einige wichtige Features nichtr hat.

    Dazu gehört ein Log Modus, der es ermöglicht den dynamischen Bereich des Sensors besser auszunützen. damit das Kontrastverhalten besser kontrolliert werden kann, Ist kein Muss, aber sicher angenehm

    VIEl wichtiger erschein mir, ein C35 Sensor, der auf Grund seiner fast doppelten Grüße zum 1 Zoll sensor, bei vergleichbarem Bildausschnitt die Tiefenschärfe vermindert. Eine Hohe Tiefenschärfe war immer die Freude eine jeden Amateutfilmer-Anfänger, weil dafurch das Scharfstellen vereinfacht wird.

    ABER es ist dann nich uder nur unter idealen umständen den Vordergrund vom Hintergrund "freizustellen", ein dem "Kinolook" geren nachgesagter Teilaspekt.

    Ich würde das nicht überbewerten, denn das menschliche Auge sieht niemals einen scharfen Vordergrund und den Hintergrund veschwommen, ABER, der unbestreitbare Vorteil besteht darin, daß "Kulissen" beim Spielfilm und "ungeeignete Locations" beim Amateurfilm nicht so leicht als solche zu lolaöisieren sind.

    Wer sich darunter wenig vorstellen kann, den weise ich auf die Fernsehserie "Lindenstraße" hin, wo eine ganze Straße im Studio minutiös aufgebaut wurde, und man sie DENNOCH sofort als Atrappe erkennen konnte....


    Die Wechseloptim wäre an sich ein Vorteil, allerdings liegen solche Optiken in einer Preisklasse die sie für den Amateur so gut wie unerschwinglich macht.

    Aber das ist längst noch nicht alles...


    mfg aus Wien

    Alfred

  • An sich habe ich die Canon EOS 200 als künftige Kamera ins Auge gefasst.


    Inwieweit unser erstes Projekt bereits mit ihr realisiert wird, oder ob es noch m it der HC X.1 geschehen wird, wird von einigen Punkten abhängen, natürlich vor allem ob ich mich zum Kauf entscheide.


    Aber selbst wenn dies der Fall sein sollte (und ich halte es für recht wahrscheinlich) ergeben sich noch etliche Fragen. Hier allen voran, unwieweit ich mich an eine Kamera ohne Belichtungautomatik gewöhnen kann,

    Belichtungsautomatiken sind ja bei den Profis irgendwie verpönt, was ich nicht ganz verstehem, denn einerseits kann man sie abschalten, andrerseits korrigieren - oder - bei meiner HCX1 per AREA Befehl den Bereich per Fingertipp am Controll Monitor festlegen.


    Weiters wird der Kamera angelastet, daß sie über keinen leicht _handhabbaren 10 Bit Codec verfügt


    Ich bin mir noch nicht schlüssig ob ich den als sigenannter INDI Filmmacher überhaupt brauche


    Andere Kamerahersteller stellen sowas zwar zur Verfügung, aber intern ebenfalls nur mit 25 Bildern pro sekunde, wer 50 Bilder pro Sekunde machen möchte, wäre auf einen externen Recorder angewiesen was die Kamera unhandlicher machen würde. Zudem haben die preislich vergleichbaren Modelle entweder keinen echten Sucher oder keinen Touchscreen oder sie sind schwer und haben einen trägen Autofocus.

    Der Autofocus der C 200 ist einer ihrer Pruspunktem denn er soll lauf vielen Testern schnell und vor allem zuverlässik arbeiten,


    Das Hauptargument für den Wechsel auf eine Kamera mit C 35 Senso (di C 200 ist eine solche) ist jedoch der geringer Schärfentiefenbereich.

    Man kann darüber diskutieren ob dies ein Vorteil oder ein Nachteil sei, Für Urlaubsaufnahem von Amateuren ist es sicher ein Nachteil ( Die HC X1 bleibt ja weiterhin im Einsatz.)

    ABER dür den Amateurspielfilm ist das sicher ein VORTEIL.

    Jetzt kommt das oft strapazierte Argument mit dem Cinelook, die Filme sähen professioneller aus,

    Das ist nicht mein Hauptargumnt sondern;

    Als Amateur oder "Produzent" von "No.Budget Filmen" (ein Euphemismus par excellence) ist man leider nicht in der Lage immer dorhin zu reisen wo die Handlung spielen soll, oder eine Kulisse aufzubauen, Greenscreen (einst Bluescreen) Filmen ist aufwändig und erfordert Erfahrung sonst ist der Kunstkniff leicht

    sichtbar. Das "absaufen" des Hintergrund in der Unschärfe" ist hier eine gute Lösung,. Das ist nur mit großen Sensoren zu erreichen.


    Neben der 8 Bit mp4 Lösung bietet die Camera aber auf eine sogenannten RAW Lighr Modus, der Allerdings von den Speicherkarten her extrem teuer ist,

    Über den Schwierigkeitsgrad der Verarbeitung gehen die Berichte auseinander. Dieser Modus ist im Cinema 4 K verfügbar, der sich für Kinos nocht aber fürs Fernsehen eignet, Inwieweit es sich bei Bedarf "zuschneiden" lässt, das muß ich erst herausfinden.

  • Und welche Objektive sind für die neue Kamera Canon EOS 200D geplant? Um das Freistellungspotential zu erhöhen sollten sie möglichst lichtstark sein. Das Setobjektiv EF-S 18-55mm beginnt mit den Blendenwerten 4.0-5.6. Vom Cropfaktor 1,6 von der Brennweite her betrachtet (28,8-88mm) nicht schlecht für Filmaufnahmen. Besonders vorteilhaft zum Filmen (und auch zum Fotografieren) ist das Klappdisplay. Von der Panasonic-Seite her verwöhnt erscheinen mir feststehende Displays äußerst unpraktisch.


    Bin schon auf deine Erfahrungen gespannt.

  • Ich bin natürlich finanziell auch limitiert und habe vor das 24-105 dazuzunehmen (ist auch ein Kit objektiv) welches über eine kontinuierliche Lichtstärke von

    4-0 verfügt.

    Hier sind nun 2 Mankos vorhanden


    a) eine doch eher geringe Lichtstärke für unscharfen Hintergrund - sollte aber immerhin besser sein als mit 1 Zoll Sensor


    zu a) schwebt mir eventuell der Zukauf einer lichtstarken 50mm Fixbrennweite vor

    gibts in 1.8 (Billige Pastikausführung sogar das Bejonett ist Plastik) ca 100 Euro


    oder ich beisse in den sauren Apfel und kaufe das 1.4/ 50er - optisch geringfügig besser und mechanisch

    entscheidend besser. Angeblich ist da Bokeeh auch schöner (?)


    Du hat mich aber mutig gemacht, indem. daß Du mir ein relativ günstiges Objektiv gezeigt hast

    !ich habe da ein relativ günstiges 10-18 mm eher Lichtschwach - aber das spielt mit beim WW keine Rolle -

    gesehen, das über EF UND BIldstabilisator verfügt.


    Irgendwie bin ich ängstlich, denn bislang habe ich über Obektive von 1500 - 7000 Euro gelesen.

    Und da fragt man sich dann schon: Was taugen die Plastikbomber ?


    Laut Test eigentlich recht viel: (?)





  • Das "günstige" Objektiv ist mir deshalb aufgefallen, da es als Setobjektiv angeboten wird. Alleine kostet es um die 170 Euro. Ohne es zu kennen befürchte ich, dass in dieser Preisklasse nichts Vernünftiges zu bekommen ist. Das 24-105er ist sicher besser verarbeitet und wertiger. Für Aufnahmen in einem Wohnraum ist die Anfangsbrennweite von ungerechnet 38,4mm schon etwas lang.

  • Die Entscheidung ist gefallen.

    In wenigen Tagen werde ich der stolze Besitzer einer Canon EOS C200 Cine- Camera sein

    mit der man etliches realisieren kann (so man es kann)


    Vor allem der Kontrastumfang mit 13 Blenden (mp4 8 Bit C Log 3) oder 15 Blenden (Cinema RAW LIGHT 10 oder 12 Bit)

    ist schon ein Fortschritt.


    Die Kamera zeichnet In UHD 8 Bit mit 25 oder 50 Bildern pro Sekunde auf.

    oder aber in Cinema 4 K ebenfalls mit 25 (12 Bit) oder 50 Bilder(10Bit) pro Sekunde


    Es gäbe zwar die Einstellungen für USA (30 und 60 B.sec) welche aber in Europa Probleme machen könnten, vor allem wegen des dann eventuell auftretenden Flackerns einiger Kunstlichtquellen.


    Wichtiger indes war mir der C 35 Sensor, der nicht nur ein besseres Lowlight verhalten aufweist als die 1 Zoll Sensoren (die an sich schon recht gut in dieser Hinsicht sind) oder die 4/3 Sensoren. Der Super 35 Sensor schlägt sie alle.


    Aber der EIGENTLICHE Grund zur Anschaffung dieser Kamera ist, daß man hier den Hintergrund quasi in der Unschärfe verlaufen lassen kann,,

    Bielleicht nicht ganz so eindrucksvoll wie in einigen der Samples gezeigt wird, (Hier werden oft Objektive eingesetzt, die ein mehrfaches der Kamera kosten)

    aber dennoch beeindruckend.


    Ich werde in den nächsten Beiträgen einige Tests und Filmbeispieler dieser Kamera zeigen

    Sie sind sehr unterschiedlich und somit verwirrend.

    Und ich kann nicht garantieren, dass wir bei den Besten mit dabei sein werden-

    Den Aufwand der oft getrieben wird, den können wir nicht treiben, vieles ist unbezahlbar.

    Aber man kann mit geringen Mitteln und etwas Einfallsreichtum nahe ans Ideal kommen


    Vermutlich werden wir das erste Projekt in 8 Bit drehen

    Die Qualität ist hervorragend und die Kosten ERHEBLICH niedriger,

    RAW (Light) ist allerdings dann ratsam bis erforderlich, wenn man die Farben des Originals stark beeinflussen möchte


    Aber das ist noch nicht entschieden


    Bei allen Consumer- bzw. Prosumer-Camcordern bis 5000 Euro ist ohnedies nur 8 Bit möglich

    Ich habe von den höheren Bitraten erst erfahren als ich mich für semiprofessionelles Equipment interessierte


    8 Bit = 16 Millionen Farben (Farbtöne)

    10 Bit = 1 Milliarde Farbtöne

    12 Bit = 68 Milliarden Farben


    Im Profibereich hält man das für unverzichtbar, vermutlich auch, weil die Amateurgeräte jenen der Profis verdammt nahe gekommen sind.


    Immerhin KÖNNTE diese Kamera dies realisieren

    Über Speicherverbrauch und Chipkartenpreise möchte ich im Augenblick noch nicht reden,


    Was ich in Augenblick möchte, ist einige potentielle Darsteller aus der Reserve zu locken, sich bei mir zu melden

    Ich mache hier keine Mißwahlen, suche auch nicht den schönsten Mann Wiens, sondern suche TYPEN die zum jeweiligen Film passen

    Für wen wir im ersten Film keine Rolle finden, der kommt dann im 2 dran. Man Kan bekanntlich auch Rollen auf vorhanden Darsteller zuschneiden.

    (Dass wir keine Gagen bezahlen hab ich eh schon erwähnt, das ist bei Hobby oder No.Budget Produktionen leider nicht möglich.

    Die derzeitige Story ist so angelegt, daß bei idealem Verlauf der Dreharbeiten jeder Darsteller nur einmal (oder zweimal) dabei sein muß, die 2 oder 3 Hauptdarsteller und der "technische Stab" ausgenommen.


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

  • Fürs erste werde ich mich wohl mit mp4 begnügen.

    Ich habe hier viedeos gesehen, die gant phantastisch waren, die Einschränkung dürfte vor allem beim exzessiven Golor Grading liegen


    Aber sollt ich tatsächlich in RAW aufzeichnen, den werde ich zwischen EDIUS (das diesen Standard in Zukunft unterstützen will.)

    und DaVinciResolve wählen


    Ich habe soviel grausliches über die Probleme beim Arbeiten mit RAW gelesen, dass ich hier ein wenig verunsichert bin

    Und der Preis einer 256 Gb PRO CFast 2.0 VPG 130 liegt bei ca 700 Euro und hat eine Spieldauer von knapp 30 Minuten


    Ich lasse jetzt alles auf mich zukommen


    1 50 mm EF Canon Objektiv ist an mich unterwegs. Diese Brennweite (sie entspricht in etwa 80 mm Kleinbildformat) ist zwar schon im Kit-Obektiv enthalten, allerdings nicht mit Lichtstärke 1:1,8 - Das ist für Bokeeh gedacht.

    Dieses mit 120 Euro geradezu billige Ojektiv wird in allen Tests gelobt, und die Videoclips sind überzeugend,

    Es entspricht optisch seinem Vorgänger hat aber ein Metallbajonett und einen leisen Steppermotor

    (Allerdings keinen Stabi - Ich brauch auch keinen. Entweder ich arbeite mit Stativ oder ich halte die Camera eisern und regle kleinere Wackler in der Post - Ich war überrascht wie effizient der Edius Stabi funktioniert. Das wird nicht jeder so sehen, Kein Wunder: Ich bin immer wieder erstaunt und belustigt, wie die heutigen jungen Kameramänner mit ihren In Gimbals eingezwängten Kameras herum hopsen. Die Industrie hat sich viel einfallen lassen um das Filmen preislich hoch zu halten.....

    Und da sind wir schon beim nächsten Punkt. Die Kameras, die erschwinglich sind können entweder bis 10 Bit mit 50 Bildern aufzeichnen

    ODER 12 Bit mit 25 Bildern.

    Ich gestehe, dass ich den Unterschied bei normaler Kameraführung nicht wirklich sehe, aber auch 12 Bit halte ich für eine überzogene Sache.

    Ich habe testweise 8 Bit Material zu graden versucht und konnte keine störenden Artefakte orten, es sei denn man betreibt das Exzessiv...


    Ich bin dabei zu vergleichen und zu sichten.


    Viele in Foren beschriebenen Einschränkungen des RAW Light Modus , wie beispielsweise nur EIN Kartenslot ist für mich keine.

    "Schon nach 30 Minuten muss man die Karte wechseln"

    Der einzige Nachteil ist, dass man genügend Karten zur Verfügung haben muß

    Ich habe als Amateurfilmer in einst Doppel 8 grade die Zeit verpasst, wo ein einmaliger Aufzug des Federwerks ca 25- 30 SEKUNDEN FIlmen ermöglichte,

    "Das reicht für eine Szene" sagte man damals

    Ich hatte den Luxus dass mit einer Filmspule und einmaligen Umdrehen des FIlms 2 mal 2 Minuten Film möglich waren.....

    Und verpatzt blieb verpatzt - löschen konnte man nichts

    Tempi passati


    Liebe Grüße aus Wien

    Alfred

  • In einem letzten Posting hast du von den neuen Led-Videoleuchten geschrieben. Bei guter Ausleuchtung sollte nicht allzuviel Grading notwendig sein. Die 80mm Brennweite erscheinen mir bei Aufnahmen in einem auch relativ großem (Wohn)Raum lang vor. Mit zwei Speicherkarten sollte für das Erste das Auslangen zu finden sein. Die jeweils volle wird überspielt und mit der leeren wird weiter aufgenommen. Man muss halt aufpassen, dass beim Sichern nichts passiert. Geht deine Panasonic HC X1 somit in Pension?


    Einen schönen Abend - Christian

  • Ich glaube nicht, dass sie in Pension geht, denn beim derzeitigen Stand meiner Objektive für die C200 ist die HCX1 im Vorteil wenn es um Landsschaftrdaufnahmen geht,

    Sollte ich mich für mp4 entscheiden, könnte man beide Kameras alternativ nutzen, die eine wegen der geringen Tiefenschärfe, die andere wegen des Weitwinkels.

    Die Farbunterschiede sollten sich ausgleichen lassen, Die Hc x1 läst sich in vieler Hinsicht anpassen (Farbton, Farbsättigung, Belichtungskorrektur, Schärfe, man kann EINZELNE Farben verstärken oder abschwächen und es gibt sogar eine leicht Beeinflussungsmöglichkeit der Gammakurve. All das lässt sich (auch wenn ich es noch nie gemacht habe) auf eine SD Karte abspeichern,

    So gesehen könnten wir auch mit 2 Kameras aus verschiedenen Blickwinkeln filmen und erst beim Schnitt entscheiden was wir nehmen.

    Der Einsatz einer Klappe wäre dann unverzichtbar.


    Wahrscheinlich werden wir wegen "Personalmangel" alle einfacher mache - allein die Möglichkeiten die sich eröffnen sind motivierend


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Die Spannung auf deine Erfahrungen und erste Testaufnahmen mit der neuen Canon C200 steigt. Für verschiede Aufnahmearten verwende ich auch verschiedene Kameras. Von einer schmutzresidenten und wasserdichten Panasonic FT5 über einen Panasonic AG-AC90 Henkelmann mit XLR-Tonabteilung bis zur Panasonic GH3 mit Objektiven von 14-600mm und einem Makroobjektiv für spezielle Einsätze und auch wenn ich nicht soviel tragen möchte (dann nur mit einem Stativ und dem 28-280mm Objektiv). Als ehemaliger Taucher habe ich mir für meine GoPro-Kameras die wunderbarsten Dinge vorgestellt, die verstauben aber im Kasten.

    Wie schon oben erwähnt interessiert mich die Bearbeitungsmöglichkeit der UHD-Dateien. Einerseits weil die Schnittsoftware den Codec (bin da nicht so ein Spezialist) lesen können muss und andererseits weil die Datenmengen immer größer werden. Eine ruckelnde Vorschau im Schnitt verdirbt einem schnell den Spaß.

    Schönen Sonntag - Ian

  • Über das Arbeiten mit UHD (mp4, 8 Bit) kann ich Dir schon JETZT was sagen.

    mit meinem PC, 32 Gb Speicher und einem 4790K Prozessor ist mit EDIus 8.irgendwas ein ruckelfreies Arbeiten möglich, solange Du keine Extras wilst.

    Du kanns tadellos mit UHD 25 arbeiten, bei UHD 50 ist indes die Grenze erreicht. Wenn Du jetzt einen komplexen Filter einschaltest, dann ruckelt es eben,


    Ich warte noch auf den Preiskamp der Chiphersteller . danach wird ein neuer Computer angeschaff - mit eimem 6, 8, oder 12 Kern prozessor - je nach Edius Empfehlung.


    Ich weiss nicht, welche Features ich in Zukunft nützen werde, denn alle auf einmal sind vermutlich nicht drin


    Was ist wichtiger ? 50 Bilder p Sec oder 10 Bit Farbauflösung ?

    reicht mpg 4 oder ist REW ligt ein Muß ?


    Fpr alle Mitleser, die das alles verwirrt:

    Selbst die einfachste Machart ist heut jeder üblichen Profi-Videotechnik von ca 2010 überlegen.

    Jeder gekaufte Videofilm auf DVD oder BLUE RAY ist unserer Technik noch heute unterlegen, weil es DERZEIT kaum Playernormen gibt, die UHD oder Cinema 4 K unterstützen.

    Es gibt ferner die Frage ob 4 K Cinema oder UHD das Format der Wahl ist.


    beste Grüße aus Wien

    Alfred

  • Danke für die Beschreibung der Bearbeitungsmöglichkeit von UHD.


    Schon länger dabei habe ich in der Entwicklung besonders den Wechsel von Videoband auf Speicherchip begrüßt. Bildtechnisch aber war die Umstellung von 4:3 auf 16:9 sehr positiv, von der Qualität her aber war die Umstellung von interlaced auf progressiv super, perfekt war sie aber erst mit 50 Vollbildern. Die 25p haben gerne geruckelt und ich kann mir nicht vorstellen warum so viele auf 24p stehen. Nur weil der Film so war/ist? Die 24p sind doch nur entstanden, da früher halt keine höhere Wechselfrequenz möglich war und nicht weil das Bild dadurch besonders cineastisch wird.


    vg Ian

  • Sie ist da, die Canon EOS C200 !! Seit gestern nachmittag.

    Öeider ist der Seitliche Griff einzupacken vergessen worden, deswegewn habe ich gestern nicht gepostet, Er wurde gefunden, aber der Befestigungsring, dar dazu nötig ist ist verschwunden und muss aus dem Ausland besorgt werden - Das fängt ja gut an.


    Wenn man indes liest was andere Produzenten, Regisseure und Kameramänner bei der Produktion ihrer Filme erleiden mussten, dann wappnet man sich mit Geduld.

    Prinzipiell kann mit der Kamera bereits gedreht werden, es wäre allerdings etwas unbequem-


    Mit unbequem sind wir auch schon beim Thema


    Es ist mir gestern das erste mal klar geworden was den Unterschied einer "Produktionskamera" und einer"Shoot and Gun" Kamera ausmacht. Letztere Bezeichnung habe ich immer für eine ungerechte Abwertung gesehen - aber ganz so ist das nicht.


    Die Eindrücker, die ich in den nächsten Tagen hier niederschreiben möchte werden vermutlich nicht hundertprozentig zutreffen, gelegentlich auch auf Widerspruch stoßen, und vileelicht in Einzelfällen fehlerhaft sein - aber alles ist ehrlich.

    Wenn ich die vielen Testberichte im Internet lese, und die Tests sehe, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier einerseits Schönfärberei betrieben wird (nicht auf diese Kamera bezogen) und anddrerseits Bugs gesucht werden.


    So tauchte beim Kauf meiner Sony AX 100 das Wort "Rolling Shutter" nirgendwo auf, beim Kauf der Panasonic Hc -X1 (Schwester der UX 180) wurde nirgendwo erwähnt, dass die semiprofessionelle Kamera, auf der groß das Wort PROFESSIONAL prangt, nur den 8 Bit Amateurmodus beherrscht, was also die Grenzen dieses Geräts angezeigt hätte.


    Bei jeder Kamera der Preisklasse in der wir uns mit der Canon EOS C 200 bewegen war irgend etwas, das mich störte (einschließlich der Kamera für die ich mich letztlich entschied.) aber der Level ist dennoch sehr hoch.


    Man muß damit leben, dass es sich eben um KEINE "Run und Gun" Kamera handelt, wenngleich - vermutlich aus Marketinggründen - sie über einige Features einer solchen verfügt


    Es wird vermutlich einige Wochen dauern, bis ich alle Vorzüge. bzw Enschränkungen erkannt habe, und manche Einschränkung stellt sich im Laufe der Zeit als gar nicht vorhanden heraus, man siehT die Kamera nur aus falscher Sicht.


    Auf einige diere Eigenheiten werde ich in den folgenden Beiträgen nach und nach eingehen, sie versuchen zu analysieren, wobei natürlich die subjektive Sicht eines Benutzer, der aus der Amateurszene über den"Run und Gun" Bereich "Reporterkamera" wäre hier besser gewählt-


    Einer der deutschen "Youtube Tester" wies darauf hin, daß der RAW LIGHT Bereich eine tolle Sache sei, aber er im Laufe der Testphase, wo ihm die Kamera leihweise zur Verfügung stand eine kurzes Projekt für einen Auftraggeber zu dessen vollster Zufriedenheit ausgeführt habe.


    Es gibt nur wenige Testfiles in mp4 8 Bit iauf youtube zu finden


    Daher möcht ich zur Einstimmung das IMO am besten gelungene (oder zuminest eines der bersten und aussagekräftigsten hier verlinken.

    Es muiß festgehalten werden, daß stets das best Beispiel herangezogen werden muß um eine Kamera zu beurteilen, denn ein nur es zeigt was die Kamera wirklich kann. Kein noch so ausgefuchster Spezialist kann im Rahmen eines (ehrlichen) Videos die Kamera besser darstellen als sie ist, umgekehrt ist das indes leicht möglich.


    Hier werden verschiedene Modi in 8 Bit 4:2:0;0 gezeigt.

    zuerst stets unbearbeitet - danach folgt pro Beispielsszene eine Wischblende, welch aufs farbkorrigierte Ergebnis überblendet.

    Das Fort "GRADING" halte ich in diesem Zusammengang für eher unangebracht, da hier ja - zumindest theoretisch - keine Individuelle Farb veränderung stattfindet, sondern eine Wiederherstellung der natürlichen Farben und des Kontrastes welche beispielsweise im CLog 3 Aufnahme-Modus ganz bewusst zurückgesetzt wurden um die natürliche Dynamik der Szene einigermaßen getreu wieder einfangen zu können - ohne in der Schwärze absaufenden Details und ausgefressene Lichter.


    im nächsten Beitrag schildere ich "erste Eindrücke"


    mfg aus Wien


    Alfred

  • Danke für die ersten Eindrücke. Das mit dem Griff ist ärgerlich aber soll die Freude nicht mindern. Hast du über das Internet oder in einem Geschäft gekauft?


    Was mich wundert, Tests werden gerne unter Bedingungen gemacht unter denen man früher eine Kamera gar nicht mitgenommen hätte. Es muss dunkel sein, wackeln und vibrieren... Bei geplanten Drehs aber, also beim szenischen Filmen, sind die Voraussetzungen doch eher gut.


    Bin gespannt auf weitere Erfahrungsberichte - Ian

  • In einem Geschäft gekauft. Wurde über eine Stunde beraten und habe viel erfahren

    Nur Kleinigkeiten via Versand, oder wenn sie partout in Wien nicht zu bekommen sind.

    So ist beispielsweise das 1:1,8 / 50mm mm Fixbrennweitenobjektiv bei mir eingetroffen.

    Dieses Objektiv mit Fixbrennweite ist um mehr als 2 Blenden lichtstärker als das Kit objektiv 1:4/ 24-105liefert daher die angestrebte geringe Tiefenschärfe

    Es verfügt über Autofocus, besitzt aber keinen Stabilisator. Das ist für jemandem der einerseits oft via Stativ filmt. andrerseits die Güte des Edius Bildstbilisators kennt - kein Nachteil

    Mit den Restaufnahmen musst Du dich noch ein wenig gedulden. Zwar verfügt die Kamera auch über einen ganz normalen mp4 modus ohne Clog3 etc, aber dann vierliert man den erweiterten Kontrastumfang und die Kamer käme wirklich in die Nähe von Consumer Geräten..

    Die C 200 wird ja gern heruntergemacht, weil sie angeblich durch den mp4 Code keine Vorteile gegenüber Consumer Geräten oder Filmenden Fotoapparaten biete.

    Ich war für einige Zeit verunsichert, habe dann aber eine Punktetabelle gemacht unbd folgende Vorteile dieser Kamera gefunden


    Sehr komplett mit eingebautem elektronischen Sucher

    Wechseloptik

    Eingebaute Graufilter (bei Photoapparaten derzeit nicht verfügbar

    Eingebauter Tonteil (bei Photoapparaten als Zubehör)

    Bester Autofokus aller Super 35 Sensor Kameras

    Möglichkeit von Canon EF Vollformat- Objektiven

    Wo soll hier der Vorteil liegen?

    Ganz einfach. Ich nütze durch den Cropfactor nur den zur Mitte neigenden Teil des Objektives,

    der ja üblicherweise der schärfere ist. Randunschärfen und chromatische Abberation liegen ja meist eher an den Rändern

    Die Objektive sind also zumindest in dieser Beziehung besser als im Test

    Das gilt natürlich nicht für Objektive mit der Bezeichnung EF S d


    einfache Bedienung so man REC 709 Farbraum wählt (dann aber keine 13 oder 15 Blendenstufen)

    Clog 3 auch im mp4 Modus

    RAW Light auf C:Fast 2.0 Cards (Ich besitze eine mit 256 GB = ca 30 Minuten


    Hierzu eine interessante Aussage von der amerikanischen Seite DVX USER_

    [quote]

    I contacted Canon directly today and they confirmed that the C200 RAW recording will only work with CFast 2.0 cards that support Video Performance Guarantee 130 (VPG-130). Sandisk seems to be the only card manufacturer that advertises VPG-130, however there are others that do support it I'm findin [quote]


    Kleine Pikanterie am Rande: Laut mündlicher Händlerauskunft haben sich 2 Firmen in Kooperation den Begriff VPG 30 schützen lassen, ein bekannter Hersteller solcher Karten und ein ebensolcher Hersteller von Videokameras.....

    Ob das stimmt werden wir in Kürze wissen wenn sich die "Superschnüffler" von WIKIPEDIA des Themas annehmen....


    Es gibt offenbar noch viel zu entdecken

    Auf meine Frage ob das beiligende Heft die Kurzanleitung (wie bei Panasonic HC X-1, wo man die eigentliche Anleitung erst vom Internet downloaden muss) oder die Gebrauchsanlleitung sei, meinte mein Berater, er wisse das nicht und wir schauten gemeinsam nach. Angesichts der Stärlke von 80 Seit für den deutschen Teil kamen wir zu dem Schluss. das wäre wohl die komplette Anleitung. Es war zwar - wie ich daheim feststellte bis auf eine Kleinigkeit alles beschrieben, irgendwie war ich aber enttäuscht, weil die Funktionen zwar erklärt waren und diverse Übersichten zu den Menüs manches schneller auffindbar machten, aber es gab keine Tipps unter welchen Umständen dieses oder jenes Feature zu bevorzugen wäre.


    Due nicht beschrieben Kleinigkeit ist übrigens, wie man aufgenommen Szenen ansehen kann (funktioniert irgendwie anders als bei meinen bisherigen Kameras) oder die Daten auf den Computer überspielen kann,


    Da fand ich ausf der Titelseite - nicht allzugroß - aber doch lesbar das Wort KURZANLEITUNG


    Auf Seite 2, die üblicherweise niemand liest (weil sich dort meist das Impressum befindet ist dann ein Hinweis auf die Internetseite befindet von wo man die Anleitung in Deutscher Sprache (verfasst am 7. November 2017) herunterladen kann.


    Das habe ich inzwischen getan

    Die GEBRAUCHSANLEITUNG in DEUTSCHER SPRACHE umfasst 230 Seiten !!!


    Ich werde also eine Menge Zeit damit verbringen

    Einige PROBLEME die ich festgestellt habe, scheinen - bei sachgemäßer Anwendung gar nicht zu bestehen,

    einige Aussagen die bei Tests gemacht wurden dürften einfach falsch sein - aber es ist noch zu früh das endgültig zu behaupten


    Man kann allerdings weder von einem Fachzeitschriften Redakteur - dem man ein Vorab-Exemplaar eine soeben erscheinenden Kamerea für 2 oder 3 Tage in die Hand drückt erwarten, daß er alle Features korrekt beschreibt. Das ist zwar schade - aber unvermeidlich. Speziell wen auwändige Kameras aller Marke urplötzlich und unerwartet wie die Pilze aus dem Boden schierssen.

    Morgen gibt es wieder eine Besprechung mit einem künftigen Darsteller und technischen Mitarbeiter. Das wird jetzt die nächsten Monate so gehen..


    Beste Grüße aus Wien

    Alfred

  • Der Kameraerwerb alleine bietet ja schon fast Stoff für einen Kurzfilm!


    Leider werden in Handbüchern praktisch immer nur Menüpunkte und Funktionen aufgezählt aber in keiner Weise erklärt. Testberichte in Fachzeitschriften spiegeln die Vorlieben des Redakteurs aber nie das Testobjekt wider. Und, wie du schreibst, was soll der nach ein paar Tagen schon wissen? Zum Glück gibt es das Internet.


    Viele Grüße - Ian

  • Inzwischen ist auch der Handgriff mit befestigungsring eingetroffen.

    Einige Eigenheiten der Kamera die ich beanstanden wollte sind verschwunden. maches was mir schwierig erschien ist abgefedert


    So ist beispielsweise das Sucherbild recht falu und unansehlichm, wenn man mit Clog 3 oder RAW-Light arbeitet

    AUSSER man legt eine LUT REC709 (Standardfarbsatz für TV) an

    Das fand ich erst nach 3 Tagen Praxis im später aus dem Internet nachgeladenen Handbuch.

    Man kann UNABHÄNGIG voneinander solch eine LUT auf den Elektronischen Sucher und/oder auf den Mini Bildschirm legen.


    Wo ladet man das aber herunter ?

    Ist auf der Kamera vorhanden !!!!


    über weitere Überraschungen berichte ich demnächst...


    mfg aus Wien

    Alfred