Vorbereitungen und erste Schritte

  • Wenn man solch ein Projekt startet, dann kommen eine Menge Probleme auf einen zu, die gelöst werden müssen

    Einige davon werde ich hier auflisten und auch schreiben, wie wir uns die Lösung vorstellen.

    Die Reihenfolge ist in solchen Fällen immer fraglich und hängt von den Umständen ab, sowie vonder Persönlichkeit des "Produzenten"

    Eigentlich ist das eine sehr schwierige Frage, weil im Grunde alle Parameter GLEICH wichtig sind.


    Die Schwierigkeiten der Lösung sind indes unterschiedlich, so wird beispielsweise ein Schüler mit großem Bekanntenkreis kein Problem (??) mit der Besetzung eines Filmes haben, sehr wohl aber vermutlich mit der Finanzierung der Grundausrüstung, die ja mit dem Kauf einer Kamera nicht abgetan ist.


    Jemand im ländlichen Raum oder in einen Großstadt ohne fotografisch relevanten Schauplätze wird die Beschaffung solcher ebenfalls anders bewerten als jemand, der in eine "malerischen" Umgebung wohnt. Die Locations stellen in jedem Fall eine Herausforderung dar.


    Auch Requisiten können ein Problem darstellen. Als beispiel sei hier ein Kriminalfilm genannt. Ohne Polizeiuniformen wird man nicht audkommen.

    Polizeiautos konnen in Deutschland für solche zwecke gemietet werden (nicht von der Polizei, sondern von einem auf Folmrequisiten spezialisierten Verlei,

    Da derlei eigentlich auf PROFESSIONELLE Filmporoduktionen ausgerichtet ist, braucht man sich um den Preis gar nicht erst erkundigen,,,,,,,

    Und in Österreich gibt es meines Wissens so etwas überhaupt nicht....


    Schauen wir uns also eine Liste der zu lösenden PRobleme einer Amateurfilmproduktion in loser unverbindlicher Reihenfolge an:


    Die Auswahl, Finanzierung und Beschaffung der Kamera und die Kenntnis ihrer Grenzen


    Die Auswahl Finanzierung des allfälligen Lampenparks


    Die Beschaffung eines Stativs oder ähnlichen Equpments


    Die Auswahl und Beschaffung deS notwendigen Zubehörs für den Ton


    Die Entscheidung des Aufnahmemodus (Formats, Bildfrquenz etc)


    Die Auswahl eines Schnittprogramms


    Die Verfügbarkeit eines ädiquaten Computers fpr den Filmschnitt


    Die "Rekrutierung" und Zusammenführunf der Crew (SCHAUSPIELER und Leute hinter der Ca,era


    Das Verfassen oder Beschaffen eines geeigneten, REALISIERBAREN Drehbuchs


    Eventuell Spezialist für Titelgrafik


    Suchen nach geeigneten Schauplätzen


    Aufmersammachen auf das Projekt durch DIESE Website


    Beschaffung der Filmmusik


    Schnitt und Tonabmischung


    Transport der Darsteller zu einem Schaupaltz so der entlegen ist.



    ich glaube, das sollte fürs erste reichen,,,,


    Ich erinnere mich was ein Fachmann für Compoterprogrammierung einmal gesagt hat, und das lässt sie sowohl hier,als auch in Bezug auf das ganze Leben anwenden:

    Wenn dir ein Problem als zu große erscheint, dann zerlege es in viele kleine

    und so werden wir es halten


    Zu den einzelnen hier beschriebenen Problemen wird es Einzelthreads geben, das meiste wird ohnedies von der Produmtion gelöst, aber Ideen und Hilfestellungen sind sts willkommen.

    An sich bin ich ein Einzelkämper - aber das wird im Konkreten Fall nicht realisierbar sein...

  • Was sich so entsetzlich viel liest, das ist in Wahrheit teilweise schon gelöst, kann aber ntürlich noch verbessert werden. Ich werde hier in loser Folge die einzelnen Punkte die oben schon vorgestellt wurden, aufgreifen , sie Kurz erläutern und dann eventuell in Spezialthreads zu Sprache bringern


    Problem 1: DIESES FORUM BEKANNT ZU MACHEN


    Eines der größten Probleme ist, Interessenten zu finden, die bei einem Spielfilm mitmachen möchten

    Allzuviele gibt es vermutlich nicht, aber einige sollten da schon Interesse haben.

    Die große Kunst besteht nun darin, diese Leute über dieses Forum zu erreichen.

    Ein altes Problem bei neuen Seiten ist, daß sie bei der Suche schwer gefinden werden, wobei wir ja vermutlich nicht gesucht, sondern bestenfalls durch Zufall gefunden werden. Das ist besonders dann schwer, wenn ein Forum aus Deutschland den Markt dominiert, weil msn sich dort schon seit längerem mit dem Thema befasst. Interessanterweise sind dort aber kaum Leute aus dem Bereich Wien, eine Crew von dort aus aufzuvauen grenz beinahe ans unmögliche.


    An sich sollte sich das Problem Nr 1 von alleine lösen - die Frage ist nur . in welchem Zeitraum.

    Zum geplanten Drehbeginn (eventuell Mitte Mai ?) sind es in etwa noch gute 5 Monate - In dieser Zeit werde ich aber nicht untätig sein sondern im schlimmsten Fall über andere Wege Darsteller etc aufzutreiben versuchen.


    Beruhigend hingegen ist, daß ich mich mit der teilweisen Lösung von anderen Problemen aus dere oben angeführten Liste bereits einigermaßen erfolgreeich befasst habe....


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Problem 2: DIE AUSWAHL, FINANZIERNG und BESCHAFFUNG DER KAMERA UND DIE KENNTNIS IHRER GRENZEN (gelöst)


    Dieser Punkt ist für viele Amateuere ein Knackpunkt. Ansprüche und Möglichkeiten klaffen hier oft ausenander, auch wir sind permanent auf der Jagd nach der am besten geeigneten Kamera, und ganz wird man seine Wünsche nie erfüllt bekommen. Ich habe mit indes einige alte Amateurfilme im Internet angesehen, und bin geradezu demütig geworden.

    Die Wahl einer geeigneten Kamera ist geradezu eine "impossible Mission" immer passt irgendetwas nicht,.

    Im Amateurbereich geht es hier üblicherweise um CAMCORDER . was bedauetet, daß das Aufnahmegerät bereit in der Kamera mit enthalten ist.

    So eine Kamera kann folgende mir momentan im Kopf befindliche Mängel aufweisen;


    zu teuer

    zu voluminös

    zu schwer vom Gewicht

    zu schwierig zu bedienen

    kein eingebauter Tonteil

    kein FULL HD

    kein UHD

    kein 4 K

    zu wenig lichtempfindlich

    kein Wechselobjektiv

    keine ordentlicher Weitwinkel (gilt nur bei Fixobjektiven)

    kein eingebauter Bildstabilisator

    Kein Autofocus

    Autofocus ja, aber nicht abschaltbar

    keine Belichtungsautomatik oder aber BA ja aber nicht abschaltbar.

    keine eingebauten Graufilter

    nur 8 Bit Codec

    kein RAW


    viele der hier aufgeführten Mängel werden Profis nur ein müdes Lächeln entlocken, denn sie verzichten oft BEWUSST auf alle Automatiken

    Ich finde die Abschaltmöglichkeit der Automatiken als ein unverzichtbares Feature, aber ich möchte auch nicht darauf verzichten, wenn ich sie brauche.

    Viele Profis, vor allem Reporter und Kameraleute, wo es schnell und unkompliziert gehen soll, benutzen heute Kameras mit (abschaltbaren) Automatiken und leicht zu bearbeitenden Codecs.

    Solche Kameras (Camcorder) sind (relativ!!!!!!) handlich, qualitativ ausgezeichenet und werden (scherzhaft "Run and Gun") Cameras genannt)

    Sie sind für Amateur geradezu ideal, vereinen sie duch zahlreiche Features aus dem Profilager mit jenem der Amateure.


    Wir werden aller Voraussicht nach mit Panasonic HC X-1 drehen, über deren Daten, Möglichkeiten , Vorzüge und Einscheänkungen ich zu gegebener Zeit an gegebenem Ort berichten werde.


    HC-X1E-Variation_Image_for_See_All_1Global-1_de_de.png


    Dieser Camcorder - er verwendet einen 1 Zoll Sensor - gehört zu den sogenannten "Henkelmännern", hat einen eingebauten Tonteil und Mikrophon (welches wirs aber nicht benützen werden)

    UHD mit 25 oder 50 (!!!) Bildern pro Sekunde (die Kamera beherrscht auch die amerikanischen Normen, 30 und 60 Bilder, die sind für Europa wegen der Netzfrequenz nicht geeignet, LED Lampen könnten bei der Wiedergabe "flackern") in FULL HD oder UHD, sowie

    CINEMA 4K mit 24 Bildern pro Sekunde


    DIE Bedienung ist grundsätzlich einfach, kann aber wahlweise auch komplexer gemacht werden

    Die Bildqualität ist für eine Kamera ihrer Klasse ausgezeichnet, sie beherrscht indes keinen 10 Bit Modus


    Was es damit auf sich hat, später in den diversen Technikbereichen des Forums


    Wer sich dafür interessiert, der kann das nachlesen, für die Darsteller ist es in der Regel kaum interessant, Nur generell: Die meisten HIG-TECG features dieses Camcorders waren bis 2014 nicht am Markt zu haben, diese Camer wurde erst DEzember 2016 auf den Markt gebracht...

  • SA_1001_19463.jpgProblem 3)


    DIE SCHAFFUNG EINES STATIVS ODER ÄHNLICHEN EQUIPMENTES

    (gelöst)


    Wir verwenden ein verhältnismäßig einfaches Sachtler

    ACE M stativ


    mit Mittenverstrebung und Fluidkopf

    Die Tragkraf ist mit 4 kg angegben, was sich auf die optimale Ausbalancierung des Fluidkopfes bezieht.


    Weiteres Zubehör (Kamerakran, Sliter etc) ist fürs erste weder notwendig, noch geplant. wird aber, so erforderlich , angeschafft.







  • Die Beschaffung des Lampenparks


    Dies ist erst teilweise geschehen, weil ich an sich möglichst mit availible light arbeite. Allerding wird bei drehbeginn ausreichend Licht zur Verfügung stehen.

    Ich habe mich für Videolampen der Marke youngnuo entschieden. Zwei davon sind berits vorhanden uns zwar eine yongnuo 300 und eine yongnuo 600, eine weiter Leucht ist in Planung, allerding bin ich mir nich nicht sicher ob eieb weitere 600er oder gar eine 900er. Eine 900 in Tageslichtausführuing sollte in der Lage sein an Stelle eines Reflektors harte Schatten im freien zu dämpfen, Früher war das aufwändig, aber heute mit den Akkuleuchten sollte es machbar sein. Ich werde hier Versuche anstellen. Was ferner nich fehlt sind Lampenstative. Ich konnte mich lange nicht zwischen den (verlockend billigen) Walimex Lambenstativen und jenen von Manfrotto entscheiden, habe mich aber nun für Manfrotto entschieden. Die Besetellung erfolgt noch diese Woche.

    (Wer hat eigentlich den irreführenden Begriff "No Budget" beim Film eingeführt???)

    615k-VIINOL._SL1000_.jpg

  • Es geht voran. Habe mir die Lampen im Internet angesehen. Wirken sehr gut. Mit availible light ist es so eine Sache. Beim Filmen fällt einem schnell auf, dass ständig Wolken ziehen und das Licht schwankt. Und die Tageszeit ändert das Licht auch sehr schnell.


    vg Ian

  • 10630142_800.jpg Ich hab mich jetzt gefragt wo ich Boompole, Micro und Blimp gezeigt habe, aber das ist naturlich ben Thread über den "guten Ton"

    Wie schon andernorts geschrieben war diese Woche sehr dynanisch in Bezuf azuf Weuterführung des Projekts

    So sind beispielse weise zwei bestellte Lampenstative eingetrudelt, Sa auchg bei mir das Geld nicht auf den Böumen wöchst, hab ich lange zwischen den verschiedenen Fabrikaten geschwankt. Da ist eines, wo alles relativ billig ist und überall angeboten wird, Allein die Testberichte sind eher durchwachsen, Und wenn ein Testbericht die Phrase enthält "Geht so ...... die Schrauben lockern sich schon gelegentlich mal ..... alles klemmt - aber nur ein bisschen ---bei DEM Preis ist das aber ok (!!!!!!!!) dan ist das bei mir ein NO GO, Entweder etwas funktioniert - oder eben nicht - der Preis ist da keine Entschuldugung.

    Dennoch habe ich mich gefragt ob nicht ein so einfaches Produkt wie ein Lampenstativ auch in einfachster Ausführung zufriedenstellend wäre.


    Ich hab mit mir gerungen - - - und verloren

    Das Manfrotto hat das Rennen gemacht


    Als ich die beiden Exemplare des 1051 BAC dann auspackte war ich froh über meine Entscheidung

    Federleicht, ohne Knirschen, Billigsdorfer Schrauben oder dergl, leichtgewichtig und dennoch stabil , mit einer Tragekraft bis 4 Kg. Meine Videoleuchte bingt mit Akkus weniger als 2 kg auf die Waage...


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Inzwischen wurden schon Netzgereäte für meine Lampen angeschafft um uns vom Akkubetrieb unabhängig zu machen, wobei ich beim Dreh vorerst auf die Akkus setzen werde, der Kabel und den damit verbundenen Stolperfallen wegen.

    Um das Licht weicher zu machen habe ich versuchsweise einen Duchlichtschilrmnebst halter bestellt

    Ein Schnittcomputer mit installiertem Edius 9 Upgrade ist bereits bestellt.


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Auch wenn es hier derzeit noch still ist, so geschieht in der Zwischenzeit doch einiges. Heute ist mein neuer Schnittcomputer mit Edius V 9.0 eingetroffen, was mir ermöglicht zu überprüfen, inwieweit es uns möglich WÄRE in RAW light zu drehen, Die Aussagen darüber sind widersprüchlich.

    Einige Leute , die dem Profolager nahe stehen, "würden sich das nicht antun", andere meinen, unter Edius wäre das gut zu handlen.

    In einer Woche weiß ich mehr.


    Im Augenblick bin ich mit Bestellungen für Requisiten für den Film beschäftigt...


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Die ersteren beiden Fragen kann ich niocht nicht beantworten. Aber letztlich haben die Leute, welche die Demofilme erstellten auch mit irgendwelchen Programmen und Hardware arbeiten müssen.

    Der VORTEIL ist indes bekannt und wird in allen Testberichten beschrieben;

    Während einige Tester dem mp3 Modus "erstaunliche Qualität" zugestehen, bemängeln Pixelpeeper-Tester eine starke Detailfilterung, hervorgerufen durch das interne Debayering des Prozessors. Diese Leute finden auch "SICHTBARE (!!!) Unterschiede zwischen 10 bit und 12 Bitt RAW

    Mein lieber. Das mit dem Debayering lass ich mir noch einreden. aber 10 Bit, das sind immerhin 1 Milliarde Farbnuancen !!!!

    Da spielen die Interessen der Chiphersteller schon auch eine Rolle, und mit HDR weckt man weitere Bedürfnisse

    Es ist noch gar nicht so lange her, da kamen die ersten Computerpierle mit 256 Farbern auf den Markt und die Begeisterung war groß.

    Der Amiga beherrschte zudem einen Modus mit 4096 Farben (Hold and Modyfy) und die Menge stand staunend davor, obwohl die Bilder durch diese Technik an Schärfe einbüssten- Ich kann mich übrigens an kein Programm erinneren, welches in dieser Technik erschien, ed blieb bei den Demos.

    Mit 16 Millionen Farben schien nun die Perfektion erreicht

    Kritiker wiesen darauf hin, daß ein Fernsehbildschirem viel weniger Pixel ausgeben könne, das stimmt natürlich nicht ganz, weil die Nuancen können sich wärend des Programmlaufs VERÄNDERN. Andrerseits gehr die Rechnung von 8 Millionen Pixel aus, wo jeder einezelne Punkt eine andere Farbnuance aufwiese...

    Solange man nicht "gradet" - sondern nur in bescheidenem Rahmen farbkorrigiert, sind 8 Bit IMO voll ausreichend .

    Wenn aber Normen das "Bessere" verlangen, dann wird man wohl mitmachen müssen, als Untertan der Industrie. Über Moden und (aus meiner Sicht) Unarten werde ich in den nächsten Tagen zu schreiben beginnen und würde mich auf Antworten freuen.


    Erst wenn mein geplanter 4 K Monitor lieberbar ist, dann werde ich endgültiges sagen können. Bislang sehe ich nur heruntergerechnete Bilder....


    Beste Grüße

    Alfred

  • Testaunahmen haben egeben, daß die LED 600 Strahler von youngnuo zwar eune gute Wahl waren, allerdingx hatte ich einige kompromisse gemacht, die ich nun korrigieren muß. Es gibt verschieden Varianten der Youngnuo 600, und ich habe jene gewählt wo 300 LED in Tageslicht strahlen, oder alternativ die anderen 300 in Tungsten. Das bedeutet eine Schwächung der jeweiligen Anwendung, was an sich noch kein Problem ist, ausser man möchte die systembedingten harten Schlagschatten abmildern. Dann kauf man natürlich einen Schirmhalter fürs Lampenstativ (von mir gewählte Marke; Phottix Voros pro S) und einen Polan durchlichtschirm. Im Gegensatz von den gelegentlich mässig bis vernichtend beurteilten Billigprodukten die sich mit ihrer Werbung wie die Kraken auf von mir aufgerufen Internetseiten klammern kann ich diese beiden Stücke die ich probeweise bestellt und getestet hab bedenkenlos bestellen.

    Natürlich dämpen solch weichmachende Schirme die Intensität der Lampen, aber das Licht ist unglaublich weich.

    Lösung Zukauf von 2 weiteren Youngnuo Lampen, entweder Y 900 ode Y1200und diesmal nur für Tageslicht (kann mit beiliegendem Tungsten Filter umgefiltert werden. Ich bin mir noch nicht sicher welche ich kaufe, der Preisunterschied die relativ gering, aber ich fürchte, daß sich die 1200 er zu schnell erwärmen könnte, das bedeutet dann, daß sich der Ventilator einschaltet =.>Drehpause


    Aber wir sind auf gutem Weg...


    mfg aus Wien

    Alfred